Welche Schuhtypen favorisiert ihr warum?

    • Welche Schuhtypen favorisiert ihr warum?

      Mich würden eure Erfahrungen mit den verschiedenen Schuhtypen interessieren. Es geht mir weniger um die einzelnen Modelle, wobei dies durchaus auch interessant ist.

      Vielmehr würde mich interessieren, weshalb ihr Leichtlauf-, Halb-, knöchelhohe Schuhe oder auch Crocs, Sandalen oder Stöckelschuhe ;) favorisiert.

      Ich gehe winters am liebsten mit meinen gefütterten Schlupfstiefeln. Saubequem, sehr warm und wasserdicht, ordentliches Profil.

      Von O bis O liebe ich meine Keen Sandalen. Nicht UL, aber für meine breiten Füsse optimal, gute "Weich"bettung, wassergeeignet und vor allem extrem haltbar. Mit diesen würde ich mir eine Säntis-Überquerung zutrauen.

      Ich vertrete die Meinung, dass knöchelhohe Stiefel zwar ein Mehr an Gewicht, aber keine Vorteile bringen (ausser vielleicht, dass weniger Wasser reinläuft).

      Vor allem die oft propagierte Stabilisierung des oberen Sprunggelenkes kann nicht statt finden, da die Schuhe dann mehr oder weniger bis zur Mitte des Unterschenkels reichen müssten. Mein Bruder hat sich selbst in Springerstiegeln die Aussenbänder am OSG abgerissen.

      Meiner Einschätzung nach ist das Trainieren der Propriozeptoren wichtiger. Und dies geschieht mit niedrigen Schuhen eher/besser.

      Wie sind eure Erfahrungen?
      Wo der Wolf lebt, wächst der Wald

      Wir können alles, auch hochdeutsch - aber mir wellad ed



    • Ich habe von allem etwas, vom Outdoor Turnschuh, über knöchelhoch bis zum Stiefel. Ich passe das Schuhwerk den Aktivitäten an, mit Turnschuhen über Geröll macht halt keinen Sinn.

      Was ich nicht im Sortiment habe sind Wanderstiefel/Bergstiefel. Damit komme ich überhaupt nicht klar, die Sohle ist mir einfach zu steif. Da greife ich lieber auf moderne Militärstiefel zurück, die passen für mich besser.

      Tja, was Hersteller angeht habe ich viel getestet. Für mich gibt's einen klaren Sieger: Haix. Da stimmt einfach alles und auch der Kundenservice ist Top.


      Gruß Stefan
    • Source Sandalen. Benutze die schon sehr lange. Von der Haltbarkeit Niveau Teva und sogar besser. Bei der Stream kann man schnell auf Schlupfsandale umbauen. Früher gab es Garantie, solange der grüne Punkt zu sehen war.
      Dann meine Salewa Firetrail GTX. Für mich suabequem, alltagstauglich.
      Fiveten als Knöchelhoch. Die Stealth Sohle ist einfach der Hammer!
      Die klebt an jedem Felsen. Kommt eben aus dem Kletterbereich.
      Dann noch Meindl Air als Bergstiefel. Die passen mir einfach sehr gut.
      Und dann noch Flipflops von Rainbow. Unverwüstlich.
    • Ich habe gerne meine Teva Sandalen an, die passten mir am besten und erlauben mir weite Strecken ohne Druckstellen. Meine Meindl Stiefel nehme ich ansonsten immer bei allen Gelegenheiten, wo Sandalen nicht gehen. Komischerweise rutsche ich aus Halbschuhen immer raus und Lauf mir bei Gummistiefeln grundsätzlich Blasen. Und ich hab viiiiiieeeellll ausprobiert. Salomon Schuhe stehen aber noch auf der Probierliste. :D
      Wie Irrlicht im Moor, flackert's empor, lösch aus, trink aus, genieße leise auf echte Friesenweise, den Friesen zur Ehr vom Friesengeist mehr.
    • Moinsen,
      ich laufe überwiegend mit Trailrunnern ( meist von der Marke mit den drei Streifen ) sie sind leicht und sehr bequem. Dann nutze ich noch Trailrunner von Columbia diese sind Wasserdicht.
      Für den Herbst / Wintereinsatz habe ich halbhohe Wanderschuhe beide mit GoreTex.
      Ab Minus -10 Grad trage halbhohe gefütterte Salomon's.
      Flip Flops nutze ich von Teva. Dann habe ich noch zwei paar Sandalen im Einsatz. Sehr leichte von Karstadt ( Eigenmarke ) und welche von der Marke mit der Tatze.
      Also insgesamt 9 Paar für den Outdoorspass.
      Ich bin ja schlimmer als eine Frau. :huh:
      Manche sagen, ich sei bekloppt ich find mich verhaltensoriginell.
    • Desertstorm schrieb:

      Lauft ihr auch lange Strecken mit Sandalen? Ist das nicht unbequem?
      Ich wollte gerade "nö, sind bequem wie Sau" schreiben. Aber lange Strecken in deinem und in meinem Sinn, sind doch sehr unterschiedlich.

      Ich hab mit 16 Jahren mal 300 und ein paar zerquetschte Kilometer mit Aldi Converse Schuhen gelaufen. Das ging besser als barfuß und war für 8 Mark auch ein Schnäppchen. Heute trau ich mich das nicht mehr. :rotwerd:
      Wie Irrlicht im Moor, flackert's empor, lösch aus, trink aus, genieße leise auf echte Friesenweise, den Friesen zur Ehr vom Friesengeist mehr.
    • Ich trage im Alltag am liebsten Five Fingers Zehenschuhe.Is wie barfuß laufen nur ohne dreckige Füße :D und die Zehen bekommen wieder was zu tun. Ansonsten zum Wandern und durch die Gegend stromern seit 3 Monaten gerne Lundhags Professionel High. Davor hatte ich jahrzehnte Meindl Army Pro GTX im Einsatz.

      Grüße,

      Amarok
      Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird,
      aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.
      (F.Schiller)


      und....bitte glaubt unbedingt alles was Ihr über mich hört....die Wahrheit wäre Euch viel zu langweilig
    • Moin,

      also, da ich den ganzen Tag in Sicherheitsschuhen rumlaufe, kommen die bei mir abends erst mal runter und ich verbringe 70% Prozent meiner Freizeit tatsächlich barfuß (im Sommer). Für Läden und Bahnhofstoiletten habe ich Flip-Flops von Teva, weil ich einige Male angeraunzt wurde, warum ich barfuß laufe... Obwohl ich so schöne Hobbit-Füße habe! :whistling: (Ich verzichte auf Bilder)
      Für das normale Spazierengehen mit Hund habe ich mir Adidas-Schuhe (normale Sportschuhe) geholt, die ich auch zum Joggen trage. Sind bequem, luftdurchlässig, haben aber trotzdem eine einigermaßen stabile Sohle.
      Für Trekkingtouren habe ich Hanwag. Knöchelhoch, atmungsaktiv, wasserdicht, saubequem! Sind auch meine zivilen Winterschuhe. Die Dinger sind so gut, da hab ich mir vor 10 Jahren drei Paar gekauft, weil ich vom ersten so begeistert war. Die gibt's auch glaub nicht mehr und den Namen weiß ich nicht, muss mal recherchieren. Waren aber schweineteuer, das weiß ich noch, weil ich mein Geldmarktkonto damals dafür leergeräumt habe. Hab versucht die zu züchten, aber die stellen sich an wie die Pandas. :D
      Für intensivere Bergtouren und auch für Eisklettern hatte ich mir damals steigeisenfeste Bergschuhe auch von Hanwag gekauft. Das sind wirklich Monster, haben auch glaub 300 € gekosten. Trotz extremer steifer Sohle recht bequem (in den Bergen), aber auf normalen Wegen vielleicht net so... :P In den Bergen nicht zu schlagen.
      Generell passen mir die Hanwag am besten. Ich hatte mir letztes Jahr mal Lowa gekauft... Top-Schuhe, aber für meine Füße zu schmal geschnitten. Irgendwas drückte immer. Bei der Tour gleich mal den großen Zehennagel weggelaufen... :Kleenex: Bei Hanwag hatte ich nicht mal ne Blase. Wie gesagt, Schuhe müssen passen.
      Trotzdem war einer meiner Lieblingsschuhe der Haix Tibet. Geiles Teil. Der musste dienstlich auch einiges mitmachen und ruht jetzt in Frieden... Am Schluss wurde er nur noch von Hoffnung zusammengehalten! :D
      Fürs Mountain-Biken schöre ich ja auf meine Lake-Tourenschuhe. Super! SPD-System, aber trotzdem noch griffige Sohle und halbhoch. Wer mal einen Alpencross in Angriff nimmt, schaut euch mal diese Dinger an.

      Huch, jetzt wurde es ja doch so viel. Tja, Männer und Schuhe, was soll man sagen... :D

      Viele Grüße

      Muli
      Die Gebirge sind stumme Meister und machen schweigsame Schüler.
      (Johann Wolfgang von Goethe)
    • Ich trage seit etwa 3 Jahren fast nur mehr zwiegenähte Lederschuhe der Marke Waldviertler, welche bei uns Österreichern mittlerweile sehr beliebt sind. Besonders das halbhohe Modell "Tramper" trage ich beinahe täglich, vor allem in der Arbeit. Ein Landsmann ist mit diesem Modell zigtausende Kilometer auf der ganzen Welt gewandert. Ich brauche mir bei diesen Schuhen keine Gedanken darüber machen, dass sich die Sohle irgendwann ablöst; sie halten Wasser fern, wenn man sie gut einfettet und das Leder ist gerade dick genug, dass es zwar sehr robust ist, aber man auch jetzt im Sommer damit nicht übermäßig schwitzt und Winter halten sie mit dicken Socken gut warm. Ich würde mittlerweile keine anderen Schuhe mehr tragen außer offener Sandalen, welche ich auch noch habe.
    • Desertstorm schrieb:

      Lauft ihr auch lange Strecken mit Sandalen? Ist das nicht unbequem?
      Mit diesen


      (Keen Newport H2)

      absolviere ich täglich 8 bis 10 km auf allen Untergründen, von flach bis Mittelgebirge und leichte Bergtouren, von Asphalt bis querwaldein - für mich einfach traumhaft zu tragen.

      Einziges Manko ist, dass man immer mal wieder ein Steinchen einsammelt.

      Ansonsten empfinde ich sie als ausserordentlich bequem, die Dämpfung wie auch der ganze Schuh ist extrem haltbar. Und wenn man die Augen offen hält, gibts immer mal wieder welche als Schnäppchen.
      Wo der Wolf lebt, wächst der Wald

      Wir können alles, auch hochdeutsch - aber mir wellad ed



    • Bogen schrieb:

      Ich trage seit etwa 3 Jahren fast nur mehr zwiegenähte Lederschuhe der Marke Waldviertler, welche bei uns Österreichern mittlerweile sehr beliebt sind. Besonders das halbhohe Modell "Tramper" trage ich beinahe täglich, vor allem in der Arbeit. Ein Landsmann ist mit diesem Modell zigtausende Kilometer auf der ganzen Welt gewandert. Ich brauche mir bei diesen Schuhen keine Gedanken darüber machen, dass sich die Sohle irgendwann ablöst; sie halten Wasser fern, wenn man sie gut einfettet und das Leder ist gerade dick genug, dass es zwar sehr robust ist, aber man auch jetzt im Sommer damit nicht übermäßig schwitzt und Winter halten sie mit dicken Socken gut warm. Ich würde mittlerweile keine anderen Schuhe mehr tragen außer offener Sandalen, welche ich auch noch habe.
      Hättest Du mal ein bis fünf Bilder von den Schuhen oder einen Internetlink ? Danke Vorab.
      Manche sagen, ich sei bekloppt ich find mich verhaltensoriginell.
    • Desertstorm schrieb:

      Lauft ihr auch lange Strecken mit Sandalen? Ist das nicht unbequem?
      15-20 km sind mit Source Sandalen für mich hier kein Thema. Damit hirsche ich hier im Sommer am Albtrauf rum. Aber: Ich würde niemand empfehlen das so zu machen, zumindest nicht von Null auf Hundert ;) . Die Muskulatur muss sich daran gewöhnen, genau wie bei Barfussschuhen.
      No ned hudla.....
    • Hallo ihr Schuhfetischisten!
      Is ja schlimmer als bei meiner Frau hier.
      zur Sache: im Gebirge oder generell bei steinigem Untergrund benutze ich Bergstiefel von Meindl, ich glaub das Modell heißt Tirol. Beim Kanufahren immer Sandalen früher mal teure von Ecco, jetzt so Billigtreter aus Kunststoff wegen nasswerden und so. Zum Wandern/Spazierengehen in heimatlichen Gefilden Keen und lomer Wanderhalbschuhe.
      Naja und auf Treffen am Feuer und im Matsch BW-Springerstiefel.
      Ich muß dazu sagen, das ich immer sehr breite Schuhe brauche, da ich mir über Jahrzehnte die Füße versaut habe mit Cowboystiefeln, weshalb ich inzwischen nicht mehr ohne Einlagen laufen kann.
      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!