Umrüstung eines Dacia Duster 4x4 zum Jagauto - Ideen/Erfahrungen?

    • Wenn jetzt hier schon ersatzweise andere Fahrzeuge ins Spiel gebracht werden, würde ich so ein NSU Kettenkrad, wie @Walter in seinem Bilderfaden zeigte nehmen!!!

      Hört sich abwegig an, ist aber bei einem Förster im Bergischen Land bei mir zu Hause im Winter immer seine erste Wahl, wenn er die Futterschütten für die Rehe auffüllen muß. Er sagte mir mal das er damit, egal wie beladen, immer hinkommt , auch wenn sein 4x4 stecken bleibt.
      Ist nur nicht ganz billig son Teil.

      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Naja, wir sprechen hier vom Duster...
      Wenn ich mich recht erinnere, ist das Revier im Harz. Um Empfehlungen abzugeben (da war ich auch zu schnell) wäre erstmal wichtig: Wildarten, Geländestruktur, Zustand der Straßen und Wege, Anzahl der "Einkaufstouren" über Asphalt. Soll das ganze reines Waldfahrzeug werden (unangemeldet) oder voll zugelassenes Fahrzeug?
      Wie dicht ist das Wegenetz? - Wie frisch sind die Rückegassen?
      Untergrund: Kies, Lehmige Erde, Waldboden, Fichten/Buchen, Mischwald?
      Gewässer und Fuhrten?
      Dann kann man zielgerichtet arbeiten.

      Zum Bergen in das Fahrzeug reicht übrigens eine einfache Auffahrrampe und eine Kurbelwinde.

      Aber wie gesagt: Anspruch bestimmt Ausstattung.
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      leicht sarkastisch im Unterton, dabei völlig spaßbefreit
      Ich liebe Fachfragen, Smalltalk nur f2f ;)
    • Joe schrieb:

      A
      Ich bin allerdings großer Fanvon Frontwinden, da sie schnell Einsatzbereit sind und bei der Wild- und Fahrzeugbergung im Revier verdammt Hilfreich sind. Dazu ein paar anständige Umlenkrollen.
      Hierfür ggf. eine dickere Hauptbatterie einbauen. Zusammen mit dem Bodenschutz kommst Du überall durch.
      Bei Seilzügen fragt man sich oft zwei mal, ob es Sinn macht, den Kram auszupacken und fährt dann am Hang oft unsicherer, als wenn man einfach schnell die Winde rauslässt und unterstützt hochfährt, ohne dass die Gefahr besteht, seitlich abzuschmieren - außerdem ist es erheblich unsicherer mit Seilzug zu arbeiten wenn man alleine unterwegs ist, und nicht mit Motorunterstützung gearbeitet und beim abrollen gebremst werden kann.
      Ich könnte/würde dir da zustimmen, aber.... spez. beim Duster....

      Eine fest installierte Frontseilwinde soll beim Duster technisch schwierig zu machen sein, da man nur schlecht an den Rahmen ran kommt. Deshalb gibt es ja die Zubehör-Winde die an die Abschleppöse angebaut wird ( offroad24.de/index.php?info=__…rtnr=1-263781&view=detail ). Ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber ich habe da bisher nichts gutes gehört. Bei der verlinkten rumänischen Militärversion soll die Winde nur eine Zugkraft von 450kg haben und auf einem Art Sockel sitzen. Für das meisste langt es sicherlich, hier im spez. Wildbergung, aber als Abrutschsicherung bei einem 1.5t Fahrzeug (+ mind. 300kg Waffenturm + evtl. Waffe).... ich hasse es von "Reserven" zu sprechen (ich bin ja kein Messerjockel), aber da hätte ich gerne ein paar kg mehr.

      Wie gesagt, das sind Hörensagen, aber die Front beim Duster ist ziemlich mit Kühlern usw.zugepflastert. Ich halte diese Aussagen für plausiebel. Ich lasse mich gern eines besseren belehren wenn es sich in einem, ich betone, "bezahlbaren" Rahmen bewegt. Es gibt Rüstsätze mit stärkeren Winden, aber wenn ich mir da die Anbau.... nennen wir es Stange/Rahmen, anschaue an der die Winde befestigt ist ( horntools.com/seilwindensystem…e-seilwinde-p-7581-4.html ) will ich da keine 1,2-1,5t dranhängen. Sowas habe ich an meinem Rasenmähertraktor für das Schneeräumschild, aber nicht am Auto für eine Seilwinde (M10er Schrauben.... usw.).

      Ich habe nicht viel Erfahrung mit Seilwinden an Fahrzeugen, und wenn, dann mit Forstseilwinden die in einer ganz anden Liga spielen als die "Spielzeuge" für PKW. Eine Lehre habe ich aber gelernt, wenn dann richtig und entsprechend dimensioniert d.h. bis Anschlag Oberkante, oder garnicht, wobei zu beachten ist, eine 4-5t Forstseilwinde an einen alten Fendt400s gebaut...wenn der Baum fällt lernt das Ding fliegen, und zwar mit Trecker.

      Die Frage ist, wie immer, wofür brauche ich das Ding. Das hat Joe oben ja schon geschrieben, die Ansprüche...
    • Zu den offenen Fragen:
      - Das Fahrzeug soll angemeldet bleiben
      - auch für die Straße noch geeignet sein,
      - Reh-und Schwarzwild, gelegentlich Muffel, für Rotwild stehen andere Fahrzeuge zur Verfügung
      - Straße, (nasse) Wiesen, Abhänge, Schotter, Wald, diverse (Getreide-)Felder zu jeder Jahreszeit, Bäche nicht tiefer als 40cm. Überwiegend nicht direkt im Wald
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
    • Dann ist das m.E. nicht so schwer.
      • Horntools-Windenkit (wenn die das anbieten, hält das auch).
      • Höherlegungsfedern +2-4 cm
      • ggf.Frontpanel mit nahbereichsausleuchtung
      • Kleinet Arbeitsscheinwerfer hinten zum Aufbrechen und Rangieren bei Nacht.
      • AT Schlappen.
      Zack-Feddich.

      P.S. Je nach Abnutzung neue Bremsblöcke, dass die Traktionskontrolle arbeiten kann.
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    • Aus der jagdlichen Praxis heraus würde ich dennoch Zusatzscheinwerfer und die 2 to. Winde draufbasteln. Wenn mal ein Keiler im Graben liegt ist das schon eine gewaltige Hilfe.
      Ebenso wenn ein Jagdgast in der Rückegasse festhängt.
      Das wars dann aber auch.
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