Bildersammlung unser aller Winterabenteuer

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    • @Rockdog: Na klar, hier mal eine Gesamtübersicht, wo die unterschiedlichen Knoten etc. ganz gut herauskommen:



      So lässt es sich wirklich sehr gut ziehen und zugleich auch relativ gut steuern beim Vorauslauf. Gerade bei holperigem Untergrund hilft die Seilfederung enorm. Die Schnüre habe ich recht lang, über 3m, vorne dann jeweils ne große Schlaufe. Die kann man dann im Bauchgurt vom Rucksack einschlaufen (auf Slip, für schnelles Lösen) oder einfach in der Hand halten. Am Hang sollte man das Gewicht weiter nach vorne Verlagern, ist es zu weit hinten, bircht das Teil noch stärker aus als ohnehin schon. Für ne flachere Tour, also reine Waldtour oder Seentour, würde ich daher nächstes mal gleich ne Rollpulka/Toboggan nehmen. Aber mit genau diesem Zugsystem.

      Ruhe bewahren.
    • @Desertstorm:

      Ich habe ja nun nicht die größten Erfahrung mit so einem Ding. Der letzte Urlaub sollte ja in erster Linie dem Erlangen von Erfahrungen dienen und dem Üben, Ausprobieren und Experimentieren.

      Der wesentliche Aspekt ist aus meiner bescheidenen Sicht, dass man die Grenzen und Möglichkeiten einer solchen Pulka erkennen muss.

      So ein Lastenschlitten ist im Schnee bei "moderaten" Geländeverhältnissen (ich nehme als Vergleich einfach mal die Steigungen und Gefälle auf den Forstwegen in "unseren" Mittelgebirgen) auch nur mit Seil gut zu bewältigen.

      Ich habe festgestellt, dass fast alles wo ich mit meinen Skilanglaufskills hoch und runter komme auch mit der Pulka machbar ist. Wird es steiler kann man die Pulka vor sich runter rutschen lassen. Da man auf Skiern aber nicht so sicher steht, wie "zu Fuß", kann es aber mitunter sinvoller sein, die Skier abzuschnallen.

      An einer "Aufstiegsloipe" habe ich versucht die Pulka hochzuziehen (Skier zum Teil abgeschnallt und zu Fuß), das war eine heftige Schinderei! Noch steilere Wege würde ich mir damit nicht antun wollen. Runter war auch lustig. Die Pulka hat zwar ausreichend selber gebremst, so dass sie mir trotz des Seils nicht in die Hacken gelaufen ist. Unter Aspekten der Sicherheit ist das aber nicht unbedingt zu empfehlen. Am ganz steilen "Schlussspurt" habe ich dann Skier und Stöcke auf der Pulka verpackt, micht drauf gesetzt und bin wie als Kind mit dem Schlitten runtergerutscht. Sah bestimmt blöd aus, war mich aber sicherer.

      Auf losem Schnee hat eine Pulka schon ordentliche "Selbstbremskräfte" (wohlgemerkt, wenn es nicht zu steil bergab geht). Es ist bei Weitem nicht so, dass man von dem Ding ständig überholt wird. Zudem kann man auch noch mit einfachen Mitteln eine Art "Seilbremse" bauen.





      Das bringt schon ordentlich was an Bremsleistung. Man könnte auch einen Stock quer vor die Pulka binden.

      Auf vereisten Abschnitten bringt das aber auch nichts.

      Leider komme ich in diesem Winter wohl nicht mehr zum weiteren Ausprobieren. In der Hoffnung auf den nächsten Winter!

      Gruß Guido
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smeagolvomloh ()

    • Hallo @smeagolvomloh,
      danke für den simplen Trick mit dem Knotenseil. Da bin ich einfach nicht drauf gekommen. Hab mich mit so einem umgefrickelten Kinderbob versucht.
      Nur als Test, ob man darin Gepäck bei einer Wanderung mitschleppen kann und dann eventuell das Kind reinsetzt , wenn es müde ist.
      Die Bremsen waren entfernt, statt einem Loch für das Seil , waren zwei drin usw. also ein bischen gepimpt.
      Aber richtig gut ging das nicht. Und dauernd in die Hacken gefahren ist mir das Teil dann auch. Da wäre dein Bremmsseil gut gewesen.
      Am Ende ist das Seil an der Plastikschale dann noch ausgerissen, so wurde das Teil nach dem Urlaub entsorgt. Deshalb gibt es auch keine Bilder mehr davon.
      Aber es hat einige Erkenntnisse gebracht und hier im Forum gab es jetzt ja vermehrt Infos über Pulkas, Tobogans usw. und für den Sommer Wanderwägelchen, sodaß ich guter Hoffnung bin etwas zu basteln, womit wir die Reichweite bei Wanderungen mit meinem Töchterchen ausdehnen können. Aktuell ist sonst jetzt bei 8-10Km Schluß.
      Danke für deinen ausführlichen Bericht.
      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Naja, einer Pulka einfach den Hang runter freien Lauf zu lassen geht nur wenn da keine Bäume, Sträucher oder Felsen im Weg sind - ist anasonsten durchaus auch eine Möglichkeit. Bei längeren und vor allem steilen Bergabstrecken und bevorzugt für Abfahrten in Falllinie kann man die Anordnung ändern: Der Schlitten geht zuerst und der Skifahrer folgt im Pflug und sorgt für Bremswirkung. Der Schwerpunkt des Schlittens sollte dann möglichst weit vorne sein, dann bleibt dieser besser in der Spur ohne dass sich das Gespann dreht. Wenn 2 Leute zur Verfügung stehen kann der 2te an einem Seil welches hinten an der Pulka angebracht wird diese 'bremsen', während der Vordermann den Schlitten 'lenkt', was aber ohne starrem Gestänge vorneweg ebenfalls nicht so klasse ist.

      So wie von @smeagolvomloh oberhalb schon gezeigt ist ein Bremsseil mit Knoten welches unterhalb des Schlittens für Bremswirkung sorgt eine gute Option um für Verzögerung zu sorgen. Eventuell kann man dieses noch zusätzlich auf der Hinterseite des Schlittens befestigen dann sind die Knoten auch in Kurven oder bei geneigter Spur immer schön unterhalb des Bodens positioniert. Bei sehr hartem oder geforenen Schnee (vgl. präparite Skipiste oder Gletscher, etc.) hilft eine Bremskette wie sie z.B. die Akjas der Bergrettung haben - fürchte aber dass der Standardwintertrekker ein solches Teil nicht mitschleppen will obwohl die selbst auf Eis zuverlässig für Bremswirkung sorgen.
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      Remember @schwyzi: If you're not always pampered, you're never pampered!
    • Desertstorm schrieb:

      Aber was macht man mit so einer Seilgezogenen Pulka wenn man mal bergab muss??
      Vorlaufen lassen... Mit zwei Seilen kann man sie dann sogar einigermaßen steuern. Ich hab es so gemacht, dass ich die Pulka nicht gedreht habe, also die Vorderseite vorne bleibt. Man kann sie auch komplett drehen und die Rückseite vorneweg laufen lassen, je nach Timmung und System (siehe bugikraxn). Man kann dann mit dem Schneeschuh auch mal einen korrigierenden Stups geben.

      Stefan-OL schrieb:

      Geiles Gespann, aber reicht die Leistung des Treckers wirklich aus?????
      Ist ja nur für den Straßentransport, dann kommt die Pulka auf den Anhänger... ;)

      Die ist bei meinem System durch die Seilfederung quasi schon mit eingebaut und funktioniert sehr gut.
      Ruhe bewahren.
    • Mein wohl grösstes Winterabenteuer fand Weihnachten 1981 statt.

      Draussen sah es ungefähr so aus






      und es hat weiter geschneit wie ab. Tja, damals hatte es die Zollernalb wettertechnisch noch drauf.

      Ich war nach dem Dienst noch bei einer Kollegin im Schwesternwohnheim) Tee trinken. Irgendwann in der Nacht war mein Kadettle tatsächlich komplett eingeschneit / festgefahren und es blieb nichts anderes übrig, als bei ihr zu übernachten.......

      Ok, dieses Weihnachten feiern wir unseren 36. :D
      Wo der Wolf lebt, wächst der Wald


      Sei meines Hundes Freund.
      und du bist auch der meine.