Brennessel

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  • Die Brennessel - Brennesselgewächse

    Essbare, wohl bekannte Pflanze in der Naturheilkunde
    Brennessel
    ( Urtica dioica )

    Die Brennessel gehört zur Familie der Brennesselgewächse ( Urticaceae ).

    Als ausdauernd krautige Pflanze wächst sie lediglich einjährig und erreicht eine Wuchshöhe von 30 - 150cm. Der Stängel ist meist vierkantig, verzweigt und unverzweigt, die Blätter sind mit Brennhaaren versehen. Man findet Brennesseln an Wegrändern, auf Schuttplätzen, in Gräben und an Waldrändern. Obwohl man sie lediglich in der nördlichen Hemisphäre findet, gilt sie als Indikator für Stickstoff reichen Boden.

    Die gestielten Laubblätter sind kreuz-gegenständig am Stängel angeordnet. Die Blätter verfügen über 3 - 5 ( teils sogar 7 ) Nerven. Der Blattrand ist gezahnt bis grobgezahnt. Männliche Blütenstände wachsen aufrecht, weibliche hingegen hängend.

    Die Blütezeit reicht von Juli bis Oktober.

    In der Volksheilkunde taucht die Brennessel als Mittel gegen Rheuma, Gicht, Lähmungen und Hautkrankheiten auf. In der Tat regen die Wirkstoffe in den Blättern die Harnausscheidung an. Daher wird Brennesseltee auch von der modernen Pflanzenmedizin zur Durchspülung bei entzündeten ableitenden Harnwegen empfohlen. In der Küche finden Brennesseln Verwendung als Spinat-Ersatz oder als Gartensalat. Ferner eignen sich die Samen geröstet ebenfalls zum Verzehr.

    Brennesselfasern können zudem zu Stoffen oder Schnüren verarbeitet werden. Als Färbekraut ist es ebenfalls nicht unbekannt. Im Garten lässt sich aus der Pflanze eine Jauche ansetzen, die den Stickstoff sowie die Spurenelemente löst und als Dünger eingesetzt werden kann. Die Reste können kompostiert werden.


    Weiterführende Informationen:
    Zentrum der Gesundheit - Brennessel
    Heilkräuter - Brennessel
    Gesundheit.de - Brennessel

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