Wenig Schlaf - mehr fettige Nahrung?

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    • Wenig Schlaf - mehr fettige Nahrung?

      Hallo,

      in den News diese Woche kamen mehrere Artikel, in den Forscher herausgefunden haben wollen und verkündet haben, dass zu wenig Schlaf den Hormonhaushalt durcheinander wirbelt und wir (Mensch) daher eher zu "ungesunden" Nahrungsmitteln greifen.
      Evolutionstechnisch ist das aus meiner Sicht irgendwie schon nachvollziehbar.
      Es erklärt auch ein wenig, weshalb manche, natürlich nicht alle Eltern ...äh, Polster entwickeln. :rotwerd: Wenn man viel im Sitzen arbeitet und dazu kaum Zeit für Bewegung hat oder sich nimmt, sieht das übel aus. Im Survivalfall käme man nicht weit...

      Wie disziplinieren sich speziell die Eltern hier im Forum bezüglich Ernährung und Bewegung? Und der Rest?

      Hilft ein Speiseplan?

      Bin gespannt auf Eure Meinungen.

      Gruss,
      Silas
      Semper fidelis

      dgmea.de

      mueckenatlas.de
    • Als jemand der unteranderem an Insomnia leidet, kann ich das mit den Polstern nicht wirklich bestätigen :D Allerdings habe ich auch ein einfaches Nahrungsaufnahmemodell. Ich esse wenn ich muss und das worauf ich gerade Appetit habe, da ich meine mein Körper sagt mir schon in welcher Nahrungsgruppe ich wildern sollte. Süß, Deftig etc. Das ganze ziehe ich schon eine ganze Weile so durch, teilweise nur eine Mahlzeit am Abend in ausreichender menge oder auch mal garnichts, ohne größere Kognitive oder für meine Statur unnatürliche Leistungseinbußen. Mag aber auch an den Genen liegen ;)
    • Ich esse was mir mein Körper sagt, was und wieviel er braucht. Da mein Stoffwechsel ziemlich hochtourig läuft, hab ich trotz vier Kinder - oder gerade deswegen - eine schlanke Linie, die mir regelmäßig Kommentare wie "Isst du auch genug?!", einbringt (NERV!!)
      Hab ich Bock auf Süßes pfeif ich mir Datteln oder anderes Obst rein.
      Fleisch darf/soll/muss Fett haben - ist schließlich ein Geschmacksträger.
      Die Fette, die Polster verursachen, sind die sogenannten gehärteten Fette und das was in Fertigprodukten die Cremigkeit und Sahnegeschmack ohne echte Sahne (die NICHT dick macht!) simulieren soll.
      Die sogenannten "Light"-Produkte sind die eigentlichen Dickmacher, da sie Austauschstoffe enthalten die sich anstelle von den natürlichen, abbaubaren Fetten im Körper einlagern. Nämlich dort wo natürliche Fette normalerweise für Notzeiten gespeichert werden.
      Es ist quasi so als würde man einen Vorratsraum mit Müll füllen.

      Was den Schlaf angeht - in den bisher 16 Jahren als Mutter frage ich mich bis heute noch wie ich das damals alles geschafft habe...
      Will mich jetzt nicht selber als Supermami oder gar Märtyrerin darstellen! Aber es war verdammt noch mal nicht einfach!
      Es gab Zeiten wenn die Kinder mal wieder etwas aus dem Kindergarten angeschleppt haben - weil manche Mutter meint ihr Kind mit Bronchitis abgeben zu müssen - da fehlten mir drei Tage Schlaf und am Ende lag ich selber flach! An regelmäßige Ernährung war da kaum zu denken.

      Diesen Statistikern kann man sowieso nur die Hälfte glauben, nicht weil sie uns anlügen sondern weil man nichts von den Umständen und Leben der Testpersonen weiss - sondern nur das Ergebnis. Daher sind die meisten Statistiken Nonsens und ich verlasse mich lieber auf mein Bauchgefühl und meine Paläo-Ernährung.
      "Vielleicht ist in der kleinen Wurzel des Heiligen Baumes noch Leben. Wenn dem so ist, dann pflege sie gut, auf das aus ihr wieder ein Baum wird, der Früchte trägt und in dessen Zweigen die Vögel singen..."

      Black Elk
    • Woher der Schlafmangel? Krankheit, überarbeitet, lärmbedingt, Stress?

      Ich esse, was und wann immer ich Hunger (oder Lust) habe, ohne irgendwelche Diäten, Lebenseinstellungen, Philosophien oder was auch immer.

      Ergebnis ist, dass mein Gewicht sich schon ewig im BMI-Bereich von rund 21 bewegt.

      Es gibt hierzu eine einzige, simple Formel. Ist die Energieaufnahme höher als der Verbrauch, steigt die Leibesfülle und umgekehrt. Steady state ist steady state.
    • Ich hab keine Kinder, aber hatte viel Stress im Job (teilweise 100 Überstunden im Monat), das Resultat dürfte sich ähneln. Bei der Nummer mit dem Schlaf geht es primär darum, dass Cortisol nicht genügend abgebaut wird und Testosteron nicht genug aufgebaut wird (passiert in der REM Phase). Der Körper ist also permanent im Krisenzustand und die Psyche reagiert drauf, auf Dauer halt ungesund. Nicht jeder reagiert gleich darauf, sowohl Über- als auch Untergewicht können das Resultat sein. Es macht durchaus Sinn das eigene Hormonprofil mal testen zu lassen, das geht auch ohne Arzt.

      Es gibt eigentlich keinen wirklichen Ersatz für Schlaf (7,5-9 h sind eigentlich das Optimum), die Natur hat sich schon was dabei gedacht. Erstmal hilft es aber die Schlaflänge mit den Schlafzyklen (1,5h) in Einklang zu bringen. Ein Ansatz wäre aktiv was für das Senken von Stresshormonen zu machen. Kraftsport wäre ein Ansatz um das Testosteron wieder hoch zu bekommen, was ebenfalls viel ins Gleichgewicht bringt (4-5x30 Minuten pro Woche reichen aus und du brauchst auch kein Fitnessbude dafür). Was mir ebenfalls geholfen hat ist Atem & Kältetraining von Wim Hof. Das Internet ist voll davon: klick & klick . Mit 3-4h Aufwand pro Woche für Sport und alles kannst du schon massiv was ändern.

      Vom Essen her gilt grob: schrottige Kohlenhydrate vermeiden, relativ viel Eiweiß futtern und schrottige Fette vermeiden. Dann gibt es noch die Möglichkeit über Vitamine/Mineralien (z.B. Zink,Magnesium,d3,...) & Kräuter das Cortisol zu senken und den Schlaf zu verbessern.
      Skal hilse fra fjellet – det evige land,
      hvor moskus og jerven har bolig.
      Min lengsel dit inn er blitt som en brann.
      Kun der får jeg fred og blir rolig...

      Jon Ø. Hov
    • Hey,

      wir haben seit sieben Wochen ein Baby und dementsprechend wirklich wenig Schlaf. Dennoch bin ich derzeit ziemlich leistungsfähig, einige Gewichthebeleistungen konnte ich die letzten Wochen sogar steigern. Ich gehe allerdings davon aus, dass man als Eltern bzw. Papa da hormonell in dieser Phase geschützt/geboostet wird, um das zu packen.
      Im Allgemeinen(!) ist meine Beobachtung (und wissenschaftl. Studien bestätigen das), dass das nötige Schlafkontingent genetisch vorgegeben wird. Ich schlafe mein Leben lang bspw. recht wenig (um. die 6h) während mein bester Freund bspw. unerträglich ist, wenn er nicht min. 9h Schlaf bekommt.
      Bei Unterschlaf oder kalten Bedingungen verstoffwechsele ich Fett anscheinend auch besser. Das Eiweiß-Mantra halte ich derzeit nur noch bedingt für richtig, viel mehr glaube ich, dass wir halt alles an Nahrungsmitteln haben und die Industrie und daher "Designerfood" verkauft, weil wir bereit sind, dafür richtig Geld auszugeben. Waren Proteinshakes vor 30 Jahren noch für Bodybuilding-Freaks, so hat heute jede untrainierte Hausfrau eine Dose Eiweißpulver im Schrank (sorry für die polemische Formulierung, ist aber klar, worauf ich hinaus will, denke ich). Aber jede/r nach seiner/ihrer Façon...
      Silas, ich kann jedenfalls bestätigen, dass der Körper in Stresssituationen an fetten interessiert ist! (Endokrinologisch bilden ja Fette (ich meine jetzt auch Triglyceride und Cholesterin) auch die meisten Hormonvorstufen. Wenn man sich die Storys zu Everestbesteigungen etc. durchliest, schreiben die ja auch immer von "Kakao mit ordentlich Butter". :thumbsup:

      Grüße!
      "If you think you are too small to make an impact, try sleeping one night in a room with a few mosquitoes." (Billy McBride)
    • Zu wenig Schlaf kann ja die unterschiedlichsten Gründe haben. Manch einer jault den Vollmond an, manche schnarchen, manche ernähren sich abends verkehrt, manch einem bereiten Stress und Kummer schlaflose Nächte. ... Im oben angeführten Beispiel vermute ich Stress als Ursache für zu wenig Schlaf, wobei man zu wenig Schlag m.E. relativ sehen kann. Manch einer ist nach 4 Stunden wieder topfit, andere brauchen ihre 8-10 Stunden, mein persönliches Optimum liegt bei etwa 6 Stunden. Wie definiert man also zu wenig Schlaf?

      Viele essen in den Abendstunden zu deftig, als dass sie anschließend nicht ins Land der Träume finden. Mir bereiten fettige Speisen, insbesondere aber Kohlenhydrate teils massive Schlafprobleme. Eine bewusste, leicht angepasste und vor allem leichte Mahlzeit kann da schon ordentliche Veränderungen mit sich bringen.

      Derzeit kann ich als Strohwitwer essen wann und was ich möchte. Dank wechselnder Schichten, zusätzlicher Hausarbeit und ein paar sonstiger Verpflichtungen findet sich für mich da kein wirklicher Rhythmus. Zum Frühstück reicht mir ein Kaffee, ans Essen ist um 4:30 Uhr noch gar nicht zu denken. Mittags, wenn überhaupt, mal eine Kleinigkeit, die sehr unterschiedlich ausfallen kann. Gen Abend dann koche ich, schaue, was eventuell von der Kurzen übriggeblieben ist oder esse, was in absehbarer Zeit abläuft.

      Zum Winter hin ernähre ich mich wieder recht fleischlastig, kann mich aber auch mit einem Capricciosa-Salat, Krabben-Brötchen, Sushi oder strammen Max anfreunden. Was eben da ist, worauf ich Lust und Appetit habe bzw. was weg muss; die Tage waren es Frikadellen, Mettwürstchen und Tzatziki.

      Silas schrieb:

      Hilft ein Speiseplan?
      Kann, muss aber nicht. Ich habe es mit den Kindern damals eine zeitlang so gehandhabt, dass ich (ähnlich wie in einer Kantine) einen Wochenplan aufgestellt habe, wo sich die Kleinen anhand 3er Gerichte täglich eines aussuchen konnten. So wollte ich verhindern, dass nicht gegessen werden muss, was eben auf den Tisch kommt. War zwar nicht immer von Einigkeit geprägt, aber im Großen und Ganzen hat es ganz gut funktioniert.

      Auch haben wir uns wöchentlich mal durch die Lande geschmaust. So gab es eine Woche italienische Küche, eine Woche portugiesische, eine Woche französische, ... Kam nicht immer alles gut an, aber irgendwo musste man eben einlenken und Abstriche machen.

      Fertigfutter in Form von Pizza, Spaghetti à la Miracoli, Fischstäbchen etc. kamen natürlich auch zum Einsatz, überwiegend wurde aber täglich frisch gekocht.

      Die Kleine ist mit ihren 18 Jahren nun aber zu einem Mononatriumglutamat-Junkie herangewachsen; den Kindergärten sei gedankt. Wenn sie kocht kommt mindestens eine Tüte von Knorr oder Magie & Co. zum Einsatz, was uns mittlerweile überhaupt nicht mehr zusagt. Bevor es weggeworfen wird esse ich die Reste, aber "lecker" ist dann doch anders. Sie isst zwar mit, wenn meine Frau oder ich koche, aber doch eher sehr selektiert, als dass sie die ganze Bandbreite probiert. Mit 18 sollte sie so langsam aber selber Verantwortung gegenüber ihrer Gesundheit übernehmen, so dass sie bei Zeiten wohl noch erfahren wird, worin der große Unterschied besteht.

      Ich denke, dass zu wenig Schlaf zwangsläufig nicht zu einer ungesunden Ernährung führt. Vielmehr kenne ich es so, dass wenn Stress den Alltag bestimmt, man lieber schnell auf Fast-Food zurückgreift, um wenigstens etwas im Bauch zu haben, weil man sonst keine Zeit dafür findet. Fast-Food im Sinne Hamburger & Co. hat zwar den Vorteil, dass es schnell sättigt, zeitgleich aber den Nachteil, dass man sich anschließend mit einem Völlegefühl rumärgert, stinkt wie die Pest und nach 2 Stunden wieder Kohldampf schiebt. Ist man allerdings erst abends um 20 Uhr zu Hause, hat u.U. einen 14-Stunden-Tag hinter sich, stellt man sich nicht mehr groß in die Küche, um ein 3-Gänge-Menü auf den Tisch zu zaubern.

      Mancher Job sollte und dürfte wohl dafür verantwortlich sein, dass man nachts nicht schlafen kann, sich ungesund ernährt, physische und psychische Probleme hat und alles in allem einen eher ungesunden Lebensstil führt. Pauschalisieren kann man dies natürlich nicht, aber es finden sich zahlreiche Beispiele, woran man erkennen kann, dass der Job nicht das Gelbe vom Ei und Geld nicht alles ist.

      Im Bezug auf Ernährung und Bewegung (Sport o.d.) muss man für sich selbst einfach tüfteln und ausprobieren. Ich würde mich hinsichtlich Ernährung jedenfalls zu nichts zwingen und mich nicht auf's Fahrrad setzen, wenn ich keine Lust dazu hätte. Zwang ist m.E. auch eine Form von Stress, der eigentlich nicht gesund sein kann. Man sollte aber offen für alles sein, um bezüglich Ernährung und Bewegung das gesamte Spektrum erkennen zu können. Es gibt nicht nur unsere deutsche Küche, und es gibt nicht nur Fahrrad und Turnschuhe.

      ;)
    • @o:dee
      <3 LICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
      Alles gute für euch zwei und den kleinen Knops!

      Proteinshakes hab ich nicht im Schrank - aber einen Pürierstab und alles was frau für einen Instant-Energiekick zwischendurch braucht, sollte sich ein Leistungsknick einstellen (auch als Loch im Bauch bekannt):

      - laktosefreie Milch
      - Haferschmelzflocken Instant
      - Bananen
      - und noch so dies und das
      "Vielleicht ist in der kleinen Wurzel des Heiligen Baumes noch Leben. Wenn dem so ist, dann pflege sie gut, auf das aus ihr wieder ein Baum wird, der Früchte trägt und in dessen Zweigen die Vögel singen..."

      Black Elk
    • Silas schrieb:

      Es erklärt auch ein wenig, weshalb manche, natürlich nicht alle Eltern ...äh, Polster entwickeln.
      Ja! Silas, Du weißt ja, dass ich noch spät wach bin und Du kennst auch meine Wampe. Ich wiege annähernd 100kg, das ist meiner Frau, meinem Arzt und meinen Hosen zuviel.

      Wenn ich nachts lange wach bin, habe ich auch mehr Gelegenheit zum Essen. Da ich aber nachts nicht mit den Kochtöpfen rumklappern will, gibt es dann Dosenfisch, Schokolade oder sonstigen Scheiß. Das bleibt natürlich alles hängen.

      Über die Gründe für meinen Unwillen zu Schlafen diskutiere ich hier nicht ;) .
      Jeder hat das Recht zu schweigen! Auch, wenn er nichts gefragt wurde!
      Schwede: "Wie man in ein Forum hinein ruft, so schallt es hinaus!"
    • @o:dee
      Herzlichen Glückwunsch auch von mir!
      Hab eben ein Foto vom Nachwuchs im anderen Faden gesehen - voll niedlich! Dahinschmelz... :)

      BTT. Ich bin total neidisch auf euch..."mein Körper sagt mir..." Pah!
      Ich fürchte, mein Körper hat überhaupt nix zu sagen - oder meine Gier spricht einfach lauter als er...
      Oder ist das vielleicht nur ein mir unbekanntes Paprikachips-Mangelsyndrom, vor dem er mich bewahren möchte??
      Ich glaub, ich geh mal einkaufen...
      LG schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Ich hatte erst letztens einen kleinen Disput mit meinem Lehrer bezüglich Nahrung. Weil er mir mit Vätterlicherstrenge XD weiß machen wollte das mein Rythmus weder gesund ist noch funktionieren kann. Habe ihn dann auf gewisse darauf ausgelegte Körperfunktionen verwiesen, wie das einspeichern von Reserven, dehnbar/verkleinernder Magen etc pp.
    • Ich schlafe nachts durchschnittlich maximal 5-6 Stunden. Morgens gibt es selbstgemischtes Müsli ohne Zuckerzusatz mit Kefir und Obst. Ansonsten esse ich worauf ich Lust habe und wann ich will. Leider läuft das allzu oft auf reine Kohlehydrate hinaus. Ich bin ein regelrechter Pommes-, Bratkartoffel-,Pizza-, Chips- und Schokoladenjunkie. Allerdings meint mein Körper das Zeug wohl zu brauchen! :D Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ständig in Zeitdruck bin und auf der Arbeit 26 liebenswerte kleine Rabauken gleichzeitig meine Aufmerksamkeit haben wollen. Außerdem benutze ich für den Weg zur Arbeit und zurück meine Füße.
      Wenn ich mich anders ernähren würde, hätte ich vermutlich arges Untergewicht.
      Und nun werde ich die Pfanne mit Bratkartoffeln und Rührei füttern! So long! ;)
      "Wenn du etwas tust, was du noch nie getan hast, dann ist das doch schon ein Abenteuer."
      Johan Skullman

      Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
    • Zum Thema "wenig Schlaf" kann ich eventuell etwas beitragen - da kenne ich mich aus:

      Nach über 20 Jahren im Schichtdienst (Früh, Spät und Nacht) schlafe ich auch nicht unbedingt immer perfekt. Als grundsätzlicher "Wenigschläfer" (6 Stunden reichen mir locker, 6,5 Stunden wären perfekt, 7 Stunden sind Luxus) komme ich auch mit dem Schichtdienst ganz ordentlich klar. Auch wenn da mal ein paar Tage bei sind, wo aufgrund der Rahmenumstände (persönliche Termine, Lärmbelastung nach dem Nachtdienst, etc.) Tage dabei sind, wo es nur 3, 4 oder 5 Stunden Schlaf sein können. In all den Jahren habe ich festgestellt, dass sich der Körper den Mangel an Schlaf zwangsläufig nach einiger Zeit wieder zurück holt und ich lasse meinem Körper sehr gerne diesen Ausgleich.

      Ich habe bislang noch nicht im Geringsten feststellen können, dass es meinem Körper nach wenig Schlaf mehr nach "fettigem Zeug" gelüstet. Vielmehr kann ich bestätigen, dass eine halbwegs vernünftige, dem persönlichen Tagesablauf angepasste Ernährung (insbesondere ein paar Stunden vor dem Schlafengehen nicht "Heftiges" mehr einwerfen und vor allen Dingen keine kohlenhydrat-geschwängerte Mahlzeiten reinhauen) nicht die geringsten Auswirkungen auf mein Gewicht haben.

      In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern immer einen ausreichend langen Schönheitsschlaf!
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • Insgesamt ist das Thema noch lange nicht abschließend untersucht - es lassen sich vor allem keine Pauschalaussagen machen.
      Zu wenig Schlaf ist häufig Kennzeichen von Stress, Lichtmangel, verändertem Tagesrhythmus und dergleichen.
      Dadurch verändert sich der Stoffwechsel und Hormonhaushalt - was durch verschiedene Tätigkeiten und Verhaltensweisen kompensiert wird.
      Eine dieser Veränderungen ist das Erhöhen des Cortisolspiegels im Blut. (recht einfach erklärt hier de.wikipedia.org/wiki/Cortisol#Physiologische_Wirkung )
      Neben verändertem Stoffwechsel ist Gewichtszunahme bis hin zu geänderten Ernährungsgewohnheiten die Folge.
      Der Körper holt sich was er braucht.

      Jetzt kommt die Crux: Es hilft wenig sich einen Ernährungsplan zu machen. Der Körper benötigt diese Stoffe und es kommt zu regelrechtem Craving.
      Man beherrscht sich den Tag lang und Abends muss die Chipstüte dran glauben. Damit belügt man sich nur selbst.
      Auch spannend: Jeder reagiert anders - abhängig vermutlich von Zufall, von Abstammung und Disposition nehmen manche bei Stress zu, manche ab.
      Deshalb mag ich die Meldungen in den Nachrichten "Forscher haben herausgefunden dass" überhaupt nicht - es ist oft nur die drittel Wahrheit, die da kommuniziert wird.
      Ist ähnlich wie: "Menschen in entwickelten Ländern haben häufiger Krebs" - wenn man bedenkt, dass Krebs meist eine "Alterserkrankung der Zellen" ist, sollte man die erste Aussage schon nicht mehr ganz einfach unreflektiert stehen lassen.
      ____________
      leicht sarkastisch im Unterton, dabei völlig spaßbefreit
      Ich liebe Fachfragen, Smalltalk nur f2f ;)
    • Ich hab ja keine Ahnung von Ernährung, drum frag ich jetzt einfach mal blöd.

      Kreativjunkie schrieb:

      Die sogenannten "Light"-Produkte sind die eigentlichen Dickmacher, da sie Austauschstoffe enthalten die sich anstelle von den natürlichen, abbaubaren Fetten im Körper einlagern. Nämlich dort wo natürliche Fette normalerweise für Notzeiten gespeichert werden.
      Welche Stoffe die in Light Produkten drin sind lagern sich denn im Körper ein? Und wo werden natürliche Fette normalerweise für Notzeiten gespeichert?
      Bekommt man von den Light Produkten dann im Prinzip einen "Bauch" aus Aspartam anstatt aus Fett oder wie muss man sich das vorstellen?

      Kreativjunkie schrieb:

      echte Sahne (die NICHT dick macht!)
      Schreib das mal in n WeightWatchers Forum :whistling:
      :Squirrel:
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)