Frage zur Herstellung von optimalen Armbrustpfeilen

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    • Frage zur Herstellung von optimalen Armbrustpfeilen

      Ich bekomme wenn es so läuft wie ich es mir wünsche demnächst eine Armbrust.
      Das Teil hat ein Zuggewicht von 175lbs.

      Beim Bogen ist es mir klar wie man Pfeile baut und optimiert. In meiner Zeit als aktiver Langbogenschütze habe ich meine Pfeile generell selbst gebaut und angepasst. Spine, Gewicht und die Abhängigkeiten von Spine und Spitzengewicht sind mir bekannt.

      Meine Frage ist aber nun worauf ich beim Pfeilbau/Kauf für die Armbrust achten muss?
      Ich denke mal der Spine spielt im Vergleich zum Bogen eine untergeordnete Rolle. Gewicht fällt eher ins Gewicht (...muahaha ein Wortspiel :D ) wobei hier zu leicht wohl problematisch ist.
      Pfeillänge könnte auch noch relevant für das Flugverhalten sein, denke ich.

      Wer kann mir hier mit Erfahrungen und Wissen weiterhelfen?
      Welche Faktoren sind für einen optimalen Armbrustpfeil zu beachten?
      "...ich will´s ein Bisschen schöner machen, reines Überleben turnt mich ab!"
      Cody Lundin, Survival Duo 1. Staffel
    • Ich weiss, du bist ein Tüftler und Bastler. Ich möchte dich auch nicht ausbremsen. Aber ich denke, es lohnt nicht wirklich, die Bolzen selbst herzustellen.
      Du bekommst die Teile in den gängigen Längen und passenden Spines.
      Von den günstigen Alubolzen bis Carbon kannst du in jedem Preissegment reichlich auswählen. Die Länge wird nur interessant, solltest du, aus welchem Grund auch immer, Broadheads montieren wollen. Die liegen ja nicht auf der Pfeilschiene auf.
    • Darum geht´s mir eben auch ein Bissel.
      Aktuell ist mir noch sehr unklar auf was ich bei bei der Beschaffung (ob selbst gebaut oder gekauft steht erstmal gar nicht so sehr im Vordergrund) achten soll außer auf den Preis...

      Vom Bogensport weiß ich, dass der Pfeil eine massive Auswirkung auf das Schussverhalten hat ob das bei der Armbrust auch so ist weiß ich nicht.
      Ich möchte möglichst Pfeile haben die gut zum Gerät passen damit das Schussverhalten, Streukreis und Wiederholbarkeit möglichst optimal werden.

      Wenn mir jemand mit Erfahrung sagt: "Alter, dat iss total wumpe! Egal ob 6er Bambusstab oder 12er Baustahl, die Sehne drückt das schon nach vorne ins Kill"
      Dann bin ich auch beruhigt aber das kann ich mir einfach nicht vorstellen... ;)
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      Cody Lundin, Survival Duo 1. Staffel
    • Ich hab mich mal grad etwas schlau gemacht bei Arrow in Apple. Das ist ein guter Shop mit kompetenten Leuten. Da gibt es einiges zu lesen im Lexikon.
      arrowinapple.de/lexikon/

      Es gibt wohl nur Unterscheidungen im Bolzengewicht. Durchschnittspfeil, Optimalpfeil und Minimalpfeil.
      Es kommt somit wohl spezielk auf dein Armbrustmodell an. Die Jungs von AiA gelfen dir da bestimmt weiter, wenn du sie anschreibst.
      Mit meinem gefährlichen Halbwissen, würde ich behaupten, bei 175lbs kommt es da nicht so drauf an. Aber ich habe bisher auch keine High-End Armbruste geschossen, sondern nur Günstige Modelle mit den Standartbolzen.
    • Randriedi schrieb:

      Gewicht fällt eher ins Gewicht (...muahaha ein Wortspiel ) wobei hier zu leicht wohl problematisch ist.
      Bei zu leichten Pfeilen passiert genau das Selbe wie wenn du ohne Pfeil abrdückst: Es zerlegt dir die Wurfarme.
      Zu schwer sollte nicht das Problem sein.

      Mit ner 0815-175lbs Armbrust (z.B. Jaguar kotte-zeller.de/Armbrust-Jagua…otte-zeller-shop&pi=15584)
      Schiesst du eh max. auf 30m. Also sind die Abweichungen nicht sooooo relevant wie beim Bogen.
      Wichtig ist: Länge und Gewicht der Pfeile sollten zur Armbrust passen. Die empfohlenen Angaben hierzu findest du in der Bedinungsanleitung bzw. im Netz.

      Ich habe Carbon und Alu Pfeile. Beide sind gleichermaßen Zielgenau. Verbogen hat es mir aus Alu noch keinen.
      Wenn du jedoch auf "harte Ziele", wie z.B. einen Baumstumpf, schießt zerlegt es dir beide. Egal welches Material.
      Wo mir die meisten Pfeile kaputt gegangen sind ist an der Befiederung. Meist weil die Pfeile zu Tief ins Ziel eingedrungen sind (z.B. Getränkedose vor Strohballen).
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)