Welches Boot fährst Du?

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    • Mein erstes Boot war dieses:



      Ein ganz klassisches, kurzes GFK-Kajak. Für "en Appel und en Ei" gekauft und hinterher für genau den Preis wieder verkauft. In der Nachbetrachtung war es genau das richtige Ding für den Einstieg. Das Teil ist extrem wendig und ohne Steueranlage muss man sich eine vernünftige Paddeltechnik erlernen, um bei den verschiedensten Wind- und Wellenbedingungen einen ordentlichen Kurs zu fahren. Ich habe mich von dem Boot getrennt, weil die Sitzanlage furchtbar unbequem war und die Ladekapazität für mehrtägige Sachen logistische Meisterleistungen erforderte.

      Nach etwa zwei Jahren wurde es dann ein gebrauchter "Marlin" von Prijon.


      Endlich auch lange bequem sitzen können und die Ladekapazität ist ausreichend. Das Boot ist eher ein "flinker Geradeausläufer".

      Gruß Guido
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • xuanxang schrieb:

      Das scheint ja auch ein Ally zu sein, aber was ist das für ein Packsack? Meiner von Ortlieb ist schon recht ramponiert und den würde ich gerne in naher Zukunft austauschen.
      Das ist ein Ally 16,5 DR und der Packsack ist der schwarze Nylonsack von Ally mit Rollverschluß und Haltegriffen( Artikel-Nr: 8225), nicht wasserdicht aber wozu auch. Dafür nicht so steif wie der grüne aus der LKW Plane und leichter. Günstiger isser auch mit 50 € und es passt wirklich alles problemlos rein.

      Grüße,

      Amarok :campfire:
      Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird,
      aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.
      (F.Schiller)


      und....bitte glaubt unbedingt alles was Ihr über mich hört....die Wahrheit wäre Euch viel zu langweilig
    • Als Lars Monsen Fanboy hab ich auch n Ally, allerdings etwas Deutschland-tauglicher ein Challenger 17 DR.
      Die meiste Zeit fahr ich den solo mit Hund, aber auch zu zweit und mit Hund geht das gut. Die Fahreigenschaften sind schon ziemlich geil, gerade solo hat man nen guten Geradeauslauf. Nur so richtig wendig ist das Ding dementsprechend nicht. Wenn man das Bündeln Zeugs sieht glaubt man kaum, dass daraus ein vollwertiges Boot wird. Zumal ich es auch viel geiler finde länger von A nach B zu fahren und nicht auf Autos für den Transport angewiesen zu sein. Von der Lagerung mal ganz abgesehen...

      Einzig die neuen Trappersitze sind auf Dauer nix für meinen Hintern. Und was die Dinger komplett garnicht ab können ist seitliche Belastung. Bleibt man bei ordentlich Strömung seitlich an nem Brückenpfeiler/Stein hängen knicken die Dinger durch...
      Skal hilse fra fjellet – det evige land,
      hvor moskus og jerven har bolig.
      Min lengsel dit inn er blitt som en brann.
      Kun der får jeg fred og blir rolig...

      Jon Ø. Hov
    • Na ja @karlson
      da denk ich knickt je nach Strömung so ziemlich alles durch, wenn du quer vor nem Brückenpfeiler parkst! ;(
      Ich hab in Kanada auf dem Athabaska mal kurz quer vor nem Steinbrocken gehangen mit einem Alu-Boot.
      Danach hatte ich ne Banane :Kleenex: ohne Geradeauslauf!
      Also das hält meiner Meinung nach eigentlich kein "Paddelboot" aus, egal welches Material und welche Bauart.
      Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren, wenn jemand hier sowas mal heile überstanden hat, dann bitte hier berichten!
      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Klar kann das mit allen passieren, aber ich meine dass es mit nem Ally oder vergleichbaren Faltboot ein Tick früher passiert. In deiner Situation hätteste mit nem Ally keine Banane sondern ne Klappstulle gehabt. :D

      Bei einer Tour mit Freunden in Polen hatten wir das mal mit billig Plaste Leih Kayaks und moderater Strömung. Das Ding hing vor nem Stein quer und die Strömung drückte in die Öffnung. Wir haben zu dritt geackert um das Boot da wieder weg zu bekommen - ohne Schaden am Boot. Wenn ich das jetzt damit vergleiche wie doll mein Ally sich auf dem Bootswagen durchbiegt wenn man da was drin lässt (ja,ja, macht man nicht), dann hätte das Ding in einer vergleichbaren Situation schon deutlich Schaden genommen. Das meinte ich damit.
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      Jon Ø. Hov
    • Hat nach der Bearbeitung keinen Auswirkungen mehr.
      Das ist ja das schöne an dem PE, Heißluftpistole und etwas Gefühl beim Formen.
      Es ist nur eine Spannungsbeule im Boden geblieben die aber auch keine Auswirkungen oder Nachteile beim Fahren hat.

      etwas besser zu sehen.
      Gruß
      Andy :hut:


      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. :danke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von trapperandy ()

    • In Bezug auf Boot bin ich scheinbar voll Mainstream. :D



      Ich und mein Schätzelein nennen beide ein Scubi unser eigen. Ist auch in Bezug auf die Flexibilität ziemlich unschlagbar. Auto parken-->Scubi auf den Rücken-->mit dem Zug flussaufwärts-->gemütlich mit dem Scubi mit der Strömung zurück zum Auto. Perfekt!!!

      Ich habe noch von meinem Vater ein 2er Hartschalen Kajak zur Verfügung. Aber auch wenn das natürlich besser läuft, ist es mir vom Handling her meistens zu umständlich. Eine Schleuse umtragen ist ohne Wagen undenkbar.



      Das einzige was mir am Scubi manchmal fehlt ist der Stauraum. Für mich persönlich würde es reichen für einen Paartagestrip. Aber meine bessere Hälfte steht leider nicht ganz so darauf die Ausrüstung auf ein Minimum zu reduzieren...noch nicht!!! :D
      Da wäre so ein Faltcanadier natürlich nicht verkehrt.
    • Hallo zusammen,
      ja Luftboote, also Schlauchboote, haben diesen unschlagbaren Vorteil des Packmaßes für den Transport.
      Entgegen dem oft gegen sie ins Feld geführten Vorurteil, sie hätten oft nen Platten, kann ich aus über 30-jähriger Erfahrung mit einem Wiking Komet (Baujahr 1970 wie man an der Zulassung sieht) Schlauchboot sagen, daß bei sachgemäßen Umgang so etwas nicht passieren muß.
      Besagter Wiking hatte in über 30 Jahren ein Loch , weil nach dem Angeln jemand den Faltanker, beim Hochholen, von unten in den Schlauch rammte!
      Ansonsten hab ich damit Motorboot fahren gelernt, Wasserski gelernt, geangelt ( nein ich hab den Anker nicht ins Boot gezogen ), Windsurfer gerettet und schöne Touren in den Fjorden in Skandinavien, im Mittelmeer und sogar auf dem Rhein gemacht.
      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Mal ne Frage an die ganzen Ally Besitzer: Was für nen Packsack nehmt ihr für den Kahn? Ich hab aktuell noch den alten Billigbeutel von Scandic/Globi, aber da gehen die Nähte langsam auf. Lohnt der original Ally Beutel oder reicht sogar der extragroße 160l Ortlieb Kanubeutel von Globi?
      Rucksackriemen wären mir wichtig und ggf. die Doppelnutzbarkeit als wasserdichter Packsack auf Tour. Auf mehrere Beutel habe ich keine Lust.
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      Jon Ø. Hov
    • Also ich bentze den schwarzen Nylonbeutel für den Ally, der muss wohl neu sein im Sortiment. Der ist nicht wasserdicht, dafür leichter und günstiger (55 €) und es passt alles rein. Außerdem hat er mehrere aufgenähte Griffe. das ist grade beim Transport im Zug usw. sehr praktisch. Im Boot nimmt er dann alles auf was sonst lose rumliegt.

      Grüße,

      Amarok
      Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird,
      aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.
      (F.Schiller)


      und....bitte glaubt unbedingt alles was Ihr über mich hört....die Wahrheit wäre Euch viel zu langweilig
    • Ich fahre seit einigen Jahren den Prijon Cruiser 430, der auch auf meinem Bild zu sehen ist. Das Boot ist ein günstiger, stabiler und gutmütiger Allrounder.

      Im vergangenen Jahr habe ich noch Equipment vervollständigt (Spitzdecke etc.), da es in diesem Jahr erstmals auf die Ostsee gehen soll. Darüber hinaus standen auch Übungen zum Kentern und Wiedereinstieg - das Ganze im Hafen von Weener unter Anleitung von @Tigen - an, weil ich beim geplanten Ostsee-Ausflug nicht die Seenot-Rettungskräfte bemühen möchte.

      Grüße
      "We like companionship, see, but we can’t stand to be around people for very long. So we go get ourselves lost, come back for a while, then get the hell out again."

      Krakauer, Jon. Into the Wild (Picador Classic Book 78) (S.96). Pan Macmillan.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Naturerlebnis ()