Microadventures - Sammelfaden für das kleine Abenteuer

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    • Dein Bericht weckt Erinnerungen. :thumbsup:
      Hab den gleichen Bezug und Poncho im Gebrauch.
      Allerdings spanne ich den Poncho längs als A Frame, oder meistens nur als flaches Schrägdach, dann ist der Schlafbereich besser überdacht.
      So geht's auch recht gut mit dem Wetterschutz.
      Aber ein Zelt ist bei dem derzeitigen Wetter auf jeden Fall angenehmer.
      Gruß Fryd

      Feuerbohren ist sch... :campfire:
    • Fürchte ein normaler Poncho reicht bei diesen Verhältnissen hinten und vorne nicht, ganz egal wie man das Ding hinpflanzt ;) Für die Variante hab ich mich ganz bewußt entschieden da ich bestmöglichen Schutz im Kopfbereich haben und dabei aufrecht darunter sitzen wollte. Der Spalt unterm Poncho wurde aus der Hauptwindrichtung mit div. Gear (Rucki, Stiefel, wasserdichte Packsäcke, usw.) verrammelt, was auch vernünftig funktionert hat den hier konnte vergleichsweise wenig Wasser eindringen. Die andere Seite war frei und bei Windeinfluß wurde mit jedem Flattern der Ponchounterkante das abtropfende Wasser schön großflächig verteilt ... Der Kopfbereich blieb aber trocken und im Fußbereich tat der Bivy genau dass was zu erwarten war, nämlich den SchlaSa vor der Nässe schützen!
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      Frischluftdeppert
      .
    • Ja,die Dinger sind wirklich kurz. :rolleyes:
      Bei mir ist das wahrscheinlich die Macht der Gewohnheit, den Poncho längs zu spannen, weil es damals noch keine Schlafsackbezüge gab.
      Den als Bezug zu nehmen ist auch eher suboptimal. :thumbdown:
      War stolz wie Oskar auf meinen ersten US Segeltuchbezug von Räer.
      Das muss so um '89 rum gewesen sein.
      Und wirklich Wasserabweisend war da nix mehr, war mehr ein Windschutz...

      Aber ist ja auch egal, schöner Bericht von dir. :thumbsup:
      Gruß Fryd

      Feuerbohren ist sch... :campfire:
    • Wir haben gestern das gute Wetter genutzt und am Rand von Dresden, an den Elbhängen eine kleine Wanderung gemacht. Durch ein wunderschönes Weingut und mitten durch die Weinfelder sind wir durch den Lößnitzgrund bis zu einem kleinen Teich gelaufen, damit Thilda (nein, gemeint ist nicht meine Freundin) mal wieder neue Gerüche kennenlernt. Am Teich angekommen is "le Viech" erstmal mit einem Satz aus vollem Lauf ins kühle Nass gesprungen, weil es in der Teichmitte Enten gab und sie die Erpel unbedingt kennenlernen wollte.
      Unterwegs konnten wir eine wunderschöne Aussicht über Dresden genießen und nun weiß ich auch, wo wir im Sommer mal einen schönen Schoppen genießen können. :)

      "Durch bloßes logisches Denken vermögen wir keinerlei Wissen über die Erfahrungswelt zu erlangen; alles Wissen über die Wirklichkeit geht von der Erfahrung aus und mündet in ihr." Albert Einstein

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Olli ()

    • @Olli schöne Fotos :thumbsup:
      das ist doch den Bildern nach da Richtung Radebeul , oder?
      Das Lößnitztal liegt aber meines Wissens nach bei Oederan und die Lößnitz fließt dann in die Zschopau.
      Meinst du vielleicht Lößnitzgrund? Weil da fährt diese Dampflok nach Moritzburg durch.

      Das bin ich mal lang gelaufen bis Zu den Moritzburger Teichen und dann mit der Dampflok zurückgefahren, war super!

      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Corona-Wahnsinn-Social-Distancing-Programm für Fortgeschrittene




      Raus! Bloss weg! Bevor daheim noch jeder durchdreht, bei all der Sonne, der vielen Freizeit und dem doch irgendwie vorhandenen unterschwelligen Stress, der bei vielen Menschen derzeit spürbar ist. Zwar liegen meine eigenen Nerven noch nicht komplett blank, aber so ganz der Alte bin ich auch nicht. Bei niesenden Mitbürgern habe ich von „Gesundheit“ auf „Corona“ gewechselt, was bei meinem Kumpel noch ganz witzig ankam, bei meiner Kollegin dann jedoch weniger..........



      Die grandiose Kombination von Natur und Bewegung sind ja ohnehin das beste Mittel zum Stressabbau, deshalb wurde das Ränzlein geschnürt und anschliessend rausgemacht! Einige Kilometer ging es durch Felder und Wiesen, die zu meinem Unmut doch leider mit Spaziergängern und Radfahrern durchsättigt waren. Abstandsregeln wurden scheinbar überall eingehalten – sind mir doch nur Paare, oder Familienclans begegnet. Dann noch jede Menge Landwirte bei der Arbeit, ich wurde von diversen Zitronenfaltern verfolgt... ja fast schon attackiert ( 8o ), und einmal fuhren sogar die Cops bei ihrer Kontrollrunde über das platte Land an mir vorbei. Verrückte Zeiten, denke ich still in mich hinein.



      Im Hochmoor -meinem eigentlichen Ziel- wurde es dann merklich einsamer, und auch wärmer, wegen der völligen Windstille. Ohne die Orientierung durch den Sonnenstand wäre es eine tolle Gegend zum verlaufen, da landschaftliche Anhaltspunkte fehlen, und Ausblicke in jede Himmelsrichtung gleich aussehen. Ich fühle mich alleingelassen! Muss ich mich wohl mit mir selber unterhalten....... ob ich mir auf die Nerven gehen, oder mich eher langweilen werde??? Na Hauptsache ich erzähl mir nicht schon wieder alte Geschichten, die ich schon kenne :zwinker:




      Rucksack und Tarp wurden selbstverständlich passend zur Jahreszeit und Vegetation gewählt, um möglichst mit der Umgebung zu verschmelzen. Die Rehe, die abends an meinem Camp vorbeistolperten, sind meine Zeugen. Von der Isomatte aus genoss ich eine 360° Rundumsicht, hier und dort geschätzt bis zu 100m weit.



      Die Küche bestand heute komplett aus Titan - getreu dem Motto "Leicht & Sexy unterwegs". Es gab schwedischen Trockentüten-Mampf und finnisches Bier.... Thor und Odin wären stolz auf mich, und ich stell mir einfach vor ich wäre in Skandinavien.



      Hin und wieder sind Überbleibsel vom alten Torfstich zu sehen, der hier jedoch schon über ein halbes Jahrhundert zurückliegt. Mit braunem Wasser gefüllte Rechtecke und Quadrate, dazwischen Gräben und leichte Hügel. Einen nassen Fuss gab es gratis...... ist halt doch nicht alles trocken im Moor, was trocken aussieht.



      Fazit: ich habe überlebt, bin mir nicht auf die Nerven gegangen, und habe selbstverständlich keine Spuren in diesem besonders sensiblen Umfeld hinterlassen!


      Do what thou wilt shall be the whole of the law

      A.C.
    • @Marvin14: Das kann nur gut gewesen sein. Ich hatte ja "in der Hölle von Splügen" nur kurz Bekanntschaft mit dem Vierbeiner (und seinem Führer) gemacht. Den "Schwarzen" hätte ich klauen können!
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smeagolvomloh ()