Grund- Feederfutter - Rezept

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    • Grund- Feederfutter - Rezept

      Tach zusammen,

      ich hab heute mal nach Gutdünken Futter angemischt. Es ging mir ziemlich auf den Zeiger, jedesmal, bevor ich angeln gehen wollte, den Händler meines Vertrauens zu besuchen, um fertig gemischtes Futter für teures Geld zu kaufen.

      Jedenfalls hab ich mal neben dem Wocheneinkeuf in der Backwarenabteilung vorbei geschaut und eingepackt:

      1 kg Paniermehl
      1 kg Maismehl
      500 g Haferflocken
      500 g Kartoffelmehl
      6 Päckchen (a 10 Stk. )Vanillezucker
      6 Päckchen Spekulatiuspulver

      Macht 3 kg für 4,40 €. Das ist ganz gut.

      Nach meiner Theorie sind Panier- und Maismehl die Basis, das Kartoffelmehl eine Art Bindemittel, der Rest ist Partikel und Aroma und nach Belieben veränderbar.

      Zuhause das ganze Zeug in einer großen! Schüssel vermischt...



      ... und erste Feldversuche betreffs Konsistenz angestellt...



      ... dann abgepackt (die Zipper lass ich mal aus der Rechnung raus - sind wiederverwendbar)...



      Als nächstes ab an den See zum Antesten.
      Das Futter lässt sich von krümelig (Stillwasser) bis klebrig (Fluss) anmischen. Es hat reichlich Aroma und bis auf die Haferflocken wenig sättigende Partikel.
      Vor Ort gibt man dann ganz nach Wunsch Maden oder Mais dazu, fertig.
      Gefangen habe ich damit Brassen und Rotfedern - weitere Tests (vor allem im Fluss) stehen an.


      Petri!
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    • Wäre man nur nicht so faul... eigentlich ist das alles keine Hexerei, selbst Fertigteig kann man mittlerweile kaufen. Wie haben wir nur früher geangelt? :S

      Ich hab (weil die Mäuse meinen Fertigzeug aufgefuttert haben) letztes Jahr mal aus Hühnerfutter (Legemehl), Vanillepuddingpulver und Paniermehl einen klasse "Teig" zum Feedern angesetzt.
      Petri
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio
    • Als ich noch vor 17 Jahren in der Weser Stippen gegangen bin , hab ich Kuchenmehl vom Bäcker geholt.
      Damals so 20kg für 10€.
      Da waren alle Süßen alten Backwaren drin.
      War Top und besser als Fertigfutter nur Durchsieben mußte man es noch.
      Gruß
      Andy
      :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;)
      Und Jage nicht was du nicht töten kannst! :hut:
      Member of the Hateful fifteen
    • Ach
      was ich noch vergessen habe, sind Haferflocken.
      Die gehören ins Futter rein um den Zerfall im Wasser zu beschleunigen ( Futterspur ).
      In der Strömung hab ich noch Kies beigemischt um ein schnelles Sinken des Futterballs auf mein Angelplatz zu bekommen.

      Fahrt mal zu den Bäckereien und fragt mal nach, die Entsorgen das sonst und es wird auch gerne von kleine Schweinezuchten als Beifutter genommen.
      Gruß
      Andy
      :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;)
      Und Jage nicht was du nicht töten kannst! :hut:
      Member of the Hateful fifteen
    • Als Kinder hatten wir ein Brötchen und ein Tütchen Vanillezucker. Das wurde zu einem Teig geknetet.
      Futterkörbe kannten wir nicht. Futterspiralen waren schon exklusiv.
      Auch das Ausbringen von kiloweise Futter war nicht üblich - mach ich heute auch nicht.
      Das Angeln ist überhaupt sehr speziell geworden. Aber das Feedern ist wirklich eine gute, effektive und einfache Methode.

      Vielleicht schau ich mal im Großhandel vorbei, da muss noch was gehen am Kilopreis. Aber vorher noch bisschen weitertesten.
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