Ritualplätze in der Natur

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    • Friesische Freiheit


      Butjadingen und Stadland weckten zu Beginn des 16. Jahrhunderts als noch verbliebene Teile des zerrissenen Friesengaus Rüstringen die Begierde fremder Obrigkeiten und fielen ihr schließlich zum Opfer. Nachdem frühere Versuche misslungen waren, die hier lebenden Friesen dauerhaft zu unterwerfen, fand an der Hartwarder Landwehr bei Rodenkirchen am 21. Januar 1514 die entscheidende Schlacht gegen ein mächtiges Heer damals verbündeter Grafen statt.



      Die erbittert Widerstand leistenden Bewohner der Landstelle Stadland und Butjadingen verloren diesen entscheidenden Kampf zwar, setzten der Friesischen Freiheit mit ihrem Mut aber gleichsam ein Denkmal. Ubbo Emmius, der Verfasser der mehrbändigen „Friesische Geschichte“ schrieb darüber: „Denn durch gegenseitige Ermahnung und durch den Ansporn ihrer Vorgesetzten gestärkt, hatten sie beschlossen, für die Freiheit ihrer Heimat, für Weib und Kind, für ihre Treue und das Glück Edzards, dem sie sich verpflichtet hatten, für den Ruhm ihrer Vorfahren und ihre eigene Ehre den Kampf bis zum Äußersten zu bestehen, ihr Blut zu vergießen und schließlich ein Beispiel dafür zu geben, wie viel die Verteidigung der Freiheit freien Menschen wert ist und wie sehr sie tapfere Männer in Gefahren antreibt.“
    • Stefan-OL schrieb:

      Butjadingen und Stadland weckten zu Beginn des 16. Jahrhunderts als noch verbliebene Teile des zerrissenen Friesengaus Rüstringen die Begierde fremder Obrigkeiten und fielen ihr schließlich zum Opfer.

      (auch wenn's hier um Ost- und nicht um Nordfriesland geht)


      "Du frißt deinen Grünkohl nicht eher auf, als bis dein Geld hier liegt zuhauf."
      (Detlef von Liliencron)


      Wie die Geschichte sich zwar nicht wiederholt, aber reimt ...
      Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum / neun lange Nächte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MeisterGrimbart ()

    • Im Binger Wald, sehr interessanter Platz: Noch nicht erforschter/untersuchter Keltenring bzw. Ringsiedlung. Dahinter, vom BC Kumpel erfahren, scheinbar vergessener Turnierplatz der naheliegenden Burg aus dem Mittelalter.
      von dort aus komt man auf viele bizarre Felsvorsprünge - der prominenteste wirkt tatsächlich schon beim Näherkommen sehr magisch. Bizarre Kiefern, mossbedeckte Felsen usw.
      Zufällig erfuhr ich von einem Bekanten, dass dort ein Schamane aus der Gegend immer Rituale anhält und den Platz auch für magisch/von Geistwesen bewohnt beurteilt (...)

      Dann sind wir mal mit den Kindern hingewandert... und mitten in einen Ritualkreis auf der Erde reingelatscht...

      Weit und offen wie der Himmel
    • Bei mir in der Gegend gibt es auch mehrere keltische Siedlungsreste. Kurioserweise sind dies alles sehr Sagen umwobene Orte. Ich beschäftige mich unter anderem auch mit alten Steinkreuzen. Habe mir letztes Jahr ein Buch darüber antiquarisch besorgt. Darin sind mehrer hundert solcher Kreuze für Thüringen verzeichnet. Leider stehen nicht mehr alle, manche wurden umgesetzt, etc. Mich interessiert vor allem, ob diese Kreuze aus alten "Wegsteinen" gehauen wurden, also aus heidnischer Zeit stammen und welche Bedeutung diese Steine früher mal hatten. Ich selbst habe hier auch einige Plätze wo es mich regelrecht hinzieht. Das Gefühl das ich an diesen Orten habe, ist nur schwer zu beschreiben. Es wäre interessant an solchen Orten mal Messungen in verschiedenen Disziplinen durchzuführen.
      Straßen? Wo wir hingehen brauchen wir keine Straßen!
    • So,

      Diesdorf1 in der Altmark. Bin gerade hier. Die Strahlung hat den Baum angegriffen. ;(

      Sie erschwert auch den Upload von Bildern.....crchchch.....

      Hier liegen Reste von Menschenkleidung. =O

      Wollte hierrrr Abend essen.... 8|

      Nasenbluten....was ist dassss...der Alte, der Große Alte ...Chuthull....crrrrccvnööächz
      Semper fidelis

      dgmea.de

      mueckenatlas.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Silas ()

    • Ich halte zwar nicht viel von Hokuspokus, aber Fotos von Örtlichkeiten mit historischer Bedeutung, habe ich auch welche zur Hand.

      Hier das ist auf dem Plateau des keltischen Ringwalls in Otzenhausen. Hierzulande nennen wir ihn einfach Hunnenring. Bis vor einigen Jahren gab es dort noch aktive Ausgrabungsstätten/Forschungen. Im Rahmen touristischer "Attraktionen" hat man dann diverse Skulpturen und Steinbauten dort hin geballert. Mit gefällt der Platz; es gibt eine gemauerte Schutzhütte mit Blitzableiter und eine offizielle Feuerstelle und Sitzmöglichkeiten. Zudem eine Quelle, die allerdings erst nach wirklich langen Regenperioden Wasser führt, da sie nur ca. 26 m unter dem höchten Punkt des Plateaus liegt.


      Hier mal ein Blick aus meinem Tarptent heraus.


      Und hier meine Hackfr3sse auf dem keltischen Ringwall, genauer gesagt auf dem Nordwall in Richtung Osten fotografiert. Dort ist auch die Kaisertreppe im Ringwall drin, die eigens für den Besuch irgend eines Kaisers reingebaut wurde (klar, wer den ganzen Tag mit dem Arsch auf dem Tron sitzt, kann keinen Steinwall hochkraxeln).




      Ortswechsel in die Eifel ...

      Hier das ist die Klausenhöhle. Eigentlich wollte ich darin übernachten, aber die Höhle liegt wohl noch zu nahe an der Zivilisation - sie war von Glasscherben übersäht und der "1. Stock" war grad Baustelle von Wespen, die dort ihr Nest errichteten.


      Das hier ist die Genovevahöhle.



      Und wieder Ortswechsel ...

      Bei einer nächtlichen Waldtour traf ich sie plötzlich - die Madame Blairwitch ....




      So, hoffe euch belustigt zu haben. :D
      Die Freiheit ist mein Leben und bleibt es allezeit.
      (Hoffmann von Fallersleben)
    • OT!! @Sawyer
      Ich weiß nicht, ob dir bekannt ist, dass "Hokuspokus" die volkstümliche Verballhornung von
      "Hoc erst Corpus" (lat. Dies ist mein Leib) ist.
      Das sind die Worte, die ein Priester spricht, wenn er auf dem Altar das Brot in den Leib Christi verwandelt. Das war für viele Menschen früher Zauberei...
      Und für viele Christen Menschen heute ist dann Christus leibhaftig gegenwärtig beim Abendmahl.

      Diese Vorstellung muss man nicht teilen, aber man sollte sie auch nicht pauschal abwerten, ebenso wenig andere hier vorgestellte Vorstellungen .
      LG schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Hi, die vor längerer Zeit Mal von @Stefan-OL gepostete Stelle im Sandkruger Forst:

      Ist seit Jahren dort so, die Bedeutung ist mir leider nicht bekannt.
      Aber es scheint immer Mal wieder " in Ordnung" gebracht zu werden.
      Falls jemand dazu was weiß , würd's mich freuen!
      LG schwyzi
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    • schwyzi schrieb:

      die Bedeutung ist mir leider nicht bekannt.
      Unabhängig davon, dass ich zu der Historie dieser Region wirklich gar nichts beisteuern kann, ist die naheliegenste Erklärung einfach, dass die gezeigte Anordung von irgendwelchen Stöckchen einfach gar keine Bedeutung hat. Irgendwelche Leute legen über Jahre immer mal wieder die Stöckchen in die "richtige" Position. Solche "New-Age" oder Jux-Geschichten gibt es an einigen Stellen in "meinen" Wäldern auch. Ich habe auch schon mal Leutchen gesehen, die einfach nur aus Jux und Dollerei auf dem Waldboden Äste so angeordnet haben. Bedeutung im weiteren Sinne haben sie nur für den jeweiligen Betrachter und die "Pfleger".
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von smeagolvomloh ()

    • Das Stichwort „LandArt“ ist ja indirekt genannt worden. Eine esoterische Bedeutung liegt in der Bildsprache in dem Schneckenbild auch sehr nahe.

      Ansonsten kann man auch schon Mal bei den verschiedenen Seiten im Netz nachschauen die solche Örtlichkeiten sammeln und damit ein Stückchen erklärbar machen.

      grosssteingraeber.de/ gibt keinen Hinweis aber sollte zumindest im Sinne des Topic erwähnt werden.

      Besser wir finden im Wald ein Kunstwerk als den ganzen Müll den ich so aus manchen Wäldern schleppe.
      "Of all the paths you take in life, make sure a few of them are dirt."
      John Muir