Mückenschutz in Lavvus ohne Boden

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    • Mückenschutz in Lavvus ohne Boden

      Sodele, mein Pasvik kam pünktlich am Samstag vor Heiligabend an. Das mit dem Weihnachtsgeschenk an mich selbst hat also funktioniert ^^

      Am 1. Feiertag war´s dann auch mal trocken, sodass ich es im Garten testweise aufstellen und begutachten konnte.



      Meine holde fand´s auch gut und ich konnte Sie überzeugen, dass wir das Zelt nächstes Jahr mit nach Norwegen nehmen, weil es sich einfacher aufbauen lässt als das bisherige Familien-Camping-Zelt.

      Ursprünglich war das zwar anders geplant aber das ist ja das schöne bei modularen Systemen, man kann es Stück für Stück erweitern...

      Nun stellt sich also die Frage was tun gegen die Lappland Airforce?
      Reicht es einen Boden einzulegen (Moskitonetzte sind ja an Tür und "Dachluke" verbaut) oder doch lieber ein Innenzelt dafür besorgen, oder aber das Myggtelt?


      Hat jemand Erfahrungen oder Ideen dazu?
      "...ich will´s ein Bisschen schöner machen, reines Überleben turnt mich ab!"
      Cody Lundin, Survival Duo 1. Staffel
    • @Randriedi

      erstmal Glückwunsch zum Pasvik ... jo ich kenn das ... ich hab mir dieses Jahr ein Varranger zum Burtzeltag schenken lassen :)

      Auch wir waren vom Baukastensystem angetan ... und sind bisher nach mehrfacher Nutzung echt begeistert.

      Im Sommer waren wir bisher ohne Innenzelt unterwegs ... lose Bodenplane (auf neudeutsch Groundsheet´s) rein und fertig ...

      Für meine Holde habe ich dann nach Ihrem Wunsch hin, um das kleine stechende Getier von ihr fernzuhalten,
      ... das bereits von Dir genannten Myggtelt organisiert.
      Holde und Töchterchen waren damit im Sommerurlaub sehr zu frieden (also Platz für 2)
      Wir hatten das Myggteilt mit Gestänge in´s Varranger gestellt, aufgrund der Konstruktion verliert man auch keinen Platz (zur Zeltwand hin abgeschrägt, vorne aber gerade ... siehe auch die Bilder zu Deinem Link) ... alternativ kannst Du das Gestänge weglassen und mit Schnüren an der Tippi-Spitze "abhängen".
      Ein weiterer Vorteil ist, dass Du es ohne Zelt mitnehmen kannst ... und z.B. einfach ein Tarp drüberspannst.
      Ferner hat es auch noch einen Boden welcher gegen Feuchtigkeit und Schleimgetiert schützt.

      Wir haben die Zeltgröße 8-10, hier fügt sich das Myggtelt wirklich harmonisch in das Gesamtbild ein :)

      etwas OT aber vielleicht doch hilfreich:
      - Den Originalboden hatten wir erstmals beim Brex 3.0 Treffen mit dabei ... weißt ja war ja doch etwas naß die Tage
      - Das Innenzelt hatten wir bis dato noch nicht aufgebaut ... weil wir es im Sommer/Herbst einfach noch nicht gebraucht haben, die Einweihung wird im kommenden Januar sein


      Falls Du Fragen hast, oder das Myggteilt einfach mal ansehen + befummeln möchtest ... gib einfach Bescheid.
      Vielleicht schleichst Du ja auch noch bei dem ein oder anderen Treffen herum ... dann bring ich es mit.


      Gruß ... und ganz lieben Gruß an Jacqueline Chantalle :)

      guten Rutsch!

      rokibusch
      MACHEN ist wie WOLLEN ... einfach nur KRASSER

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rokibusch ()

    • Wir haben ja so ein ähnliches Zelt und haben im Sommer einfach das Innenzelt benutzt. Wenn man schnell genug den Reißverschluss geschlossen hat, war man vor Mücken relativ sicher. Die paar, die es trotzdem ins Innenzelt geschafft hatten, haben wir wir einfach mit Biorepell lahm gelegt. Das Innenzelt hatte den Vorteil, dass man die äußeren Reißverschlüsse offen lassen konnte, um Luft herein zu lassen. Außerdem konnte man bequem die Trekkingrucksäcke im Trockenen darin auspacken und lagern.
      "Wenn du etwas tust, was du noch nie getan hast, dann ist das doch schon ein Abenteuer."
      Johan Skullman

      Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.
    • ich nehme immer das hier...
      Hihihi....ist ja frei verkäuflich, jeder weiss, dass frei verkäufliche Dinge ja nicht gefährlich sein können. Spass beiseite...

      Wenn Mosquitos in Norwegen ebenso nervig sind wie die schwedischen - da würde ich mich doch sehr auf die bestehenden Systeme (zum jeweiligen Zelt gehörig) verlassen wollen.

      Gruss,
      Silas
      Semper fidelis

      dgmea.de

      mueckenatlas.de
    • Hallo @Randriedi
      Hatten in Meck-Pomm im Varanger Camp das Innenzelt und Boden von Helsport + eigenen Boden aus Teichfolie.
      Alles schön und gut, doch gegen die Mücken alles keine 100% endgültige Option, da die bei jedem Öffnen des Eingangs mit reinhuschen.
      Das von @rokibusch beschriebene mygtent kenn ich nicht, hört sich jedoch nach seinen Erfahrungen ganz gut an.
      Grundsätzlich glaube ich aber beim Zelten an keine vollkommende Mückendichtigkeit.
      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Naja @oldnick,
      "Mückenmangel" find ich gut, hab ich aber noch nie erlebt.
      Zum 2.Fall "( Ofennutzung/ Kochfeuer)" fände ich es sehr unpraktikabel den Mückenschutz erst abzubauen, dann zu Kochen ( mit Mücken) und danach den Mückenschutz wieder aufzubauen. Sicher gibt es keinen totalen Mückenschutz beim Zelten, wie ich bereits weiter oben schrieb, aber man kann die vorhandenen Mückennetze nutzen und dennoch Kochen, einen schlechten Tag abwettern oder Schlafen.

      An den Bodenlüftern sind auch noch Mückennetze( hab ich nicht extra fotografiert) durch die Tür kommt halt immer mal ne Mücke mit rein, bevor der Reißer wieder zu ist.
      Ich denke jeder der seine Freizeit in der Natur verbringt, muß auch bereit sein einen Teil der Nachteile ( z.B. Mücken ) in Kauf zu nehmen. In sehr stark "verseuchten" Gegenden muß man an sich selbst eben auch noch was machen wie z.B. Mückenschleier, Mückenschutzmittel etc..
      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Ich denke, wenn man so ein schönes Tipi hat , lohnt sich die Anschaffung eines Netz-Innenzeltes , zumal anscheinend kein Platz verloren geht.
      Gerade in Gegenden, wo sich eine Begegnung mit dem Plagegeistern nicht vermeiden lässt , oder man wie zB mit dem Kanu immer in Wasser Nähe unterwegs ist.
      Ich persönlich bin immer mit dem Tarp unterwegs und nutze nur ein Mückennetz über den Kopf gezogen. Das ist natürlich unbequem und nicht jedermanns Sache. Mir macht das aber nichts aus und die Vorteile überwiegen für mich ( leicht , minimales Packmaß , kein Aufbau ).
      Hätte ich so ein Tipi, würde ich mir aber ein Innenzelt , für zB Kanutouren gönnen.
      Einen schönen Gruß und viel Spaß mit dem neuen Tipi , Christian
    • Grundsätzlich gebe ich dir Recht @Kalteicher,
      aber etwas Platzverlust ist da schon, speziell wenn der Sicherheitsabstand zum Zeltofen z.B. eingehalten werden soll.
      Je nach Größe des Tipis kann das jedoch vernachlässigt werden. Der Preis von ca.120,-€ für so ein Myggtent ( Beispiel bei einem Helsport) ist auf die Gesammtsumme gesehen dann auch nicht mehr so extrem.
      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Gegen Mücken im Zelt hab ich gute Erfahrungen mit Zitronenkerzen gemacht, die so genannten Mückenkerzen oder Teelichter.
      Die von UCO gegen Mücken sollen ja auch wirken. ?(
      Ansonsten hat man das gleiche Mückenproblem wie bei anderen Zelten auch.
      Mit Autan einschmieren oder sprühen und gut.
      Diese Mückennetze empfinde ich pers. störend, so wie Spinnengewebe wo man durchgelaufen ist.
      Ein Fußboden wäre schon dann zu Empfehlen gegen die Lapplandbodentruppen.
      Gruß
      Andy
      hateful fiveteen :hut:
      Kommt keine Antwort, kann es sein das ich Dich ignoriere.
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat.
    • Hallo @trapperandy
      da hast du Recht. Fußboden hab ich mir aus Teichfolie gemacht, da der originale nicht so 100%ig wasserdicht war auf Dauer.
      Ist natürlich grottig schwer und ähnlich wie bei der Mückenfrage kommen auch die "Bodentruppen" Ameisen, Mäuse, Spinnen und Käfer trotzdem ins Zelt, wenn sie wollen.
      Da gilt dasselbe wiebei Mücken: wer in die Natur geht, muß mit den Nachteilen umgehen können!
      Gruß"Seemann"

      p.s. bis Morgen!!!
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Seemann schrieb:

      Hallo @trapperandy
      da hast du Recht. Fußboden hab ich mir aus Teichfolie gemacht, da der originale nicht so 100%ig wasserdicht war auf Dauer.
      Ist natürlich grottig schwer und ähnlich wie bei der Mückenfrage kommen auch die "Bodentruppen" Ameisen, Mäuse, Spinnen und Käfer trotzdem ins Zelt, wenn sie wollen.
      Da gilt dasselbe wiebei Mücken: wer in die Natur geht, muß mit den Nachteilen umgehen können!
      Gruß"Seemann"

      p.s. bis Morgen!!!
      Du hast die Mäuse vergessen. Ich nutze ja auch eine Teichfolie, welche ich reinlege und nicht mit der Außenhaut verbinde. Da hatte sich doch tatsächlich eine Familie der Gattung Mus musculus) breit gemacht.

      Und ich wende die Regel an: Hast Du Qualm im Zelt, hast Du keine Mücken. Funktioniert im Winter super. 8o

      Grüße Dogcrafter
      Go tipi-camping.de
      be active, be in nature, just be
    • Hab den Faden hier noch einmal ausgegraben, um so ein Myggtent zu zeigen. Unseres ist jedoch nicht das von Helsport, sondern die preiswerte Variante von Mctrek. Das haben meine Frau und Tochter bei unserer diesjährigen Paddeltour genutzt und waren darüber sehr glücklich da sich die Stiche auf ein Minimum reduzierten und nicht nachts im Schlaf erfolgten. Ich hab das Teil inzwischen nicht nur als Zweier für die Mädels, sondern auch als Einer für auf´s Feldbett für mich, weil mir das mit Mückennetz überm Kopf pennen nicht so wirklich gefallen hat.


      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!