Stellt eure Reiseräder vor!

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    • Ich hab das Mountainbike von Radon im April gekauft. Ist ein Radon ZR Team.

      Mit einem Gepäckträger hintendran wurde es flugs zum Reiserad mit dem ich im September ca. 1300 km von mir daheim bis nach Tirol gefahren bin.
      MTB hat zwar nicht so schmale Reifen und es kostet was mehr Kraft zu fahren, dafür hat man aber die Möglichkeit jederzeit auf Waldwege und kleine Singletrails abzuweichen.




      Niemand
    • Tja, wenn ich nicht wäre...
      Noch eine Ergänzung zum Rad von @Wanderratte:
      Komplette Ausstattung Deore LX
      Felgenbremse mit Seilzug (ich selber bin
      begeistert von meiner hydr. Scheibenbremse)
      Licht, na da reden wir besser nicht drüber... Kerzen sind heller :D

      Zu meinem Rad
      Ich fahre am häufigsten 36/14
      Ausstattung alles Deore bis auf Schaltwerk (XT)
      Helm wie Wanderratte
      Beleuchtung Axa mit NaDyn und Standlicht hinten und vorne.
      Man sollte wenigstens solange Optimist sein, bis die Amis von jeder Tiergattung ein Paar nach Cape Canaveral treiben.
    • Ookami schrieb:

      Der übliche Fahrradhelm schützt naturgemäss nur oberhalb der Hutkrempenlinie. Seltenst habe ich in meiner Karriere Radfahrer-Schädelverletzungen in diesem Bereich gesehen. Also müssten wirklich effektive Helme analog einem Vollintgralhelm gestaltet sein. Downhiller sieht man vereinzelt so. Alles andere scheint mir mehr der Gewissensberuhigung zu dienen.

      Das sehe ich deutlich anders! Denn Fahrradhelme sind materialbedingt recht „dick“, das ebenso auf Höhe der besagten „Hutkrempe“. Und da würde man sich schon vorher fast den Hals gebrochen haben müssen, um mit einem Kopfteil eher aufzuschlagen, ohne das es der Helm auch täte (weiter abstehende Ohren ausgenommen).
      Enorm wichtig allerdings ist, dass der Helm auch recht fest am Kopf sitzt und nicht nur eine schnöde, aufgesetzte Alibifunktion hat - was das Modell einer „Gewissensberuhigung“ da gleich mit einschließt.
      Und wenn du es mal mitgekriegt hast, wie jemand hinschlägt, das Helmmaterial einen kompletten Riss, der Helmträger aber nichts weiter davongetragen hat, denkst du vielleicht (etwas) anders - ich hab‘s miterlebt und weiß z.B., wovon ich rede!
      Wenn du vor etwas Angst hast, tue es nicht.
      Wenn du etwas tust, hab’ keine Angst davor.
      ~ Mongolei ~
    • OT:

      Ookami schrieb:

      Der übliche Fahrradhelm schützt naturgemäss nur oberhalb der Hutkrempenlinie.
      Stimmt nicht. Fahrradhelme schützen auch darunter. Dadurch dass der Helm ja ein wenig dick zur Seite aufträgt, wird der Kopf auch bei einem seitlichen Aufprall auf Asphalt oder andere Untergründe halbwegs geschützt. Zumindest wird ein Teil der Aufprallenergie abgebaut.

      Ookami schrieb:

      Alles andere scheint mir mehr der Gewissensberuhigung zu dienen.
      Als jemand, der schonmal einen Fahrradhelm geschrottet hat und dabei nicht die geringsten sonstigen Verletzungen am Kopf hatte und auch ansonsten in den jüngeren Jahren zu den wilden MTB Zeiten mehrfach die Schutzwirkung eines Fahrradhelmes in Anspruch nehmen konnte, möchte die oben gemachte Aussage verneinen. Nicht weil ich so ein Schlauscheißer bin, sondern weil ich die Erfahrungen gemacht habe!
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • Hab ein wenig nachgedacht, was mir wichtig ist und ich an Erfahrungen gemacht habe:
      Nach einem 3/4 Jahr ohne Gefühl in der Spitze des linken Ring- und Kleinenfingers fahre ich längere Strecken NIE ohne Handschuhe. Die Innenhand ist recht empfindlich. Griffe mit einer großen Auflage (z.B. Ergon) schaden sicher nicht.
      Die Rohloff Nabe funktioniert zwar ohne, dass man sich großartig mit Pflege beschäftigen muss, kostet aber Kraft, wenn man in den Gängen unterhalb des 7. unterwegs ist. Offenbar muss man hier das Getriebe mitdrehen, daher der Kraftaufwand. Ein Rennrad mit Rohloff kann mir nicht vorstellen. Da gehört eine Kettenschaltung dran!
      Die Magura HS 33 Bremsen sind von mir noch nie gewartet worden, ausser dem Tausch der Bremsbeläge. In der Ebene reicht die Bremskraft auch mit Gepäck aus. Bei Nässe bergab soll es, laut einem Freund aus Norwegen, "kriminell" sein.
      Klick Pedale führen zu einer deutlich besseren Kraftübertragung. Anfangs ist das gewöhnungsbedürftig, aber vor kritischen Passagen muss man halt die Verbindung lösen. Und ja - deswegen bin ich schon umgefallen.
      Ein kleiner Rückspiegel ist Gold wert! Kann man immer schön den rückwertigen Verkehr beobachten und spart sich das Umdrehen.

      Ein Randonneur (z.B. Surly Long Haul Trucker 8o ) ist sicherlich auch eine tolle Sache, aber letztlich liegt es immer am Fahrer, welche Etappen möglich sind. Christian Hannig hat seine 5000km Radreise durch Alaska mit einem Kettler Alurad-Typ Daxi gemacht (Motto: A bike does it, if the man does!")...
      Bird lives!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nudelgott ()