Hybrid Wanderanhänger 2 in 1

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    • Hybrid Wanderanhänger 2 in 1

      Eigentlich wandere ich am liebsten mit Breitspur; es gibt nichts bequemeres als einfach den Gepäckanhänger hinten einzuklinken und unbeschwert loszulaufen. In unwegsamem Gelände hätte ich aber schon mal ein Schmalspurmodell vorgezogen.

      Das kam dabei raus:



      https://rucksacktrailer.wordpress.com/2018/03/05/planung-hybridanhaenge

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    • @pwd:
      Interessanter Ansatz. Kannst Du denn bei der Breitspurvariante noch die Deichsel (edit: am Hüftgurt) einhängen?

      @Konradsky:
      Mach' und berichte!
      Na, na, na, na! Sie geraten ja ganz und gar ins Fäusteballen! Da wird mir angst und bange. Aber beruhigen sie sich! Ich kenne sie und es ist mir nicht eingefallen, sie nur im geringsten beleidigen oder kränken zu wollen.
      Osman Pascha zu Kara Ben Nemsi in Im Reich des silbernen Löwen II
    • @schwarzzelter: klar hänge ich über Karabiner die Deichsel hinten an, meistens unter dem Rucksack, sogar schon mal am Leder Hosengürtel, wenn der Anhänger günstig gepackt war. Ich kann selbstverständlich auch bei der breiten Variante die beiden Stangen so festschrauben wie bei der schmalen Fahrweise, nach außen gerichtet und dann seitlich am Hüftgurt einhängen. Ich persönlich fühle mich freier, wenn ich mittig hinten anhänge.

      @Konradsky: wer es unbedingt braucht, sich einen Wanderanhänger für über 600€ zu holen, bitte sehr. Ich möchte keinem sein Spielzeug ausreden.
      Ich möchte nur denjenigen, die nicht willens sind - aus welchen Gründen auch immer - sich solch einen Luxus zu gönnen, eine Möglichkeit aufzeigen, wie man mit erschwinglichen Ausgaben zu gleichem Resultat kommen kann, nämlich ohne Schlepperei mit seinem Gepäck vorwärts zu kommen. Das Ding kostet unter Einsatz von kompl. Neuteilen vllt. so 70 bis 80 €, mit gebrauchten Teilen so gut wie geschenkt.

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    • Allerdings wird es mit deinem Teil in steinigem Gelände
      recht schwierig wenn nicht gar unmöglich.
      Habe ja auch schon 4 Wanderwagen gebaut.

      Deiner ist für 12kg gebaut, also übernachtest du auf Fernwanderungen nicht draußen, oder
      trägst du noch zusätzlich einen Rucksack?

      Ich kenne deine Seite schon seit vielen Jahren und habe mir deine
      Anfänge auch schon nachgebaut. Leider halten sie bei dem
      Gelände(z.B. der E1) nicht sehr lange und sind kaum handlebar.
      Für Wege wie in Spanien den Camino jedoch ganz gut geeignet.

      Wenn es im Sommer in der Schweiz über die Alpen geht und ich auch
      bis zu 28kg Gepäck+Wagen für meine Frau und mich schleppe, muß da schon
      was stabileres und kompakteres her. Das Gewicht kommt halt schnell zusammen,
      wenn man für zwei Personen Wasser und Lebensmittel für 2-3 Tage mitschleppt.

      Gruss
      Konrad
      Ach das wiegt nix!
    • Meinen ersten Wanderwagen habe ich von PWD abgeguckt, schnell wieder verworfen, weil meine Konstruktion zu weich für etwas schwierigeres Gelände war in dem ich mich schon mal aufhalte. Trotzdem möchte ich mich bei @pwd für den Ideeninput bedanken und finde es überaus Klasse, das er immer wieder weiteren Ideen nachgeht und auch hier bekannt gibt und vorstellt.

      Ich kann mich nicht erinnern das er jemals was von Querfeldeintouren und Outdoorübernachtungen geschrieben hat und so braucht er vielleicht nicht so robustes Material, wie andere verwenden.

      Auf jeden Fall hat er auf meine Anfrage vor ein paar Jahren wenigstens geantwortet, als ich ihn auf eine Teilnahme für ein Wanderwagentreffen angefragt habe, andere fanden dies für nicht notwendig.

      Was bei dem Radical Design so besonders sein soll ist mir ein Rätsel? Gut die Gewichtsverteilung ist ziemlich optimal, der Transportsack ist sehr gut gestaltet, dafür hat er 16 Zoll Räder, bleibt also schon mal eher hängen als ein Wagen mit 20 Zoll Rädern. Auf jeden Fall sieht er aus meinen Augen ätzend aus, das liegt möglicherweise daran, dass ich meine(n) Wagen selbst gebaut habe und da liegt natürlich eine andere Verbundenheit mit dem Material vor.

      Übrigens bin ich letztes Jahr ein paarmal in den Genuss gekommen mit anderen Leuten unterwegs gewesen zu sein und kann berichten dass ab irgendeinen Punkt ALLE Wagen in dieGelegenheit kommen zu kippeln zu neigen. Natürlich steuert der/ die ziehende dann dagegen, damit er nicht ganz um kippt, was aber nicht heißt: mein Wagen kippt nicht um.

      @pwd wie verhält sich denn der Einrädrige in der Kippeligkeit? Ich habe mir vergangenes Jahr auch einen mit einer Fahrradgabel und 20 Zoll gebaut, die funktioniert auch ganz gut, aber ich muss unbedingt beide Hände an den Zugstangen lassen obwohl ich die an den Hüftgurt eingeklingt habe. Da mir aber draußen ständig die Nase läuft, muss ich dementsprechend immer wieder eine Hand für die Säuberung dessen von den Stangen los lassen. UND DANN KIPPT’S. Ich bräuchte einen robusten, Korsettähnlichen Hüftpanzer um den Wagen auch ohne ständig die Hände an den Stangen zu lassen. Das ist mir aber zu aufwendig und im Sommer bei höheren Temperaturen wahrscheinlich nicht auszuhalten.
    • Na ja, wenn ich die Deichsel im Rücken habe und nicht anfassen kann,
      kann ich bei schwierigem Gelände eben nicht gegensteuern.
      Und genau das ist die Crux.
      Wie ich schon schrieb, für Wanderautobahnen ideal das Ding.

      Rolf, nachtragend biste aber überhaupt nicht? Ich habe mich damals dafür entschuldigt,
      das ich mich nicht gemeldet habe. Hatte zu dem Zeitpunkt einiges um die Ohren.
      Damit ist das Thema für mich durch und muß nicht weiter aufgewärmt werden.

      Beim Wheelie habe ich die Deichselstangen vor mir, was den Vorteil hat,
      dass ich bei schwierigem Gelände rechtzeitig also vor dem Gau reagieren kann.
      Es soll ja auch Leute geben, die mit ihrem Wagen den Berg runterrutschen.
      Und genau dem beugt der Wheelie vor. Davon ab ist der Wheelie im Vergleich
      zu dem kleinen Wagen, welchen man nur mit 12kg beladen kann genau so schwer,
      aber man kann den Wheelie 3-4fach so stark beladen. Hat also noch Sicherheiten.

      Gruss
      Konrad
      Ach das wiegt nix!
    • Konradsky schrieb:


      nachtragend biste aber überhaupt nicht?
      Das ist mein Markenzeichen, aber es gibt ja noch andere die nicht reagiert haben.

      Selbst bei meinem ersten Wagen habe ich die Zugstangen links und rechts an meinem Körper verlaufen lassen, genau aus dem Grund. Ich wollte nicht das z.B. bergab mir der Wagen in den Rücken stößt und bergauf nicht das er an meinem Rucksack, oder Gürtel zerrt.
      Aber es kommt doch darauf an, was ich mache, nicht jeder ist so durchgeknallt und läuft in jedem Geländ, wenn dann doch sollte er etwas robuster sein und seitlich geführt werden können. Da sind wir uns mit Sicherheit alle einig. Aber noch mal: es geht nicht jeder quer durch den Wald.
    • Daß ich mein Modell nur bis 12 kg beladen kann, davon hat niemand gesprochen. Ich hatte halt gerade nur so viel Gewicht zur Hand zum Austesten: absolutes Tragen gegen Schmalspur Bauweise. Ich bin im Hof schon mit 2 Zementsäcken auf der Breitspurvariante auf ebener Strecke zum Testen unterwegs gewesen. Das hält die Konstruktion unter den genannten Bedingungen gut aus. Natürlich nicht im Gelände und auch im Einradbetrieb möchte ich das Gewicht nicht dauerhaft ausbalancieren. Ganz generell muss ich meinen Schmalspur fast immer mit den Händen unterstützen, damit er nicht kippelt. Aber wie schon geschrieben, ist das meine absolute Notanwendung.

      Noch ein Wort zur Stabilität. Logisch, daß ein gewerblich angebotenes Gerät (alleine aus Haftung/Gewährleistung) deutlich stabiler als mein Vehikel daher kommen muss. Das bringt dann aber auch neben dem Preis ein deutliches an Mehrgewicht mit sich.

      Ich baue meine Anhänger so (schwer bzw. leicht), dass ich sie auch ohne großen Umbau zusätzlich zum Gepäck schultern können muss und auch klein verpacken kann. Irgend wann kommt für Jeden der Punkt, wo nichts mehr geht; da hilft dann auch mehr Stabilität nicht weiter. Ich habe bei weiteren Strecken incl. Anhänger & Beladung meistens so 13 - 17 kg im Schlepptau und auf dem Rücken einen kleinen Rucksack (auch zum Ziehen) mit nochmals max. 2 - 3 kg.

      Ich bin nicht auf Extrempisten unterwegs, aber auch fast nicht auf Wanderautobahnen. Gezeltet wird dabei regelmäßig wild.
    • Im Augenblick habe ich kein Bild vom Schultern; mache welche bei meiner nächsten Tour.
      Der Duffle 40 wird mit Klettfixierbändern mit der Auflagefläche verbunden und so kann man dann einfach den Duffle mit Anhänger schultern. Hier ist noch das Vorgängermodell zu sehen:




      Ich habe den Duffle als Rucksack gewählt, weil man den so schön von oben über die gesamte Fläche öffnen kann und an alles Gepäck gelangt, ohne zu wursteln.