Gesucht: Dünne Merino oder Lodenjacke

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    • Gesucht: Dünne Merino oder Lodenjacke

      Hallo Leute,
      nachdem ich mit meinen Merinoshirts und der Lodenjacke so hervorragende Erfahrungen gemacht habe bitte ich Euch um Hilfe.

      Ich suche eine dünne Merino oder Lodenjacke welche im Rucksack wenig Platz beansprucht.
      Einfach um in einer Wanderpause, oder Abends bei Waldübernachtungen was zum Überstreifen zu haben.
      Anwendungsbereich von Frühling bis Herbst.
      Die Jacke sollte eine gedeckte Farbe, und mindestens 3 Taschen haben.
      2 Taschen um die Hände mal reinzustecken. 1 weitere fürs Smartphone.
      Preislich wäre eine Grenze bei 100.- Euro gewünscht.
      Bin aber gerne für alle Vorschläge offen.

      Gut Pfad, Micha
      Für mich ein echter Held:
      Lord Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell
      Kurz Bi-Pi genannt.
      Der Gründer der Weltpfadfinder Bewegung
      scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Baden-powell1.jpg
    • Eine schöne Jacke die von Icebreaker.
      Aber da es kein Webloden, sondern Strick ist, braucht es auch noch eine
      Windjacke. Wäre da dünner Loden nicht sinnvoller?
      Und im Sommer wegen Wind die Regenjacke anzuziehen,
      ist ja auch nicht so der Bringer.
      Sinnvoll wäre im Sommer eine winddichte Baumwolljacke
      oder Anorak wie z.B. die Tillak Odin.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Auf zwei Winter-Touren (im Februar) habe ich das Jäckchen mit genommen und ausprobiert.
      In Bewegung mit Rucksack auf dem Rücken und querfeldein hat mir ein Tshirt, Longsleve und das Jäckchen völlig genügt. Bei Pausen musste ich mir natürlich etwas drüber ziehen.
      Trotz Sonne war die Temperatur -7 Grad.





      Dass was bei mir funktioniert hat natürlich keine Allgemeingültigkeit, da nun mal jeder Menschen unterschiedlich ist. Mir ist auch bewusst, dass es nicht das non plus ultra mega hyper usw. ist, was man für Geld bekommen kann.
      Es ist, was es ist, ein Strickjäckchen zum drüber oder unterziehen ;)
      Und, es entspricht in etwa den Anforderungen von Micha.

      Ich bin gespannt was für Jacken und Jäckchen hier noch vorgestellt werden.

      Und überhaupt, die wärmsten Jäckchen sind die Cognäckchen :rolleyes:

      LG HerrNilsson
    • Micha1207 schrieb:

      Vorsicht @HerrNilsson ist ein wärme Kraftwerk.
      Wo ich anfange zu frieren ( und das dauert ) hat Kalle Nilsson nur ein Hemd an.
      Möchte damit ausdrücken das er nicht dem Standard entspricht.
      Nur rein wärme technisch.
      Aber ansonsten ist er ein feiner Kerl.
      OT und nur für Micha bestimmt!
      Ach Micha, ich mag dich doch auch, meine kleine Kaktusblüte :dolldrueck: :love:

      LG
    • @HerrNilsson da Micha ja eine Lodenjacke hat und damit
      für den Winter sehr zufrieden ist, wollte ich ihm nur
      verdeutlichen, dass eine Strickjacke windtechnisch anders
      ist sein Loden.

      Ich persönlich finde die Deubelskerl nicht sehr warm, so dass
      ich sie nur jemanden für den Sommer empfehlen würde.
      Genau aus diesem Grund will ich sie ja auch verkaufen.

      So ist jeder Jeck anders.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Vor ca. 20 Jahren kam Ortovox mit einer gewalkten Lodenjacke im sportlichen Design für Alpinisten und das zu einer Zeit als jeder mit 200er Fleece von Polartec rum rannte. Diese dünnen Jacken aus gewalkter Wolle waren super komfortabel, allerdings geschmalzen teuer. Der Hersteller hat nach wie vor ähnliches im Programm, meist im Materialmix Wolle/KuFa. Reine Lodenjacken für den Outdooreinsatz findet man z.B. bei Mufflon und da Loden bei Jägern begehrt ist wird man event. in einschlägigen Shops fündig.

      Ich hab 2 Jacken aus Pontetorto Technowool und liebe dieses Material. Außen ist eine Wollschicht die auch mal kleine Funken vom Lagerfeuer abhält. Die Innenseite besteht hauptsächlich aus Polyester, was sich entsprechend super anfühlt und weniger kratzig ist. Beide Schichten sind fest miteinander verwebt und durch den KuFa Anteil ist der Feuchtigkeitstransport auch noch akzeptabel. Meine 1te Jacke aus Tecnowool war die Chamonix von Mountain Equipment und ich trage sie hauptsächlich in der Überganszeit, für wirklich tiefe Temperaturen ist das Material zu dünn um als einzige Wärmeschicht zu genügen. Die Passform der Chamonix ist klasse und da ich sie gern und oft getragen habe ist sie bereits etwas abgeranzt. Die Humle von Bergans ist nun Ersatz/Ergänzung mit selben Materialkonzept. Sie hat eine Kapuze und fällt ein klein wenig länger aus. Der schlanke Schnitt den viele nordische Hersteller haben sitzt zumindest bei mir nicht ganz so perfekt, die ME Chamonix paßt mir da besser.
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      Wer stahd kraid khimd ah waid!
    • Meine Frau hat mir ja eine Lidenjacke selbst genäht. Schnittmuster ist von der Deubelskerl.
      Der verwendete Loden unserseits ist dicker als das Original.
      Bei 3 Grad und Wind habe ich leicht gefröstelt. Ok es war auf dem Fahrrad da ist es ja etwas windiger ( Fahrtwind ).
      Von 5 Grad bis nach oben kann ich die Jacke empfehlen.
      Meine ist etwas schwerer als das Original und das Packmaß ist bei beiden Jacken nicht besonders.
      Rough Stuff hat aber auch eine leichte Windjacke im Angebot.
      Durfte die mal für einen Tag testen und den Jungs von Rough Stuff ein Feedback geben.
      Kostenpunkt keine Ahnung. Steht bestimmt im Internet.
      Manche sagen, ich sei bekloppt ich find mich verhaltensoriginell.
    • Ich habe mich für den Link von @HerrNilsson entschieden.
      Ich denke die passt klasse zu meinen Anforderungen.
      Ca. 500 Gramm in Gr. L

      Vielen Dank für eure Mithilfe

      :danke:

      Gut Pfad, Micha
      Für mich ein echter Held:
      Lord Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell
      Kurz Bi-Pi genannt.
      Der Gründer der Weltpfadfinder Bewegung
      scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Baden-powell1.jpg
    • Also ich würde hier auch die Deubelskerl als Option sehen, auch wenn @Konradsky andere Erfahrungen gemacht hat, hatte ich dieses Jahr die Deubelskerl auf min. 10 Wintertouren an. Darunter Merino T-shirt und Rollkragenpullover aus Kaschmir. Ich hatte beim Laufen immer alle Belüftungen / Taschen offen und bei Pausen dann geschlossen. Bei längeren Pausen und rumsitzen hab ich mir ne Ul Daunenjacke von Decathlon drüber gezogen. Abends am Lagerfeuer habe ich die Kombi gedreht Ul Daunejacke unter die Deubelskerl, wegen Funkenflug etc. Bei anhaltendem Schnee-/ Eisregen oder starkem Windchill, habe ich mir ne Dünne Regenjacke drüber gezogen.
    • Wie wäre es mit einem “Hoodie“? Die finde ich persönlich praktisch.


      Ich habe ein Lundhags Merinohoodie, aber die gibt es auch von anderen Herstellern, Ortovox, TAD Praetorian, uswusf.

      Wiegen nicht viel, sind schön kleinzuknüddeln, man kann sie über dies als Zwiebel in anderen Jahresabschnitten kombinieren, durchweg mit schöner Kaputze...?

      Von der Deubelskerl halte ich persönlich nicht viel, bzw. habe schlechte Erfahrungen gemacht. Meine ging am Ärmelbund links nach 2 Monaten kaputt. Eingeschickt, wurde nachgenäht und bei Folgemodellen wurde diese Schwachstelle wohl auch ausgemerzt, aber mMn ist die Jacke überbewertet in Leistung. Ich empfand die Wärmeleistung einer 30 Euro Decathlonjacke mit Polyesterfüllung unterlegen und ich fand den Schnitt ungeeignet, da bei Bewegung die Jacke im Rücken zu wenig Reserven hat, sie rutschte an der Hüfte unangenehm hoch. Das Netzgewebe als Tascheninnenwand ist mMn auch ungeeignet. Wie gesagt, meine Erfahrung.

      Viele Grüsse,

      Stefan
      'Sorry Dave, i'm afraid i can't do this.'