Trekkingstöcke

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    • Ein grober Richtwert ist Körpergröße x 0,66.
      Ab da hilft nur Ausprobieren und seine persönliche Vorliebe zu entdecken.

      Die Spitzenschoner werden instiktiv oft falsch herum montiert, da Sie wie Schuhe aussehen. Die Spitze gehört nach hinten

      Carbon ist leichter als Aluminium. Die Verletzungsgefahr ist damit aber auch höher, wenn die von jetzt auf gleich brechen sollten.
      Ich habe mich für leichte Carbon entschieden, aber eben nicht die Filigransten, die ich finden konnte.
      Letztendlich ist das aber auch einfach eine Frage, wie man damit umgeht.

      Der Griff wird von Unten durch die Schlaufe gefasst.


      "Die Fotografie ist der Todfeind der Malerei, sie ist die Zuflucht aller gescheiterten Maler, der unbegabten und Faulen."
      – Charles Baudelaire –

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    • Mein Ratschlag: Einfach ausprobieren und sich im Vorfeld nicht zuviel Gedanken machen. Wandern mit Stöcken ist keine Raketenwissenschaft!

      Im Netz gibt es zahlreiche Ratgeber, wie man die richtige Länge für sich persönlich ermittelt kann.

      Diese Seite finde ich (nur als Beispiel) gar nicht so schlecht:

      Wanderstöcke einstellen

      Als Ausgangsbasis ist die Empfehlung mit dem 90-Grad-Winkel im Ellebogengelenk schon mal gar nicht so schlecht. Nur jeder Mensch ist anders, jeder hat ander Körperproportionen, jeder marschiert anders, jeder ist schneller oder langsamer unterwegs und dazu noch in unterschiedlichem Geläuf.

      Ich bin vom Skilanglaufen dazu gekommen, die Stöcke auch beim Wandern einzusetzen. Beim Skilanglaufen steht natürlich der Vortrieb im Vordergrund, weshalb dort die Stöcke deutlich länger sind. In meinem dummen Köpfchen hat sich manifestiert, dass ich die Stöcke beim Wandern ja auch zum Vorrankommen benutzen möchte und deshalb habe ich eine tendenziell ausgeprägte Abstoßphase. Insofern sind meine Stöcke auch merklich länger eingestellt, als es jede "Faustformel" angeben würde. Für mich perfekt im flachen und hügeligen Gelände, wenn man nicht ständig ob des Profiles an der Länge rumhantieren möchte. Im reinen Anstieg oder Abstieg im schwierigeren Gelände verändere ich die Länge aber gerne.

      Ich habe mittlerweile die 3. Stöcke, weil ich bei den Vorgängern immer wieder Aspekte gefunden habe, die mir nicht optimal erschienen.

      Folgende Punkte haben sich für mich als wichtig herausgestellt:
      - zum Verstellen der Länge besser "Clip-Systeme" als "Dreh-Syteme" (Dauerhaltbarkeit)
      - eine "Manschette" unterhalb des eigentlichen Griffes ist in schwierigem Gelände richtig fein
      - lieber ordentliche Ware von Markenherstellern, als Murks aus dem Supermarkt oder von Händlern wie Decathlon

      Der letzte Punkt natürlich unter dem Aspekt: Ich bin da draußen um Freude zu haben, da möchte ich keine Probleme haben, Defekte nerven mich, das Draußensein ist mein Hobby, dafür gehe arbeiten (nicht nur dafür), dann darf es auch schon mal ein paar Euro mehr kosten als auf der untersten Ebene des Gear-Einkaufs. Auch bei so Dingen, die andere vielleicht nicht als essentiell erachten.

      Gruß Guido
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

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    • Ökotest mit der aktuellen Ausgabe hat Trekkingstöckers
      getestet. Lagen zwischen 19 und 135€.

      Sieger war der Fizan Compakt. Einer der leichtesten
      und unter 50€ zu haben. Habe ich zufällig sogar.

      Manch ein billiger hat dem Belastungstest nicht standgehalten.
      Aber manch ein Mittelpreisiger auch nicht.

      Gruss
      Konrad
      Ach das wiegt nix!

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    • Ich hab seit ein paar Jahren einfache Markenstöcke. Meine Erfahrungen von Null bis jetzt:

      ich mag es, wenn ich immer mal wieder wechsele. Bergab stütze ich mich von oben auf den Stöcken ab, wodurch die Last auf den Knien gemildert wird.
      Ich fasse zwischendurch gerne am blanken Metall unterhalb der Griffe (außer vielleicht im Winter).
      Die Schlaufen habe ich noch nie gebraucht.
      Die Größeneinstellung ist bei mir immer dieselbe (Unterarm in etwa waagerecht).

      Auch die Art, wie ich sie verwende, ist sehr unterschiedlich: mal geschultert, mal als Stütze, mal einen "Stockschritt" pro Schritt, mal einen "Stockschritt" alle zwei Schritte.
      Wenn ich flott auf festem Boden unterwegs bin, mag ich es auch, wenn sie etwas vibrieren.

      Das einzige, wo ich bei meinen nächsten Stöcken wieder drauf achten würde:
      Gewicht, und kann ich sie als Tarp- bzw. Zeltstangen nutzen.
      Ich mag die Stöcke, die geschraubt werden; die mit den Knubbel-Schellen finde ich nicht gut.
      Ach ja, Gewicht sollten sie auch abkönnen, ohne zu verbiegen.

      Meine Empfehlung ist ebenfalls: ein solides Paar Stöcke kaufen jnd ausprobieren... (du heiratest die Dinger ja nicht). Mit der Zeit wirst Du einfach merken, was Du magst und brauchst.

      Das Baumkind
      Draußen sein sein ist.
      Nicht lamentieren, sondern fakturieren.


      BC-Frauen-Treff 2019: Weitersagen! :Squirrel: