Wie schützt ihr euch vor Zecken?

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    • Emil_Strauss schrieb:

      Das enthält aber
      Ethylbutylacetylaminopropionat Lol!
      Hi @Emil_Strauss,
      was möchtest du damit sagen?

      Stiftung Warentest sagt dazu:

      Stiftung Warentest schrieb:

      Ethyl-Butylacetylaminopropionat (IR3535): Weltweit in mehr als 150 Produkten vertrieben, seit 2001 von der WHO empfohlen. Über die Wirkungsweise des synthetischen Moleküls gibt es keinerlei Angaben. Keine insektizide Wirkung. Eventuell das Repellent mit den risikoärmsten toxikologischen Eigenschaften.
      Grüße Dogcrafter
      Go tipi-camping.de
      be active, be in nature, just be
    • Zur Zeckenabwehr trage ich grundsätzlich lange Hosen mit verstellbarem unteren Bund wie z.B. Fjällräven. Dazu einen hellen Stoff auf dem ich die Biester viel besser erkennen kann als auf einem dunklen. Die Hosenbeine besprühe ich bis Kniehöhe mit Autan. Das Mittel „Nobite“ soll wohl auch sehr gut sein?
      Schlafsack innen auch mit hellem Bezugsstoff, um dort einen möglichen Eindringling frühzeitig zu sehen.
      Eine Kopfbedeckung wie Basecap, Hut... ist sicher ein guter Schutz gegen Zecken auf der Kopfhaut welche man selbst auch nicht mehr entfernen könnte.

      Gut Pfad, Micha
      Für mich ein echter Held:
      Lord Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell
      Kurz Bi-Pi genannt.
      Der Gründer der Weltpfadfinder Bewegung
      scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Baden-powell1.jpg
    • Ob Autan, Biorepellent, Citronella, Knoblauch, Schwarzkümmelöl, DEET, Dschungelöl, Formalin, Krötenschleim oder Spinnenbeine - völlig wurscht. Es gibt bisher kein einziges allgemein wirksames Mittel gegen Zecken.
      Es ist immer noch völlig unbekannt, worauf die Biester reagieren. Heute so und morgen so.
      Alles hermetisch abdichten und zwischendurch die Klamotten absuchen scheint am sichersten zu sein. Alles andere grenzt an Alchemie und Voodoo ;)

      Aber da die Hoffnung bekanntermaßen zuletzt stirbt, nehme ich brav täglich Schwarzkümmelöl. Kann ja nicht schaden :Skull: ;)
      Man sollte wenigstens solange Optimist sein, bis die Amis von jeder Tiergattung ein Paar nach Cape Canaveral treiben.
    • musher schrieb:

      @Waldknorz unsere (meine) Hunde hatten hauptsächlich im Bereich des schwarzen Fells die Zecken.
      Unsere weiße Katze hat seitens eine Zecke.
      @musher
      Das glaube ich dir. Aber der Ort wo man die Zecken findet sagt nichts darüber aus nach welchen Kriterien sich die Zecken den Wirt aussuchen. Zecken sind oft mehrere Stunden auf dem Wirt unterwegs bevor sie sich niederlassen und zustechen.

      Schau mal hier ca. von Minute 12:30 bis 14:10. Die Zecken werden wirklich mit weißen Tüchern gesammelt.
    • Torrfisk schrieb:

      Es gibt bisher kein einziges allgemein wirksames Mittel gegen Zecken.
      Wie meinst du mit allgemein wirkend?

      Stiftung Warentest hat im Mai 2017 im Handel erhältliche Sprays getestet. Dabei wurden 9 von 14 im Zeckenschutz mit sehr gut bewertet, und weitere 2 mit gut. Laut St Warentest sollen die wirken.

      Lange Kleidung und Absuchen zusätzlich kann natürlich nicht schaden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Waldknorz ()

    • @Waldknorz
      Da bisher nicht bekannt ist, worauf Zecken reagieren, kann auch kein Wirkstoff dagegen gefunden werden.
      Ist wie bei einer Krankheit: Zuerst muss der Erreger identifiziert werden. Klar konnte man früher auch heilen ohne den Erreger zu kennen. Aber das war try and error und funktionierte mal und mal nicht.
      Deshalb wirken auch die hier vorgestellten Mittel nur bedingt. Bei dem einen ja, aber auch nicht immer, bei dem anderen nein, aber auch nicht immer. Also absolut nicht allgemein wirksam und nicht reproduzierbar.
      Und Stiftung Warentest ist - Na ja - nicht unbedingt das Maß der Dinge.
      Man sollte wenigstens solange Optimist sein, bis die Amis von jeder Tiergattung ein Paar nach Cape Canaveral treiben.
    • 100% Prozent Schutz kann nunmal nicht garantiert werden.
      Es gibt ja bereits deutliche Unterschiede der Stichhäufigkeit allein bei den Menschen an sich.
      Wenn ich meine Frau dabei habe, brauche ich eigentlich kein Mittel ;)
      Wie gesagt, bei mir hilft DEET sehr gut. Ich verwende dabei Produkte von CarePlus mit 50% .
      Das hilft nicht besser wie 30 aber länger. Auftragen als Lotion. Bei der Spray Variante geht zuviel daneben.
      Alle freiliegenden Körperteile einschmieren.
      Brauche ich nur einen leichten Schutz, nehme ich Ballistol Stichfrei oder von LavitSport Insektenblocker. Letzteres finde ich sehr angenehm.
      Früher gab es noch Tschamba Fii, wirkte bei mir sehr gut, ist aber aktuell nicht mehr auf dem Markt.
    • Torrfisk schrieb:

      @Waldknorz
      Da bisher nicht bekannt ist, worauf Zecken reagieren, kann auch kein Wirkstoff dagegen gefunden werden.
      Ist wie bei einer Krankheit: Zuerst muss der Erreger identifiziert werden. Klar konnte man früher auch heilen ohne den Erreger zu kennen. Aber das war try and error und funktionierte mal und mal nicht.
      Deshalb wirken auch die hier vorgestellten Mittel nur bedingt. Bei dem einen ja, aber auch nicht immer, bei dem anderen nein, aber auch nicht immer. Also absolut nicht allgemein wirksam und nicht reproduzierbar.
      Und Stiftung Warentest ist - Na ja - nicht unbedingt das Maß der Dinge.
      So wie ich das bisher gelesen habe ist das anscheinend schon gut erforscht. Siehe z.B.: Wikipedia Haller-Organ

      Zeckenschutzsprays versuchen nicht einen Erreger zu bekämpfen sondern die Zecke zu täuschen, so das man für sie unattraktiv bzw. abstoßend wirkt. Ich denke schon das man das unter definierten Bedingungen testen kann.

      Den 2017er Wirksamkeitstest hat Stiftung Warentest mit über 3000 Zecken (gemeiner Holzbock) an 6 Propanden durchgeführt. Getestet wurde ob die Zecke auf ein behandeltes Hautareal drauf läuft, zurück geht oder sich fallen lässt. Ein gutes Ergebnis bei diesem Test garantiert natürlich keinen 100%tigen Schutz für den Anwender. Es lässt aber den Schluss zu das man damit das Risiko gestochen zu werden verringern kann und damit auch das Risiko einer Infektion.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Waldknorz ()

    • Ich bin selbst bei über 30° in langer Hose und Kniestrümpfen unterwegs. Man gewöhnt sich dran. Wenn's wirklich mal durch's Dickicht geht, dann stopfe ich die Hose sogar noch in die Strümpfe. Aber auch nicht immer. DEET & Co. kommt bei mir nur noch auf Kleidungsstücke und nicht mehr auf die Haut. Mit Rauch habe ich zwar recht gute Erfahrungen im Hinblick auf Mücken gemacht, Zecken und Bremsen lassen sich davon aber nicht besonders beeindrucken. Ich experimentiere nebenher zwar noch mit eigenen "Kreationen" rum, aber die Erfahrung sagt bisher, dass man das Endergebnis ohnehin nicht verallgemeinert anpreisen kann.

      Ich möchte mal salopp in den Raum werfen, dass es eine Mischung aus unterschiedlichen Faktoren (Ernährung, Körperchemie, Deodorants & Co., Chemiekeule, ...) ist, die über Erfolg und Misserfolg eines Produkts entscheidet. Eine Zeckenkarte o.d. und die Augen offen halten hat bisher noch am besten funktioniert.
    • Ich habe auch alles mögliche durch. Authan, Deet, Ballistol oder Neemöl und etliches was ich mir namentlich nicht gemerkt habe. Mittlerweile höchstens noch etwas was man sprühen kann, aber auch nur sporadisch. Ich vergesse es entweder, oder es ist mir zu umständlich.
      Was ich aber mache ist Absuchen. Und das habe ich mir seit Jahren angewöhnt, denn es hilft. So habe ich mir bestimmt schon etwa 20 Zecken in ca. 3 Jahren entfernt. Sofern man das abends direkt gleich macht, kann man sie sogar ohnen großen Werkzeugeinsatz abstreifen. Bei den Kindern das gleiche. Und das nicht nur wenn sie im Wald waren sondern auch nach einer normalen Stadtwieseneinlage oder Stadtspielplatz.

      Ich konnte noch keine Regel aufstellen, wo sie sich am liebsten festbeißen, hatte sowohl entlegene Falten, als auch mitten auf der Brust. Also nach wie vor: ausziehen, Handspiegel, oder Partner(in), Taschenlampe, und absuchen.
      'Sorry Dave, i'm afraid i can't do this.'
    • @Waldknorz
      Ich kann dem Wikipedia-Artikel nicht entnehmen, dass man erforscht hat, welche Reize die Zecke einen möglichen Wirt erkennen lassen. Nur, dass sie ein Hallersches Organ und andere Sinne hat, die sie auf Reize reagieren lassen.
      Das Zeckenschutzmittel nicht auf Erreger wirken, ist mir bekannt. Das Beispiel sollte auch nur verdeutlichen, dass ein auslösendes Moment bekannt sein muss - im Fall der Zecke der auslösende Reiz - um ein Gegenmittel zu entwickeln.
      Es ist leider wie bei Mückenschutzmitteln. Es gibt keins, das bei jedem wirkt. Und bei wem es wirkt, kann sich ebenfalls ändern.
      Man sollte wenigstens solange Optimist sein, bis die Amis von jeder Tiergattung ein Paar nach Cape Canaveral treiben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Torrfisk ()

    • @Waldknorz, diese Tests lassen nicht mal ansatzweise den Schritt zu, daß ein Mittel hilft, nur weil es im Test gut abgeschnitten hatte.
      Da jeder Mensch anderst ist.
      Es gibt Menschen (Und somit auch ihre Hautstellen), die warum auch immer uninteressant für Zecken sind - und dann wirken natürlich allein wg der Haut diese Menschen abschreckend für die Zecken - egal, was dann noch gesprüht/eingerieben wurde.
      Also am Besten immer kontrollieren

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von musher () aus folgendem Grund: User ausgebessert

    • @musher
      Du, @Wurzelgnom hat garnix in dem Faden geschrieben. ;)

      Ich nehme "Zeckito", hat im Test gut abgeschnitten! Kost' auch nicht so viel.
      Und der Name sagt mir zu!
      Hab mich aber letztes Jahr impfen lassen, weil es nach Tschechien in den knallrot markierten Risikobereich zum Wandern ging! Und weil ich bei meinem Kollegen die halbseitige Gesichtslähmung aufgrund von Borrelien gesehen hatte :/
      Hatte dieses Jahr, obwohl ich wirklich viel draußen war,im hohen Gras und Gestrüpp rumgestromert bin oder gesessen hab, erst eine Zecke gesehen, die krabbelte aber auf dem Hosenbein rum.
      Auf der Haut noch keine, vielleicht wirkts ja bei mir. 8o
      LG schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schwyzi ()

    • Aber mal ganz ehrlich, das Risiko an FSME zu erkranken, ist sehr gering. Wir reden hier von etwa 450 Fällen in D!
      Ein Gebiet gilt als Risikogebieten, wenn 1,05 Fälle pro 100.000 Einwohner auftreten.
      Das Gebiet behält diesen Status für 20 Jahre, egal ob sich was ändert.

      Bei Borreliose reden wir von 40.000- 80.000 Fällen, mit entsprechender Dunkelziffer.
      Ich selbst war schon betroffen, mit entsprechender Anitibiotikabehandlun.

      Bei der FSME Impfung wird halt gut verdient.
    • In Österreich ist die Impfrate gegen FSME weltweit am höchsten und hier ist nicht nur die Risikobevölkerung wie z.B. Gärtner, Landwirte, etc. und viele Outdoorenthusiasten geimpft sondern auch ein beträchtlicher Teil der 'Normalbevölkerung'. Mit etwas über 100 FSME Erkrankungen pro Jahr erscheint das Risiko an dieser vor allem für Erwachsene teils heftig verlaufenden Krankheit eher gering. Diese niedrige Erkrankungsrate wird oftmals durch die hierzulande hohe Impfrate zurückgeführt, obwohl die Zahl der Fälle leicht ansteigend ist wenn auch auf sehr niedrigem Niveau ausgehend. Ich selbst war geimpft, die letzte Auffrischung liegt aber schon ca. 10 Jahre zurück und ich verstehe den Hype hier in A rund um diese Impfung nicht wirklich, das handhabt man z.B. in D völlig anders. Da mir die Nebenwirkungen dieser Impfung als höheres Risiko erscheinen um gesundheitliche Schäden davon zu tragen werde ich die Auffrischungsimpfung auch weiterhin bleiben lassen. Bitte dies keinesfalls als Empfehlung zu sehen, ist lediglich meine persönliche Einschätzung.

      Auch in A ist die Wahrscheinlichkeit an Borreliose zu erkranken weitaus größer und die Zahl von ca. 70.000 Erkrankungen pro Jahr belegt das eindeutig. Dies wird auch von meinem Umfeld bestätigt, im letzten Jahr musste sich z.B. meine Mutter und ein Arbeitskollege einer Antibiotikatherapie unterziehen weil Borreliose nach Zeckenbissen diagnostiziert wurde. In den Medien wird oftmals propagiert dass ein Impfstoff gegen Borrelien kurz vor der Zulassung steht und bald verfügbar ist - dann hoffen wir mal ...

      Absuchen ist für mich noch die beste Methode und falls ich eine Zecke entdecke ist eine geeignete Pinzette im Erste-Hilfe Kit dabei um diese wieder loswerden zu können (soweit sie an einer zugänglichen Körperstelle sitzt ...). Bin in der Zwischenzeit auch ein Fan dieser weißen Schafsfelle geworden die es bei div. Möbelhäusern gibt. Die schützen nicht nur den Campingsessel aus Nylonstoff vor Brandlöchern sondern dienen auch als 'Zeckenfalle'. Zecken mögen das Fell offensichtlich lieber als meine Hose oder das T-Shirt und die dunklen Tiere haben ihre Mühe mit den langen Haaren und sind dort gut zu sehen - ein leichtes denen dann den Garaus zu machen ;)
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      Wer stahd kraid khimd ah waid!
    • Bei einem Test sind bei mir Borrelien-Antikörper entdeckt worden. Arzt meint in Zenrraleuropa wird Borreliose von Zecken, Bremsen und (nicht 100% sicher) von Mücken übertragen.
      Das Impfmittel wurde in USA wieder vom Markt genommen aber nicht wegen Unwirksamkeit oder zu vielen Risiken.
      Das US-Militär impft weiter.
      Gewinn bei Antibiotika ist scheinbar höher.

      Das Allroundabwehrmittel gibt's nicht.