Grundausrüstung für mehrtägige Touren zu Fuß benötigt

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    • Grundausrüstung für mehrtägige Touren zu Fuß benötigt

      Hallo Leute, gesucht wird eine günstige Ausrüstung für mehrtägige Wandertouren. Bisher war ich mit dem Rad unterwegs, daher sind einige Sachen bereits vorhanden. Allerdings haben sich bei der letzten Tour sowohl das Zelt (Kelty Gunnison 2) als auch die Isomatte (JW Wolfcamp XL) verabschiedet. Zum Wandern wären die beiden Sachen sowohl vom Packmaß als auch vom Gewicht ohnehin nicht optimal gewesen.

      Ich brauche also: Ein Zelt, eine Isomatte, ein Tarp, evtl. eine Hängematte und einen Rucksack in den alles reinpasst. Als Schlafsack habe ich bisher einen Aztec Overnight Plus, das ist aber ein reiner Sommerschlafsack. Daher kommt auch noch ein Schlafsack für die kalte Jahreszeit auf die Liste, wobei mir noch unklar ist, ob ich nur im Frühjahr und Herbst unterwegs bin oder auch im Winter bzw. bei Frost. Da ich einen 75,- Euro Gutschein für Campz.de habe (MBW 225,-Euro), habe ich dort angefangen zu gucken aber bisher nur einen einzigen Ausrüstungsgegenstand gefunden, der in Frage kommt und zwar das Zelt Aurora 1 von Wechsel:

      • Zelt: Wechsel Aurora 1 für 100,- Euro. Gewicht 2,4 kg, Packmaß 50x15 cm. Bei Regen kann man erst das Außenzelt aufbauen. Bei Hitze kann das Innenzelt alleine stehen. Und Wechsel ist bekannt für gute Qualität oder? Leider finde ich sonst nicht wirklich was interessantes bei Campz.de, daher gucke ich also bei anderen Händlern.
      • Isomatte: Therm-A-Rest Trail King Sv Large. Gewicht 1,1 kg, Packmaß 28x12 cm. Mit 6,3 cm Dicke dürfte die bequem sein und ist bis 3° Grad angegeben. Der Preis liegt bei 110,- Euro. Bisher hatte ich eine JW Wolfcamp XL im Einsatz, die war sehr bequem mit 7 cm Dicke, aber mit 1,7 KG auch schwer bei einem Packmaß von 68x20 cm.
      Was haltet ihr von Zelt und Isomatte? Gibt es für das Geld was besseres?

      Jetzt fehlen immer noch ein Schlafsack, ein Tarp und ein leichter Rucksack. Eventuell auch noch eine Hängematte. Hat jemand Vorschläge was man derzeit günstig bekommen kann?

      Danke

      Claas
      Das denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
    • Mein Tipp: Wenn du doch im Winter unterwegs sein willst, brauchst du unbedingt eine
      sehr gut isolierende Isomatte. Ich habe u.a. die Therm a rest neo air x therm und kann die nur empfehlen.
      War mal im Angebot für 99,95€. und wiegt um die 680g.
      Wenn du auf die Hängematte gehen willst, muss die Isomatte mindestens 196x63-65cm sein.
      Ein kleineres Mass geht bei der HM nicht.
      Vielen reicht ein Tarp von 2x3m. Mir auch.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Für ein paar Taler mehr bekommt man eine Therm a Rest Neoair Xlite. Wiegt in Größe Regular nur 350g und hat mehr R-Wert als die die du dir rausgesucht hast. ;) Ist natürlich filigran, daher sollte man noch etwas zum Schutz drunterlegen. Ich nehme dafür eine 5mm Evazote Matte. Hatte noch nie ein Loch in meinen Isomatten. Benutze die Xlite seit einigen Jahren.

      LG
      Die Gesellschaft braucht eine Ansicht, das Volk braucht eine Religion, gäbe es Gott nicht, müsste man ihn erfinden.<Voltaire>
      Instagram. 8)
    • In welcher Größe hast du die Therm a rest neo air x therm? In der Größe Large kostet die momentan im günstigsten Fall schon über 200,- Euro.

      Habe grade einen interessanten Rucksack gefunden, den TT Raid Pack MKIII khaki. Der ist mit 168,- Euro grade sehr günstig zu haben. TT Rücksäcke sollen angeblich beste Qualität sein. Aber mit fast 3Kg ein bischen schwer. Außerdem wäre Militäroptik beim Rucksack nicht unbedingt meine erste Wahl.

      Die Therm a Rest Neoair Xlite ist tatsächlich sehr interessant, danke. Eine Evazote ist ohnehin angedacht, hatte ich oben nur vergessen zu erwähnen.
      Das denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
    • Hallo Claas,
      die Klymit Isomatten sind gut und brauchbar.
      Ich persönlich mag aber lieber die Faltmatten von Therm a Rest.
      Die Husky Zelte haben ein gutes Preis/Leistung Verhältnis und viele sind absolut wintertauglich.
      Solo nutze ich das Husky Flame und zu zweit neuerdings das Husky Felen.
      Kennst du als Radler vielleicht den YouTube Kanal von "Ingo fährt Rad"?
      Seine Ausrüstung ist nicht schlecht und für Radtouren wie auch Wanderungen geeignet.
      Kannst ja mal reinschauen,so hast du vielleicht 1 für 2.
      Gruß
      Rockdog

      @spezial-depot.de hat eigentlich eine sehr gute Auswahl in seinem Shop,da findest du auch einiges für deine Bedürfnisse.
    • Ich habe die lange und breite Isomatte, 196x65cm.
      Geht bei einer Hängematte ja nicht anders, da du sonst
      an den Schultern und Füßen kalt wirst.
      Als erstes muss du alles Zeugs zusammen haben und dann wird erst
      nach einem Rucksack geschaut.
      Ansonsten ist der ja zu groß oder zu klein.
      Ich bin mit meinem kompletten Zeugs zu Globetrotter gefahren
      und habe die Rücksäcke, welche in Frage kamen, mit meinem Zeugs
      vollgeladen und Probegelaufen.
      Rucksäcke die man noch nie probegetragen hat, kann man m.M. nicht im
      Internet kaufen.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Ich denke du solltest dir erst mal grundsätzliche Gedanken über dein gewünschtes Maximalgewicht machen.
      Gerade bei Mehrtagestouren spielt für mic( das Gewicht eine zentrale Rolle.
      Möchtest du eher Richtung 20 Kilo tragen, oder lieber Richtung 10 Kilo?

      Bei der Wahl zu +/- 10 Kilo kannst du folgendes streichen:
      1 Personen Zelt mit 2,4 Kilo
      TT RAID Pack mit ca. 3 Kilo
      Isomatte mit 1,1 Kilo
      Schlafsack... geschätzt 2 Kilo+?

      Was sagt denn deine Büdget Obergrenze für die gewünschte Ausrüstung?

      Wo möchtest du deine Mehrtagestouren machen?

      Gut Pfad, Micha
      Für mich ein echter Held:
      Lord Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell
      Kurz Bi-Pi genannt.
      Der Gründer der Weltpfadfinder Bewegung
      scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Baden-powell1.jpg
    • musher schrieb:

      @Smeedt, weshalb brauchst Du Zelt UND Trap?
      Mit dem Zelt war ich schon oft unterwegs (Radtouren). Zelt kenn ich, Zelt brauche ich. Tarp hatte ich noch nie, will ich deshalb mal ausprobieren. Außerdem ist ein Tarp eine praktische Erweiterung fürs Zelt. An einem Regentag kann man damit wunderbar vor dem Zelt kochen oder sich die Beine vertreten oder sitzen. Bei Sonne kann man damit das Zelt beschatten. Das Packmaß und Gewicht sind beim Tarp grundsätzlich auch relativ gering, so das man es auf Zelt touren einfach zusätzlich mitnehmen kann.

      Rockdog schrieb:

      Hallo Claas,
      die Klymit Isomatten sind gut und brauchbar.
      Ich persönlich mag aber lieber die Faltmatten von Therm a Rest.
      Die Husky Zelte haben ein gutes Preis/Leistung Verhältnis und viele sind absolut wintertauglich.
      Solo nutze ich das Husky Flame und zu zweit neuerdings das Husky Felen.
      Kennst du als Radler vielleicht den YouTube Kanal von "Ingo fährt Rad"?
      Seine Ausrüstung ist nicht schlecht und für Radtouren wie auch Wanderungen geeignet.
      Kannst ja mal reinschauen,so hast du vielleicht 1 für 2.
      Gruß
      Rockdog

      @spezial-depot.de hat eigentlich eine sehr gute Auswahl in seinem Shop,da findest du auch einiges für deine Bedürfnisse.
      Klymit ist schon mal interessant habe da aber noch nichts gefunden, was Therm-A-Rest in den Schatten stellt, also im Preisvergleich.
      Die Faltmatten von Therm-A-Rest hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Leider stehen bei den Teilen meist keine R-Werte bei.
      Hast du Langzeiterfahrungen mit Husky Zelten? Sind die haltbar und wertig? Vom Gewicht und Preis sind die sonst normaler Durchschnitt. Wenn die Qualität gut ist, dann wären sie eine Überlegung Wert.
      Ingo fährt Rad kannte ich nicht. Hab da grade mal rein geguckt und hat sich direkt gelohnt. Danke für den Tipp. Seine Packliste hat unter dem Punkt "Wohnen" einige interessante Sachen vor. Das Vango Zelt mit 1,4 Kg sieht nett aus. kostet aber auch 250,- Euro.
      Bei Spezial Depot werde ich auch mal reingucken.


      Konradsky schrieb:

      Ich habe die lange und breite Isomatte, 196x65cm.
      Geht bei einer Hängematte ja nicht anders, da du sonst
      an den Schultern und Füßen kalt wirst.
      Als erstes muss du alles Zeugs zusammen haben und dann wird erst
      nach einem Rucksack geschaut.
      Ansonsten ist der ja zu groß oder zu klein.
      Ich bin mit meinem kompletten Zeugs zu Globetrotter gefahren
      und habe die Rücksäcke, welche in Frage kamen, mit meinem Zeugs
      vollgeladen und Probegelaufen.
      Rucksäcke die man noch nie probegetragen hat, kann man m.M. nicht im
      Internet kaufen.

      Gruss
      Konrad

      Das klingt sinnvoll. Ich würde mich trotzdem gerne vorab nach einem passenden Rucksack umschauen. Vielleicht finde ich (mit eurer Hilfe) ja die Eierlegendewollmilchsau zum halben Preis.

      Michas Pfadfinderei schrieb:

      Ich denke du solltest dir erst mal grundsätzliche Gedanken über dein gewünschtes Maximalgewicht machen.
      Gerade bei Mehrtagestouren spielt für mic( das Gewicht eine zentrale Rolle.
      Möchtest du eher Richtung 20 Kilo tragen, oder lieber Richtung 10 Kilo?

      Bei der Wahl zu +/- 10 Kilo kannst du folgendes streichen:
      1 Personen Zelt mit 2,4 Kilo
      TT RAID Pack mit ca. 3 Kilo
      Isomatte mit 1,1 Kilo
      Schlafsack... geschätzt 2 Kilo+?

      Was sagt denn deine Büdget Obergrenze für die gewünschte Ausrüstung?

      Wo möchtest du deine Mehrtagestouren machen?

      Gut Pfad, Micha
      Tja, gute Frage(n). Also Geld habe ich, wie die meisten, definitiv nicht zu viel. Das ist daher der maßgebliche Faktor beim Einkauf. Ich würde natürlich lieber in Richtung +-10kg, weil zum unbeschwerten Wandern einfach kein schweres Gepäck passt. Aber wenn da jeder Ausrüstungsgegenstand 300,- Euro kostet, dann muss ich wohl oder übel günstigere und schwerere Sachen nehmen. Eine Obergrenze habe ich noch nicht ausgerechnet. Ich muss die Ausrüstung auch nicht diesen Monat zusammen kaufen, sondern habe den ganzen Winter Zeit dafür. Einzig der Campz.de Gutschein über 75 Euro müsste bis Januar eingelöst werden, die nehmen den aber nur bei einem Mindestbestellwert von 225,- Euro an. Deswegen weiß ich nicht, ob ich da überhaupt bestelle, denn die haben keine gute Auswahl.

      Bisher habe ich die Wälder und Moore in der näheren Region erkundet. Ich würde aber gerne größere Wälder kennen lernen, z.b. den Harz, Hainich, oder Weserberge/Reinhardswald. Erstmal wohl eher kleinere Touren mit einer Übernachtung. Vielleicht dann aber auch mehrtägige Touren z.b. zum Thüringer Wald, Bayrischen Wald oder Schwarzwald. Dann wohl mit dem Auto und Basislager auf dem Campingplatz.

      Nach einem gebrauchten Kajak halte ich auch Ausschau. Eine Kajak Tour wäre also evtl auch angedacht im nächsten Jahr. Das sei aber noch mit einem großen Fragezeichen versehen.
      Das denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Smeedt ()

    • Wird schwierig dir nen Tip zu geben.
      Nun redest du vom Basiscamp auf einem Zeltplatz ?(
      Das du in deutschen Wäldern nicht Zelten darfst ist dir bewusst?
      Ich würde dir zu einem Tarp 3x3 Meter raten. Und zwar ohne Zelt! Wenn du damit Wandern möchtest.
      Z.B das Tarp Superlight von DD Hammock mit sehr vielen Abspannpunkten.
      Wiegt weniger als 500 Gramm, kostet ca. 60.- Euro und ist extrem vielseitig aufzubauen.

      Ich würde mir nie wieder „günstige +schwere“ Ausrüstung kaufen.
      Die ist nicht günstig, sondern NUR schwer!
      Spare dir gute und leichte Ausrüstung zusammen, und deine Freude am Wandern verdoppelt sich.
      Die richtige Ausrüstung für die eigenen Bedürfnisse zu finden beginnt damit die eigenen Bedürfnisse zu kennen. Also durch Rausgehen und Erleben herauszufinden was man genau machen und erleben möchte.
      Dann Fragen, Informieren, testen ( z.B. auf Treffen).

      Gut Pfad, Micha
      Für mich ein echter Held:
      Lord Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell
      Kurz Bi-Pi genannt.
      Der Gründer der Weltpfadfinder Bewegung
      scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Baden-powell1.jpg
    • Ich benutze das Aurora 1 von Wechsel und bin absolut damit zufrieden.
      Das Innenmaß von 2,30 Meter spielt mir in meiner Größe voll in die Karten.
      Der Rucksack passt Super in die Abside und die Belüftung von dem Zelt ist großartig.
      Ich hatte in allen vier Jahreszeiten noch kein Kondens im Zelt.
      Das ist mein persönliches Urteil nach knapp 40 Nächten in dem Zelt.
      Die Qualität ist ach gut , die Reißverschlüsse laufen gut.
      Bei Radtouren habe ich es oben auf meinem Frontgepäckträger.
      Bei Rucksäcken würde ich mal bei Decathlon gucken. 10 Jahre Garantie auf die Reißverschlüsse und das Preis–Leistung Verhältnis passt auch.
      Aber @Michas Pfadfinderei hat recht. Schau erstmal was Du machen möchtest und wofür Du etwas brauchst.

      Ausrüstung muss auch nicht immer neu gekauft werden, es gibt so einiges was hier angeboten wird an guten Gebrauchten Sachen.
      Oder mal eine Anfrage am Marktplatz starten.
      Einen Rucksack der eine Eierlegende Sau ist, ist noch viel schwieriger. Jeder hat einen anderen Fokus auf seinen Rucksack. Da nimm den Tipp von Konrad an. Kram zusammen packen und ab damit ins Geschäft. Dort alles rein packen und probe tragen. Und pack viel Zeit dafür mit ein.
      Manche sagen, ich sei bekloppt ich find mich verhaltensoriginell.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Micha1207 ()

    • @Michas Pfadfinderei: Basiscamp am Zeltplatz heißt einfach, dass das Auto da steht und ich geh wandern, übernachte eine Nacht draußen auf einem Biwakplatz und komme am nächsten Tag zurück zum Auto. Das ist doch nichts ungewöhnliches. Das es wohl schwirieg ist mir einen Tipp zu geben, muss ich zugeben und ist auch dem geschuldet, dass ich im Grunde ja eine Ausrüstung für Wandern, Radtouren und Kajaktouren suche.

      @Micha1207: Schön das Du das Aurora 1 hast und dich meldest. Für 99,- macht man da dann wohl sicher nichts verkehrt. Außer wenn man weniger als 2,4 Kg schleppen will, aber das ertragbare Zeltgewicht hängt ja auch vom Gesamtgewicht aller Komponenten ab.Bei gebrauchten Sachen bin ich vorsichtig geworden. Mein letzes Zelt war gebraucht gekauft und die Isomatte auch. Hat auch einige kleiner Touren gehalten aber als ich dann nach Estland geflogen bin für eine Baltikumtour, war beides ab Tag 1 kaputt. Und 6 Wochen auf einer Isomatte die nach einer Stunde ohne Luft ist zu schlafen, war nicht schön.. auch nicht, bei Regen im Zelt zu "baden" und morgens den Schlafsack auszuwringen zu müssen. Brrr... da friert man auch im Sommer. Natürlich können auch neue Sachen nach einigen Wochen kaputt gehen. Aber ich hab halt schlechte Erfahrungen gemacht und man weiß nie, wie alt die Teile sind, wie oft sie benutzt wurden, wie der Vorbesitzer mit den Sachen umgegangen ist oder warum er sie verkauft.
      Das denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
    • Na ja, die 10 Kg wirst du mit Zelt vermutlich nicht schaffen.
      Mit viel Glück werden es nur 20kg sein.
      Ich bin schon viele Jahre gewichtstechnisch zwischen Komfort
      und Ultralight am tüfteln und mit allem sind die 10kg nicht zu knacken.
      Dabei wiegt meine Hängematte nur 241g, Rucksack hat 1100g und der
      Topquilt ist auch unter 1kg im Winter, habe Titankocher und Geschirr.
      Aber eben der Rest den ich für meine Komfortzone brauche......


      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Konradsky schrieb:

      Na ja, die 10 Kg wirst du mit Zelt vermutlich nicht schaffen.
      Mit viel Glück werden es nur 20kg sein.
      Ich bin schon viele Jahre gewichtstechnisch zwischen Komfort
      und Ultralight am tüfteln und mit allem sind die 10kg nicht zu knacken.
      Dabei wiegt meine Hängematte nur 241g, Rucksack hat 1100g und der
      Topquilt ist auch unter 1kg im Winter, habe Titankocher und Geschirr.
      Aber eben der Rest den ich für meine Komfortzone brauche......


      Gruss
      Konrad
      Servus

      Konrad hat es sehr gut beschrieben. Es ist ein ständiger Prozess der Weiterentwicklung.

      Man sollte sich immer die Frage stellen, wie oben bereits erwähnt, kann ich drauf verzichten.

      Die Frage habe ich mir gestern Abend auch gestellt als ich meinen Rucksack gepackt habe. Schlussendlich bin ich auf ein Gewicht von 18 Kilo incl 4 Liter Wasser und einem Kilo Essen...für eine Übernachtung im Wald. Wenn ich auf meinem NL Hooped Bivy verzichten würde sind das locker 1700 g weniger. Aber ich liebe das Ding deswegen nehme ich es trotzdem mit...

      Viel Spass um Hobby


      Gruss
    • Der R-Wert für die Z-Lite Faltmatte liegt bei 2,6.
      Für eine Wintertour in Schweden habe ich nur um eine Therm a Rest Ridgerest ergänzt.
      Mein Husky Flame Zelt habe ich seit über einem Jahr immer wieder mal im Einsatz und es ist von guter Qualität.
      Hat den Einsatz im winterlichen Schweden (-15°C) über mehrere Tage klaglos überstanden.
      Es gibt ein Video wo viele Zelte im Sturm einknicken, das Flame steht wie ein Fels in der Brandung.
    • @Smeedt für 99 Euro machst Du mal gar nichts falsch. Das Zelt ist Topp. Ansonsten Kauf das Zelt und ich würde es Dir abnehmen.
      Wie gesagt ich nutze es auch bei Radtouren. Das Packmaß wäre auch für Kanutouren völlig ok.
      Du wirst erstmal eine Zeit brauchen um für Dich das optimal zu finden.
      Mit dem Gebraucht kaufen meinte ich eher Ausrüstungsgegenstände. Einen Schlafsack oder Isomatte würde ich auch nur von Leuten gebraucht kaufen die ich kenne und weiß wie mit den Sachen umgegangen worden ist und wie diese gelagert wurden.
      Zur Zeit nutze ich eine Isomatte von Decathlon. Knappe 50 Euro und 600 Gramm schwer. Im Winter bei –14 Grad hatte ich sie mit dabei und hatte keine Probleme. Die von @Rockdog beschriebene Z–Lite habe ich bei –10 auf Schnee im Einsatz auch ohne Probleme.
      Ich hoffe der Dschungel des Outdoorequiment wird sich bald lüften.
      Einige Leute aus dem Forum sind aktuell noch unterwegs die auch ordentliches Fachwissen und Erfahrungen mit bei steuern können. Wie z.B. @Tipple @Doom @ol'greenhorn @go north
      Manche sagen, ich sei bekloppt ich find mich verhaltensoriginell.
    • OT...

      Micha1207 schrieb:

      Einige Leute aus dem Forum sind aktuell noch unterwegs die auch ordentliches Fachwissen und Erfahrungen mit bei steuern können. Wie z.B. @Tipple @Doom @ol'greenhorn @go north

      Der Pro schläft so und macht das Fenster auf, denn so geht Outdoor richtig! 8o




      LG aus Gotland. 8)
      Die Gesellschaft braucht eine Ansicht, das Volk braucht eine Religion, gäbe es Gott nicht, müsste man ihn erfinden.<Voltaire>
      Instagram. 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tipple ()

    • Würde mich selbst als typischen 'Wochenend-Outdoorer' bezeichnen und meine Touren sind ca. 2-3 Tage lang (eher kurz also) und ich komme dabei auf Rucksackgewichte inkl. Verpflegung, aber ohne Wasser von 10 bis 22kg, je nach Fokus der Tour. Ein Packgewicht von knapp 10kg ist wie @Konradsky nur mit entsprechendem abspecken/ Verzicht und optimieren bei gleichzeitig leichtgewichtiger Ausrüstung realisierbar, welche für schmales Budget so gut wie nicht zu bekommen ist - alleine ein 2-Personenzelt (sind meist eh nur groß genug für Solotrips) unter 2kg kostet ca. 350 Euro aufwärts, ein guter 3-Season Daunenschlafsack der ca. knapp über 1kg wiegt ebenso viel, usw.

      Bei Rad- oder Kanutouren spielt das Packgewicht nicht so die große Rolle @Smeedt, da trägt ja das Fahrrad bzw. das Boot die Last und Du must sie nur fortbewegen. Beim Backpacken trägst Du das ganze Gewicht und je länger die Strecken u. Touren sind, desto dominanter wird die Gewichtsfrage im allgemeinen. Für einen Marsch von 10-15km vom Auto auf guten Waldwegen zu einem Lagerplatz im Mittelgebirge und wieder zurück am nächsten Tag wird das event. keinen Einfluß haben, je schwieriger das Gelände wird (Bergwanderungen, etc.) und je länger die Trails aber durchaus! Zusätzlich spielt es eine Rolle ob Du querfeldein durchs Gelände z.B. auf Wildwechseln unterwegs bist oder markierte und gut ausgetretene Wanderwege od. Schotterpisten, etc. benutzt - ersteres erfordert etwas mehr Augenmerk auf robusteres Zeug, zumindest einen schmalen Rucki aus vernünftigem Gewebe mit wenig Firlefanz außen dran.

      Zum oberhalb angeführten Wechsel-Zelt: Ich hab zwar nix von dem Hersteller, würde für einen Hunni aber sofort bedenkenlos zuschlagen! Das Teil ist zwar von den Abmessungen eher spartanisch klein, denke aber das es für 1 Person genügt und sicher besseren Wetterschutz bietet als die Kombi aus Tarp+Bivy, vor allem für die kalte Jahreszeit. Zudem kannst Du es für normale Urlaube am Campingplatz problemlos verwenden. Die Materialien sind standard, sollten auch einiges ab können und wenn Du damit doch nicht zurecht kommst kannst Du es meist problemlos wieder abgeben, da Wechsel sowieso als Markenhersteller gilt.

      Zum aufgelisteten Rucksack würd ich eher sagen 'ach herje, schon wieder so ein MOLLE-Monster' ;) Der hat gerade mal 50l und wiegt knappe 3kg, was echt viel ist zum Backpacking. Fürs Mittelgebirge und selbst mit dem Etikett 'bushcraftig' ist er Overkill und viele der Features vom TT Raid Pack sind für Overnightertourn schlicht überflüssig, zudem zahlt man für jedes zusätzl. Ausstattungsdetail und für die Marke schlussendlich. Ich würde da ein wenig über den 'tacticoolen' Tellerrand hinausblicken und solide bezahlbare 50l Treckingruckis haben so ca. 1,8 - 2,3kg, also schon beinahe um 1kg weniger als der TT und wenn man zu Markenprodukten greift sind die auch entsprechend langlebig.

      Pfoah, 1,7kg für eine Iso ist schon eine Ansage - ich schau wenig aufs Packgewicht, ist aber heftig ;) Bei mir haben sich die selbstaufblasbaren Matten sehr bewährt. Die sind nur unwesentlich schwerer und größer vom Packmaß als die 'Nur-Luft' Varianten und sollte die mal Luft verlieren hat man dank geschäumten Innenleben noch eine dünne 'Notunterlage'. Wenn Du die Matte auch in der kalten Jahreszeit nutzen möchtest sollte der R-Wert mind. >3.2 sein. Z.B. ist die Therm-A-Rest TrailLite zwar dünner aber dennoch warm u. fair im Packmaß, zudem aus robusten Materialien und bezahlbar. Eine Matte mit 6cm Dicke ist zweifelsohne komfortabler, keine Frage.
      --------------------------------------------
      Wer stahd kraid khimd ah waid!
    • Ich hab gestern nochmal einige Stunden geguckt was es so gibt...und puh es gibt einfach zuviel Auswahl um sich zu entscheiden :D Aber ein bisschen es hat sich vielleicht schon gelichtet. Bei Frost werde ich wohl keine Touren machen, jedenfalls nicht mit Übernachtungen. Wintertauglich muss die Ausrüstung also nicht sein, das vereinfacht die Auswahl schon mal.
      Beim Isomatten werde ich mal nach einer guten Therm-A-Rest oder noch besser nach einer Exped mit Daunen und Pumpe Ausschau halten, z.b. Exped Downmat UL 7. Irgendwann wird es hoffentlich mal ein Angebot geben.
      Das Zelt bleibt das Wechsel Aurora 1 Travel Line, mit 2,4 kg. Es ist es vielleicht schwer aber Einsteiger müssen ja was zu schleppen haben, damit sie später die teuren leichten Sachen zu schätzen wissen.
      Beim Schlafsack habe ich 3 Stück raus gesucht und kann mich noch nicht ganz entscheiden. Ich mag ja eigentlich Deckenschlafsäcke, also nicht diese engen Mumiendinger. Zumindest empfand ich die Beinfreiheit nach Radtouren immer als sehr angenehm. Aber zum Wandern probiere ich doch mal die Mumienform aus. Und zwar entweder den Nordisk Puk -2 (50 Euro, 1,5 Kg, Komfort 4° Grad) oder den Robens Glacier I (66 Euro, 1 Kg, Komfort 1° Grad). Ich tendiere zum Robens weil er leichter und wärmer ist, preislich sind aber beide interessant, wenn sie was taugen... Dann habe ich noch diese Teil gefunden: Wechsel Guardian (50 Euro, 0,8 Kg, keine Temperaturangaben). Das ist ja ein Biwaksack aber irgendwie auch eine Mischung aus Schlafsack und Biwaksack oder nicht? Macht es Sinn sowas im Zelt zu verwenden? Hat vielleicht jemand noch Alternativen?

      Das ich neben der Zeltübernachtung auch mal die Übernachtung im (richtigen) Biwaksack, in der Hängematte oder unter einem Tarp probieren möchte, macht diesen Thread nicht grade übersichtlicher aber so ist es nun mal. Es könnte also sein, dass ich auch noch mit Fragen bezüglich der Sachen anfange..^^

      @Konradsky: Die 10Kg schaffe ich definitiv nicht, da hast Du recht. Wenn es 15 - 20 Kg werden ist das halt so. Ich versuche zum Einstieg größtenteils günstige Sachen zu kaufen (Ausnahme Isomatte).

      @Micha 1207: Das Zelt bekommst du aktuell bei Fahrrad.de und bei Campz.de zu dem Preis, ich kann Dir aber gerne eins mit bestellen, falls das ernst gemeint war.

      @bugikraxn: Hast recht, der Rucksack is wirklich nix. War nur ein bisschen vom dem Preisnachlass angetan, aber der ist echt zu schwer. Und das ganze Molle Zeug dadran brauche ich nicht wirklich, da ich gerne auf Wildpfaden unterwegs bin und manchmal auch abseits davon.
      Das denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Smeedt ()

    • Es wird nie soviel gelogen wie bei Temperaturangaben
      von Schlafsäcken und Isomatten sowie bei genannten Gewichten im Internet.
      Bitte alles nachwiegen. Es wird mit Sicherheit schwerer werden als gedacht.

      20Kg ist schon sportlich. Meine persönliche Obergrenze liegt mit allem bei
      15kg.

      Ich habe mal meinen ganzen Krempel ohne Wasser Lebensmittel und Bierchen
      gewogen und bin bei 6400g. Erstaunlicherweise bin ich selten leichter als 12kg. :shock:

      Exped IL würde ich Abstand von nehmen. Haben nur 2 JAhre Garantie und die Exped UL Sachen
      fühlen sich nicht gut an und gehen leicht kaputt.
      Therm a Rest hat eine lebenslange Garantie.


      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!