Dutch Oven angebrannt was nun?

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    • Da das Wetter heute früh super war und ich vor der Arbeit noch Zeit hatte, habe ich mich an den nächsten Versuch gemacht.

      Erstmal Feuer eingeschalten.


      Nach dem Abbrennen, Öl in den Topf und ihn in die Glut gestellt.


      Nachdem das Öl langsam warm war, habe ich den Topf vom Feuer genommen und die gröbsten Stellen mit einem Holzspatel bearbeitet.


      Das Ganze habe ich noch zwei mal wiederholt und den Topf dann mit einem groben Tuch ausgerieben.

      Das Ganze hat gut Funktioniert.
      Es sind zwar noch nicht alle angebrannten Stellen weg, aber die Meisten. Vorallem die Fiesen, an denen letztes mal alles angebacken ist. Wäre die Zeit nicht so schnell verflogen, hätte ich es nochmal gemacht. Nun werde ich morgen weiter machen und erneut berichten.

      So sieht der Topf nun aus.

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    • Konradsky schrieb:

      Hej, hast du dir mal meinen Post über das Einbrennen durchgelesen?
      Ca. 15 mal und nur hauchdünn Öl, bis zum Rauchpunkt erwärmen und wieder hauchdünn Öl.
      Das macht man mit einem Baumwolllappen. Da darf unten kein Öl stehen.

      Das was du machst ist doch kein Einbrennen.

      Gruss
      Konrad
      Klar, habe ihn mir durchgelesen und verinnerlicht.
      Ich wollte trotzdem mal probieren, ob ich vorher noch irgendwie die angebrannte Kruste loswerde. Zumindest die groben, fest angebrannten Reisstückchen.

      Meine Befürchtung war, dass sich, wenn ich ihn einfach erneut, über dem angebrannten einbrenne, irgendwann ganze Stücke aus der Patina lösen.

      Keine Ahnung ob das tatsächlich irgendwann passiert wäre, aber das wollte ich ausschließen.

      Morgen werde ich dann deine Methode anwenden.

      Da meine Grillzange schon wieder Füße bekommen hat, habe ich mir heute früh, schon einen Baumwollpinsel dafür gebastelt.



      Meinst du das funktioniert damit?

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    • Der_Wetteraurer schrieb:

      @drifter
      Mach dich nicht verrückt. Mit dem Stahschwamm schrubben und einfach weiternutzen.
      In meiner Hotel und Restaurant-Zeit haben wir weder Stahlpfannen noch Gusseisen-Bräter eingebrannt.
      Und ob man es glaubt oder nicht, die sind mit dem Stahlschwamm geschrubbt worden und gingen anschließenden noch durch die Industriespülmaschine.
      Keine Sorge, verrückt mache ich mich da nicht :) . Wollte einfach mal ausprobieren, was Andere in so einem Fall machen.
      Denn wenn ich es nicht ausprobiert habe, weiß ich ja nicht was für mich am besten funktioniert.
      Und Spaß macht das Ganze ja auch :) .

      Aus meiner bisherigen Erfahrung macht eine Patina gerade bei ziemlich trockenen Gerichten schon Sinn. Hab's aber auch noch nie ohne probiert :) .
    • Heute habe ich Konradsky's Einbrennmethode ausprobiert.

      Es hat sich herausgestellt, das mein selbstgebastelter Baumwollpinsel nicht sehr gut funktioniert hat. Leider hat er einfach zu viel Öl aufgesaugt und somit irgendwann auch zu viel abgegeben.
      Letztendlich habe das Öl dann mit einem Silikonpinsel aufgetragen. Damit hat es besser funktioniert. Insgesammt waren es 18 Durchgänge




      Anfangs habe ich mit dem Baumwollpinsel ein paar Schlieren reingebracht, die mich jedoch nicht stören.
      Die neu aufgetragene Schicht ist schön fest, fühlt sich an wie lackiert und klebt nicht.


      Keine Ahnung, ob das am Ende so aussehen soll.
      Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

      Vielen Dank nochmal für eure Hilfe!
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