Der Wolf kehrt zurück - schränkt das eure Aktivitäten ein?

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    • Peter von Hausen schrieb:

      meine Meinung : wer sein persönlichen Nervenkitzel oder seine Abenteuerlust durch die Ansiedlung von Wölfen bei uns stillen will, soll da hin gehn , wo es seit Jahren diese Tiere seiner pesönlichen Herrausforderung gibt. Ich brauche hier solche " Nervenkitzel " nicht und ich denke das das in geraumer Zeit andere auch so sehen werden.Lasst es die ersten "verletzten" Kinder geben !
      Die gibts doch schon jeden Tag. Etwa durch Hunde oder Autoverkehr.
      Niemand

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Desertstorm ()

    • Mmh,

      Naturerlebnis schrieb:

      Silas schrieb:

      Dass sich ein Stadtmensch oder sonstwer mit einen realen oder vermeintlich grossen ökologischen Fussabdruck dadurch besser fühlen darf, ("jedenfalls stimme ich für den Wolf, seit GoT sowieso...") ist keine, ich wiederhole, keine ökologisch wertvolle Eigenschaft.
      Nun, Wölfe ernähren sich - auch in Deutschland - nachweislich überwiegend von Rehen, Rotwild sowie Wildschweinen. Was habe ich die Jammerei noch in den Ohren, welche Schäden diese Tiere doch anrichten, in Forstwirtschaft und Landwirtschaft (Selbstverständlich immer mit dem Hinweis, es werden Steuermittel für Entschädigungsleistungen benötigt). Dann postwendend die Reaktion der Jägerschaft, "ja und wir sind die Einzigen, die der Vermehrung Einhalt gebieten, mit unserem anstrengenden und uneigennützigen Tun".
      Und nun nehmen die Wölfe den Männern in grünem Loden ein Teil der Arbeit ab --aber nein, jetzt sind Wölfe die Bösewichte. Huch, die fressen die Rehe und Hirsche tatsächlich auf... und sogar die schweinepestverbreitenden und maisfelderleerfressenden Wildschweine =O

      Was man sich nach meiner Ansicht klar machen muss, ist, dass Bewertungen aus Jägerkreisen und deren Verbänden zum Wolf immer der Wahrung der Interessen dieser Gruppe dienen - was nicht verwerflich ist, das machen andere Gruppen auch - aber Objektivität ist halt was anderes.

      @Friese darf ich jetzt trotzdem Silvester ins Selketal kommen? :D

      P.S. Entnahme von "Problemwölfen" ist erforderlich und wird auch so gehandhabt.

      @Silas, warum muss ich eigentlich gerade auf deine Bemerkung hier antworten, gerade dir, wo ich doch deinen Background kenne :D :D . Das machst du doch extra, uns einfältige Naturschützerpussies hier aufwiegeln, oder ? ;) ;) ^^
      ich sehe den Menschen an sich als nicht umweltverträglich an.

      Wenn also in D gewirtschaftet wird wie bisher, nützt es also nix.
      Die angesprochenen Schäden - ob durch Wolf oder Schalenwild - sind ja ökonomisch betrachtet. Nicht ökologisch.
      Jäger haben sich zuvor gegen riiiiesige Maisschläge (politisch begünstigt/Mais für Biogas...) gewehrt, u.a. weil das nicht besonders einfach zu bejagen ist.
      Der Wolf jagt ohne Blei, Sprit usw. insofern ökologisch(er), das ist richtig. Durch den Wolf kommen aber ja unbestritten auch Nutztiere zu Schaden.
      Ökologisch ist daher nicht dogmatisch mit super zu bewerten, nicht schadensfrei usw., sondern spiegelt halt nur das Beziehungsgeflecht in einer Kulturlandschaft wider.

      PS - als Aufwiegeln möchte ich das nicht wahrgenommen wissen, @Naturerlebnis, Du hattest ja bereits den Begriff Objektivität in den Ring geworfen.
      Semper fidelis

      dgmea.de

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silas ()

      Beitrag von trapperandy ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: OT ().
    • Silas schrieb:

      Ökologisch ist daher nicht dogmatisch mit super zu bewerten, nicht schadensfrei usw., sondern spiegelt halt nur das Beziehungsgeflecht in einer Kulturlandschaft wider.
      Unter Betrachtung von Punkt 3 der von dir oben aufgeführten Definition von ökologisch ("das natürliche Gleichgewicht möglichst wenig beeinträchtigend, umweltverträglich") halte ich die Anwesenheit des Wolfes für höchst ökologisch, da durch ihn das erforderliche Beziehungsgeflecht wieder hergestellt wird.


      Silas schrieb:

      ich sehe den Menschen an sich als nicht umweltverträglich an.
      Ich auch nicht, bezogen auf das hier diskutierte Thema möchte ich insbesondere den Jäger benennen :P
      "We like companionship, see, but we can’t stand to be around people for very long. So we go get ourselves lost, come back for a while, then get the hell out again."

      Krakauer, Jon. Into the Wild (Picador Classic Book 78) (S.96). Pan Macmillan.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Naturerlebnis ()

    • Ok - einverstanden, ich erweitere das jedoch um jeden, der im Supermarkt Nahrung kauft und jeden, der ein Auto benutzt und jeden, der fliegt,....hör' ma', im Grunde jeden westlich aufgewachsenen Menschen.

      Prädator ist jeder, direkt oder indirekt.

      Edit - das Beziehungsgeflecht wieder herstellen, das kann/wird der Wolf und kein Wolfsbefürworter allein für sich herstellen können. Und da die Kooperation und der Wille dazu auch politisch fehlt und in meinen Augen halt nicht existent ist, verkommt das zum...isolierten Punkt im Geflecht, zum verbissenen Einzelkämpfertum (pro/contra).

      Orientierend an der bisherigen Wolfspolitik würde ich mich als Jäger für jeden erforderlich Abschuss teuer bezahlen lassen. Dabei geht es mir eher ums Prinzip, zu viel Jäger-Bashing ist eine der Ursachen.

      Ich würde mich weder als pro noch als contra bezeichnen. Dogmatisch bei mir ist lediglich die Resignation und das tiefe Seufzen.

      LG,
      Silas
      Semper fidelis

      dgmea.de

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Silas ()

    • Naturerlebnis schrieb:

      [...] Ich auch nicht, bezogen auf das hier diskutierte Thema möchte ich insbesondere den Jäger benennen.
      Ich persönlich finde, dass Jäger mit ihrem Handeln deutlich umweltverträglicher sind, als die Primark-/Starbucks-Konsumenten, die die Umwelt mit ihrem Billig- und Plastik-Scheiss vollballern.

      Starbucks möchte ich dabei mal besonders hervorheben. Denn dieses Unternehmen hat vor kurzem die Plastik-Stohhalme verbannt! Jetzt gibt's nur noch Papierstrohhalme. Aber in aus Hygienegründen natürlich in einer Plastikhülle verpakt! Die Twitter-Bilder gibt's bei dieser (nicht wirklich glaubwürdige) Quelle


      Eine (wirklich ernst gemeinte) Frage stellt sich mir, die die Jägerschaft sicherlich beantworten kann:
      Ließe sich Fuchs- und/oder Wolfsfleisch eigentlich "ordentlich" verwerten? Wonach schmeckt das? Um den Thread nicht zu belasten, gerne auch per PN.

      Schöne Grüße,

      M
      I came into this world kicking and screaming, while being covered in someone else's blood.
      Why shouldn't I leave the world the same way?

      Beitrag von trapperandy ()

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      Beitrag von Naturerlebnis ()

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      Beitrag von Memento ()

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    • Ich habe die Beiträge hier nicht nahtlos verfolgen können, aber ich glaube es läuft alles nach Plan! Ein Wolfsthema bei uns im Forum wäre kein echtes Wolfsthema, wenn es nicht grundsätzlich in einem Brei aus Jägerschelte und dem "ökologischem Fussabdruck der menschlichen Rasse allgemein" enden würde. Dann kommen noch die Vegetarier zu Wort und im Anschluss wird wieder irgendwas gelöscht und feucht durchgewischt, weil einer dem anderen empfohlen hat, doch besser Geschlechtsverkehr mit sich selber zu haben, anstatt hier weiterhin off-topic zu schreiben. Und witzig dabei ist: alle haben recht! Eine verrückte Welt in der wir leben...
      :dolldrueck:
      "Form schlägt Inhalt 4 zu 1"

      Jan Böhmermann

      Beitrag von Naturerlebnis ()

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    • Na,

      Doom schrieb:

      Ich habe die Beiträge hier nicht nahtlos verfolgen können, aber ich glaube es läuft alles nach Plan! Ein Wolfsthema bei uns im Forum wäre kein echtes Wolfsthema, wenn es nicht grundsätzlich in einem Brei aus Jägerschelte und dem "ökologischem Fussabdruck der menschlichen Rasse allgemein" enden würde. Dann kommen noch die Vegetarier zu Wort und im Anschluss wird wieder irgendwas gelöscht und feucht durchgewischt, weil einer dem anderen empfohlen hat, doch besser Geschlechtsverkehr mit sich selber zu haben, anstatt hier weiterhin off-topic zu schreiben. Und witzig dabei ist: alle haben recht! Eine verrückte Welt in der wir leben...
      :dolldrueck:
      ...grundsätzlich vs. dogmatisch...ich fand das doch moderat - auch im Tonfall.
      "Seufz" ;)
      Semper fidelis

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    • Rockdog schrieb:

      Grundsätzlich sei gesagt keine F... dieser Welt wird mir irgendwas verbieten zu sagen oder zu schreiben.
      Gruß an die P... Fraktion,

      Hm. Dein Beitrag findet mich etwas ratlos und verwirrt vor. Was genau meinst Du mit "F..." und "P...". Sicher doch nicht das,was ich auf den ersten Blick gedacht habe?
      Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum / neun lange Nächte.