Das Super-Shelter Konzept

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    • Das Super-Shelter Konzept

      Mors Kochanski lebt als Sohn polnischer Einwanderer in Alberta, Kanada und unterrichtet seit etwa 45 Jahren in seinen Kursen (z.B. karamat.com/) oder auch an der Universität (!!!) "Bushcraft und Survival" mit Schwerpunkt auf die nördlichen Wälder des amerikanischen Kontinents und Skandinavien. Vor diversen Jahren hat er seinen "Super Shelter" vorgestellt - ein Konzept, dass genau so einfach, wie billig und genial ist. Wer eine Nacht in einer Notunterkunft zubringen muss/will und keinen Schlafsack dabei hat, ist hiermit sehr gut beraten! Man benötigt folgende Materialien:

      • eine grosse transparente Plastikplane (z. B. Malerplane). Wichtig ist 1) dass die Grösse ausreicht, um den gesamten Shelter abzudecken, und 2) das Plastik sollte so transparent wie möglich sein.
      • eine Rettungsdecke.
      • Schnur oder Klebeband helfen ungemein, wenn es um den gesamten Aufbau geht.


      Die Grundkonstruktion kann eine Schnur zwischen zwei Bäumen sein, oder auch ein Rahmen aus Holz. Mit einer Isomatte als Bodenisolation oder auch einem Trapperbett, also aufgebockten Baumstämmen, jungen Bäumen und Ästen sowie Laub, um gegen die Bodenkälte gewappnet zu sein, kann man die Wärmeisolation eines Schlafsacks quasi umgehen. Die Physik dahinter wird durch die gesamte Konstruktion erklärt....... es gleicht einem Gewächshaus. Die Malerplane bedeckt den Rahmen des Shelters komplett, dahinter (innenliegend) wird die Rettungsdecke fixiert (am besten im 45°-Winkel). Davor wird -mit einem grossen Schritt Distanz- ein Feuer entfacht. Die Wärme des Feuers wirft die Wärmestrahlung durch die transparente Folie und wird von der dahinter liegenden Rettungsdecke auf den "Gast" zurückreflektiert.

      Das untere Bild zeigt meinen eigenen Entwurf (rechts an einem Baum und links über einem Dreibein mit Schnur befestigt, von innen mit Abschnitten von Baumstämmen gesichert). ES WAR WARM!!!!!! Die Aussentemperatur betrug 4°C und im Shelter habe ich 22°C gemessen - also 18 Grad Differenz!



      Nur zur Info: in der ersten Folge von Dual Survival (meiner Meinung nach eine der coolsten Survival-Shows überhaupt), erklärt Cody dem Dave in der ersten Nacht, wie dieses Konzept funktioniert, mit beeindruckendem Resultat. Leider lässt sich die Folge bei dailymotion.com/de nicht verlinken, deshalb bitte "Dual Survival s01e01" im Suchfeld eingeben.

      Bilder und Info, plus weiterführende Literatur und sehr guten Aufbauvarianten:

      practicalsurvivor.com/supershelter
      masterwoodsman.com/2013/super-shelter/
      "Form schlägt Inhalt 4 zu 1"

      Jan Böhmermann

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Doom ()

    • @Doom: Super, dass Du hier den "Supershelter" vorstellst! Nachdem ich das Konzept auch schon oefter im Internet gesehen hatte, war ich letztes Jahr bei einem Kurs von Karamat mit Mors und seinen anderen Trainern. Seitdem habe ich mehrere Naechte in diesen "Supershelter" Abwandlungen geschlafen. Absolut super! Die kaelteste Nacht war letzten Winter mit -28C und es war im Shelter so warm, dass ich zeitweise meine dicke Winterjacke ausgezogen habe.

      Mors' originalversion dieses Shelters sieht allerdings vor, dass das ganze als halbe Kuppel aus flexiblen Weiden (o.a. ) konstruiert wird. Aber ich habe auch nur die von Dir gezeigte lean-to Version gebaut.

      Eine weitere Komponente im Bau ist jedoch auch ein atmungsaktives Tarp (Mors benutzt alte Stuecke Fallschirm). Dadurch kann der Shelter "atmen" und verursacht weniger Kondensprobleme.

      Und ein weiterer ganz elementarer Teil ist das konstruierte Bett, das in etwa einem halben Meter Hoehe ueber dem Boden gebaut wird. Dadurch kann man die aufsteigende Waerme besser nutzen.

      Wirklich super der Shelter...aber man braucht auch trozdem eine Menge Holz um darin warm zu sein.

      Was ich auch noch toll finde , ist die Tatsache, dass der Rauch draussen bleibt (und im Sommer die Muecken).

      :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bushcraft Yukon () aus folgendem Grund: typos

    • Bushcraft Yukon schrieb:

      Mors' originalversion dieses Shelters sieht allerdings vor, das das ganze als halbe Kuppel aus flexiblen Weiden (o.a. ) konstruiert wird. Aber ich habe auch auch nur die von Dir gezeigte lean-to Version gebaut.
      Stimmt, in der Verlinkung von Masterwoodsman (siehe oben) gibt es viele Bilder dazu/davon, plus das Video von Mors bei Karamat. Der Aufbau mit den Weidenzweigen und dem Raised Bed steht bestimmt stabiler im Wind und ermöglicht sicherlich auch, dass ein Teil der warmen Luft von unten in den Unterstand gelangen kann. Ich war von dem wärmenden Effekt jedoch schon mit einer Evazotematte und dem Standard Lean-to sehr begeistert.

      Bushcraft Yukon schrieb:

      ...aber man braucht auch trozdem eine Menge Holz um darin warm zu sein.
      Stimmt, aber ohne das "Treibhaus" bräuchte man noch einiges mehr....... doof nur, dass man immer an die kalte Luft muss, zum Holz nachlegen :campfire:
      "Form schlägt Inhalt 4 zu 1"

      Jan Böhmermann
    • Doom schrieb:

      Stimmt, aber ohne das "Treibhaus" bräuchte man noch einiges mehr....... doof nur, dass man immer an die kalte Luft muss, zum Holz nachlegen
      Ja das stimmt! Ich habe diesen Shelter bisher immer mit einem "long fire" beheitzt, also etwa 1,2 m -1,5 lange Staemme parallel vor dem Super-Shelter aufgeschichtet, die dann relativ langsam abgebrannt sind. Da wir hier allerdings nur recht schnell brennende Hoelzer haben, die keine gute und heisse Glut bilden (Pappeln, Kiefern, Fichten), musste ich im Schnitt troztdem alle 2 Stunden raus zum Nachlegen. Ich bin dann immer aufgewacht, weil es kalt wurde. Aber dazwischen habe ich immer warm und prima geschlafen!

      Natuerlich ist es abhaengig von der Verfuegbarkeit des Materials rund um den Schlafplatz, aber ich fand es dauerte immer so etwa 1-1,5 h das recht aufwendige Bett aus Naturmaterial zu bauen. Dann dauerte es noch etwa 20 min um Tarp, Rettungsdecke und Plastikfolie zu spannen. Und dann etwa 1-2 Stunden um genug Feuerholz fuer eine kalte Winternacht zu sammeln...wenn ich eine gute Buegelsaege zu Verfuegung hatte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bushcraft Yukon () aus folgendem Grund: typo

    • Ich denke, dass genau der Aufwand an Baumaterial dafür sorgt, dass man das weniger oft baut.
      Ich denke auch, dass ein Langfeuer zweimal überdacht werden muss. Das gibt halt ne noch grössere Brandnarbe im Boden. Was den Waldbesitzer noch weniger freut.
      Ansonsten finde ich das Konzept halt echt gut, weils genau das tut was man möchte. Einen trockenen, warmen Platz bieten. Hier bei uns ists halt schon "übertrieben".
      Ich will jetzt damit nicht sagen: Wer das macht ist blöd...aber man sollte das nicht ständig basteln.
      No ned hudla.....
    • @Albbaer:

      Ich denke, als der Herr Kochanski das entwickelt hat, ging es ihm darum a) einen echten Notunterschlupf zu bauen, der einem im borealen Nadelwald zu jeder Jahreszeit den "Hintern" retten kann und b) dabei mit wenigen Survival-Kit-Komponenten die klassischen Konzepte wie etwa ein normales Lean-to in Sachen Effizienz deutlich zu toppen.

      Ich wuerde sagen, dass ist ihm mit dem Supershelter gelungen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihm deutsche Legalitaeten und die Befindlichkeit deutscher Waldbewohner auch nur ein Gedanke wert waren (aber vielleicht liege ich da falsch...).

      Man muss ja auch nicht ein riesen Feuer machen, wenn es nicht so kalt ist. Und man kann ja auch mit anderen Sachen experimentieren. So haben zum Beispiel eine Kerzenlaterne und die Koerperwaerme meines Hundes die Saeule im Shelter schon um ein paar Grad steigen lassen. Ich denke heisse Steine unters Bett waeren auch ne super Idee...

      Und wenn es um einen echten Notfall geht, ist mir eine Brandnarbe im Waldboden auch echt schnuppe!

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    • Das ist mir alles durchaus bewusst @Bushcraft Yukon. Und ich wollte auch nichts dagegen sagen. (Ausser eben der hiesigen Situation)
      Mors Kochanski find ich eh klasse, viele seiner Techniken laden zum nachmachen ein. Aber, man muss es sehen: Die hat er nicht für Spass-Survivler erdacht, die unter hiesigen Bedingungen leben. Bei uns wäre sein Survival-Tipp womöglich: geh halt die restlichen 4 Kilometer, oder kriech sie notfalls.

      Das Konzept kenn ich ja auch schon länger, habs auch schon in etwa nachgebaut. Und je länger man sich damit auseinandersetzt fragt man sich: Warum gibt es kein brauchbares Zelt mit "klarsicht-Wand" auf dem Markt? Ein IKSS wär schon cool (INSTANT KOCHANSKI SUPER SHELTER) 8o
      No ned hudla.....
    • Albbaer schrieb:

      Warum gibt es kein brauchbares Zelt mit "klarsicht-Wand" auf dem Markt? Ein IKSS wär schon cool (INSTANT KOCHANSKI SUPER SHELTER)
      ...Yo!...aber bei dem amerikanischen Haendler "bensbackwoods.com" gibt es immerhin ein Tarp was speziell auf diesen Shelter zurecktgeschnitten ist. Da hat man dann gleich die Seitenwaende. Dann muss man nur noch die Folien vorne dran befestigen und die Rettungsdecke einhaengen. Ist schon mal ein erster Schritt n Richtung IKSS... ;)
    • @Albbaer: Ja, das PEDDUK GEN II ... IST der Super Shelter, wenn Du vorne einfach noch einen aufgeschnittenen großen Abfallsack (transparent) davor hängen würdest.
      Aber in dem PEDDUK oder einem Fjellduk/Jerven könntest Du auch einfach drin sitzen, RVs zu und abwettern - auch ohne riesen Feuer.

      Es ginge ja auch mit reflektierenden Ponchos oder Tarps + Tüte davor.

      Ich find den Mors toll und auch generell das Supershelter Konzept.

      Allerdings wundere ich mich immer, warum jemand statt einem Tarp, PEDDUK oder Fjellduk eine Rettungsfolie und eine riesige Malerplane dabei haben sollte...?!
      Müsste mal den Test machen, wie groß die Malerplane ist, wieviel sie wiegt und die Rettungsdecke... Bei der Größe der Malerplane könnte ich meiner Erinnerung nach sicherlich auch ein vernünftiges Tarp dabei haben, oder?!

      Wenn das also aus seiner Sicht ein günstiges und funktionales Teil der Survival Ausrüstung ist, ok. Aber ich frage mich halt immer, warum ich denn das dabei haben soll, aber ein kleines Tarp nicht... schimpft mich jetzt ruhig, mich respektlosen Freak! :shock:
      Weit und offen wie der Himmel
    • @chinaerik:

      Das Supershelterkonzept geht halt viel weiter als nur ein Tarp als Wind- und Regenschutz!

      Wenn man sich Shelter-Systeme anschaut oder entwickeln will, muss man sich -meiner Meinung- erst einmal anschauen, wie der menschliche Koerper Waerme/Energie verliert: Konvektion, Strahlung, Waermeleitung und Verdunstung/Atmung. Wenn man diese Wege des Waermeverlustes verstanden hat (ich bin ganz sicher kein Physiker oder Physiologe und rede hier von einem ganz laienhaften Verstaendnis meinerseits!), muss man sich uberlegen, wie man diese Wege des Waermeverlustes durch das eigene Sheltersystem "bricht".

      Ein aufgespannntes Tarp hilft (wenn richtig aufgespannt) gegen Regen und Wind...mehr nicht.

      Das gesamte Super-Shelter System beruecksichtigt auch Waermeleitung (durch das improvisierte isolierende Bett...aber hier koenntest Du auch Deine Isomatte nehmen) und Strahlung (da durch die Plane eine warme Umgebung wie in einem Gewaechshaus geschaffen wird ...das kannst Du auch durch zusaetzliche isolierende Bekleidung oder einen Schlafsack erreichen).

      Bei der Entwicklung des Super-Shelter-Systems spielte die Verfuegbarkeit von bestimmten Resourcen (Baumaterial fuer das Bett und den Rahmen des Shelters, Feuerholz) eine wichtige Rolle. Diese Sachen sind in einem urspruenglichen borealen Nadelwadl -wo Mors Kochanski lebt und arbeitet- vorhanden.

      Du musst also Malerplane/Rettungsdecke/leichtes Tarp (kann man weglassen, hat dann aber mehr Kondensprobleme) + SKILLS mit Tarp/Schlafsack/Isomatte + KAUM SKILLS NOETIG vergleichen.

      Was bleibt mit dem Super-Shelter ist ein sehr kleines Paeckchen an Komponenten, die sehr gut in Mors' Survivalkit passen, fuer das er als Basis einen einfachen Topf mit Buegel benutzt....da kommt dann alles rein. Als ich meinen SuperShelter Kram zusaemmengepackt habe (lebt in meinem Search & Rescue Rucksack) passte alles in eine Ziploc-Tuete der groesse "large" also etwa so 20x25 cm ...dafuer flog der Schlafsack aus dem Gepaeck. Wie gesagt, es ist als Survivalshelter gedacht, nicht zum Camping.

      Ein weiterer Aspekt bei Mors und seinen Entwicklungen ist auch immer, das etwas preislich guenstig und fuer jederman einfach zu beschaffen ist. Als ich bei seinem Kurs war, rannten die "Studenten" mit wesentlich teurerer und viel komplizierter Ausruestung herum als er und seine Trainer...;-)
    • chinaerik schrieb:

      Allerdings wundere ich mich immer, warum jemand statt einem Tarp, PEDDUK oder Fjellduk eine Rettungsfolie und eine riesige Malerplane dabei haben sollte...?!
      Naja, das kommt halt auf das Tarp an, das man sowieso dabeihat! ^^

      ...und ne Rettungsdecke gehört eh ins EH Set.
      LG schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Bushcraft Yukon schrieb:


      Was bleibt mit dem Super-Shelter ist ein sehr kleines Paeckchen an Komponenten, die sehr gut in Mors' Survivalkit passen, fuer das er als Basis einen einfachen Topf mit Buegel benutzt....da kommt dann alles rein. Als ich meinen SuperShelter Kram zusaemmengepackt habe (lebt in meinem Search & Rescue Rucksack) passte alles in eine Ziploc-Tuete der groesse "large" also etwa so 20x25 cm ...dafuer flog der Schlafsack aus dem Gepaeck. Wie gesagt, es ist als Survivalshelter gedacht, nicht zum Camping.

      Ein weiterer Aspekt bei Mors und seinen Entwicklungen ist auch immer, das etwas preislich guenstig und fuer jederman einfach zu beschaffen ist. Als ich bei seinem Kurs war, rannten die "Studenten" mit wesentlich teurerer und viel komplizierter Ausruestung herum als er und seine Trainer...;-)
      @Bushcraft Yukon: Mir ist das Super Shelter Konzept vollkommen klar - bitte nicht missverstehen! (sonst hätte ich nicht sowas wie PEDDUK entwickelt)

      Wenn Du sagst, dass Du das als Survivalshelter verstehst und als mini Leicht-Set rein in einer Survival-Ausrüstung hast, bzw. Mors das auch so versteht - dann ist das vollkommen ok!
      Also da, wo man eben keine normale Ausrüstung dabei hat.

      Für mich gelten immer die Fragen:
      WAS für WELCHEN ZWECK?
      WENN ich was dabei hab, WAS und WARUM habe ich das dabei....?

      Und da unterscheide ich ganz klar zwischen "Notfall-Lösungen"/-Materialien und ... Ausrüstung

      D.h. ich hab z.B. auch ein Survival Bivi (so ein reflektierender Notfall-Schlafsack) in der Größe eines großen Gewürzstreuers in meinem EDC als reine Notfall-Absicherung dabei.
      Im Auto eine stabilere Rettungsdecke, Abfallsäcke usw. Am Gelände reflektierende Abdeckplanen.

      Wenn ich aber rausgehe mit Gepäck, dann habe ich lieber statt einem halben Pfund Improvisations-Material ein bis zwei Pfund solides Material dabei!


      Albbaer schrieb:

      @chinaerik , man muss es vielleicht so sehen: Wenn du in deinem Auto, am Mopped, in deiner Wohnung, in deiner Waldhütte und in deinem Rucksack jeweils ein Shelter deponieren möchtest geht die Tarp/Fjellduk/Pedduk-Lösung ordentlich ins Geld.
      Da hast Du vollkommen recht!
      Wenn Ihr das als Notfalllösung seht und als günstige Survival-Set Lösung für überall - KLAR!

      Doom schrieb:

      Wer eine Nacht in einer Notunterkunft zubringen muss/will und keinen Schlafsack dabei hat
      Das hab ich überlesen. D.h. so etwas hat man z.B. im Survival-Set im Wanderrucksack o.ä.
      Weit und offen wie der Himmel
    • chinaerik schrieb:

      Wenn Ihr das als Notfalllösung seht und als günstige Survival-Set Lösung für überall
      So war der eigentliche Gedanke von Mors, und der Meinung schliesse ich mich -mal wieder- komplett an.
      Ein SuperShelter ist sicherlich nur etwas für denjenigen, der sich in einer wirklichen Notsituation befindet, oder halt für Leute wie uns ( :) ) die einfach mal mitreden wollen. Otto-Normal-Camper wird vermutlich niemals auf die Idee kommen, eine kalte Nacht auf diese Art und Weise zu verbringen - allein schon wegen den relativ kurzen Schlafphasen, da man ja raus muss zum Holz nachlegen. Die meisten Zelt-Camper die ich kenne, würden ja nicht einmal unter einem Tarp schlafen...... ist ja alles viel zu unkomfortabel und gefährlich obendrein, da Wolf und Wildschwein direkten Zugang zum Schlaflager haben :whistling:
      "Form schlägt Inhalt 4 zu 1"

      Jan Böhmermann