Fleisch! Warum wie Tiere lieben und trotzdem essen!

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    • Fleisch! Warum wie Tiere lieben und trotzdem essen!

      Quarks zeigt unter anderem in dem Bericht, wie Menschen auf die Schlachtung einer Weihnachtsgans reagieren.
      Ganz interessant ist auch die Begründung von einem Ernährungspsychologen dazu...

      Hier der Link zur WDR Mediathek


      www1.wdr.de/mediathek/video/se…d-trotzdem-essen-100.html
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio
    • Entfremdung. Leider.
      Wer so etwas nicht regelmässig sieht / mitmacht, wird das befremdlich finden.

      Ich stell mir grad vor wie es wäre, wenn man auf ein Treffen lebende Karnickel mitbrächte und daraus am Abend ein Gemeinschaftsessen zubereiten würde.
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)
    • maggot schrieb:

      Entfremdung. Leider.
      Wer so etwas nicht regelmässig sieht / mitmacht, wird das befremdlich finden.

      Ich stell mir grad vor wie es wäre, wenn man auf ein Treffen lebende Karnickel mitbrächte und daraus am Abend ein Gemeinschaftsessen zubereiten würde.
      Hats schon gegeben. War lecker. :D

      Ich leb zwar schon fast mein ganzes Leben in Deutschland aber manche Dinge werd ich bei diesem lustigen Volk nie verstehen.
      Diese übertriebene Sentimentalität was Tiere angeht ist eines davon und dass obwohl man ja ganz genau weiß was man da isst. :D
      Niemand
    • "ch leb zwar schon fast mein ganzes Leben in Deutschland aber manche Dinge werd ich bei diesem lustigen Volk nie verstehen.
      Diese übertriebene Sentimentalität was Tiere angeht ist eines davon und dass obwohl man ja ganz genau weiß was man da isst. ."

      @Desertstorm

      Sehe ich auch so, besonders Leute die weinen, wenn Hauskätzchen einen wehwehchen hat
      "We like companionship, see, but we can’t stand to be around people for very long. So we go get ourselves lost, come back for a while, then get the hell out again."

      Krakauer, Jon. Into the Wild (Picador Classic Book 78) (S.96). Pan Macmillan.
    • Ich finde die Aktion vom Film mit den Schlachten gut.
      Mein Sohn ist auch mit dem Schlachten groß geworden und er weiss auch von wo es kommt und wie es von Statten geht.
      Meine Frau ist da schon etwas anders, sie weiss wo es her kommt und wie es auch passiert, will aber beim Schlachten nicht dabei sein.

      In Deutschland und auch anders wo ist es ein Problem wenn das Tier einen Namen hat.

      Jedenfalls freu ich mich schon auf Martin zu Weihnachten.


      Die hätten auch mal zeigen sollen wie die Billiggänse aus dem Supermarkt gefüttert werden, so ein Stopfautomat im Hals ist auch nicht so fein.

      Ich esse gerne Fleisch. :thumbup:
      :hut:
      Gruß
      Andy
      hateful fiveteen :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat.
    • Ist immer wieder ein interessantes Thema wo mich die Doppelmoral am meisten aufregt. Ich bin passiv mit Schlachten aufgewachsen weil mein Vater selbstständig ist und Waagen verkauft. Alles von der kleinen Gemüsewaage bis zur Rohrbahn in Schlachthöfen. Persönlich muss ich aber sagen das mir der Fleischkonsum in den letzten Jahren zuviel geworden ist und ich versuche bewusst darauf zu verzichten, wenn es geht. Mir bekommt's eh besser wenn kein Fleisch drin ist.
    • Desertstorm schrieb:

      maggot schrieb:

      Entfremdung. Leider.
      Wer so etwas nicht regelmässig sieht / mitmacht, wird das befremdlich finden.

      Ich stell mir grad vor wie es wäre, wenn man auf ein Treffen lebende Karnickel mitbrächte und daraus am Abend ein Gemeinschaftsessen zubereiten würde.
      Hats schon gegeben. War lecker. :D
      Ich leb zwar schon fast mein ganzes Leben in Deutschland aber manche Dinge werd ich bei diesem lustigen Volk nie verstehen.
      Diese übertriebene Sentimentalität was Tiere angeht ist eines davon und dass obwohl man ja ganz genau weiß was man da isst. :D

      Vielleicht solltest du dir ein Volk suchen, das du als weniger schrullig empfindest und besser verstehst.
      Könnte für beide Seiten von Vorteil sein.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Lederstrumpf schrieb:

      Desertstorm schrieb:

      maggot schrieb:

      Entfremdung. Leider.
      Wer so etwas nicht regelmässig sieht / mitmacht, wird das befremdlich finden.

      Ich stell mir grad vor wie es wäre, wenn man auf ein Treffen lebende Karnickel mitbrächte und daraus am Abend ein Gemeinschaftsessen zubereiten würde.
      Hats schon gegeben. War lecker. :D Ich leb zwar schon fast mein ganzes Leben in Deutschland aber manche Dinge werd ich bei diesem lustigen Volk nie verstehen.
      Diese übertriebene Sentimentalität was Tiere angeht ist eines davon und dass obwohl man ja ganz genau weiß was man da isst. :D
      Vielleicht solltest du dir ein Volk suchen, das du als weniger schrullig empfindest und besser verstehst.
      Könnte für beide Seiten von Vorteil sein.
      oh oh oh, les ich da eine leichte Xenophobie mir gegenüber raus? :D
      Wenn man zwischen zwei Welten lebt, fallen einem halt Dinge auf, die den anderen Uransäßigen entgehen. Das geht in zwei Richtungen. Das ist überhaupt nicht böse gemeint. Von meiner alten Heimat kann ich auch die lustigsten und bescheurtsten Sachen berichten.
      Lachen, auch über sich selbst ist die beste Medizin ;)
      Niemand
    • Desertstorm schrieb:

      Lederstrumpf schrieb:

      Desertstorm schrieb:

      maggot schrieb:

      Entfremdung. Leider.
      Wer so etwas nicht regelmässig sieht / mitmacht, wird das befremdlich finden.

      Ich stell mir grad vor wie es wäre, wenn man auf ein Treffen lebende Karnickel mitbrächte und daraus am Abend ein Gemeinschaftsessen zubereiten würde.
      Hats schon gegeben. War lecker. :D Ich leb zwar schon fast mein ganzes Leben in Deutschland aber manche Dinge werd ich bei diesem lustigen Volk nie verstehen.Diese übertriebene Sentimentalität was Tiere angeht ist eines davon und dass obwohl man ja ganz genau weiß was man da isst. :D
      Vielleicht solltest du dir ein Volk suchen, das du als weniger schrullig empfindest und besser verstehst.Könnte für beide Seiten von Vorteil sein.
      oh oh oh, les ich da eine leichte Xenophobie mir gegenüber raus? :D Wenn man zwischen zwei Welten lebt, fallen einem halt Dinge auf, die den anderen Uransäßigen entgehen. Das geht in zwei Richtungen. Das ist überhaupt nicht böse gemeint. Von meiner alten Heimat kann ich auch die lustigsten und bescheurtsten Sachen berichten.
      Lachen, auch über sich selbst ist die beste Medizin ;)
      Ja ja, die beschränkten "Uransäßigen". Manche Kulturen gehen echt heftig mit ihren Tieren um. Auch mit ihren Haustieren. Hab da auch so einiges gesehen, insbesondere in Asien.
      Ich meine: Fleisch essen ja, aber Tiere quälen (direkt oder indirekt) nein! Kaufe schon lange kein Fleisch mehr aus Qualzucht.
      Wie man kann im Wald nicht zurückfinden, wo doch jeder Baum anders aussieht.
    • Als ehemals "Uransässiger" muss ich dem "Neuansässigen da schon recht geben, das dt. Normvolk ist da schon etwas speziel.
      Im fleischproduzierenden Gewerbe konnte ich sehr oft die Haltung "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" beobbachten, und es wird immer schlimmer.

      Früher hat fast jeder mal eine Hausschlachtung mitgemacht.... heute ist die Kuh lila, die Zimmerpflanzen sind aus Plastik, die Nahrung kommt aus der Tüte und die Natur wird vom Fenster aus beobachten denn draussen könnte es ja regnen.

      Gruss


      .... und es ist geradezu lächerlich, genau dieses Gesindel kommt dann an und will einem beibringen wie man mit seinen Viehchern umzugehen hat. Man kann schon sagen das der "Norm-" uransässige da durchaus Beschränkungen unterliegt. Der Kontakt zur Realität geht immer mehr verloren bzw. findet immer mehr in einem virtuellen Rahmen statt. Ich habe da einige Tage der offenen Stalltür hinter mir... da wird die Milch im Euter (das ist da wo die Milch herkommt) sauer wenn man sich den Schmarn anhört.
      Um ehrlich zu sein muss ich aber auch hinzufügen das ich mit einigen "Tierhaltern" mit diversen "Meinungsverstärkern" kommuniziert habe, da bei denen der Umganng und die Haltung nicht gepasst haben.

      Sorry, habe heute meinen weihnachtlichen bösartigen....
    • Desertstorm schrieb:

      Lederstrumpf schrieb:

      Desertstorm schrieb:

      maggot schrieb:

      Entfremdung. Leider.
      Wer so etwas nicht regelmässig sieht / mitmacht, wird das befremdlich finden.

      Ich stell mir grad vor wie es wäre, wenn man auf ein Treffen lebende Karnickel mitbrächte und daraus am Abend ein Gemeinschaftsessen zubereiten würde.
      Hats schon gegeben. War lecker. :D Ich leb zwar schon fast mein ganzes Leben in Deutschland aber manche Dinge werd ich bei diesem lustigen Volk nie verstehen.Diese übertriebene Sentimentalität was Tiere angeht ist eines davon und dass obwohl man ja ganz genau weiß was man da isst. :D
      Vielleicht solltest du dir ein Volk suchen, das du als weniger schrullig empfindest und besser verstehst.Könnte für beide Seiten von Vorteil sein.
      oh oh oh, les ich da eine leichte Xenophobie mir gegenüber raus? :D Wenn man zwischen zwei Welten lebt, fallen einem halt Dinge auf, die den anderen Uransäßigen entgehen. Das geht in zwei Richtungen. Das ist überhaupt nicht böse gemeint. Von meiner alten Heimat kann ich auch die lustigsten und bescheurtsten Sachen berichten.
      Lachen, auch über sich selbst ist die beste Medizin ;)

      Abgesehen davon, dass ich es persönlich wunderlich finde, dass du nach dieser langen Zeit immer noch deutlich zwischen dir und "den Deutschen" unterscheidest und nach eigenen Angaben "zwischen zwei Welten" zu leben scheinst, war das schließlich nicht das erste Mal dass du einer ganzen Bevölkerungsgruppe gegenüber pauschale Zuschreibungen äußerst.

      Ist alles nur Spaß...
      Aber auf Kosten von anderen.
      Und bekanntermaßen steckt ja in jedem Witz auch ein ernster Kern.

      Wir leben in Zeiten wo solche Pauschalisierungen sehr leicht sehr negativ aufgefasst werden können, auch und gerade dann wenn sie spassig daher kommen.

      Daher auch meine gezielt überspitzte Reaktion.
      Könnte meinerseits ja auch alles nur als Satire gemeint gewesen sein.

      Wenn ich sagen wir mal in der Schweiz leben würde, und etwas in dieser Richtung den Schweizern gegenüber äußern täte, könnten die ganz sicher nicht darüber lachen.
      Und in bestimmten Gegenden würde eine solche Äußerung unter Umständen sogar lebensgefährlich werden.

      Vielleicht kommt es aber auch nur darauf an, wer der Adressat ist. Je nachdem um wen es sich handelt, löst solch eine pauschale Zuschreibung in Bezug auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe entweder Schnappatmung oder wohlwissende Zustimmung aus.

      Ich frage mich, weshalb man so etwas überhaupt machen muss und dann auch noch mit einem breiten Grinsesmileye garniert.

      Warum lässt man so etwas nicht einfach ganz bleiben?
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Genau diese Ausgangsfrage treibt mich bereits seit geraumer Zeit mehr und mehr um.
      Ich esse schon mein ganzes bisheriges Leben lang Fleisch und grille gern, aber ich kann das Fleisch essen zunehmend weniger mit meinem Gewissen vereinbaren und mittlerweile im Grunde gar nicht mehr.

      Dies hat zwei Gründe, zum einen das Wissen das ich mittlerweile über die Hintergründe habe, was ich nicht mehr rückgängig machen kann und zum anderen eine sehr großen Emphatie die ich gegenüber Tieren entwickelt habe mit der ich selbst nicht gerechnet hätte.
      Seit ich zwei Hunde habe und jeden Tag erlebe, wie sie sich freuen, wenn ich nach hause komme, wie traurig sie sind wenn ich aus dem Haus gehe und sie zurück lassen muss, wie sie Aufmerksamkeit von mir haben möchten, die körperliche Nähe suchen und merken wenn ich krank bin und mir nicht von der Seite weichen, hat sich mein Bezug zu Tieren generell tiefgreifend verändert. Ich hätte mir dies in der Zeit davor nicht vorstellen können vor allem nicht in diesem Umfang aber nun ist es so.

      Ich frage mich nun z.B. wie es zusammen passen soll, dass ich einerseits meine Hunde hege und pflege und sie zum Tierarzt bringe wenn sie krank sind und ohne zu zögern dafür viel Geld auf den Tisch lege nur damit es ihnen ja wieder gut geht und noch am gleichen Tag abends Teile eines anderen Tieres auf den Grill lege um diese zu verspeisen.
      Also das eine Tier darf leben und das andere wird um die Ecke gebracht und verspeist.

      Ist das eine Tier nun mehr wert als das andere?
      Wer gibt mir überhaupt das Recht um über ein Tier zu verfügen und es direkt oder indirekt dazu zu zwingen mir einen Nutzen zu erbringen, sei es um meinen Magen zu füllen, die Milch für meinen Kaffee zu erzeugen oder den Rohstoff zum Leder zu liefern für meine Schuhe oder Bastelprojekte?

      Wie wir wissen ist die gesamte Nahrungsindustrie in Bezug auf tierische Erzeugnisse kein Ponyhof sondern eine Massenabfertigung bei der die Tiere nichts weiter darstellen als eine Ware und weil der Kunde mit seinem Geldbeutel den Preis massgeblich mitbestimmt weil überall und jederzeit zu möglichst günstigen Preisen Fleisch, Milch und Eier zur Verfügung stehen sollen herrschen eben im Hintergrund Zustände an die man beim Essen lieber nicht denken will und daher ausgeblendet werden.

      An einem fertig gemasteten Schwein verdient der Mäster gerade einmal 5 Euro. Also muss er möglichst viele Schweine verkaufen und dafür wiederum möglichst viele auf möglichst engem Raum aufziehen.
      Wer dabei als Ferkel nicht schon wegen einer Verletzung aussortiert und zum Sterben in einen Container geworfen wird, wird ohne Betäubung kastriert weil betäuben zu aufwendig und teuer wäre.
      Ebenso werden männliche Kücken geschreddert nachdem sie zuvor wie eine xbeliebige andere Ware über Förderbänder transportiert und aussortiert worden sind. die übrigen weiblichen Kücken bekommen den Schnabel stumpf geschliffen, sehen in ihrem gesamten Leben weder das Sonnenlicht noch eine Wiese und wenn sie gross und rund genug sind werden sie auf eine industrielle Transportstrasse mit dem Kopf nach unten gehängt und am fließenden Band zuerst mit einem Stromschlag geschockt und dann geköpft.

      Das Schicksal der Legehennen in ihren Batterien kennen wir bereits zur genüge.
      Aber auch viele der Milchkühe kommen nie ins Freie, sondern stehen ihr gesamtes Leben auf zwei Quadratmetern herum, um als Milchmaschine zu fungieren.
      usw. und so fort...

      Ganz gleich was man nimmt, z.B. auch der Fischfang bei dem unzählige Fische als Beifang qualvoll verenden - in der gesamten Massententierhaltung, die einen Großteil unserer Nahrungsmittelproduktion darstellt, leiden Tiere.

      Zwischenzeitlich dachte ich, dass ich vor diesem Hintergrund bewusster mit Fleischkonsum umgehen müsste, weniger essen und wenn, dann auf Qualität und Herkunft achten.
      Dachte sogar schon in Richtung Jagdschein, von wegen selbst machen, wissen wo es herkommt, freie Wildbahn und schneller Tod, Bio pur.

      Aber auch da bleibt es ja letztlich nicht aus, dass das Tier am Ende geschlachtet werden muss, selbst auf dem Demeter-Biohof und genau das ist letztlich für mich der springende Punkt, dass dieser Akt zwingend notwendig ist um schlussendlich Fleisch auf dem Grill liegen haben zu können, denn genau das könnte ich heute nicht mehr übers Herz bringen, obwohl ich es in der Vergangenheit auch schon selbst getan habe.
      Und dann kann ich dies auch nicht auf jemand anderen übertragen der mir quasi die
      "blutige Drecksarbeit" abnimmt.

      Ich möchte einfach nicht mehr, dass für mich irgendein Tier leiden oder sterben muss.

      Wir haben diesbezüglich in der Tat eine Entfremdung innerhalb der Gesellschaft. Was auf den Schlachthöfen geschieht wird ausgeblendet, man macht sich auch selbst nicht mehr die Hände schmutzig, im Supermarkt ist alles schön anonym und steril abgepackt und es interessiert nur der Preis.
      Niemand musste dabei einem der Tiere dessen Teile man sich in den Einkaufswagen legt, beim
      Schlachten in die Augen schauen.

      Vor einigen Jahren habe ich in der Zeitung mal einen Bericht gelesen wo es darum ging dass man in der Grundschule ein Projekt auf die Beine gestellt hatte mit Feuer machen, Hütte bauen, Handerken und allem möglichen und im Zuge dessen wurden auch Hasen im Beisein der Kinder geschlachtet und zubereitet.
      Die Eltern haben sich daraufhin tierisch aufgeregt, wie man dies ihren Kindern nur zumuten könne usw.
      Tja aber wenn das Stück Fleisch fix und fertig zubereitet auf dem Kinderteller liegt ist es in Ordnung, oder wie??

      Ich bin überzeugt dass sich der Fleischkonsum drastisch verringern würde, wenn jeder der Fleisch essen will das dafür notwendige Tier selbst schlachten müsste.

      Andererseits ist zu beobachten wie man sich darüber lustig macht wenn jemand Mitgefühl gegenüber Tieren zeigt und Hemmungen hat Fleisch zu essen oder um Tiere zu schlachten, ist ja schließlich dafür da, gehört ja schließlich dazu, schmeckt doch so lecker, was sind das bloss für Weicheier usw.

      In Anbetracht der Tatsache, wie schlimm, grausam und bestialisch in anderen Ländern mit Tieren umgegangen wird, ist mir eine "übertriebene Sentimentalität" gegenüber Tieren tausendmal lieber.
      Das Leid das Nutztiere tagtäglich in der Nahrungsmittelerzeugung durchleben müssen, ist hierzulande schon schlimm genug...
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

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