Fleisch! Warum wie Tiere lieben und trotzdem essen!

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    • Also, ich liebe meine Frau und meine Familie, meinen Freundes- und Bekanntenkreis schon weniger. Ansonsten passen eher die Begriffe Respekt und Achtung.

      Tiere schlachten - why not WENN ES MIT RESPEKT GESCHIEHT. In den 5 Wochen im Altai haben wir (bzw. unser Führer, weil das natürlich die Aufgabe des Ältesten/Verantwortlichen ist) selbstverständlich Schafe und Fische geschlachtet, abgezogen und ausgenommen und gegessen. Im Altai leben primär Moslems (ethnische Kasachen) , somit wurden die Schafe geschächtet, also mit Kehlschnitt getötet und ausbluten gelassen.

      Ich konnte nicht bemerken, das die Tiere länger als vlt. 10 sec bei Bewußtsein waren, eher kürzer. Bei den ethnischen Mongolen ist es etwas anders, aber eher noch schneller und Angstärmer - da wird mit einem kleinen Schnitt der Brustraum geöffnet und mit der Hand die Aorta geöffnet - Tod durch schlagartigen Druckabfall im Kreislauf. Nebenbei ist das die mit weitem Abstand sauberste Art des SChlachtes, die ich beobachten konnte. Kein Tropfen Blut kam auf den Boden!

      In allen Fällen war den eine kurze Gebetszeremonie vorgeschaltet und von "repsektlos" oder ähnlichem wer nichts zu bemerken. Ganz im Gegensatz dazu die Schlachthäuser in unserer Zivilisation.... Aber alle Kinde konnten zusehen, wenn sie wollten und taten das auch!

      Btw, frische Schafsleber im Nierenfett gebraten - so was von lecker. Oder die sonstigen Innereinen mit dem Bauchfett gebraten ....... ich muß wieder hin....

      Und noch was, die Tiere "liebt" dort keiner, aber alle respektieren sie als Tiere. Die Vermenschlichung der Tiere hier im Westen macht uns Menschen den Umgang mit den Tieren ziemlich schwer - wir wissen nicht wie wir uns verhalten sollen. Fleisch essen - ja gerne, aber die liiiieben Tierchen, die sind doch soooo süß..., unser Verhalten da ist schon schizophren.

      Im Rahmen Fleisch essen, darauf Achten, das das Tier ein angemessenes Leben hatte und würdig gechlachtet wurde halte ich für ein angemessenes Verhalten. Der Hype um Vegan, das süüüüße Bambi und das liiebe Schäfchen usw. halte ich für lächerlich und eine typische Folge des überbordenden Wohlstands.

      Justmy2ct
    • kra schrieb:

      Also, ich liebe meine Frau und meine Familie, meinen Freundes- und Bekanntenkreis schon weniger. Ansonsten passen eher die Begriffe Respekt und Achtung.

      Tiere schlachten - why not WENN ES MIT RESPEKT GESCHIEHT. In den 5 Wochen im Altai haben wir (bzw. unser Führer, weil das natürlich die Aufgabe des Ältesten/Verantwortlichen ist) selbstverständlich Schafe und Fische geschlachtet, abgezogen und ausgenommen und gegessen. Im Altai leben primär Moslems (ethnische Kasachen) , somit wurden die Schafe geschächtet, also mit Kehlschnitt getötet und ausbluten gelassen.

      Ich konnte nicht bemerken, das die Tiere länger als vlt. 10 sec bei Bewußtsein waren, eher kürzer. Bei den ethnischen Mongolen ist es etwas anders, aber eher noch schneller und Angstärmer - da wird mit einem kleinen Schnitt der Brustraum geöffnet und mit der Hand die Aorta geöffnet - Tod durch schlagartigen Druckabfall im Kreislauf. Nebenbei ist das die mit weitem Abstand sauberste Art des SChlachtes, die ich beobachten konnte. Kein Tropfen Blut kam auf den Boden!

      In allen Fällen war den eine kurze Gebetszeremonie vorgeschaltet und von "repsektlos" oder ähnlichem wer nichts zu bemerken. Ganz im Gegensatz dazu die Schlachthäuser in unserer Zivilisation.... Aber alle Kinde konnten zusehen, wenn sie wollten und taten das auch!

      Btw, frische Schafsleber im Nierenfett gebraten - so was von lecker. Oder die sonstigen Innereinen mit dem Bauchfett gebraten ....... ich muß wieder hin....

      Und noch was, die Tiere "liebt" dort keiner, aber alle respektieren sie als Tiere. Die Vermenschlichung der Tiere hier im Westen macht uns Menschen den Umgang mit den Tieren ziemlich schwer - wir wissen nicht wie wir uns verhalten sollen. Fleisch essen - ja gerne, aber die liiiieben Tierchen, die sind doch soooo süß..., unser Verhalten da ist schon schizophren.

      Im Rahmen Fleisch essen, darauf Achten, das das Tier ein angemessenes Leben hatte und würdig gechlachtet wurde halte ich für ein angemessenes Verhalten. Der Hype um Vegan, das süüüüße Bambi und das liiebe Schäfchen usw. halte ich für lächerlich und eine typische Folge des überbordenden Wohlstands.

      Justmy2ct
      Stimme zu.
      Meine Oma (geboren 1899!) hatte einen kleinen Bauernhof. Die Kühe hatten tatsächlich Namen und kannten den sogar. Zum Melken sind sie selbstständig von der Weide in den Stall gekommen. Geschlachtet wurde im Ort, usw. Als meine Oma vor über 30 Jahren mal zufällig einen Bericht über die perverse Massentierhaltung gesehen hatte, war sie zutiefst geschockt. Ich kann mich noch gut erinnern.
      Aber Veganer gab es damals auch schon und man sollte die nicht lächerlich machen. Etwas Toleranz bitte. Einige meiner wertvollsten Freunde sind Veganer und sehr empfindsame Menschen und sozial höher entwickelt als so manch einer hier.
      Amen.
      Wie man kann im Wald nicht zurückfinden, wo doch jeder Baum anders aussieht.
    • Lederstrumpf schrieb:

      Ich möchte einfach nicht mehr, dass für mich irgendein Tier leiden oder sterben muss.
      Dieser Wunsch wird sich nur erfüllen, wenn du selber vom Leben Abschied nimmst.

      Ich kann viele deiner Gedanken gut nachvollziehen, zumindest was die Massentierhaltung betrifft. Aber auch Massentierhaltung ist nicht gleich Massentierhaltungen, ist aber wieder ein eigenes Thema.


      In den ganzen Diskussionen um Tierleid und Tiertod dreht es sich doch immer nur um die Massentierhaltung, Jagd, ….. die Haltung von Nutztieren und das direkte Töten von Tieren zum Zweck der Fleischgewinnung.

      Dann stellt man sich irgendwann die Frage: Kann ich DAS, was da geschieht, mit meinem Gewissen noch vereinbaren und kommt vielleicht zu dem Entschluss, Fleisch nur noch aus einer glaubhaften, artgerechten (was auch immer das ist) Haltung zu beziehen, oder eben ganz auf Fleisch und auch alle anderen tierischen Produkte zu verzichten.

      Ein Wohlgefühl stellt sich ein, ein gutes Gewissen,...…. für meinen Konsum muß kein Tier sterben - nein - stirbt kein Tier.

      Richtig. Für mich als Nichtfleischkonsument wird dann kein Tier getötet - damit ich es essen kann.

      Richtig: Für jeden einzelnen von uns sterben jeden Tag Tiere, auch wenn ich kein Fleisch esse und andere tierische Produkte verwende.

      Aber nur darum geht es - um Fleischkonsum - töten - um Fleisch zu essen.

      Und dann setzt man sich ins Auto, fährt zum Bioladen, setzt sich in den Zug und fährt jeden Tag zur Arbeit, setzt sich in den Flieger und ab in den Urlaub, geht in den Outdoorladen und kauft sich die neuste Goretexjacke und Wanderstiefel aus Textilfasern, denn Leder wäre gegen meine Überzeugung, kauft sich noch ein ökozertifiziertes Baumwoll - oder Leinen - T-Shirt ………………..

      …..… und verschwendet keinen Gedanken - man ist ja jetzt ein Tierleid und Tiertodvermeider, das täglich unzählige - nochmal :

      "" UNZÄHLIGE "" ,

      man kann sie wirklich nicht zählen, Tiere elendig verrecken, weil sie auf den Äckern beim Pflügen, beim eggen, beim ernten.... von Pflug, von der Scheibenegge, vom Mähwerk...….. zerschreddert und verstümmelt werden. Es hört und sieht ja niemand die piepsenden Mäuse, denen gerade die Beine amputiert wurden, die langsam verreckenden Fasanen und Rebhuhnküken, die plattgefahrenen Junghasen...……..
      …... es sieht ja keiner die von Schiffsschrauben zermalmten Meeresschildkröten, Tümmler, Fische...…… die sterben müssen, weil ich sonst keine Bio - Bananen, Kiwi, Orangen, Mango, Chiasamen...…….Tee, Kaffee...….. auf meinem veganen. tierleidfreiem Frühstückstisch habe....
      …...und ich fühl mich dann pudelwohl, wenn ich bei Schmuddelwetter meine neue aus Erdöl hergestellte wasserdichte Plastikjacke anziehe......die Viecher, die auf den Erdölfeldern im Ölschlamm verrecken und an verschmutzten Küsten langsam verrecken, blende ich aus ….. für mich muß ja kein Tier ins Schlachthaus...…

      ICH gehe am Wochenende auf die Jagd und ich freu mich drauf. Ich esse liebend gerne Wild, mittlerweile fast ausschließlich.
      Ich jage, weil es zu mir gehört, das Jagen, weil es mir Freude bereitet, weil ich es kann, weil ich die Möglichkeit habe, weil es mir das beste Fleisch gibt, das ich bekommen kann.

      Alle - wirklich alle Menschen jagen.

      Menschen wie ich jagen Wildtiere um sie essen.

      Ich jage aber auch noch etwas Anderes, wie alle Menschen. Ich jage dem Geld hinterher, um meine Miete zu bezahlen, mein Auto, meine Kosten zu decken... und mir pflanzliche Nahrung zu kaufen, denn einen Garten habe ich leider nicht.

      Das Jagen von Wildtieren kommt für den größten Teil der Menschheit nicht in Frage, es würde auch nicht funktionieren. Also jagt man ersatzweise nach Geld.
      ….. um sich z.B. Fleisch zu kaufen und nicht selber töten zu müssen, um seinen Vollstrecker, den Schlachter, bezahlen zu können
      …. um seine Nahrungsgrundlagen, sein Leben zu sichern
      ….. um sich z.B. Trophäen zu kaufen, die einen gewissen Status demonstrieren sollen, die Erfolg demonstrieren sollen, Auto, Bilder und Andenken vom letzten Urlaub (seht, ich kann mir das leisten, hab erfolgreich Geld gejagt, bin ein erfolgreicher Jäger ) u.s.w.

      Man kann es drehen und wenden wie man will. Jeden Tag sterben Tiere für uns, für jeden einzelnen von uns, ob er / sie will oder nicht, ob für Fleischesser oder Veganer.
    • Ist denn schon Ostern?
      Mmmhhh, Lammkeule :campfire:
      :hut:

      Wenn man vernünftige Schlachtereien unterstützt und nur dort kauft, wird schon was passieren in der Qualmassentierhaltung.
      Aber solange auf den Preisen der Billiganbieter geachtet wird, wird auch dort nichts passieren.

      Ist ein Teufelskreislauf:

      Wenig Geld zur Verfügung = auf günstige Angebote angewiesen = Günstige Produktion = Günstige Massentierhaltung mit wenig Verluste durch Medikamente = günstige Löhne = die Nachfrage auf günstige Angebote steigen.
      Durch dieses Preisniveau werden teilweise gute Schlachtereien gezwungen günstig Tiere zu kaufen um auf den Markt bestehen zu können.
      Wer kann sollte die Örtlichen Schlachter unterstützen und nur dort kaufen.
      Und wer möchte kann auch Vegetarier werden. :thumbup:
      :hut:
      Gruß
      Andy
      hateful fiveteen :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat.
    • Schön geschrieben @WML. Wir belügen uns doch eigentlich selbst, wenn wir glauben, vegetarisches oder veganes Leben würde das Tierleid verhindern. Mich hat mal eine Dame auf dem Weg zum kirren angesprochen. Aus dem anfänglich interessierten Gespräch wurde schnell ein anschuldigender Monolog. Als ich sie fragte, welches Tier an ihrem Mantelkragen hängt und woraus sowohl die Hundeleine als auch die schicken Kniehohen Lederstiefel gemacht sind, zog sie maulend ab. Von dem Daunenbett zu Hause, dem Leder-Portemonnaie oder den Ledersitzen im Auto mal ganz abgesehen. Außerdem werden zur Sicherung des Ernteertrags weltweit unendlich viele „Schädlinge“ tot gespritzt oder abgeknallt.
      Man kann die Liste sicher noch ewig weiter führen. Schlussendlich muss aber jeder für sich selbst verantworten, was und wieviel er konsumiert und woher das alles kommt.
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio
    • Lederstrumpf schrieb:




      und weil der Kunde mit seinem Geldbeutel den Preis massgeblich mitbestimmt weil überall und jederzeit zu möglichst günstigen Preisen Fleisch, Milch und Eier zur Verfügung stehen sollen herrschen eben im Hintergrund Zustände an die man beim Essen lieber nicht denken will und daher ausgeblendet werden.




      Koschtnix. Genau das ist das eigentliche Problem und die fortschreitende Verblödung von uns allen. "Idiocrazy" schon jetzt. (geiler Film) :D
      Der Konsument ist vielleicht der größte Terrorist.
      Ich wünsche allen ein Frohes Fest und viel Gesundheit und viel Zeit für die Natur. :dolldrueck:
      Wie man kann im Wald nicht zurückfinden, wo doch jeder Baum anders aussieht.
    • Eine ähnliche Frage ("Warum kuscheln wir mit manchen Tieren und ermorden andere um sie zu essen") las ich kürzlich bei Fressebuch bei einer Anhängerin der Soja-Salafisten (militante P€ta-Veganer). Die Schlussfolgerung war, dass das Rassismus sei. :rolleyes:

      Der positive Effekt war: Ich hab die blaue Seite geschlossen und bin raus in den Wald wo die Welt noch halbwegs in Ordnung ist. :D
      Die Freiheit ist mein Leben und bleibt es allezeit.
      (Hoffmann von Fallersleben)
    • Neu

      WML schrieb:

      Lederstrumpf schrieb:

      Ich möchte einfach nicht mehr, dass für mich irgendein Tier leiden oder sterben muss.
      Dieser Wunsch wird sich nur erfüllen, wenn du selber vom Leben Abschied nimmst.
      Ich kann viele deiner Gedanken gut nachvollziehen, zumindest was die Massentierhaltung betrifft. Aber auch Massentierhaltung ist nicht gleich Massentierhaltungen, ist aber wieder ein eigenes Thema.


      In den ganzen Diskussionen um Tierleid und Tiertod dreht es sich doch immer nur um die Massentierhaltung, Jagd, ….. die Haltung von Nutztieren und das direkte Töten von Tieren zum Zweck der Fleischgewinnung.

      Dann stellt man sich irgendwann die Frage: Kann ich DAS, was da geschieht, mit meinem Gewissen noch vereinbaren und kommt vielleicht zu dem Entschluss, Fleisch nur noch aus einer glaubhaften, artgerechten (was auch immer das ist) Haltung zu beziehen, oder eben ganz auf Fleisch und auch alle anderen tierischen Produkte zu verzichten.

      Ein Wohlgefühl stellt sich ein, ein gutes Gewissen,...…. für meinen Konsum muß kein Tier sterben - nein - stirbt kein Tier.

      Richtig. Für mich als Nichtfleischkonsument wird dann kein Tier getötet - damit ich es essen kann.

      Richtig: Für jeden einzelnen von uns sterben jeden Tag Tiere, auch wenn ich kein Fleisch esse und andere tierische Produkte verwende.

      Aber nur darum geht es - um Fleischkonsum - töten - um Fleisch zu essen.

      Und dann setzt man sich ins Auto, fährt zum Bioladen, setzt sich in den Zug und fährt jeden Tag zur Arbeit, setzt sich in den Flieger und ab in den Urlaub, geht in den Outdoorladen und kauft sich die neuste Goretexjacke und Wanderstiefel aus Textilfasern, denn Leder wäre gegen meine Überzeugung, kauft sich noch ein ökozertifiziertes Baumwoll - oder Leinen - T-Shirt ………………..

      …..… und verschwendet keinen Gedanken - man ist ja jetzt ein Tierleid und Tiertodvermeider, das täglich unzählige - nochmal :

      "" UNZÄHLIGE "" ,

      man kann sie wirklich nicht zählen, Tiere elendig verrecken, weil sie auf den Äckern beim Pflügen, beim eggen, beim ernten.... von Pflug, von der Scheibenegge, vom Mähwerk...….. zerschreddert und verstümmelt werden. Es hört und sieht ja niemand die piepsenden Mäuse, denen gerade die Beine amputiert wurden, die langsam verreckenden Fasanen und Rebhuhnküken, die plattgefahrenen Junghasen...……..
      …... es sieht ja keiner die von Schiffsschrauben zermalmten Meeresschildkröten, Tümmler, Fische...…… die sterben müssen, weil ich sonst keine Bio - Bananen, Kiwi, Orangen, Mango, Chiasamen...…….Tee, Kaffee...….. auf meinem veganen. tierleidfreiem Frühstückstisch habe....
      …...und ich fühl mich dann pudelwohl, wenn ich bei Schmuddelwetter meine neue aus Erdöl hergestellte wasserdichte Plastikjacke anziehe......die Viecher, die auf den Erdölfeldern im Ölschlamm verrecken und an verschmutzten Küsten langsam verrecken, blende ich aus ….. für mich muß ja kein Tier ins Schlachthaus...…
      Alles was du sagst machen Nicht-Veganer doch auch.
      Oder sitzt du gerade im Lendenschurz in einer selbstgebauten Blockhütte im Wald, hast dein erlegtes Wild gerade mit selbst geschürften Salz gepökelt und bist nur dank Schamanen-Zauberei im Internet?
      Wenn eine nicht-vegane und eine vegane Familie in Wanne-Eickel nebeneinander wohnen, sterben für beide vielleicht unbewusst Tiere, für eine aber eben bewusst.
      Dass Tiere nicht nur durch bewusste Handlungen von Menschen (Massentierhaltung, Fleischessen usw) sondern auch durch unbewusste (Lebensraumverknappung, Wildunfälle usw) leiden und sterben ist doch kein Gegenargument zu einer veganen Lebensweise.
      Davon abgesehen dass es mittlerweile viele technische Möglichkeiten gäbe bei der Ernte versehentlichen Tiertod zu vermeiden, steht die Zahl in keinem Verhältnis zu den Tieren die wissentlich gehalten und getötet werden.

      Leuts, seit doch einfach ehrlich: Es schmeckt euch, ihr habt euch daran gewöhnt und ihr wollt euch nicht weiter damit befassen.
      Einen anderen Begründung empfindsame Lebewesen leiden und töten zu lassen (oder selbst zu töten) gibt es nicht für Menschen die sich in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft verorten.
      Soviel (Eier/stöcke) sollte jeder in der Hose haben, dass zuzugeben und sich dabei sein Fleisch schmecken zu lassen.
    • Neu

      WaldenThree schrieb:

      Leuts, seit doch einfach ehrlich: Es schmeckt euch, ihr habt euch daran gewöhnt und ihr wollt euch nicht weiter damit befassen.
      Einen anderen Begründung empfindsame Lebewesen leiden und töten zu lassen (oder selbst zu töten) gibt es nicht für Menschen die sich in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft verorten.
      Soviel (Eier/stöcke) sollte jeder in der Hose haben, dass zuzugeben und sich dabei sein Fleisch schmecken zu lassen.
      Ist wohl leider wahr.
      Wie man kann im Wald nicht zurückfinden, wo doch jeder Baum anders aussieht.
    • Neu

      @WaldenThree, genau das macht @WML doch ganz offen und ehrlich. Er schreibt: „ Ich esse liebend gerne Wild, mittlerweile fast ausschließlich...

      In der „aufgeklärten Welt“ muss man sich aber -unter Umständen- als Vegetarier oder Veganer auch den Fragen von „Tierproduktherstellern“ stellen. Die Schwester meiner Schwägerin ist seit 25 Jahren Vegetarierin. Sie kann sich garnicht mehr vorstellen Fleisch oder Fisch zu essen. Sie versucht mich aber nicht davon zu überzeugen, es ihr gleich zu tun und ich halte ihr mein Leberwurstbrot nicht unter die Nase. Wenn sie etwas kocht, schmeckt es bisher immer lecker und wird garnicht thematisiert. Es kann also auch ohne gegenseitige Vorwürfe gehen.
      Wieso kann denn nicht einfach akzeptiert werden, dass das gegenüber eine andere Ansicht hat. Teilweise noch aufgeklärter und mehr bedachtes angenommen.
      Wenn du die Wahl hast, ob du recht behalten oder freundlich sein sollst, wähle die Freundlichkeit.
      Wonder - R. J. Palacio
    • Neu

      @WaldenThree

      Doch ich stehe dazu, letzte Woche haben wir für unsere Familie wieder 3 Schweine für Jahresende zum Schlachten bestellt.
      Selbst Wild, Hühner, Enten, Fisch usw sehe ich für mich als leicht beschaffbare Nahrungsquelle an.
      Ich verarbeite gerne Leder, Horn, Geweih, Knochen und Felle.
      Ich stehe dazu und weiss auch teilweise wo es her kommt.

      Bestimmte Arten der Massentierhaltung und Schlachtabläufe verurteile ich auch, aber diese Tierquälereihaltungen und Schlachtungen bestimmt leider die Marktwirtschaft die uns alle betrifft.
      Jeder möchte oder muß so günstig Einkaufe und das macht vor tierischen Produkten leider nicht halt.

      Ich weiss wo mein Fleisch herkommt und werde auch weiter dazu stehen.
      :hut:
      Gruß
      Andy
      hateful fiveteen :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat.
    • Neu

      WaldenThree schrieb:

      Leuts, seit doch einfach ehrlich: Es schmeckt euch, ihr habt euch daran gewöhnt und ihr wollt euch nicht weiter damit befassen.
      Einen anderen Begründung empfindsame Lebewesen leiden und töten zu lassen (oder selbst zu töten) gibt es nicht für Menschen die sich in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft verorten.
      Soviel (Eier/stöcke) sollte jeder in der Hose haben, dass zuzugeben und sich dabei sein Fleisch schmecken zu lassen.

      Ne bei mir kommt noch dazu, dass ichs nicht schlimm finde wenn Tiere sterben. Die einen sterben, andere werden geboren.
      Klar ist halt wichtig, dass es keine unnötige Quälerei gibt, da sind sich wohl alle Menschen einig die keine Sadisten sind.
      Niemand
    • Neu

      Ich bin auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen und möchte diese Erfahrung nicht missen. Wir hatten selbst gemachte Butter und Milch von den eigenen Kühen, Eier von den eigenen Hühnern, Fleisch von eigenen Schweinen und Enten, Getreide und Kartoffeln von den eigenen Feldern, 23 unterschiedliche Obstbäume und einen großen Gemüsegarten. Für mich hört Leben nicht bei den Tieren auf, auch die Blumen auf der Wiese und die Pilze im Wald leben. Es macht mich wütend, wenn jemand einen Pilz umtritt oder ohne Grund Pflanzen ausreißt oder schädigt.

      ABER!!! Ich habe bereits mit 10 Jahren meine erste Ente geschlachtet und anschließend gegessen. Wichtig ist für mich der Respekt dem Tier gegenüber, qualvolles Töten geht gar nicht, unnötiges Töten ist ein Verbrechen. Sofern es nicht unvermeidlich ist schmeiße ich kein Fleisch weg, denn dafür ist ein Tier gestorben. Außerdem kaufen meine Frau und ich wenn möglich hochwertiges Fleisch, das nicht aus Massentierhaltung stammt und wir kaufen wenig Fleisch.

      Letztlich ist der Tod allerdings unumgänglich, wie WML schon schrieb, die Zahl der geschredderten Mäuse, Hasen und Insekten, die den Feldmaschinen zum Opfer fallen liegt um ein Tausendfaches über der Zahl der Schlachttiere. Vom Einsatz von Pestiziden will ich gar nicht reden. Wer sich etwas mit Sojaanbau und Tofu-Produktion beschäftigt stellt schnell fest, dass ...

      Vergessen wir das, ich würde mit der Axt los ziehen und die Tiere für mein Fleisch selbst erschlagen, wie der Rentner mit dem Wildschwein kürzlich in Berlin, wenn es keine Metzgereien mehr gäbe. Aber ich bin mir beim Essen von Fleisch immer bewusst, dass dafür ein Tier getötet wurde.