Töpfe mit Henkel

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    • Töpfe mit Henkel

      Da ich in letzter Zeit, sogar über dem Hobo lieber mit hängenden Töpfen koche, schaue ich mich verstärkt nach den "Henkelmännern" um.
      (Ich habe meinen Beitrag aus dem ULF einfach rübergezogen. Gebt bitte Bescheid, wenn es mit den Fotos nicht funzt)

      FLAME'S CREED 1.950 ml Titan Topf mit Henkel
      https://de.aliexpress.com/item/FLAME-S-CREED-1100-ml-1950-ml-Ultraleicht-Outdoor-Camping-Titan-Topf-pan-Kochen-Topf-braten/32949610113.html?


      First look.

      Der Topf kommt gut verpackt, in Netzbeutel und Karton.
      Gewicht mit Deckel: 240 g
      Innendurchmesser: 16,3 cm, Innenhöhe 10 cm





      Auf den ersten Blick macht der Topf einen wertigen Eindruck. Sein Henkel lässt sich in zwei Positionen arretieren, ist beim Verstellen aber etwas hakelig.




      Der Boden ist leicht gefalzt und die Topfwand wirkt ebenfalls recht steif. Das Blech hat tatsächlich eine Stärke von 0,5 mm.



      Die angegebene Kapazität von 1.950ml gilt wie immer bis Oberkante Topfrand. Realistisch würde ich dem Topf ein Nutzvolumen von gut 1.500 ml zuschreiben.



      Der Deckel passt, sitzt aber mit ein wenig Spiel. Wie bei Toaks, kann man den D-Ring durch Verschieben aufstellen.



      Die Trangia- und Fire Maple Teekessel passen perfekt in den Topf rein. Beim nesten des großen Kessels müsste der Topfdeckel allerdings unter dem Topf gepackt werden.




      Der Henkel lässt sich auf einer Seite ganz herunterklappen, sodass er zum Verpacken eng am Topf anliegt.

      Fotos vom Einsatz auf dem Feuer kommen demnächst ...
      VG. -Wilbo-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wilbo ()

    • Hatte ich " drüben" schon gesehen :thumbup:
      N amtlicher Topf zum richtig Kochen. Und gar nicht mal teuer, guter Tipp!
      Wenn ich nicht schon den Toaks 1,6 l bei der Laufbursche-Verlosung gewonnen hätte...
      Schreib doch bitte Mal, wie er sich überm Feuer so schlägt, bei der Breite könnte das ja auch unangenehm wackeln oder schaukeln, da würde ich mich über einen Erfahrungsbericht sehr freuen!!
      LG schwyzi
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Moin schwyzi,
      der Pot macht sich gut!
      Über die Feiertage gab es mehrfach Kinderpunsch auf offenem Feuer.
      OT: Wir haben verschiedene Sorten getestet. Am leckersten war der Holunder Glühpunsch von Voelkel.
      Mit 1-1,5 l hängt er trotz seiner Breite stabil. Bei 0,5l wird es zwar etwas wackelig, aber beim Auspendeln hilft die Arretierung des Henkels.
      Überraschender weise wurde der Henkel nicht wirklich heiß, sodass ich den Pot ohne Handschuhe vom Feuer nehmen konnte.

      Da der Topf ja einen Bördelrand hat und das Blech etwas stärker ist, könnte man sich bei geringer Befüllung auch mit einem potgripper behelfen.
      Wie sich das Blech beim Anbraten macht, werde ich berichten...

      LG. -Wilbo-

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von wilbo ()

    • Hiermal was zum Toaks 2000

      d innen 170mm h innen 94,5 mm
      bei 2l Inhalt sind es noch 8mm bis zur Oberkannte
      Gewicht mit Deckel und Henkel 255gr (Deckel 60gr)

      Ab 500ml Inhalt haengt der Topf sauber im Lot

      outdoorseiten.net/fotos/data/500/medium/2l_toaks.JPG
      btw: zum braten besser eine Trangia Duossal nehmen.
      @'wilbo viel Spass beim testen

      @schwytzi

      Den 1600 toaks kann man auch mit Deckelpfanne verwenden

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von lutz-berlin ()

    • Hallo.

      Ich hatte mir o. g. Topf am 29.12.18 bestellt, heute ist er angekommen. Er war sehr ordentlich eingepackt und kam ohne Beschädigungen.

      Lange wünschte ich mir einen russischen Armeekochtopf (M24 aus Alu, 40-50er Jahre), u. a. weil ich für ein bis zwei Personen 2 Liter ideal finde und einen Fable für solchen alten Russenkram habe. Allerdings haben die auf ebay angebotenen Dinger Antiquitätenpreise oder sind in absolut schrottigem Zustand.

      Alternativ gefielen mir noch die - ich glaube ursprünglich japanischen - Armeekochtöpfe/Reiskocher. Nur, hach, naja, so richtig, mhh, nee...

      Nun sah ich diesen hier und war von den Maßangaben, Material und Deckel angetan. Und bei dem Preis konnte ich nicht widerstehen.

      Was soll ich sagen, das Ding ist besser als ich ihn mir vorgestellt hatte. Das Material dicker und viel steifer als sämtliches Titanzeug das ich habe.

      Mit einer Hand lässt sich der obere Rand nur mit Kraft etwas zusammendrücken. Kein Vergleich etwa zum 1600ml von Toaks, der dagen fast wie ein Gipsbecher wirkt.

      Der Deckel sitzt zwar nicht perfekt, liegt aber besser auf als jeder andere in meiner Topfkollektion (... :whistling: ) .

      Die kleinen Nasen am Henkelgelenk sorgen tatsächlich dafür, dass der Henkel aufrecht stehen bleibt, wenn man ihn dort anleht. Und die Aufnahmen für den Henkel sind großflächiger und mit mehr Schweißpunkten versehen als bei vergleichbaren Modellen anderer Hersteller.

      Fazit
      Wer nach einem kleinen Töpfchen sucht, das gleichermaßen robust, leicht, kocher- und feuertauglich ist, könnte hiermit glücklich werden. Zumal bei diesem Preis, ohne Transportkosten.

      Praxiserfahrungen gibts natürlich noch keine, aber wie sollten die schon ausfallen? Es ist nur ein Topf und er wird sicher tun, was Töpfe so tun.

      Edit: Noch paar Bildchen vom Potgrippen mit Primus und Trangia dran gehangen. Funzt beides gut, Trangia ist etwas besser. Und, achja, die Netztasche ist groß und stabil genug für allerlei alternative Verwendungen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quasar ()

    • 900 ml Henkeltopf



      de.aliexpress.com/item/TOMSHOO…-Camping/32955280993.html?



      Außendurchmesser: 12,9 cm
      (ohne Henkel an der Seite)
      Innendurchmesser: 12,1 cm
      Höhe: knapp 11 cm
      Gewicht: 160 g



      Diesen Pot hatte ich jetzt hauptsächlich im Winter mit.
      Das Volumen reicht für 200 - 250 g Nudeln mit Soße. Mit 900 ml ist der Topf dann so gefüllt, dass man noch gut umrühren kann.
      Zum Schneeschmelzen ist er mir allerdings zu klein. Selbst mit etwas Wasser als Grundlage hat er für mich zu wenig Volumen.
      Die Füllmenge ist zwar mit 1.100 ml angegeben, was allerdings wie immer, bis Oberkante Topfrand gilt.




      Das Blech ist mit 0,5 mm etwas dicker und stabiler als gewohnt. Der Henkel und die Griffe lassen sich leicht zum Reinigen abnehmen oder wenn man den Topf doch lieber mit Zange verwenden möchte.



      Der Topf passt perfekt zum Brennerle, da er gerade etwas schmaler als der Hobo ist. Im Betrieb mit Spiritus verdeckt der Blechrand gerade den unteren Topf Bereich. Dafür muss das Brennerle allerdings mit extra Edelstahlstäben oder dünnen Heringen gepimpt werden.



      VG. -Wilbo-
    • In den 900 ml Pot passt die Schraubdose von Hünersdorff.
      globetrotter.de/shop/huenersdo…4193-weiss/?sku=104193002



      Diese Dosendeckel sind absolut wasserdicht.
      Wenn man den Rand etwas abschleift, kann man die Dose gut als Trinkbecher verwenden.

      ... und mit Schafwoll-cosy passt der Becher immer noch rein.


      VG. -Wilbo-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wilbo ()

    • Inzwischen habe ich das Ding auf dem Benziner, über'm Feuer und auf dem Hobo gehabt. Habe sowohl halbfertig (Nudeln und Dosengulasch) und semifrisch (Knacker, frisches Gemüse mit Schwarzen Bohnen aus der Dose) darin gekocht. Geht alles. Anbrennen geht schnell, wenn man nicht aufpasst, und liegt z. B. auch an schlecht regulierbarem Kocher oder an der Mahlzeit selbst (Dosenbohnen muss man etwas verdünnnen, weil die Stärke in der Brühe schnell am Boden anbrennt).

      Zwischenfazit: mein aktuelles Lieblingstöpchen. Dieses WE für drei hungrige Personen gekocht. Hat von der Größe her genau gepasst
      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quasar ()

    • Kurze Aktualisierung.

      Weil ich derart angetan bin und mich schon wieder so eine Angst befallen hatte, dass es dieses wunderbare Modell eines Tages nicht mehr geben könnte, habe ich mir noch einen als Reserve geordert.

      Neu ist die Aufschrift. Da steht jetzt in etwas größeren Lettern "Flames Creed 1950ml". Und die Neuen haben jetzt eine Skalierung mit Prägestrichen bei 0,5; 1,0 und 1,5L. :thumbsup:
    • Moin!

      Hier ein kleiner Parallel-post aus der ul-Welt.

      Ich hatte schon länger auf dem Zettel einen Windschutz aus Edelstahl als fire-pit zu verwenden.
      Die Doppelnutzung ist so einfach wie effektiv.

      Der Topf hängt an einer dünnen Kevlar Schnur, die an eine Abspannung vom shelter geknotet wurde.



      Mit einem Gewicht von 40 g ist der fire-pit leichter als ein Pico-85 und fast genauso schnell aufgebaut.
      45 cm Federstahl-Blech sind zudem günstiger, als das Schweizer Edelprodukt.

      Der Windschutz hat genau die Höhe vom Innenmaß des Topfes, (10 cm).
      Beim Einpacken rollt sich der Federstahl selbstständig aus und drückt sich platzsparend an die Topfwand.



      Zur Vorbereitung der Feuerstelle hebe ich einen kleinen Bereich der Bodendeckung aus, den ich nachher wieder rückbaue.
      So kann ich den fire-pit auch auf meiner Rasenfläche verwenden.

      Der ausgehobene Kreis darf aber gerne deutlich größer sein als mein erster Versuch.



      Den „Windschutz“ fixiere ich mit einem Drahtstift in der Erde. Damit steht das Teil fest am Boden und rührt sich beim Nachlegen der Hölzchen nicht von der Stelle.



      Alles Feuerholz, was ich noch mit der Hand brechen kann, findet im den fire-pit Verwendung. Aufgrund des relativ kleinen Durchmessers konzentrieren sich die Flammen auf einen eng begrenzten Bereich. Das macht das Kochen recht flott.

      Sobald das Feuer runter gebrannt ist, kann ich den Topf in den fire-pit absenken und mit der Glut noch eine Weile weiter Kochen.



      OT: Der Form halber erwähne ich, dass die Feuerstelle selbstverständlich zum Schluss mit Wasser abgelöscht wird und bei Waldbrandgefahr natürlich nur mit Spiritus gekocht werden sollte.

      VG. -wilbo-