Anpaddeln '19

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    • Anpaddeln '19

      Nachdem ich alleine auf der Nahe am Jahresende abgepaddelt hatte (relativ langweilige Sache) ging es für vier Tage gleich nach Neujahr bei kalter Witterung nach Villersexel um von dort aus den Ognon runter zu paddeln. Wir waren fünf Jungs und vier Mädels vom GOC die in zwei Tipis und ich in meiner Hängematte übernachteten. Wildcamping war kein Problem, wer kommt schon auf die Idee das jemand bei diesen Temperaturen campen will, Feuerholz gab es reichlich, musste nur noch gesägt werden, in den Tipis wurde auf den jeweiligen Öfen gekocht, viel gepaddelt wurde nicht, vielleicht durchschnittlich 15 Km am Tag, durch die gesellige Runde kamen wir immer erst gegen Mittag los und die verschiedenen Wehre und Umtragestellen die genauestens für uns von den Profis analysiert wurden und deren Fahrbarkeit genauestens unter die Lupe genommen wurde um die zu fahren oder eben nicht, benötigten auch viel Zeit, gekentert ist keiner und ich kann jedem nur empfehlen, der mehr machen will als einen langweiligen Fluss runter zu paddeln sich einen Verein anzuschließen wo kompetente Leute bereit sind einem weiter zu helfen um es nicht dem Zufall zukommen zu lassen ob man den Fluss/ Bach heil runter zu kommt. Aber jeder wie er/ sie will.

      erst mussten die Autofahrer wieder an Land gebracht werden um die Autos zu versetzen



      verschiedene flotere Strecken kamen schon mal hin und wieder vor





      ich war für den Nachtisch zuständig






      das outfit liegt nicht am Karneval, so kleidet man sich wenns naß und kalt ist




      :kanu:
      Ich komme aus einer privilegierten Welt. Ich habe alles was ich brauche, weil ich Glück hatte an der richtigen Stelle des Planeten geboren worden zu sein.
      Heike Pirngruber

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von xuanxang ()

    • Für mich ist es schön zu sehen, dass Du Dir innerhalb kürzester Zeit die Fähigkeitern am Paddeln und Allem was damit zusammenhängt angeeignet hast und immer wieder versucht ein klein wenig Besser zu werden, ohne den Spaß daran zu verlieren.
      Super Sache das! :thumbup:

      Da ich ja selber auch lange Zeit dem Wildwasser- als auch dem Wanderfahrer-Paddelsport mit Leib und Seele verfallen war kann ich mir durchaus so eine Bemerkung erlauben - ich weiß genau wovon Du da spichst und was Du da zeigst! :thumbsup:

      lieben Gruß
      kahel
      >> geht nich - gibbet nich <<
    • Torrfisk schrieb:

      Leider sind die Fotos nicht zu sehen
      Irgendwas muß ich wohl falsch gemacht haben, ich mußte mich gerade auch erst anmelden um die Fotos sehen zu können, kann es mir aber weder erklären, noch verbessern.

      @kahel das war noch kein Wildwasser, lediglich ein leichter Vorgeschmack, aber warte noch ein paar Monate, vielleicht kommen dann noch anderte Bilder.
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      Heike Pirngruber
    • Das waren höchstens 6/ 7 Stellen an drei Paddeltagen wo es mal etwas knackiger war, der Rest war wie bei dir auf der Lahn. Da die anderen Kanus mit jeweils zwei Leuten besetzt waren, hatte ich zwischendurch etwas Schwierigkeiten hinterher zu kommen, aber mein zukünftiger Schwerpunkt liegt ja wo andres als am tagelangen reinrammen des Paddels um überhaupt voran zu kommen.
      :kanu:
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      Heike Pirngruber

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xuanxang ()

    • Ja nun, ich wollte mich weiterbilden und bin nach Südfrankreich ausgewichen, 1.000Km. weg von hier weil ich dort einen Fließ,- Wildwasserkurs bei einem Fachkundigen Lehrpersonal gebucht hatte. Bin vorher die Ardeche runter, leider alleine, es hat sich keinen gefunden der mit mir mit wollte, tatsächlich habe ich in den zweieinhalb Tagen auf dem Wasser nicht eine einzige Menschseele angetroffen und hatte das alles ganz für mich alleine.

      Dem Kurs voraus ginge dann noch ein Teil Kurs mit dem Schwerpunkt Retten und Bergen, was schon mal ganz interessant war, wird von den meisten Paddlern vollkommen ignoriert aber die Szenarien die wir durchgespielt haben überzeugten mich das dieses Thema durchaus wichtig ist, denn wenn mal doch was passiert: was dann.

      Der anschließende Fließ, bis Wildwasserkurs hat mir die schon erlernten Paddelkenntnisse bei etwas mehr Druck im Wasser etwas erweitert, wegen zu geringen Wasserstand waren Flusswanderungen bis auf einem Tag ausgeblieben, wir verbrachten die meiste Zeit auf der Wildwasserstrecke von Reals, auf deren hinteren Abschnitt es immer genug Wasser gibt um zu üben. Am letzten Tag gab es dann den allerletzten Abschnitt als Bonbon für uns und ich bin so unglücklich bei einem Kentern auf einen Stein gestoßen das ich mich jetzt fühle wie ein 60jähriger, eine Mitschülerin meinte das würde ja hervorragend passen. :rolleyes: Gleich morgen suche ich nach einen Termin beim Doc der mich wieder zusammenflickt, der muss das bis Mitte Juni hin bekommen, dann habe ich mich mit Leuten aus dem GOC am Lech verabredet.

      In Südfrankreich ist es im Moment kälter wie hier, ein Grund mich über meine vorzeitige Abreise nicht allzu sehr zu ärgern.
      :kanu:
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      Heike Pirngruber