Mein aktuelles Survival-Kit

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    • Mein aktuelles Survival-Kit

      Ich stelle mir schon von Kindesbeinen an Survival-Kits zusammen.
      Ist ein regelrechtes Hobby von mir.
      Im Laufe der Zeit habe ich unterschiedliche Konzepte verfolgt und diese immer wieder modifiziert und weiterentwickelt.
      Ich möchte einfach so gut es mir möglich ist, auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und es gibt ja bekanntermaßen diverse Utensilien, die in bestimmten Situationen eine große Erleichterung darstellen können.

      An dieser Stelle möchte ich mal den aktuellen Stand meiner Überlegungen vorstellen.
      Ich verfolge ein modulares Konzept, das in seiner Grundausstattung aus einer Aludose besteht, die in jeden Rucksack passen sollte.
      Mir geht es in erster Linie darum, für den Fall der Fälle das wichtigste dabei zu haben, wovon ich auch außerhalb von einem echten Notfall im Urlaub bereits mehrfach profitieren konnte.

      Vor kurzem z.B. musste ich im Winterurlaub im Erzgebirge meine Anti-Rutschsohlen ( amazon.de/Newdora-Schuhkrallen…4&sr=1-4&keywords=Newdora) reparieren, weil sie an einer Stelle gerissen sind.
      Mit einem Stück Draht aus dem Survival-Kit war dies kein Problem und ich war heilfroh, dass ich diesen aufgrund der umfangreichen Austattung zur Hand hatte.





      Es gibt ja unterschiedliche Ansätze in Bezug auf das Behältnis zur Unterbringung eines solches Survival-Kits, aber ich persönlich denke, dass das Gefäß selbst nicht nur zum Verstauen selbst geeignet sein sollte, sondern darüber hinaus ebenfalls einen Nutzen haben sollte.
      Deshalb habe ich mich für eine Trangia-Dose mit ausklappbaren Griff entschieden, so dass man diese auch als Kochtopf nutzen kann.




      Und hier der Inhalt auf einem Blick:





      ich gehe mal von oben links nach unten rechts der Reihe nach durch:

      - Notizblätter
      - Esbit-Notkocher (aus franz. Epa)
      - Chemisches Heizkissen (aktiviert sich nach dem Aufreißen mit dem Luftsauerstoff) um kalte Hände zu wärmen oder unter die Jacke zu stecken
      - Verschiedene Pflaster, vor allem Fingerpflaster die auch richtig halten wenn man was an einem Finger braucht
      - Rettungsdecke (Halte ich für einen der wichtigsten Gegenstände in einem solchen Set und bin froh dass ich die noch unter bekommen habe!)
      - Alkohol-Pads zur Wund-Desinkektion
      - Esbit-Würfel für den Notkocher oder als Feuerstarter bei widrigen Bedingungen
      - Einen Tampon (In der Szene weiß man ja weshalb)
      - einen kleinen Tigel Tiger-Balm
      - einen Grill-Anzünder (In der Tüte unter dem Esbit) als Feuerstarter bei widrigen Bedingungen
      - Wasserentkeimungstabletten
      - Schmerztabletten
      - einen Zip-Beutel mit einem Liter Volumen für die Anwendung der Wasserentkeimungstabletten
      - Etwas Panzerband
      - Survival-Cards
      - 2 x Tee-Extrakt (Aus NR5 Notnahrung militärische Ausführung)
      - Mini-Leuchtstäbe (Anglerbedarf) um bei Dunkelheit Markierungen zu setzen
      - Ein dünner Bleistift
      - Einen Zündstahl
      - Draht
      - Kunstsehne (Zur Verwendung als Schnur, für Wicklungen zum Befestigen oder zum Nähen)
      - Kleines Schweizer Messer mit kleiner Klinge, kleinem Schraubendreher, kleinem Kreuzschlitzschraubendreher, Kapselheber, Schere und Pinzette
      - Leuchtstab mit 2 x 24 Stunden Laufzeit ( asmc.de/Ausruestung/Licht/Leuc…owder-48-Std-gruen-p.html )
      - Drahtsäge
      - Teelicht
      - Schutzmittel gegen Stechmücken und Zecken
      - Ein kleines Kunsstoffröhrchen mit Grapfruitkernextrakt ( Siehe hier: Aitor Jungle King 1 - Modifikationen)
      - Ein kleines Kunsstoffröhrchen mit Schwedenbitter ( Siehe hier: Aitor Jungle King 1 - Modifikationen)
      - Ein Maßband
      - kleiner Diamantschleifer
      - kleines Angelset
      - kleines Bic-Feuerzeug
      - Sturmstreichhölzer mit Reibefläche (aus britischem Epa)
      - Nähset
      - komprimiertes Tuch aus Baumwolle (als Halstuch, improvisierte Kopfbedeckung, improvisierter Wasserfilter, Zunder etc.) nimmt in dieser Form kaum Platz weg
      - ein Signalmittel Farbe rot
      - Signalpfeife
      - 3 Nägel (Haben mir schon mal bei einer Wanderung in Schweden bei Sauwetter gute Dienste geleistet, indem ich bei einer Schutzhütte die offene Seite verschlossen habe, weil ich mit deren Hilfe einen Poncho festnageln konnte.)
      - eine kleine Taschenlampe die mit Kurbel und Solar funktioniert (Ist also unabhängig von Batterien, über die Kurbel kann immer wieder Licht erzeugt werden)
      - ein Mini-Thermometer mit integriertem kleinem Kompaß
      - eine kleiner Energie-Riegel (In erster Linie für die Psyche!)
      - eine Mülltüte (nicht auf dem Foto) als wasserdichte Unterlage, zum Sammeln von Naturmaterialien, zur Herstellung einer isolierten Unterlage mit Hilfe von Naturmaterialien etc.


      Das ist meine Grundaustattung, die je nachdem noch ergänzt werden kann.

      Fortsetzung folgt...
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • Hallo Lederstrumpf,
      sieht gut aus. Vielleicht die eine oder andere Frage oder Ergänzung.
      Was wiegt das Set?
      Anzünder hast du doppelt drin,
      Dafür nur sehr wenig Erste Hilfe Kram.
      Evtl passt ja ein alles bw- drei ecktuch rein, im Austausch gegen das PressTuch.
      Natürlich kommt es immer darauf an, wo man raus geht und was man erwartet, danach wird das Set dann zusammen gestellt.
      Gut finde ich den mehrfachen Nutzen der trangia Dose.

      Ich selbst versuche, bei meinen Sets immer gebildeter folgende Bereiche (nach Priorität sortiert) abzudecken:
      1. Hilfe, Wundversorgung
      Messer
      Schutz gegen Witterung
      Wärme Feuer
      Wasser
      Kochen
      Kleinteile, Flickzeug
      Jagd/ Fischen

      Dabei muss das Messer nicht zwingend im Überlebensset drin sein.
      Auch gehe ich immer davon aus, das ich das Set am Mann, je nach Umfang in den Beintadchen, habe und nicht im Rucksack. So ist es im Falle eines Falles dabei und nicht mit dem Sack in die nächste Schlucht gefallen. Oder in der Jacke am letzten Baum hängen geblieben....
      Etwas anderes ist es z.b, wenn das Set im Fahrzeug (Auto , Boot , Flugzeug,usw.) gelagert werden kann.
      Also siehe oben, wo, wie und wofür...

      Schönen, überlebensfähigen Abend
      Steuermann
    • Steuermann schrieb:

      Hallo Lederstrumpf,
      sieht gut aus. Vielleicht die eine oder andere Frage oder Ergänzung.
      Was wiegt das Set?
      Anzünder hast du doppelt drin,
      Dafür nur sehr wenig Erste Hilfe Kram.
      Evtl passt ja ein alles bw- drei ecktuch rein, im Austausch gegen das PressTuch.
      Natürlich kommt es immer darauf an, wo man raus geht und was man erwartet, danach wird das Set dann zusammen gestellt.
      Gut finde ich den mehrfachen Nutzen der trangia Dose.

      Ich selbst versuche, bei meinen Sets immer gebildeter folgende Bereiche (nach Priorität sortiert) abzudecken:
      1. Hilfe, Wundversorgung
      Messer
      Schutz gegen Witterung
      Wärme Feuer
      Wasser
      Kochen
      Kleinteile, Flickzeug
      Jagd/ Fischen

      Dabei muss das Messer nicht zwingend im Überlebensset drin sein.
      Auch gehe ich immer davon aus, das ich das Set am Mann, je nach Umfang in den Beintadchen, habe und nicht im Rucksack. So ist es im Falle eines Falles dabei und nicht mit dem Sack in die nächste Schlucht gefallen. Oder in der Jacke am letzten Baum hängen geblieben....
      Etwas anderes ist es z.b, wenn das Set im Fahrzeug (Auto , Boot , Flugzeug,usw.) gelagert werden kann.
      Also siehe oben, wo, wie und wofür...

      Schönen, überlebensfähigen Abend
      Steuermann

      Hallo Steuermann,

      Danke für deinen Kommentar.
      Gewicht muss ich noch messen, ist alles in allem aber schon mal kein Leichtgewicht und aufgrund der Größe auch nicht mehr für die Beintasche der Hose geeignet.

      Fragen beantworte ich ebenso gerne wie ich Anregungen entgegen nehme!

      Ist, wie gesagt, bisher nur die Grundaustsattung.
      Die erste Hilfe ist in der Tat minimalistisch, aber für einen Verband war kein Platz mehr.
      Da war mir die Rettungsdecke wichtiger.

      Zur ersten Hilfe gehören jedoch schon auch die Alkoholpads, das Grapefruitkernextrakt und der Schwedenbitter dazu!
      Alle drei können zur Wund-Desinkfektion verwendet werden.
      Das Grapefruitkernextrakt soll wie ein natürliches Antibiotikum wirken und hat zudem einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt und kann somit auch präventiv eingesetzt werden, um z.B. bei nass-kalten Bedingungen gesund zu bleiben. Ich selbst habe es schon erfolgreich äußerlich bei Wunden und innerlich bei Magenverstimmungen oder Verdauungsproblemen eingesetzt.

      Und dem Schwedenbitter wird eine Vielzahl an positiver Wirksamkeiten für die Gesundheit nachgesagt, bis hin zur Reduktion von Narbenbildung bei Wunden.

      Das Tiger-Balm kann unter anderem verwendet werden bei Erkältungen, Verstauchungen oder Kopfschmerzen.
      Ist also alles in allem eine Art "Mini-Apotheke".
      Nähere Infos habe ich bei dem oben verlinkten Beitrag zum Aitor Jungle King 1-Messer erwähnt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen dass ich KEIN Mediziner bin!
      Beruht alles auf überliefertem Wissen und persönlicher Erfahrung, wobei es in Bezug auf das Grapefruitkernextrakt einige wissenschaftliche Studien gibt die einige der positiven Wirksamkeiten bestätigen konnten.

      Kohletabletten gegen Durchfall wären noch gut dabei zu haben. Muss mal sehen ob ich da noch was rein bekomme. Andererseits denke ich, dass ich mir aber auch Holzkohle selbst herstellen könnte, wenn es mir gelingen sollte, ein Feuer zu machen.

      Dieses gepresste Tuch könnte man auch zum Verbinden von Wunden verwenden.
      Ich habe mich dafür entschieden, weil es in dieser Form so extrem komprimiert und platzsparend ist.
      Ein BW-Dreieckstuch ist zwar genial, würde aber sicherlich mindestens ein Drittel des Doseninhaltes ausfüllen.
      Ein solches kommt bei der modularen Erweiterung jedoch durchaus ins Spiel!

      Feuer steht bei mir sehr weit oben auf der Prioritätenliste um auch unter nassen, widrigen Bedingungen möglichst gute Chancen zu haben, ein Feuer in gang zu bringen. Deshalb sind Anzündmöglichkeiten doppelt und dreifach enthalten.

      In Bezug auf das Thema Messer gehe ich davon aus, dass ich grundsätzlich immer ein Klappmesser mit mir führe. Das Mini-Schweizermesser soll aber schon mal eine Sicherung darstellen, falls tatsächlich mal gar nichts sonst zur Verfügung stehen sollte.

      Viele Grüße!

      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • Lederstrumpf schrieb:

      Feuer steht bei mir sehr weit oben auf der Prioritätenliste um auch unter nassen, widrigen Bedingungen möglichst gute Chancen zu haben, ein Feuer in gang zu bringen. Deshalb sind Anzündmöglichkeiten doppelt und dreifach enthalten.
      Bei widrigen Verhältnissen ist es so oder so schwierig ein Feuer zu machen. Wahrscheinlich hat man auch noch Eiskalte Hände und mit denen kann ein Mini Big Feuerzeug nicht mehr bedient werden. Die Wasserfest verpackten Streichhölzer bekommt man auch nicht aus der Verpackung.

      Ich habe die selbe Dose wie du weil sie für mich eine ideale Form hat um das Zeug zu verpacken und zum Wasser kochen.
      Aber beim Inhalt setze ich auf grosse Gegenstände die ich allenfalls auch mit einer Hand bedienen kann.
      Auch eine Schere ist dabei damit ich, z.b . die Israeli Bandage aufbekomme mit einer Hand.
      Als Anzündhilfe setze ich auf Flamesticks acecamp.com/flamesticks/die bekommt man auch bei uns. Sie sind sehr leicht, Nässe unempfindlich und brennen gut.

      Im Allgemeinen ist es gut wenn man die Sachen auch mal ausprobiert mit nur einer Hand, idealerweise mit der nicht dominanten. Dann merkt man sehr schnell was sich eignet und was nicht.
      You can't cheat the mountain
    • Konradsky schrieb:

      Wie machst du das mit den Wasserentkeimungstabletten?
      Alle zwei Jahre ne ganze Packung kaufen und 99% nach dem MHD wegwerfen?
      [...]
      Mit vier Outdoorfreunden (müssen nicht zwingend im BCG, BCD, BCP oder BCF organisiert sein) eine WET-Einkaufsgenossenschaft bilden und alle zwei Jahre den Verbrauch ersetzen.
      Jeder hat das Recht zu schweigen! Auch, wenn er nichts gefragt wurde!
      Schwede: "Wie man in ein Forum hinein ruft, so schallt es hinaus!"
    • Die Wirkung derTabletten baut sich wohl ab.
      Hängt von verschiedenen Faktoren ab.

      Sonst interessiert mich so ein MHD überhaupt nicht,
      da man gammelige Dinge weitgehend anderweitig prüfen kann.

      Aber bei Entkeimungstabletten gehe ich ja auf Nummer sicher
      und wenn das dann nicht funzt, ist das mehr als doof.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Hallo Lederstrumpf,

      habe mir Dein Set gerade noch mal angesehen.
      An Deiner Stelle würde ich wohl noch ein ganz normales Verbandspäckchen "Mittlere Grüße" aus dem KFZ-Kasten in einem Zip-Beutel oder wenn erreichbar ein BW-Verbandspäckchen mit reinpacken.
      So als minimalste sterile Wundauflage. Alternativ eine große Wundabdeckung (40x60). Material zum festbinden hast du ja dabei mit deinem Handtuch.
      (Bitte an die Medics: nicht totschlagen. Ich weis, dass man kleine Wunden besser mit einem Verbandspäckchen oder einer 10x10 Kompresse abdeckt, ich weis auch, dass evtl. eine Olaes-Binde wesentlich mehr abdeckt. Dafür aber auch nichts anderes mehr in die Dose passt. Und das beste Material ist das, was man anwenden kann, wenn etwas passiert. (also das mit dem Haben und dem Können....)

      Die Dose sieht jedenfalls so aus, als ob sie noch Platz dafür hat.

      Auf dass Du das Set nicht so oft auffüllen musst.

      Herzliche Grüße

      Steuermann
    • Feines Kit @Lederstrumpf. Und auf jeden Fall macht es mehr Sinn, als diese ganzen Altoids-Dinger. Was mir jetzt so wirklich gefällt, ist der Behälter, da müsst ich mal schauen ob mein Lederbeutel aussenrum geht, oder gefüllt reinpasst. Weil irgendwo muss der Kleinkram ja auch verliersicher hin, wenn die Dose selbst zum Kochen ran muss.
      Ja bei mir ist dieses Rucksack-Kit in nem Lederbeutel, mit drin halt ne kleineTasse. Da macht die Dose schon mehr Sinn.
      No ned hudla.....
    • Fein, fein und wirklich durchdacht.
      In der Praxis habe ich mich beim ersten Nutzen über längere Zeit sehr schnell darüber geärgert, dass ich nichts zum Sammeln, also keinen Sammelbehälter hatte. Wenn ich die Dose zum Sammeln (Beeren etc.) nahm, dann flog der ganze Kram irgendwo herum. Deshalb kommen jetzt immer zwei 3l-Gefrierbeutel mit. Die kosten kaum Platz, wiegen wenig, sind stabiler als Mülltüten, wasserdicht usw.
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
      Auch in einer schlechten Welt lässt's sich gut leben.
    • realtree schrieb:

      Lederstrumpf schrieb:

      Feuer steht bei mir sehr weit oben auf der Prioritätenliste um auch unter nassen, widrigen Bedingungen möglichst gute Chancen zu haben, ein Feuer in gang zu bringen. Deshalb sind Anzündmöglichkeiten doppelt und dreifach enthalten.
      Bei widrigen Verhältnissen ist es so oder so schwierig ein Feuer zu machen. Wahrscheinlich hat man auch noch Eiskalte Hände und mit denen kann ein Mini Big Feuerzeug nicht mehr bedient werden. Die Wasserfest verpackten Streichhölzer bekommt man auch nicht aus der Verpackung.
      Ich habe die selbe Dose wie du weil sie für mich eine ideale Form hat um das Zeug zu verpacken und zum Wasser kochen.
      Aber beim Inhalt setze ich auf grosse Gegenstände die ich allenfalls auch mit einer Hand bedienen kann.
      Auch eine Schere ist dabei damit ich, z.b . die Israeli Bandage aufbekomme mit einer Hand.
      Als Anzündhilfe setze ich auf Flamesticks acecamp.com/flamesticks/die bekommt man auch bei uns. Sie sind sehr leicht, Nässe unempfindlich und brennen gut.

      Im Allgemeinen ist es gut wenn man die Sachen auch mal ausprobiert mit nur einer Hand, idealerweise mit der nicht dominanten. Dann merkt man sehr schnell was sich eignet und was nicht.

      Kann leider erst jetzt antworten, bin zurzeit beruflich sehr eingespannt.
      Nun also der Reihe nach.

      Die Dose halte ich zu diesem Zweck für ideal geeignet, vor allem wegen dem ausklappbaren Griff der sich ansonsten recht flach macht. Bisher konnte ich nichts besseres finden.
      Da der Platz jedoch beschränkt ist und ich so viele nützliche Gegenstände wie möglich unter bringen wollte - um eben ein möglichst großes Spektrum abzudecken - habe ich auf Utensilien zurückgegriffen, die möglichst klein sind aber trotzdem die gewünschte Funktion erfüllen.

      O.k., mit richtig kalten Fingern ist es eh schwierig, aber aus diesem Grund habe ich ja auch dieses Heizkissen eingefügt, das kann man zur Not mit den Zähnen aufreißen. sobald Luft an das Heizkissen kommt, beginnt die chemische Reaktion und die gewünschte Wärme wird erzeugt.

      Wie erwähnt bin ich ja schon lange an diesem Thema dran und habe im Laufe der Zeit einiges ausprobiert, also einige der Komponenten auch angewendet und entsprechend Erfahrung gesammelt aber ein Praxistest von dieser Zusammenstellung steht noch aus.

      Eine Schere halte ich persönlich für sehr wichtig und deshalb ist auch eine an dem kleinen Schweizer Messer.
      Hatte ich oben vergessen zu erwähnen. Hab's nachträglich ergänzt.

      Die von dir verlinkten Flamesticks kannte ich bisher noch nicht.
      Der auf dem Bild nicht richtig zu sehende Ofenanzünder habe ich aus dem Dänemark-Urlaub mitgebracht:




      Der Brandbeschleuniger befindet sich in einem Tütchen und macht sich wie auf dem Foto zu erkennen ist sehr flach.
      Es reicht, eine Ecke der Folie anzuzünden die sehr schnell Feuer fängt, wie in der Folge dann auch der brennbare Inhalt.
      Brennt sehr gut und ist in dieser Form ja dann auch vor Feuchtigkeit gut geschützt.
      Und vom Volumen her hält sich das ganze auch sehr in Grenzen.
      Meiner Ansicht nach ideal für diesen Zweck geeignet!
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • schwarzzelter schrieb:

      Konradsky schrieb:

      Wie machst du das mit den Wasserentkeimungstabletten?
      Alle zwei Jahre ne ganze Packung kaufen und 99% nach dem MHD wegwerfen?
      [...]
      Mit vier Outdoorfreunden (müssen nicht zwingend im BCG, BCD, BCP oder BCF organisiert sein) eine WET-Einkaufsgenossenschaft bilden und alle zwei Jahre den Verbrauch ersetzen.

      @Konradsky @schwarzzelter @ol'greenhorn:

      Gute Fragen und guter Lösungsansatz!

      In der Tat ist das im Grunde ein Problem, weil es keine kleineren Packungen gibt und diese Wasserentkeimungstabletten recht hochpreisig sind.
      Streng genommen müsste man die tatsächlich, so wie dies auch mit Notausrüstung z.B. von Rettungsinseln in der Schifffahrt gemacht wird, turnusmäßig überprüfen und ggfs. austauschen.

      Ich habe zwar einen beruflichen Bezug zur Chemie, bin jedoch kein Experte für speziell Wasserentkeimungstabletten.
      Allerdings frage ich mich schon, was da schlecht werden soll, immerhin ist es pure Chemie.
      Oder mal so laut gedacht: "Wenn die Wirksamkeit tatsächlich mit einem Ablaufdatum enden würde, geschieht das ja - falls überhaupt - nicht über Nacht sondern müsste sich ja dann schon vorher sukzessive abnehmen.
      Oder andersherum: Wenn der Hersteller bis zum Ablaufdatum die volle Wirksamkeit garantiert kann sich diese schlecht kurz danach so nennenswert reduziert sein dass man diese nicht mehr anwednen kann, also so ähnlich wie bei Konservendosen.
      Die Hersteller müssen ein MHD-Datum angeben, sind aber in Wirklichkeit Jahrzehnte lang haltbar - sofern vollkommen intakt. (Angabe OHNE GEWÄHR!!)

      Ich habe schon einige Führungen der "Berliner Unterwelten" mitgemacht. Bei einer dieser Führungen wird man durch einen ehemaligen Atomschutzbunker aus Zeiten des Kalten Krieges geleitet. Das Land Berlin hatte dort jahrzehntelang Notreserven gelagert. Als nach der Entspannung das ganze abgebaut worden ist und man damit begann daraus eine Gedenkstätte zu machen, wurden einige dieser eingelagerten Konserven verkostet und man stellte fest dass diese selbst nach mehreren Jahrzehnten noch einwandfrei genießbar gewesen sind.

      Und vor diesem Hintergrund denke ich mir, wenn sich das schon bei Lebensmitteln so verhält, müsste das bei einer chemischen Wasserentkeimungstablette doch mindestens ähnlich gelagert sein, wobei ich NICHT ausschließen möchte, dass da keinerlei Zersetzung oder Reaktion im Laufe der Zeit stattfinden kann !!

      Am besten wäre es in der Tat, wie von Schwarzzelter vorgeschlagen, sich immer wieder gemeinsam eine Packung zu kaufen und untereinander aufzuteilen um innerhalb des MHD's zu bleiben und auf Nummer sicher zu gehen.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • Steuermann schrieb:

      Hallo Lederstrumpf,

      habe mir Dein Set gerade noch mal angesehen.
      An Deiner Stelle würde ich wohl noch ein ganz normales Verbandspäckchen "Mittlere Grüße" aus dem KFZ-Kasten in einem Zip-Beutel oder wenn erreichbar ein BW-Verbandspäckchen mit reinpacken.
      So als minimalste sterile Wundauflage. Alternativ eine große Wundabdeckung (40x60). Material zum festbinden hast du ja dabei mit deinem Handtuch.
      (Bitte an die Medics: nicht totschlagen. Ich weis, dass man kleine Wunden besser mit einem Verbandspäckchen oder einer 10x10 Kompresse abdeckt, ich weis auch, dass evtl. eine Olaes-Binde wesentlich mehr abdeckt. Dafür aber auch nichts anderes mehr in die Dose passt. Und das beste Material ist das, was man anwenden kann, wenn etwas passiert. (also das mit dem Haben und dem Können....)

      Die Dose sieht jedenfalls so aus, als ob sie noch Platz dafür hat.

      Auf dass Du das Set nicht so oft auffüllen musst.

      Herzliche Grüße

      Steuermann

      Mmmh, also im Grunde ist der Raum schon ziemlich ausgereizt.
      Bevor ich die Rettungsdecke noch zugefügt habe, war noch etwas Spielraum, aber nun ist es ziemlich knirsch...

      Ich werde doch mal versuchen, ob ich zumindest noch eine kleine Mullbinde unterbringen kann!

      Vielen Dank für den Hinweis!

      Herzliche Grüße zurück
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Albbaer schrieb:

      Feines Kit @Lederstrumpf. Und auf jeden Fall macht es mehr Sinn, als diese ganzen Altoids-Dinger. Was mir jetzt so wirklich gefällt, ist der Behälter, da müsst ich mal schauen ob mein Lederbeutel aussenrum geht, oder gefüllt reinpasst. Weil irgendwo muss der Kleinkram ja auch verliersicher hin, wenn die Dose selbst zum Kochen ran muss.
      Ja bei mir ist dieses Rucksack-Kit in nem Lederbeutel, mit drin halt ne kleineTasse. Da macht die Dose schon mehr Sinn.

      Guter Gedanke mit einem Beutel drumherum...!

      An sich dachte ich, dass ich im Falle des Falles sicher genügend Taschen an meiner Kleidung haben werde, um den gesamten Inhalt nicht nur verstauen, sondern auch dann griffbereit aufbewahren zu können.
      Aber ein Beutel drumherum würde so gut wie keinen zusätzlichen Platz einnehmen würde aber in der Tat einen zusätzlicher Nutzen darstellen.
      Könnte ich mir selbst z.B. maßgeschneidert nähen.
      Einen Beutel aus Textil könnte man unter Umständen noch zusätzlich zum Bau eines improvisierten Wasserfilter verwenden.

      Mir kommt allerdings auch gerade der Gedanke ob eventuell auch ein paar socken Sinn machen würde, dann hätte man im Notfall etwas zum Wechseln um die Füße trocken oder wärmer halten zu können oder um Handschuhe gegen kalte Hände zu improvisieren.

      Vielen Dank für diesen Impuls!! :thumbsup:
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Friese schrieb:

      Fein, fein und wirklich durchdacht.
      In der Praxis habe ich mich beim ersten Nutzen über längere Zeit sehr schnell darüber geärgert, dass ich nichts zum Sammeln, also keinen Sammelbehälter hatte. Wenn ich die Dose zum Sammeln (Beeren etc.) nahm, dann flog der ganze Kram irgendwo herum. Deshalb kommen jetzt immer zwei 3l-Gefrierbeutel mit. Die kosten kaum Platz, wiegen wenig, sind stabiler als Mülltüten, wasserdicht usw.

      Vielen Dank Friese!
      Über eine solche Rückmeldung aus dem Munde eines alten Hasen freue ich mich natürlich ganz besonders...

      Ich habe genau zu diesem Zweck eine Plastiktüte mit drin, die aus einem französischen Epa stammt. Da liegen die standardmäßig bei.
      Macht sich sehr klein und flach im Packmaß und nimmt ausgefaltet ungefähr die Größe von einem normalen Müllbeutel für den Küchenmülleimer ein.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Vosegus schrieb:

      Lederstrumpf schrieb:

      - ein Signalmittel Farbe rot
      Hallo Lederstrumpf,ich sehe in deinem Set keine "Abschussvorrichtung" für das Signalmittel, wie handhabst du das im Notfall?

      Grüsse, Vosegus

      Gut beobachtet!
      Das ist tatsächlich noch nicht ganz ausgereift.

      Die normale Abschussvorrichtung ist mir auf jeden Fall zu groß.

      Daher müsste ich im Notfall etwas mit dem Nagel improvisieren, also dass der Nagel als Dorn dient, der auf das Zündtütchen unten schlägt, was aber zugegebenermaßen recht gewagt und nicht ungefährlich ist!

      "Mr. Sir Vival" alias Rüdiger Nehberg hat in seinem Buch "Let's Fetz" ein Konzept in diese Richtung vorgestellt.


      Ich habe eine Idee entwickelt um eine einfache Abschussvorrichtung zu improvisieren, dazu bräuhte ich allerdings noch einen passenden Gewindeschneider.

      Grüße zurück!
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Lederstrumpf schrieb:

      Ich habe eine Idee entwickelt um eine einfache Abschussvorrichtung zu improvisieren, dazu bräuhte ich allerdings noch einen passenden Gewindeschneider.

      Was Sir Vival damals, in einem seiner Bücher empfohlen hatte, war eine Mutter entsprechender Größe, mit einer kleinen angeschweißten Metallscheibe dran, und in dieser ein außermittiges Loch für einen Nagel als Zündpin.

      Prüf' aber mal vorher, ob das nicht ein - womöglich sogar strafbarer - Verstoß gegen das Waffengesetz wäre. Ich hatte vor vielen, vielen (vielen) Jahren mal über sowas nachgedacht. Und ich meine, da war mal was. Sogar die käufliche Abschußvorrichtung so zu modifizieren, daß das Magazin für 6 (eigentlich für Schreckschußpistolen mit Abschußbecher gedachte) Leuchtkugeln entfernt werden sollte, soll zumindest damals, so ein Verstoß gewesen sein. Nicht sicher, aber mach' Dich mal lieber schlau, vorher.

      Ich hatte mir damals jedenfalls (für Kanutouren auf größeren Gewässern in Schweden, oder auf der Schlei) so ein Abschußgerät gekauft, ganz normal und offiziell in einem Waffenschäft. Nebst der dazugehörigen Munition.
      Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum / neun lange Nächte.
      Der Dachs läßt schön grüßen ...