Eigener Wald, was tun?

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    • Eigener Wald, was tun?

      Hallo Menschen,

      ich lebe seit kurzer Zeit auf einem Bauernhof den ich übernehmen darf und überlege gerade was ich aus dem Wald zukünftig so machen könnte.
      Da kam mir die Idee ein Baumhaus zu bauen oder es für bushcrafter zur Verfügung zu stellen.
      Prinzipiell alles gute Ideen, aber praktisch ist es doch etwas schwieriger umzusetzen.

      Habt ihr vielleicht Ideen die euch spontan einfallen? Es muss nichts fundamentales sein, sondern vielleicht auch einfach nur Hirnspinnereien? :)
      stefan-dreer.com | Bushcraft, Natur, Reisen & Kochen |

      Diese Nachricht ist 100% biologisch abbaubar. :thumbsup:
    • Moin,
      wie groß ist den der Wald, wie ist er zusammengesetzt und wie sieht Topografie aus?

      Nett von dir das du überlegst ihn auch anderen zur Verfügung zu stellen! Ein Baumhaus oder ein Busgcraftcamp sind natürlich schöne Ideen! Ich würde mir persöhnlich je nach größe und Waldtyp überlegen wohin er sich entwickeln soll. Desweiteren vielleicht mit dem ortsansässigen Förster mal eine Begehung machen und überlegen welche forstwirtschaftlichen Maßnahmen sinnvoll wären.

      Gruß Signalschwarz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Signalschwarz ()

    • Signalschwarz schrieb:

      Moin,
      wie groß ist den der Wald, wie ist er zusammengesetzt und wie sieht Topografie aus?

      Nett von dir das du überlegst ihn auch anderen zur Verfügung zu stellen! Ein Baumhaus oder ein Busgcraftcamp sind natürlich schöne Ideen! Ich würde mir persöhnlich je nach größe und Waldtyp überlegen wohin er sich entwickeln soll. Desweiteren vielleicht mit dem ortsansässigen Förster mal eine Begehung machen und überlegen welche forstwirtschaftlichen Maßnahmen sinnvoll wären.

      Gruß Signalschwarz
      Momentan ist es wie fast überall noch üblich ein Fichtenwald und insgesamt 10ha groß, es gibt viele Festmeter die geerntet werden müssen.
      In der Zukunft möchte ich einen Mischwald mit Buchen, Ahorn, Douglasie, Eiche, Tanne und ein bisschen Fichte, das ist das langfristige Ziel (am besten Naturverjüngt).
      Wir leben im tertiären Hügelland zwischen München und Augsburg mit guter Braunerde, tiefgründig ohne Staunässe.

      Das mit dem Förster ist eine gute Idee, das werde ich beherzigen.
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    • Wir suchen immer wieder mal ein Waldgrundstück für ein Treffen von Gleichgesinnten wo man legal übernachten, ein Lagerfeuer unterhalten und so ein (verlängertes) Wochenende in der Natur verbringen kann. Mittlerweile weichen wir schon auf Campingplätze aus, was meiner Meinung nach nicht der Sinn der Sache ist. Wenn das genannte Gelände für so etwas geeignet sein sollte, bei 10 ha dürfte das wohl der Fall sein, findest du wahrscheinlich hier und in ähnlichen Foren Interessenten die sich gerne mal das Gelände anschauen würden. Ich jedenfalls bin da ganz scharf drauf und für die Infrastruktur für solche Treffen die ich anspreche braucht es nicht so viel. Bäume für Hängematten, Platz dazwischen für Zelter und Tarper, eine Ökotoilette, Feuerstelle und purer Luxus wäre Frischwasser.
      Ich komme aus einer privilegierten Welt. Ich habe alles was ich brauche, weil ich Glück hatte an der richtigen Stelle des Planeten geboren worden zu sein.
      Heike Pirngruber
    • Karwendelpark schrieb:

      (am besten Naturverjüngt)

      Wir leben im tertiären Hügelland zwischen München und Augsburg mit guter Braunerde, tiefgründig ohne Staunässe.
      Das sind ja schon mal gute Vorraussetzungen. Das mit der Naturverjüngung wird nur funktionieren wenn du die Bäume schon im Bestand hast. Ansonsten musst du pflanzen. Auch schwierig ist es Laubwaldverjüngung in einem Nadelwaldbestand ohne Schutz hoch zu bekommen, da das Wild immer gerne das Seltene frist. Sind halt auch Feinschmecker :)
      Wenn du den Wald langfristig umwandeln möchtest empfiehlt es sich etwas Licht auf dem Boden zu schaffen durch eine ordentliche Durchforstung. Meine Empfehlung wäre zum ortsansässigen Förster oder Forstamt zu gehen und mein Anliegen mal vortragen. Diese beraten in der Regel auch Kleinprivatwaldbesitzer.
      Es gibt auch Förderprogramme die eine naturnahe Waldumwandlung unterstützen, dass ist aber von Land zu Land unterschiedlich.

      Ein weiterer Tipp wäre, dass du dich mal mit dem Jagdpächter in Verbindung setzt und ihn bittest auf deiner Fläche etwas intensiver zu jagen damit die Verjüngung eine Chance hat. Im gleichen zuge könntest du mit ihm auch abstimmen in welchen Ecken du beabsichtigst auch mal zu Lagern damit das "sichere Zonen" werden und er nicht beim Ansitz in die Richtung schießt.

      Wünsche dir viel Spaß bei deinem Vorhaben!

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    • xuanxang schrieb:

      Wir suchen immer wieder mal ein Waldgrundstück für ein Treffen von Gleichgesinnten wo man legal übernachten, ein Lagerfeuer unterhalten und so ein (verlängertes) Wochenende in der Natur verbringen kann. Mittlerweile weichen wir schon auf Campingplätze aus, was meiner Meinung nach nicht der Sinn der Sache ist. Wenn das genannte Gelände für so etwas geeignet sein sollte, bei 10 ha dürfte das wohl der Fall sein, findest du wahrscheinlich hier und in ähnlichen Foren Interessenten die sich gerne mal das Gelände anschauen würden. Ich jedenfalls bin da ganz scharf drauf und für die Infrastruktur für solche Treffen die ich anspreche braucht es nicht so viel. Bäume für Hängematten, Platz dazwischen für Zelter und Tarper, eine Ökotoilette, Feuerstelle und purer Luxus wäre Frischwasser.
      Schön das es so ein Interesse gibt, ich werde das mal näher überdenken. Bin aber auch grundsätzlich dafür offen, meine Gedanken gingen auch schon in Richtung Verein.
      Das Problem (ich spreche da aus Erfahrung), wenn sich das rumspricht gibt es immer mehr die dann kommen und es wird zum Müllplatz - um das zu verhindern muss
      man da weitreichender ausholen. Aber wie man das dann im Detail umsetzt weiß ich selbst noch nicht.

      Es gibt soweit ich mich entsinne eine Quelle, im Winter kann ich das gerade nicht überprüfen - alles eingefroren :)
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    • Signalschwarz schrieb:

      Karwendelpark schrieb:

      (am besten Naturverjüngt)

      Wir leben im tertiären Hügelland zwischen München und Augsburg mit guter Braunerde, tiefgründig ohne Staunässe.
      Das sind ja schon mal gute Vorraussetzungen. Das mit der Naturverjüngung wird nur funktionieren wenn du die Bäume schon im Bestand hast. Ansonsten musst du pflanzen. Auch schwierig ist es Laubwaldverjüngung in einem Nadelwaldbestand ohne Schutz hoch zu bekommen, da das Wild immer gerne das Seltene frist. Sind halt auch Feinschmecker :-)Wenn du den Wald langfristig umwandeln möchtest empfiehlt es sich etwas Licht auf dem Boden zu schaffen durch eine ordentliche Durchforstung. Meine Empfehlung wäre zum ortsansässigen Förster oder Forstamt zu gehen und mein Anliegen mal vortragen. Diese beraten in der Regel auch Kleinprivatwaldbesitzer.
      Es gibt auch Förderprogramme die eine naturnahe Waldumwandlung fördern, dass ist aber von Land zu Land unterschiedlich.

      Ein weiterer Tipp wäre das du dich mal mit dem Jagdpächter in verbindung setzt und ihn bittest auf deiner Fläche etwas intensiver zu jagen damit die Verjüngung eine Chance hat. Im gleichen zuge könntest du mit ihm auch abstimmen in welchen Ecken du beabsichtigst auch mal zu lagern damit das "sichere Zonen" und er nicht beim Ansitz in die Richtung schießt.

      Wünsche dir viel Spaß bei deinem Vorhaben!
      Ich mache diesen Sommer einen Jagdschein, dann werde ich zusätzlich auch selber mein Biofleisch jagen ;)
      Es gibt ein paar Laubbäume, einige Junge kommen schon nach da oft im Femelschlag bewirtschaftet wurde, ich habe bisher gute Chancen.
      Douglasie und Tanne ist bisher nicht im Bestand, da werde ich wohl große Probleme bekommen ohne Zäunchen oder halt wie du schon gesagt hast, intensiver jagen.
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    • Karwendelpark schrieb:

      [...]
      Das Problem (ich spreche da aus Erfahrung), wenn sich das rumspricht gibt es immer mehr die dann kommen und es wird zum Müllplatz - um das zu verhindern muss
      man da weitreichender ausholen. Aber wie man das dann im Detail umsetzt weiß ich selbst noch nicht.
      [...]
      Vielleicht nur für geladene Gäste, wie im Selketal und am Tomte-Tummetott-Camp.
      Ob als Gruppentreffen, Familienurlaub(!) oder als Soloübernachtung, wer Dich besuchen will kann sich doch wohl vorher bei Dir anmelden.
      Ich fänd's klasse (ist allerdings zu weit für uns).
      Jeder hat das Recht zu schweigen! Auch, wenn er nichts gefragt wurde!
      Schwede: "Wie man in ein Forum hinein ruft, so schallt es hinaus!"
    • Vor gar nicht so langer Zeit war ich kurz davor mir einen kleinen Wald zu kaufen, allein die Distanz zu meinen Wohnort hielt mich letztendlich davon ab. Ich habe mir also auch schon Gedanken gemacht wie und was ich mit einem Wald, in meinem Fall ein Wäldchen, anfangen würde. Die Idee eines Vereins kam mir da auch gleich, den ich aber auch gleich wieder verwarf. Stell dir mal vor bei der nächsten Vorstandssitzung wirst du abgewählt und hast in deinem eigenen Wald nix mehr zu melden.
      Die Vorahnung des zumüllens des eigenen Waldes kann ich nachvollziehen, deswegen würde ich persönlich den Teil den ich zu Verfügung stellen würde nur nach Absprache vergeben.(siehe @schwarzzelter)

      Es gibt soweit ich mich entsinne eine Quelle

      Eigene Quelle? Ich krieg gleich einen Anfall
      :reh:
      Ich komme aus einer privilegierten Welt. Ich habe alles was ich brauche, weil ich Glück hatte an der richtigen Stelle des Planeten geboren worden zu sein.
      Heike Pirngruber
    • Stimmt, das hatte ich gar nicht bedacht das man mich ja aus dem Verein auch rauswählen könnte.
      Ich denke es ist das einfachste man macht das eben etwas "privater" und quasi nach vorheriger Anmeldung und kleiner Spende oder so ähnlich dann ist alles in Ordnung und niemand hat dabei großen Stress.
      Parken kann man ja am Hof dann weiß ich immer wer da ist...
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    • Parken kann man ja am Hof dann weiß ich immer wer da ist...
      Ein unbedingtes Muss, viele würden am liebsten bis direkt ans Lagerfeuer fahren, für mich als Städter vollkommen unverständlich: wache morgens in meiner Hängematte auf und schaue direkt auf ein Auto. Ich würde sogar die Feuerstelle so weit weg wie möglich vom Parkplatzt legen, reduziert sogleich automatisch die Gäste.
      An einen festgelegten Betrag für die Nutzung ist meiner Meinung nichts einzuwenden, freiwillige Spenden werden gerne NICHT geleistet.
      Der Standort des Waldes scheint ja auch für Wintercamper interessant zu sein: dort ist es doch eher kalt und verschneit als weiter in Richtung Norden.
      Können wir nicht mal zum probehängen kommen? 8o
      Ich komme aus einer privilegierten Welt. Ich habe alles was ich brauche, weil ich Glück hatte an der richtigen Stelle des Planeten geboren worden zu sein.
      Heike Pirngruber
    • Mittagsfrost schrieb:

      Karwendelpark schrieb:

      Stimmt, das hatte ich gar nicht bedacht das man mich ja aus dem Verein auch rauswählen könnte.
      Du könntest Deinen Wald doch an der Verein verpachten. Im Streitfall mußt Du nur dem Verein die Pacht aufkündigen und schon bist Du - nach Ablauf der Kündigungsfrist- wieder Herr im Walde.
      Ebenso eine gute Idee! Ich denke das wäre ein guter Kompromiss wie man das gestalten könnte, auch könnte man die Szene für die Öffentlichkeit besser als Verein darstellen und vielen dann vielleicht die Hemmschwelle nehmen. Ich denke da auch an Kurse für Kinder, Jugendliche usw...
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    • schwarzzelter schrieb:

      Wie sieht's denn aus mit Sehenswürdigkeiten und Wanderwegen? Gibt's nen Badesee in der Nähe?



      Suche noch nach dem Urlaubsziel für diesen Sommer ;) !
      Sehenswürdigkeiten gibt es einige.
      z.B. ist die Fuggerstadt Augsburg in der Nähe dort kann man z.B. die Fuggerei anschauen und einige Museen (ca. 15km) oder das Schloss Blumenthal (20km),
      die Lechauen sind in der Nähe und auch Schrobenhausen ein berühmtes Spargelanbaugebiet.
      Alles mit dem Fahrrad zu erreichen. Für Kinder gibt es einen Fun Park (wenn man auf sowas steht).

      Donauwörth ist etwa 20 - 25km weg, dort fließt der Lech in die Donau mit großem Stausee.
      Ingolstadt wäre besser mit dem Auto zu erreichen wenn man mit dem Radl nicht so fit ist (30 - 35km)
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