Pulkabau

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    • Heute habe ich nach ewiger Zeit mal wieder die heiligen Hallen der Werkstatt öffnen können ... :thumbsup:



      Mein Begehr ist es - eine Wildberge-Schlittenwanne als Pulka umzubauen. :whistling:

      Kettner Schlitten - Wildwanne

      Abmessungen:....123(L) x 60(B) x 20(H) cm
      Farbe: .............Grün
      Funktion: ......... Schlittenwanne
      Gewicht: ..........5kg
      Material::..........Bruch- und Schlagzähem Kunststoff
      Kältebeständig:...bis -30°C

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      Klar gibbet die schon fertig zu kaufen ... mir gefällt aber die Paris-Pulka nicht; und die die mir gefallen sind sündhaft Teuer! X/
      So hatte ich bei einem super Angebot diese Schlittenwanne ergattert :thumbup: - schön Grün, etwas Kürzer als die Paris aber dafür etwas Breiter.
      Ich erhoffe mir dadurch eine bessere Kippstabilität. :huh: Mal schauen ...

      Hier der grobe Plan :rolleyes:



      Heute habe ich damit angefangen, die "Verzurrung" zu machen ^^

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      Parallel denke ich über eine "Radlösung" praktischer Weise nach ?( ... denn - es ist ja nicht immer eine geschlossene Schneedecke, nech?!
      Diese Lösung sollte Schnell und Unkomliziert An- und Abgebaut werden können; ohne Löcher in die Pulka bohren zu müssen. ^^

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      Ich bin mal gespannt. :mrgreen:


      lieben Gruß
      kahel
      >> geht nich - gibbet nich <<

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von kahel ()

    • Meine Idee ist: :whistling:

      ein schmales Brett.
      • Die Achse mit entsprechendem Überstand, zur Aufnahme der Räder, feste Verschraubt.
      • Am Ende neben der Achse befindet sich eine Aufweitung mit zwei Schlitzen drin, so dass ein Gurtband durch passt. :thumbup:
      • Das Brett unter den Schlitten und mit dem Gurtband einmal rum um das Ding, oben dann zusammengezurrt. :thumbsup: Fest.
      • Beilagscheiben drauf, Räder drauf, Beilagscheiben, Flügelmutter und als Sicherung einen Federsplint. Fertig.
      Alles ist schnell Aufgabaut und auch wieder Zerlegt. Wiegt nicht viel ist aber Stabil.



      Und das Beste daran ist: Ich brauche keine Löcher in den Schlitten zu Bohren. :thumbup:
      Jede Bohrung ist Anfällig, und wirkt sich in der aufsummierten Masse an Bohrungen negativ auf die Schlittenwanne aus. (denke ich)


      ^^
      >> geht nich - gibbet nich <<

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kahel ()

    • Die Paris und andere Pulken sind ja extra schön schmal, damit sie
      in der Schneeschuh- oder Skispur sich gut zentrieren. Vor allem bei Neuschnee
      in Serpentinen den Berg hoch.
      Wenn die Pulka nun breiter als die Spur ist, wird sie nicht besonders führig
      sein und man braucht recht viel Kraft aufgrund der Breite.
      Für ein paar Meter ins Camp oder ne Sau transportieren mag das prima gehen.

      Zwillingsräder halte ich für besser. Wenn wenig Schnee da ist, wird es matschig
      und da wären breitere Räder sinnvoll, vor allem wenn man sie als Rentnerporsche
      schleppen will.

      Aber mach und Berichte!! ;)

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Konradsky schrieb:

      Für ein paar Meter ins Camp oder ne Sau transportieren mag das prima gehen.
      Genau dafür! :thumbsup: - und, ich kann Dich auch damit Transportieren! :evil: :saint:

      Konradsky schrieb:

      Zwillingsräder halte ich für besser. Wenn wenig Schnee da ist, wird es matschig
      und da wären breitere Räder sinnvoll, vor allem wenn man sie als Rentnerporsche
      schleppen will.
      Wenn es denn sein muss, kommen da eben luftbereifte Schubkarren- oder Sackkarren-Räder drauf.


      :mrgreen:
      >> geht nich - gibbet nich <<
    • ich habe heute einige Fotos gemacht, die erstens den gedachten Einsatzes meines Kajakstrailers zeigen, zweitens meine Zugvorrichtung sowie die Vorrichtung für die Befestigung/Verschnürung des Gepäcks auf/in der Pulka zeigen.

      Die Pulka habe ich mir im Herbst zugelegt. Mit der Wildwanne habe ich auch lange geliebäugelt, habe mich dann wegen dem Gewicht und der schmaleren Bauweise für die Paris Sled entschieden. Ich habe an ihr sehr wenig verändert, keine zusätzlichen Löcher, Schrauben. Lediglich habe ich durch die vorhanden Löcher rundum Paracord gezogen, um daran mit Packriemen mein Gepäck festzuschnallen.
      Weil der Schnee etwas auf sich warten lies, habe ich sie erst seit 2 Wochen praktisch ausprobieren können. Nach 2 größeren "Spaziergängen" unternahm ich am vergangenen Wochenende eine 2-tägige Tour mit kompletten Gepäck. Voll beladen zeigten sich dann Stärken und Schwächen.

      Bewährt hat sich meine Zugvorrichtung. Ich habe mich für Seilzug entschieden. Für Bergabstrecken habe ich noch eine Seil-Scheebremse (Seil mit vielen Knoten) mit Karabinern an geklippt. Bergab habe ich die Pulka neben mir oder vor mir herlaufen lassen. - Ging gut, auch bei den teilweise steileren Schwarzwaldhängen. Die Parcord-Packriemen/Zurrgurtbefestigung finde ich auch okay. Für die Gepäckbefestigung verwendete ich einmal die per Plastikschnalle zu öffnenden Packriemen der schweizer Armee als auch einen Gummispanngurt, mit dem ich den Trailer oben auf das Gepäck schnallte. Das nächste Mal verwende ich nur noch die schweizer Packriemen. Die Gummispanngurten waren suboptimal.
      Ach ja, den Trailer hatte ich dabei, weil ich einige Straßen zu queren hatte. Doch habe ich ihn nicht verwendet, weil mir das drunter schnallen unter die Pulka bei der Schneelage zu anstrengend erschien. Ich habe dann mit der Schneeschaufel auf die jeweils 5 m Teer der Straße in Pulkabreite Schnee geschaufelt.
      Meine Gepäckbeladung war sehr suboptimal, was sich bergauf oder beim queren von Hängen zeigte. Immer wieder kippte die Pulka. Zudem war es bergauf sehr schwierig aufgrund der Schneeverhältnisse. Ich rutschte mit den Schneeschuhen trotz der Krallen immer wieder nach unten. Einen der Anstiege konnte ich sogar nur bewältigen, indem ich einen Teil des Gepäcks separat nach oben brachte und dann die halbleere Pulka nach oben gezogen habe.

      hier noch ein paar Bilder der Pulka mit seiner Paracord-rundum-Verschnürung, der Zugvorrichtung sowie des Trailers.




      Pulka beladen
    • 8o Oh - sehr schön! Die Hundehütte is ja mal Klasse! :thumbsup:
      und der Bootswagen .... ist schon 'ne Hausnummer! X/

      Ich habe heute meine "Verzurrung" auch fertig bekommen ... Mein Anspruch war, dass alles auch mit Handschuhen oder nassen, klammen Fingern Bedienbar sein soll. keep it simple! :thumbup: Keine Schnallen, Klipse oder Haken.

      "Grün und Blau, schmückt die Sau" :rotwerd: Ja ich weiß, aber der Tampen lag hier noch rum - also wurde der verwendet! Einen farblich schöneren könnte ich mir auch vorstellen ... :rolleyes: Ebenso der für die Griffe am Bug und Heck ... :whistling:

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      Parallel kümmere ich mich um die Radaufnahme ... wobei hier "weniger ist mehr" angesagt ist.
      Dieses Trumm von Bootswagen wie Du oben gezeigt hast X/ würde meiner Pulka Platzmäßig gesehen den Gar ausmachen.

      Ich überlege noch aus einem Tarp einen Roll-Sack zu machen, der am inneren, oberen Rand abschließend fixiert wird.
      So hätte ich den Schnee und die Feuchtigkeit draußen. Mhmmm - mal Schauen. :whistling:


      :campfire:
      lieben Gruß
      kahel

      PS: hat mal wieder Gut getan in der Werkstatt zu sein ... :thumbup:
      >> geht nich - gibbet nich <<

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kahel ()

    • Hey Kahel,

      nur mal so eine Idee.
      Schau doch mal nach Rädern von Kinderwagen, die haben oft Zwillingsreifen.
      Vielleicht kannst du die Aufnahmen der Räder umbauen, und wenn man es ganz geschickt macht kann man evtl auch die Bremse mit übernehmen (falls benötigt).
      Und nebenbei stehen doch immermal wieder irgendwo ausrangierte Kinderwagen rum. Sieht man ja leider zu oft.


      LG:Micha
    • Mhmmm - Kinderwagenräder - aber ich hab doch jetztzt schon welche ?( ... und die gilt es zu Verbauen. :thumbsup:
      Kommt Zeit, kommt Rad, nech?! und wenn, dann kommen nur solche Schlauchlosen Sackkarren-Räder in Frage.

      Morgen werde ich mich dem Zuggeschirr widmen. :thumbup:
      Ich denke, hier in der Region wird ein "normales" Zugseil - ohne viel Schnik-Schnak aureichen. Das einzige was mir Wichtig ist,
      ist die Verbindung am Hüftgurt mittels Panikhaken, so dass ich mich schnell von dem Gefährt trennen kann - wenn's denn mal sein muss. safty first

      :whistling: Oder ich befestige das Zugseil am Hüftgurt mit einem einfachen Überhandknoten und lege den auf Slip. Somit könnte ich mir dann auch die Panikhaken sparen.


      :campfire:
      lieben Gruß
      kahel


      >> geht nich - gibbet nich <<

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    • Erfahrungsgemäß rollen so Kinderwagenrädchen, auch zwillingsbereifte, nur auf Asphalt gut.
      Der Durchmesser ist zu klein. Jeder Ast auf´m Weg ist da zu dick.
      Luftreifen für Sackkarre wäre ne Option und auch der mindest Durchmesser, denke ich.
      Schubkarrenräder wären noch besser, aber schwerer.
      Wird der @kahel wohl ausprobieren müssen, aber ich bin sicher er findet den richtigen Raddurchmesser und
      die richtige Quelle für die Rädchen.

      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Weiter geht's ^^
      Heute habe ich mich den "Noträdern" gewidmet und einen "Prototyp" gebaut - um zu schauen ob meine Gedanken und Ideen dazu Verwirklicht werden können.

      8o Möglichst Einfach und Effektiv soll es sein, relativ klein und mit wenig Gewicht, gut zu Verstauen und es soll ohne viel Gehampel zusammen zu bauen sein, auch mit Handschuhen und nassen, kalten Fingern. :thumbup:

      laLopa schrieb:

      ... auf die Radlösung bin ich sehr, sehr gespannt. Bin auch am rumknobeln. Am vergangenen Wochenende habe ich eine 2 tägige Tour gemacht und meinen kleinen Kajaktrailer oben auf das Gepäck geschnallt. War aber suboptimal.

      8o Das ist bis jetzt erstmal dabei herausgekommen:

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      und dann habe ich noch ein wenig am "Prototyp" Beckengurt gearbeitet. ^^ mit oder ohne Karabiener ?
      Mit Stahlringen, Aluringen oder doch Softschäkel ? ... mhmmmm - gute Fragen ...



      .

      Als erstes habe ich den Beckengurt Modifiziert, so dass Stahlringe! eine Aufnahme finden konnten.
      Stahlringe deshalb, weil die Panikhaken -für mich ein unbedingtes MUSS- ohne viel Gehackel oder zu Klemmen Frei geben.
      Stahl auf Stahl ist eben wie Schmierseife, nech?! :thumbsup:
      An den Panikhaken habe ich dann noch etwas längere Bänzel angebracht; für einen sicherem Griff ohne Abrutschen zu können.
      Morgen werde ich das mal alles Zusammenbauen und Ausprobieren. :mrgreen:

      Das wird ... :thumbup: da bin ich mir Sicher.


      :campfire:
      lieben Gruß
      kahel
      >> geht nich - gibbet nich <<

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    • gefällt mir sehr gut.
      Vielleicht noch einer Idee: sollte das Brettchen mit der Achse verrutschen, könnte man äh, du, es mit einem Spanngurt in längsRichtung unter der pulka fixieren. AnschlagPunkt wäre der gelbe Strippen, welcher auf den Fotos zu sehen ist.
      Eventuell könnte der Spanngurt auch als handschlaufe dienen, je nach Gewicht der pulka unterstützt der Spanngurt dann die Wanne von unten.

      Die Panikhaken würde ich so lassen, auch wenn ich bei Kälte kein Freund von Stahl bin.
      Noch weniger kam ich mich aber mit der Frickelei für einen Slipknoten ohne Handschuhe oder mit fest gefrorenen Knoten anfreunden. Allerdings würde ich die Ringe an der pulka und die Haken schotschäkel mit Wirbel, sehr schön, am Gürtel. Begründung: wenn du ziehst, musst Du nicht gehen das Gewicht der pulka ziehen, statt dessen öffnest du nur den Haken und die pulka rutscht raus.

      Oder du tauschst die schnalle am Gürtel einfach gegen eine Panikschnalle aus.

      Ehe du an den zwei Strippen gezogen hast, geht eine Hand zum Gürtel und schwupp, wech isser. Ist einfacher, leichter, schneller, universeller.

      Noch was: darfst du glücklicher morgen in die Werkstatt?

      Grüße und viel Spaß

      Steuermann