Brusttasche "Numbat" Chest Pack Helikon Tex

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    • Brusttasche "Numbat" Chest Pack Helikon Tex

      Ich schätze schon seit je her die Brusttasche die in der Regel Schlupfjacken aufweisen, weil es einfach praktisch ist - auch und gerade beim Tragen eines Rucksacks - im Frontbereich Zugriff auf eine geräumige Tasche zu haben, die man schnell auf und zu hat und groß genug ist, um alles möglichst schnell zu versorgen bzw. griffbereit zu haben, bis hin zu Handschuhen und Kartenmaterial.

      Da aber bekanntlich die meisten Jacken nicht so aufgebaut sind, denke ich schon seit längerem darüber nach, wie man genau diesen Raum, der im Brustbereich frei bleibt, wenn man die Gurte eines Rucksacks angezogen hat, unabhängig von der jeweiligen Bekleidung, am besten nutzen könnte, um all das auf was man schnell Zugriff haben möchte, verstauen zu können.

      Bereits vor Jahren bin ich auf die Kit-Bags von Hill People gestoßen:

      hillpeoplegear.com/Products/CategoryID/1


      Diesen Ansatz finde ich genial!

      Da man bekanntlich allerdings nicht so gut an Sachen aus den Staaten herankommt und der Aufbau im Grunde recht simpel ist, habe ich mir so etwas in unterschiedlichen Größen selbst angefertigt, indem ich geeignete Taschen entsprechend umfunktioniert habe, wie z.B. diese hier:






      Das funktioniert bereits sehr gut.



      Als das "Numbat" Chest Pack von Helikon Tex heraus kam, war ich von dessen Aufbau und Verarbeitung jedoch so begeistert, dass es mir die Sache Wert war zwischen 50 und 60 Euro zusätzlich zu investieren und bin nach ersten Tests in der Praxis von diesem Produkt absolut überzeugt.

      helikon-tex.com/en_eur/tb-nmb-cd-chest-pack-numbat.html


      Die Innenaufteilung ist sehr aufwendig gestaltet und erlaubt es, allen möglichen Kleinkram gut sortiert mit gutem Zugriff zu verstauen.





      Mit am besten gefällt mir die integrierte Kartentasche, was beim Wandern äußerst praktisch ist:





      Ich hatte sie jetzt schon zweimal im Erzgebirge bei Schnee im Einsatz




      Was dabei für mich unter anderem sehr praktisch gewesen ist, sind die seitlich angebrachten Schlaufen, die es erlauben z.B. einen Karabiner zum Befestigen von Handschuhen einzuhängen.
      Da mir beim Gehen oftmals so warm wird, dass ich an den Händen keine Handschuhe benötige, diese aber dennoch schnell griffbereit haben möchte, habe ich insbesondere dieses Detail bei Kälte sehr zu schätzen gelernt.

      Sie trägt sich sehr angenehm und lässt sich durch die Schnellverschlüsse auch schnell ablegen.

      Auch die beiden kleinen Fronttaschen mit einem elastischen überlappenden Verschluss haben sich als sehr praktisch erwiesen um z.B. mal schnell ein Papiertaschentuch zur Verfügung zu haben.

      Das einzige was mich gestört hat, ist der Gummizug auf der Unterseite, den empfand ich als zu knapp bemessen.
      Helikon stellt als Anwendungsbeispiel ja das Szenario dar, an dieser Stelle ein Mora griffbereit zu positionieren, was damit auch in der Tat gut funktioniert, aber eben nicht viel mehr.
      Deshalb habe ich diesen durch ein Stück Paracord ersetzt und so bemessen, dass es auch zur Fixierung eines zusammengerollten Ponchos reicht.

      Was sich auch als Praktisch erwiesen hat, sind diese äußeren Befestigungen auf Lasercut-Basis.
      Daran konnte ich z.B. das Ende der Hundeleine einhängen wenn ich die Hunde frei laufen ließ.

      Für mich ein rundum durchdachtes und super umgesetztes Produkt.

      Allerdings muss man damit rechnen, verwunderte Blicke zu ernten, wenn man damit in einer Baude aufkreuzt und das Teil auszieht.

      ;)
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • Seemann schrieb:

      Prima Vorstellung, danke.
      Ich würde für mich denken das das stört so direkt vor der Brust ne Tasche, aber ich hab´s auch noch nie ausprobiert.

      Gruß"Seemann"


      Ok, also der Blick auf die Füße wird schon etwas eingeschränkt, aber nicht allzusehr.

      Ansonsten trägt es sich - zumindest nach meinem persönlichen Empfinden - ziemlich angenehmen und die Vorteile überwiegen da für mich absolut.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Monoxilus schrieb:

      Durchaus ein spannendes Stückchen Ausrüstung. Wobei ich die Tasche von HillPeopleGear fast noch besser finde, zumal sie auch wesentlich mehr meine Gewichtsklasse im Bereich Ausrüstung entspricht.

      Danke fürs Vorstellen.

      HillPeopleGear hat ja mehrere unterschiedliche Ausführungen davon im Programm.
      Die Umsetzung von Helikon-Tex halte ich für sehr durchdacht und sagt mir persönlich noch mehr zu, obwohl die allesamt mit Sicherheit schon super sind.
      Das Gewicht spielt dabei für mich in Relation zum Funktionsumfang eher eine sekundäre Rolle.

      Vor allem aber ist das Modell von Helikon deutlich erschwinglicher!
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      - aus Sibirien -
    • skywalk schrieb:

      Besten Dank für die Vorstellung! Vom Platzangebot her müsste doch auch ein etwas größeres Fernglas in die Tasche passen, oder? Mich stört mein Glas (ein Habicht, 7x42) beim Pirschen schon länger und ich könnte mir vorstellen, dass man es auf diese Weise schnell verstaut und wieder zur Hand hat.

      Gruß skywalk

      Ich habe zwar jetzt keine Vorstellung von der Größe deines Fernglases, aber klar das sollte grundsätzlich möglich sein und wäre sicherlich ebenfalls sehr praktisch, weil kein Herumgebaumel, sicher unter und schnell griffbereit.

      Vor allem kann man den kombinierten Einsatz Einschubfächer/Kartentasche in der Mitte herausnehmen und hat dann ein noch größeres Platzangebot im Innenraum!



      Kuck mal, ab 5:20 Min
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Ich nutze auch seit längerem einen HPG Kitbag aber seit ich den Helikon Numbat habe trage ich nur noch diesen.
      Der Kitbag ist eher für das Tragen von Pistolen oder Revolver gedacht.

      Der Numbat ist eher für die vielen kleinen Sachen die man unterwegs gerne Griffbereit haben will und somit für uns die bessere Option.
      Ich trage darin das Erste Hilfe Paket, das Navi, ein Fernglas Zeiss Tera 10x25 oder den Rangefinder, Stirnlampe, Kompass, Papier und Stift, leere Plastiktüten, Feuerzeug, Lesebrille und Windprüfer. Damit ist er ziemlich voll.

      Ein 7x42 Fernglas geht wahrscheinlich auch rein ich kann mein 10x42 Leupold Mojave darin unterbringen, es füllt dann etwas mehr als die Hälfte des Hauptfaches in der Breite. In der Höhe passt es so rein, dass man den Reissverschluss noch gut schliessen kann ohne das Spannung entsteht.
      Es ist 13cm breit, 14cm hoch und 6cm tief.
      You can't cheat the mountain
    • unfug schrieb:

      Danke für die Vorstellung!

      Stört / scheuert / drückt das Rückenteil beim Tragen eines größeren Rucksacks über längere Zeit?

      Ich habe bisher nur einen Tagesrucksack mit einer Baumwollmischjacke und Fleece darunter getragen und dabei überhaupt nichts davon auf dem Rücken gespürt.
      Nur über T-Shirt und / oder grösserer Rucksack habe ich bisher noch nicht getestet.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • realtree schrieb:

      Ein scheuern oder drücken hatte ich auch nicht, auch mit dem Exped Expedition 85 nicht.
      Ich merke nicht, dass da noch etwas ist unter dem Rucksack mit dem HPG Kitbag und auch mit dem Helikon Numbat nicht
      Das ist auch alles schon richtig gut gemacht!
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass da überhaupt irgendetwas scheuern oder auftragen soll.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -