Wandern und Trekking mit Halbschuhen - Erfahrungen

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    • Wandern und Trekking mit Halbschuhen - Erfahrungen

      Hallo Zusammen,

      angeregt durch den 'Studie zu Bergunfällen'-Faden möchte ich gerne meine Erfahrungen beim Wandern und Trekking mit Halbschuhen einbringen.
      Mich würde es interessieren, wer sonst noch gerne mit Halbschuhen unterwegs ist und warum diese Personen Halbschuhen unter Umständen bevorzugen.

      Meine Erfahrungen:

      Bis vor circa 7 Jahren habe ich alle meine Trekkingtours und Wanderungen mit Wanderstiefel absolviert ohne viel darüber nachzudenken, nach dem Motto "Das macht man halt so".

      Nach einem Sportunfall mit einem Kreuzbandriss wurde ich am Knie operiert und habe im Anschluss Physiotherapie mit vielen Gleichgewichtsübungen auf Kippelscheiben und Brettern bekommen.
      Nach der Therapie war ich so begeistert von den Gleichgewichtsübungen, da habe ich mir selber eine Kippelscheibe zugelegt und das Balancieren zu Hause weiter geübt. In diesem Zusammenhang habe ich auch angefangen beim Wandern Halbschuhe mit weichen Sohlen zu tragen um meine Bein- und Fußstablität zu trainieren.

      Wo es irgendwie geht, bevorzuge ich inzwischen Halbschuhen mit weichen Sohlen mit folgender Begründung:
      - ich kann die Bodenbeschaffenheit besser abtasten und mit den Füßen fühlen. Ich nehme die Umgebung damit bewusster wahr.
      - die Schuhe sind leichter.
      - mein Fuß ist insgesamt mehr beweglich und die Knien und Hüfte werden dabei entlastet
      - Mein Sprunggelenk und die Wadenmuskulatur wird beansprucht und dadurch hinterher auf natürlicher Weise verstärkt (supercompensation).

      Ich würde niemanden empfehlen, völlig unvorbereitet von Stiefeln auf Halbschuhe umzustellen.
      Aus meiner Sicht ist das Stärken der Muskulatur, Sehnen und Bänder und das anregen der Synapsen mit Balancierübungen im Vorfeld unabdingbar.
      Zudem mache ich sehr häufig Dehnübungen für die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur.
      Meine Philosophie: Alles was den Körper zusätzlich unterstützt, entlastet auch. Unsere Physiologie ist sehr effizient. Alles was weniger beansprucht wird, wird vom Körper allmählich abgebaut.

      In den letzten Jahren nach etlichen Kilometer und Höhenmeter mit und ohne Rucksack bin ich zwar manchmal gestolpert und ausgerutscht aber dabei habe ich mich weder am Sprunggelenk noch sonst wo an den Beinen oder Füßen verletzt.
      Dafür laufe ich gerne mit Trekkingstöcken um zusätzliche Sicherheit und Unterstützung zu bringen.
      Es gibt natürlich weiterhin Fälle, wo ich Stiefel bevorzuge, wie zum Beispiel:
      -Hochgebirgswanderungen am Klettersteig oder durch Geröll um hauptsächlich den Knöchel gegen Schrammen zu schützen
      -Schneewanderungen, etc.

      Wie gesagt, würde es mich interessieren, wer sonst noch gerne so unterwegs ist und eure Motivation hierzu.

      Cheers Mike
      If you can't dazzle them with brilliance, baffle them with bullshit. 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von MacGyver () aus folgendem Grund: link

    • Voorweg: Ich habe und trage auch Stiefel. Nicht zuletzt habe ich mir vergangenen Herbst die von Geiger geschustersten geholt. Diese trage ich, wenn es die Umstände erfordern. Als da wären

      -entsprechende Nässe bzw. Schnee
      -Geröll
      -Kälte
      -...

      Wobei ich winters fast nur meine Warmhaltestiefel ohne irgendeine stützende Wirkung trage.

      Wann immer es geht, nutze ich aber (so etwa in der Sommerreifensaison) die Keen Newport-Sandalen - durchaus auch in unwegsamem Gelände. Alternativ habe ich manchmal Lust auf die Jacoform-Halbschuhe mit Softsohle und grobem Profil.

      Ich sehe es ähnlich wie @MacGyver, betone aber extra nochmals das Propriozeptorentraining. Die Wirkung dieser Rezeptoren scheint mir sehr wichtig und wird auf dem Wackelbrett schön trainiert.

      Das ganze wird oft unterstützt durch den Stecken, wobei ich nur einen nutze.

      Früher trug ich mal knöchelhohe Stiefel beim Fussball spielen, da ich mir einen protektiven Effekt auf die Aussenbänder am OSG versprach ---> Pustekuchen, war einfach nur Mist.
      Allegria
    • Ich bin vorletztes Jahr auf Halbschuhe aus Vollleder umgestiegen.
      Erst mal bei Wochenendtouren. Nachdem ich die Schnürung,
      bedingt durch einen hohen First änderte, klappte das dann richtig gut.
      Dannn das erste Mal letztes Jahr eine 11 Tages Tour mit Halbschuhen
      gemacht und das machte dann auch Spass.
      Ich benutze grundsätzlich Oppastöckers. Wenn man sich mal dran gewöhnt hat,
      möchte man sie nicht mehr missen.
      Auch das Stolpern ist mit Halbschuhen weg. keine Ahnung warum.

      Für Wintertouren nehme ich noch meine hohen Stiefel wegen des Schnees.
      Könnte das sicherlich aber auch mit Halbschuhen machen.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • In dem Faden mit den Bergunfällen wollte ich unlängst etwas zu dem Thema schreiben, fand es dort aber irgendwie zu offtopic.

      Möglicherweise passt es hier auch nicht ganz richtig hin.

      Manchmal bin ich mit schweren Tretern unterwegs und manchmal mit leichten. Ganz nach persönlicher Lust, Laune und Erfordernis sowie der Art des Unterwegsseins. Vor allen Dingen möchte ich keine Wissenschaft daraus machen oder gar anderen sagen, dass dies und das für jenes und solches besser ist.

      Tragt was ihr möchtet! Habt Spaß und bleibt gesund! :D

      Und vor allen Dingen: bleibt in körperlicher und geistiger Bewegung! Das ist die beste Vorsorge gegen körperliches und geistiges "Umknicken"! ;)
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • smeagolvomloh schrieb:

      .......Vor allen Dingen möchte ich keine Wissenschaft daraus machen oder gar anderen sagen, dass dies und das für jenes und solches besser ist.

      Tragt was ihr möchtet! Habt Spaß und bleibt gesund! :D

      Und vor allen Dingen: bleibt in körperlicher und geistiger Bewegung! Das ist die beste Vorsorge gegen körperliches und geistiges "Umknicken"! ;)
      Sinn eines Forums wie diesem ist doch u. a. der Austausch von Wissen und Erfahrung. Ob Zelt inkl. Heizung, Reiserad, Klamottur etc. etc., nicht zu vergessen Messer werden gelegentlich thematisiert.

      Und ausgerechnet beim meiner Meinung nach wichtigsten Ausrüstungsteil soll nicht diskutiert werden ?(

      Zumindest ich nehme für mich die zitierte "Beweglichkeit" durchaus in Anspruch - im konkreten Fall geschätzte 5 - 7000 km jährlich. Wobei noch die finanzielle "Beweglichkeit" erwähnenswert ist, da der Weg zum für mich optimalen Schuhwerk nicht billig war.

      Ausserdem:

      MacGyver schrieb:

      Hallo Zusammen,

      angeregt durch den 'Studie zu Bergunfällen'-Faden möchte ich gerne meine Erfahrungen beim Wandern und Trekking mit Halbschuhen einbringen.
      Mich würde es interessieren, wer sonst noch gerne mit Halbschuhen unterwegs ist und warum diese Personen Halbschuhen unter Umständen bevorzugen.


      Wie gesagt, würde es mich interessieren, wer sonst noch gerne so unterwegs ist und eure Motivation hierzu.

      Cheers Mike
      Eben.
      Allegria
    • @Micha1207

      Ich bin tagtäglich mehrere Stunden draussen
      und nutze natürlich verschiedene Schuhe:

      meine liebsten


      meine superbequemen


      meine Sommerregen- und Matschstiefeletten


      meine Stiefel für tiefe Temps


      meine Stiefel für ganz tiefe Temps / Schnee / viel Matsch


      Alle diese, auch die Halbschuhe und Sandalen nutze ich bis "Kategorie B". Ab Kategorie C = Klettersteig gehe ich nicht mehr.

      Nb. Das letzte mal, als ich mir eine OSG-Distorsion holte, trug ich die oben erwähnten hohen Kickstiefel auf einem miserablen Fussballplatz. Das ist jetzt ungefähr 35 Jahre her.

      Um das nochmals klar zu stellen: Das sind meine präferierten Modelle!
      Allegria
    • Natürlich kann ich auch noch präsentieren, mit was für Schuhen ich so unterwegs bin.



      Wobei in dieser bildlichen Auflistung noch nicht alles dabei ist. Ich habe mal die verschiedenen Gummistiefel und Winterboots außen vorgelassen.

      Ich bin übrigens beim marschieren, kraxeln, wandern, flanieren, gehen oder lustwandeln noch NIE umgeknickt.

      Als junger Bursche hatte ich allerdings immer wieder Probleme mit dem Thema. Mit 19 Jahren hat es mich mal beim Taekwondo blöd erwischt. Erst in einem Sprunggelenk, später im anderen. Immer wieder Ärger und nach ein paar Jahren habe ich diesen Teil meines Lebens als abgehakt angesehen. Dann ging es mit den Ausdauersport los. Insbesondere das Laufen auf unebenem Geläuf bringt hinsichtlich der Stabilität richtig was!

      @MacGyver erwähnte im Eingangsbeitrag so eine "Kippelscheibe". Die kenne ich aus der Reha nach Kniegeschichten auch. Richtig gutes Ding!

      Und ein wesentlicher Ratschlag: Auch schon mal über den Tellerrand der gewohnten Bewegungsabläufe hinausschauen und anderes ausprobieren:







      Jedes Training des "unteren" Bewegungsapparates, der ein ganz klein wenig mit Gleichgewicht und Koordination zu tun habt, bringt Stabilität in den ganzen Körper.

      Auf der Arbeit steht im Großraumbüro ein kleines Trampolin. Ich bin da täglich drauf. Kleine Hüpfgeschichten auf einem oder zwei Beinen. Herrliche Auflockerung des Alltags und ebenfalls wieder koordinatives Training.

      Die im ersten Bild u.a. zu sehenden FlipFlops sind übrigens ganz bewusst hier eingebracht. Damit geht mehr, als sich manch einer vorstellen kann!
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • Ich persönlich habe sechs verschiedene Paar Trailrunner. Diese nutze ich überall wo es nicht Alpine ist oder der Schnee höher liegt als 10 cm. Da meine Wasserdichten Trailrunner mit Gamaschen bis 10 cm kein Problem sind.
      Einen Bänderriss bekam ich erst einmal und das war beim Fußballspielen.
      @go north ist z.B. mit schweren Bergstiefeln im letzten Jahr die Extrem Extrem gelaufen knappe 155 Km in 42 Std. ohne Blasen oder ähnliches und das im Mittelgebirge.
      Meiner Meinung nach sollte jeder tragen was für ihn richtig ist und jeder ist für sich verantwortlich in seinem tun.
      Manche sagen, ich sei bekloppt ich find mich verhaltensoriginell.
    • Micha1207 schrieb:

      Ich persönlich habe sechs verschiedene Paar Trailrunner. Diese nutze ich überall wo es nicht Alpine ist oder der Schnee höher liegt als 10 cm. Da meine Wasserdichten Trailrunner mit Gamaschen bis 10 cm kein Problem sind.
      Einen Bänderriss bekam ich erst einmal und das war beim Fußballspielen.
      @go north ist z.B. mit schweren Bergstiefeln im letzten Jahr die Extrem Extrem gelaufen knappe 155 Km in 42 Std. ohne Blasen oder ähnliches und das im Mittelgebirge.
      Meiner Meinung nach sollte jeder tragen was für ihn richtig ist und jeder ist für sich verantwortlich in seinem tun.
      Na ja @Micha1207, schwere Bergschuhe sind es nicht wirklich. Es sind Meindl Island, eingestuft B/C.

      Warum recht schwere Schuhe? Zunächst bin ich ja oft im Fjäll unterwegs, da sind höhere Schuhe überaus von Vorteil. Dann laufe ich öfter in der Nacht und schaue fast nie auf die Wege und tapse so mit mit meinen ca. 100 kg in der Gegend umher.
      Wenn dann auch noch bis zu 10 Stunden täglich bis zu 25 Kilogramm auf dem Rücken drücken, erachte ich stabilste Schuhe als richtig.

      Bei ExtremExtrem hatte ich ohne Tape oder Pflaster keine Blasen oder vergleichbares. Auch habe ich das Schuhgewicht nicht wirklich gespürt.
      Letztes Jahr bin ich 4 Wochen in den Pyrenäen auf dem GR11 ausschließlich damit gelaufen und es war ebenfalls perfekt.

      Zur Zeit nutze ich zusätzlich ein leichteres Stiefelpaar, Meindl, um bei großer Hitze auf den Kanaren oder Madeira zu laufen. Geht auch gut.
      Aktuell habe ich mir ein Paar Meindl X-SO 70 Mid GTX gekauft. Das ist natürlich gegenüber dem Island ein Vorteil von 500 gr. je Schuh. Ich werde hier mal meine Erfahrungen sammeln und berichte anschließend gern. @Micha1207 bist ja in Franken dabei.



      Darüber hinaus nutze ich Wandersandalen und Halbschuhe von Keen. Läuft auch top. Aber halt nicht für richtig lange Dinger >30 km.

      Warum Keen und Meindl? Ich hab recht breite Füße und die Marken sind perfekt.

      Ach so...meine ersten Erfahrungen über >100 Kilometer habe ich im Jahr 2011 in Nordschweden gesammelt. Dauerregen, Kälte, große und schwere Rucksäcke. Alle "Salomon"-Träger landeten im Sanitätsbereich, da die permanente Feuchtigkeit die Füße zerlegt hatte. Ich hatte mit dem Meindl Island nüschts! ;)
    • Moin
      Ich habe Gestern mal eine 8 gelaufen. Das Auto an einem Waldweg abgestellt und die erste Runde ca. 11KM mit Halbschuhen gelaufen. Der Boden war an offenen Stellen mit ca. 2CM Schnee bedeckt. Wieder beim Auto angekommen hab ich mir Stiefel angezogen und die zweite Runde in Angriff genommen. Die zweite Runde betrug ungefähr 12KM. Mittlerweile war der Schnee nur noch in ein paar Schattenlagen vorhanden , da die Sonne alles weggeschmolzen hatte. Beide Runden führten sowohl über Waldwege, als auch querfeldein durchs Gelände.
      Fazit : mit Halbschuhen laufe ich deutlich vorsichtiger und schaue genauer, wo ich hintrete. Ebenso fühle ich mich beweglicher in Halbschuhen. In den Stiefeln habe ich ein sichereres Laufgefühl , bin aber auch ein paar mal gerutscht. Ob das jetzt an den jeweiligen Sohlen der beiden Vergleichskandidaten liegt ( Stiefel sind ca. 7-8 Jahre alt und wurden vor zwei Jahren das letzte mal neubesohlt , Halbschuhe sind ca.6-8 Monate alt ) , oder an dem jeweiligen Laufstil mit den jeweiligen Kandidaten, kann ich nicht genau sagen.
      Die Bewegungsfreiheit mit den Halbschuhen sagt mir auf jeden Fall mehr zu. Da , wo es geht , laufe ich lieber mit den Halbschuhen und wo es angebracht ist , ziehe ich dann doch die Stiefel an.

      Gruß, Christian
    • Ich hab schon lange keine Stiefel mehr weil ich mich in Halbschuhen sehr wohl fühle. Meine Erfahrungen: Früher immer dicke Stiefel zum wandern und trekking (mehrere Tage mit üblichen Gepäck). Im Vergleich zu Stiefel sind meine Halbschuhe eine Wohltat beim latschen. Ist so ein Hikingschuh (Maddox), schön leicht. Und auch am Lager oder im Dorf/Stadt praktisch. Weil ich (zwar selten) aber immer mal wegrutsche ist mir der sichere Halt durch seine extreme Laufsohle wichtiger als so ein Klopper am Fuß, der, auch wenn er nnoch so gut geschnürrt, nicht immer vorm umknicken schützt. Ich fühle mich auch sehr sicher in diesen kleineren, leichten aber festen Schuhen. ich klettere nicht, nur lange wandern mit gepäck.
    • Ich liebe meine schweren Meindel die ein paar hundert Km auf den Sohlen haben.
      Vor ein paar Jahren habe ich angefangen mehr zu laufen - Hindernisläufe. Fisherman’s Strongmanrun um den wohl bekanntesten (aber sicher nicht meinen Favoriten) zu nennen. Größenordnung 20km und mit nem Haufen bescheuerter Hindernisse. Schwimmstrecken, knietiefer Schlamm, Hangelstrecken...
      Hab mir viel Gedanken über die passenden Schuhe gemacht, war schließlich in nem gescheiten Sportgeschäft: Füße vermessen, Gangbild analysiert... dort habe ich mir dann einen Laufschuh (Brooks Ghost) gekauft.
      Ich liebe diesen Schuh. Er passt perfekt zu meinen, im Vorderfuß recht breiten Füßen, er ist federleicht und trocknet - auch nach Schwimmstrecken - sau schnell wieder.
      Derart begeistert nach dem ersten Lauf mit den Teilen habe ich auch für die normalen Touren auf diesen Schuh umgestellt.
      Wie @MacGyver schreibt - man spürt worauf man läuft und läuft damit auch viel bewusster und sensibler.
      Die schweren Meindel nehm ich immernoch gerne wenn es kälter draußen ist, ich nasse Füße ausschließen möchte oder ich halt in schwerem Gelände unterwegs bin - ansonsten liebe ich meine Ghosts.
    • Die letzte Woch hat es wieder gezeigt, dass der Tipp von @Tipple goldwert war. Der Salomon XA Pro ist ein wirklich sehr guter Halbschuh. Sowohl im Alltag, als auch auf 20 Km (Tages-)Etappen ist es erleichternd, einen solch guten Halbschuh/Trailrunner zu tragen. Das wird auch für die Zukunft so bleiben.

      In der kalten, ungemütlichen Jahreszeit steige ich allerdings wieder um auf den Jalas Fantom Drylock oder Redback Boots.

      Gruß waldhueter
    • Bei gemäßigten oder wärmeren Temperaturen trage ich gerne leichte Trekkingschuhe. Damit habe ich nie Probleme gehabt. Da sie nicht wasserdicht sind, läuft Wasser auch wieder raus. Mit meiner Doppel-Socken-Strategie ging das bislang immer fein.

      Wanderstiefel würde ich bei Touren über Geröll vorziehen, oder bei Schneetouren, wo es darauf ankommt, die Knöchel vor Einwirkungen von außen zu schützen, z.B. scharfe Kanten.

      Generell fühle ich mich mit Halbschuhen beweglicher und besser in der Lage, auf Unebenheiten zu reagieren. Bei Wanderstiefeln habe ich immer ein bißchen das Gefühl, dass der hohe Schaft ein potentielles Risiko darstellt: Beim Abknicken kann ich mit dem freien Fußgelenk besser reagieren als mit Wanderstiefeln.

      Dadurch, dass ich regelmäßig Sport treibe, sind meine Fußgelenke stabil und können gut mit Unebenheiten umgehen. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals mit Halbschuhen den Fuss verknackst zu haben.
      Nicht lamentieren, sondern fakturieren.