Umrüstung/ Ausbau eines SUV zum Softroad Overlander [Input gefragt]

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    • Hier mal meine aktuelle Tischvariante.
      Es ist zwar kein SUV, aber evtl kann der Eine oder Andere die Idee verwenden.
      Mein Innenraum besteht aus zwei Längssitzbänken. Um daraus eine Liegefläche zu machen, lege ich einfach zwei Pappelsperrholzplatten ein.

      Was mir bisher fehlte, war ein Tisch.

      Indem ich die grössere Sperrholzplatte mit einem L- Winkel in einen anderen L- Winkel hänge, erhalte ich jetzt eine abnehmbare, multifunktionale Tischplatte.





      Notwendig war noch eine weitere Abstützung mit einem Klappfuß.
    • In Deinem Ausbau kann man ja getrost seine Freunde zum Kartenspiel einladen @Emil_Strauss und gegen Deine Villa ist mein SUV platzmäßig bloß eine Hundehütte ;)

      Hab mir einen Adapter für die MSR Dromedary Wasserblasen besorgt. Ist von Katadyn und nennt sich 'Shower Adapter', da meine Wassersäcke ebenfalls 63mm haben passt zumindest das Gewinde, das Dichtungskonzept ist zwar etwas anders und an den MSR Dromedary Bags fehlt die die Flachdichtung, hoffe das dichtet trotzdem zuverlässig. Bei Katadyn sitzt der Auslauf am Boden was ideal für den Duschbetrieb ist. Bei MSR halt auf der flachen Seite, funktionieren sollte es aber trotzdem ein Praxistest steht noch aus.





      Was mich bei den Schweizer Armeewassersäcken noch interessieren würde: Kann ich davon ausgehen dass der 'Gardena'-Umbau eigentlich aus 2 Teilen besteht: Eine Tauschmuffe die den orig. Verschluss ersetzt m. eingeschraubtem Kugelventil und zusätzlich die Schlauchverlängerung m. Brausekopf die mittels eines Gardena-Bajonettverschlusses dann direkt an den Absperrhahn angestöpselt wird? Zum Befüllen wird das Gewinde an der Muffen-Überwurfmutter abgeschraubt, eigentlich genau so wie mit dem Originalventil dieses Wassersacks?
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      Frischluftdeppert
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      Damit's hier nicht einschläft, schlage ich vor wir gehen weiter im Programm:

      4/ Werkzeug u. Bergeausrüstung; Unterbringung, Ersatzteile

      Meinen Forester besitze ich noch nicht allzu lange, hab aber mittlerweile den Eindruck gewonnen dass es ein eher zuverlässiges Vehikel ist und dank schlichter Ausstattung können die üblichen Gimicks die gerne Problemchen machen erst gar nicht hops gehen ... Dementsprechend soll das Werkzeugzeugsortiment minimalistisch gehalten werden, d.h. nix spezielles an Tools und der Verzicht auf schwergewichtige Sachen wie einen kompletten Stecknussen- oder Gabelschlüsselsatz. Was auf der Liste steht sind z.B. 1-2 Rollgabelschlüssel, eine Wasserpumpenzange, 2-3 Schraubendreher, ein großes Multitool, usw. so dass einfache Sachen wie lockere Teile zu fixiern, etc. mit etwas Improvisation möglich sind. Für Auspuff od. Kühlerschlauch ein längeres Stück starken Drahtes, ein dünnes/ biegsames Blech m. 2 Schlauchklemmen und gut ist's. Für Geschichten an der Karrosse wie z.B. gesplittertes od. gebrochene Verkleidungsteile aus Plastik, verbogene Blechteile, etc. 2 Rollen starkes Gewebeband (Gaffa od. Duct Tape) sowie ein paar Blechschrauben in unterschiedlichen Längen/ Stärken.

      Ein Set Starterkabeln ist im Kofferraum, falls die Batterie mal keinen Saft hat. Als Wagenheber belasse ich den originalen im Subi und ein Reserverad in Originalgrösse wohl eins der wenigen Dinge welche die Bezeichnung 'Ersatzteil' tatsächlich verdient. Ob ein portabler 12V Kompressor mit Luftschlauch sowie ein Reifendruckmesser für meinen Einsatzzweck zwingend ist bin ich mir nicht sicher, hab dieses Equipment mal mit großem Fragezeichen versehen.
      Zur allfälligen Ergänzung von Betriebsmitteln ein gefüllter 5 Liter Treibstoffkanister, 1L Motoröl, 0.5L Kühlerfrostschutz sowie 0.5L Scheibenreiniger.
      Frage in die Runde: Hab ich was wesentliches vergessen bzw. was würdet Ihr so mitnehmen u. für abseits der Asphaltstrassen empfehlen?

      Das Thema Bergewerkzeug wurde ja im Faden 'Sinnvolle Bergeausrüstung für SUV' schon eifrig diskutiert und ich muß gestehen dass ich hier noch nicht viel aufgerüstet hab. Bei meinem 'Schneeausritt' vor ca. 2 Monaten hab ich wieder mal gemerkt dass eine kleine Lawinenschaufel ein echt niedliches Tool ist aber einfach zu dürftig um da massig was zu bewegen - selbiges gilt für den kurzen BW-Klappspaten. Hier werde ich mir eine solide Gartenschaufel mit fixem Stiel besorgen und zusätzlich eine ca. 1m lange Brechstange um schwerere Felsbrocken weghebeln zu können - eine Spitzhacke möchte ich nicht mitnehmen. Das kurze Beil mitsamt kleiner Klappsäge wird sicherlich gegen größere Varianten ausgetauscht, event. eine 50cm Axt und die Silky Bigboy da diese ein ca. 36cm langes Sägeblatt besitzt damit auch entsprechende Performance gegeben ist falls man mal einen umgestürzten Baum wegräumen muss.

      Was Anfahrhilfen betrifft werde ich kurzfristig entscheiden ob die vorhandenen Schneeketten mitkommen, bei unserer größeren Ausfahrt in die Westalpen würde es durchaus Sinn machen. Ein 2er Set Waffle-Boards ist so ziemlich die einzige Anschaffung die ich inzwischen getätigt habe. Dabei handelt es sich um Gitterroste (ca. 96x36x4.5cm) aus GFK, also einem glasfaserverstärkten Kunststoff. Sie werden gern z.B. als Lichtgitter bei Kellerfenstern verwendet und sind entsprechend belastbar, allerdings schwergewichtig. Gegenüber speziellen Offroad Recovery-Boards a lá Max Trax & Co sind sie vergleichsweise kostengünstig zu haben. Mit dabei sind 6-8 Sandsäcke aus Plastikgewebe die bei Bedarf aufgefüllt werden können z.B. zur Überbrückung von Rinnen, Stufen in der Fahrbahn, etc.

      An Bergeequipment möchte ich ein paar handelsübliche Hebegurte mitnehmen mit 2to WLL, sind die mit verstärkter Schlaufe an jedem Ende: 1 Stk. mit 6-8m zum abschleppen od. rausziehen, 1 Stk. mit 3m sowie 2 Stk. mit 2m Länge zur Befestigung des Abschleppgurtes am Fahrzeug, dazu kommen 2 starke Schäkel in Omega-Form aus Stahl. Als Sicherungshilfe bei Absturz- oder Abrutschgefahr 1-2 Lastsicherungs-Ratschengurte 50mm x 5m und 2to Haltekraft sowie Karabinerhaken anstatt der üblichen J-Haken. Auf eine (Hand-)Winde möchte ich verzichten, da ja bei der größeren Ausfahrt ein Zweitfahrzeug dabei ist das allfällige Bergehilfe leisten kann.
      Frage zum Bergeequipment: Fällt Euch noch was ein, was würdet Ihr einplanen?

      Die Unterbringung von dem ganzen Gerödel macht mir aktuell weniger Kopfzerbrechen, 2 Plastikwerkzeugboxen sind vorhanden und da kommen Bergezeug, Teile u. Werkzeug rein und werden im Lastkorb am Autodach untergebracht. Die Waffle-Boards werde ich ebenfalls im Dachkorb unterbringen, das Reserverad mitsamt Wagenheber verbleibt an seinem Platz unten im Kofferraum. Ist zwar im Bedarfsfall eher ungünstig da ich den Innenausbau rausgeben muss, ich möchte es aber nicht oben aufs Dach hiefen müssen ...
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      Frischluftdeppert
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      So eine Diagnose Schnittstelle haben wohl viele Offroader mit dabei @Emil_Strauss, bin mir nicht sicher ob's in meinem Fall tatsächlich zielführend ist? Ich beschäftige mich sonst eigentlich nie mit Autoschrauben und bemerke alle paar Jahre mal (wenn nämlich die eigene Karre muckt) wie selbst die Profis Mühe haben mit der korrekten Fehlerzuordnung, wenn da mal 300-400 Fehlercodes aufschlagen welche dann doch nur auf 1-2 Fehler zeigen - und wenn erst mal unbedarft gelöscht kann man sich ursprüngliche Fehlerursache sowieso aufzeichnen ...
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      Frischluftdeppert
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      @bugikraxn
      Wo willst denn lang fahren, dass du befürchtest dich festzufahren?

      Mit meinem alten Impreza sowie jetzt mit dem Forester bin ich noch nie stecken geblieben. Und die habe ich schon quer über die Panzer-Tracks im Militärgebiet gelenkt.
      Egal ob Sand, Fluss, Schnee, Eis oder tiefer Schlamm, ich hab nichts gefunden wo die Kisten nicht aus eigener Kraft wieder raus gekommen wären.


      Ein Subaru gibt auch keine Schwachsinnsfehler raus :thumbup:

      Mit der dem OBD-Auslesegerät beiliegenden Fehlertabelle kommt man schon gut klar.


      Ich hab auch mal ein paar alte Bilder rausgekramt, wie ich bisher in dem Forester genächtigt habe, glaube ist recht ähnlich wie du das oben beschrieben hast.



      Besten Gruß,
      der Hillbilly

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Hillbilly89 ()

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      Ein Audi oder BMW aus aktueller Serie hat so um die 40 elektron. Steuergeräte verbaut, mein alter Subi nichtmal 15 und da hoff ich doch dass sich die Kiste nicht jedes Problemchen 'merkt' ;) Wird da neben dem eigentlichen Schnittstellenadapter z.B. auch ein Anzeigegerät mit Display/ Tastatur benötigt oder genügt hierfür eine Handy-App? Welche Geräte oder Adapter könntet Ihr empfehlen @Emil_Strauss und @Hillbilly89?

      Super Bilder, da kann ich mir was abschauen - danke fürs zeigen @Hillbilly89. So ähnlich sollte mein Arrangement im Kofferraum später ebenfalls mal aussehen - auf einer Seite ein (Not-)Schlafplatz und darunter ein Auszug f. Kocher/ Küchenutensilien sowie die Kühlbox auf der Fahrerseite. Ein paar Info zu meinen Zielgebieten gab's im Eröffnungsbeitrag bereits und ich denke da eher an abgelegene Gebiete im Alpenraum sowie das Befahren alter Pass- und Militärstrassen vor allem in den Westalpen oder im italienisch-slovenischen Grenzgebiet. Ist jetzt nicht wirklich offroad-like, aber je nach Verhältnissen kann das durchaus auch mal happig werden. Hab meinen Forester erst kürzlich im Schnee versenkt, man soll halt doch auf keinen Langlauflopien mit einem SUV fahren: Schneeausritt. Mir kam zum Glück ein Traktor zu Hilfe und der hat mich wohl vor stundenlangem Schneeschaufeln bewahrt ...
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      Frischluftdeppert
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      Ich hab mir bei Amazon so einen OBDII Adapter zugelegt:

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      Gibt es wahlweise als Bluetooth oder Wifi Version, ich habe inzwischen beides weil mein Altes Cat S60 den Wifi Adapter nicht erkannt hat.

      Dazu nutze ich die App Torque Pro, damit kannst du verschiedene Telemetriedaten auch während der Fahrt auslesen. Fehlerspeicher anschauen und löschen geht natürlich auch, ist halt nützlich wenn das Fahrzeug wegen einem sporadischen Fehler in den Notlauf geht.

      Grüße

      Tobi
    • Neu

      Ich hab nen ganz simples OBD2 Gerät.

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      Ich hab zwar auch noch einen der über Bluetooth in Verbindung mit dem Handy funktioniert, aber das sagt mir nicht so zu. Man ist halt auch auf das Handy und die App angewiesen. Funktioniert aber sonst auch tadellos.

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      Gruß,
      der Hillbilly
    • Neu

      Der OBD Scanner ist auf der Liste, so ein kleiner Adapter sieht zumindest leistbar aus und wird nun auch nicht das große Loch ins Budget reißen ;) Der nächste Themenbereich ist ziemlich unabhängig von Kofferraumausbau & Co und ich merk schon dass sich ständig neue Fragen ergeben je intensiver ich mich mit der Sache beschäftige und so ein rundes Ganzes hat sich noch nicht wirklich rauskristallisiert. Fürchte dass die größten Fragezeichen sowieso erst aufschlagen wenn's ans umsetzen und die Erprobung dieser 'Rig' geht! Möchte daher direkt das nächste Topic anschneiden:

      5/ Navigation u. Kommunikation

      Navigation: Die Eignung der üblichen Auto-Navis für Routenfindung abseits asphaltierter Straßen ist nicht wirklich prickelnd und ich gedenke hierfür ein günstiges Handy mit etwas größerem 6" Display (oder mehr) einzusezten bzw. alternativ ein 7" bis max. 8" Tablet. Mein aktuelles Handy ist dank 4.6" Display sehr kompakt, eignet sich als Autonavi gar nicht mal soo schlecht - man muss ja nur einer markierten Linie nachfahren ;) Hab bis dato eher wenig Erfahrung beim Off-Piste navigieren, kann mir aber gut vorstellen dass ein mikriges Display hinderlich ist wegen der mangelnden Übersicht? Tablet & Co sind nun mal wesentlich flexibler und universeller nutzbar als die speziellen Navi-Teile welche außer der Navigationsfunktion nicht viel 'drauf' haben. Zudem ist die Auflösung üblicher Navis recht mau im Vergleich zu aktuellen Tablets bzw. Handys, von der Akkulaufzeit spreche ich erst gar nicht. Guter GPS-Sensor, Daten-SIM (besser Dual-SIM Option) und Naviapp inkl. Offline-Karten sowie ein helles und tageslichttaugliches Display sind 'must-have' Ausstattung wenn ich tatsächlich was neu anschaffen müsste. Da das gesuchte Gerät SIM-fähig sein soll, scheiden die allermeisten günstigen 8" Tablet aus der Android-Welt leider aus. Bei den Äpfeln ist die Auswahl zwar besser was LTE Mobilfunkfähigkeiten betrifft, dafür muss man generell deutlich mehr ausgeben. Fürs Kartenstudium wäre zugegeben ein großes Tablet mit Display-Verhältnis 4:3 super, doch sowas ist schlicht viel zu wuchtig für's schmale Forester Cockpit. Selbst ein kleines 8" Tablet a lá iPad Mini oder Samsung Tab Active verdeckt womöglich die Sicht - nicht nur auf die Fahrbahn, sondern auch auf Anzeigen im Cockpit oder blockiert gar Bedienelmente/ Schalter. Dieses Datenhandy oder Tablet soll an einer Konsole irgendwo am Armaturenbrett angedockt werden oder zur Not mit Saugnapf an der Windschutzscheibe, Ladestrom aus dem 12V Zigarettenanzünder. Die Idee dieses Mobile-Device eher auf der Beifahrerseite zu plazieren finde ich smart. So könnte ein allfälliger Copilot während der Fahrt nicht nur bei der Navigation unterstützen, sondern event. auch diverse Internetrecherchen z.B. zum nächstgelegenen Campingplatz, Trail Head, Tankstelle, Restaurant, usw. übernehmen, was auf einem größeren Display einfach komfortabler geht als auf so einem 4.6" Handy-Miniding wie ich es aktuell habe. Da nicht erkennbar ist wo der Beifahrer-Airbag verbaut wurde besteht im Crashfall ein Risiko und wer will schon dass einem ein Tablet mitsamt Halterung entgegengeschossen kommt. Zudem konnte ich zur Fixierung links seitlich bzw. oberhalb des Handschuhfaches nicht wirklich was vertrauenserweckendes und professionelles im I-Net finden, da müsste wohl improvisiert werden. Event. kann ich einen Haltbügel basteln und ans Armaturenbrett kleben, fürchte allerdings dass übliche Gaffa-Klebebänder bei Hitze ihren Geist aufgeben und ein schwereres Tablet dann irgendwann runter kracht oder in einer Kurve in die Seitenscheibe deppert ...
      Fragen: Eignet sich ein Handy mit 5.7-6" Display fürs Offroad-Navigieren, bzw. was würdet Ihr als Mindestgröße empfehlen? Macht es eventuell Sinn ein größeres Tablet (oder einen Laptop) zur Routenfindung u. Vorabplanung mitzunehmen sowie ein kleines Handy als Zweitgerät lenkernah zur eigentlichen Navigation während der Fahrt? Wo würdet Ihr ein kleines Tablet platzieren bzw. welche Konsolen/ Befestigungssyteme haben sich bewährt (Herstellertips erwünscht)? Welche Apps mitsamt Offline-Karten eignen sich für Navigation On- und vor allem Off-The-Road am besten (OSM, TomTom, Locus, oder andere)? Welche vernünftigen Apps könntet ihr sonst noch empfehlen für's Offroaden und Overland-Campen?

      Bei meinem Forester hat der Autobauer ein wuchtiges Radioteil mittig an der Konsole platziert und die Stelle wäre an und für sich gar nicht schlecht für eine kleines Tablet mit Navifunktion. Hab im Internetz einige DIY Geschichten entdeckt wo sich Leute ein Standardtablet als Radioersatz eingebaut haben, was entsprechenden Aufwand bedeutet und ich möchte mir sowas nicht wirklich antun. Hab nun zufällig bemerkt dass es fixe Ersatzmodule als Austausch für die Radio- CD Wechslereinheit gibt, welche in den 2x DIN Einschub montiert werden. Sie basieren auf Android und bringen die Navifunktion gleich mit, Kosten liegen auf ähnlicher Höhe wie ein SIM-fähiges 8" Tablet.
      Frage: Hat jemand Erfahrung mit solchen austauschbaren Standard-Navimodulen und könnt Ihr sowas empfehlen?

      Kommunikation: Ein Mobiltelefon ist selbstverständlich immer dabei, das telefonieren gestaltet sich in manchen Alpentälern wegen mangelnder Netzverfügbarkeit echt schwierig bzw. ist hinter der eigenen Staatsgrenze infolge allfälliger Roaminggebühren und vor allem saftiger Auslandstarife oftmals teuer. Kommunikation ist wichtig sobald man im Konvoi unterwegs ist oder Pannenhilfe vom Tourenbuddy benötigt bzw. ein Mitfahrer als Einweiser fungiert. Hab keine CB-Funklizenz und auch kein geeignetes Funk-Equipment, ich möchte auch keine Antenne außen am Fahrzeug anbringen was allfällige Kabelfdurchbrüche mit sich bringt. Als Alternative hätte ich handelsübliche PMR Funkgeräte gesehen welche keine Lizenzen erfordern, kostengünstig sind und je nach Modell bis 10km Reichweite haben (wohl im günstigsten Fall?). Selbstvertändlich ein schlichtes Handheld-Desig, das Gerät soll auf der Mittelkonsole abgelegt werden, ich will keine Stationärfunke irgendwo ans Auto pfrimen.
      Fragen: Könnt Ihr Geräte empfehlen und sind die Lautsprechermikrofone am Spiralkabel hilfreich für während der Fahrt oder behindern die nur? Sind bei PMR z.B. Frequenzen u. Kanäle (solange unverschlüsselt) zwischen unterschiedlichen Herstellern kompatibel, so dass fabrikatsübergreifend gefunkt werden kann?
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      Frischluftdeppert
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    • Neu

      Halterungssystem würde ich immer Ram Mount nehmen.
      Da kannst du dir alles zusammenstellen.
      Nicht günstig, aber sehr sehr sicher.

      Sinnvolle Apps, bzw installiert und nutze ich
      -campercontact
      - park4night
      Ansonsten benutze ich ein IpadAir, über mein Phone geht das auch ins Internet.
      Installiert aber selten genutzt, ein Huawei Mobile Hotspot. Darüber gehen dann alle Geräte ins LTE.
      Offroad Navigation geht eigentlich über jede Software, die auch OSM Karten nimmt.
      Was ich als mittlerweile schönen Vorteil ansehe, wenn dein Gerät auch noch Google Satbilder anzeigen kann. Also eigentlich ist Google Maps durchaus brauchbar.

      Kommunikation, für deine Zwecke sind PMR bestimmt ausreichend .
      Falls du aber mal im Konvoi fährst, wird immernoch Kanal 16 (4x4) bei den Offroader genutzt.
      Alan Multi42 ist ein häufig genutzes Gerät.
      Aber ehrlich, ein Funkgerät nutzt man eigentlich fast nie.
    • Neu

      ich nutze im Auto entweder mein Smartphone oder ein 10" Tablet, als App entweder OSM oder bei mir im Osten der Republik ganz gut Soviet Military Map, da sind selbst Wald- und Wiesenwege verzeichnet.
      Für Fahrten im Konvoi hab ich nen Midland G9+ mit Lautsprechermikro, das Funkgerät samt Mikro hab ich an der Sonnenblende mittels Gürtelklipp befestigt und kann bei Bedarf eben fix das Mikro in die Hand nehmen.
    • Neu

      Ich würde noch ein 1-2 Stk.18mm Sperrholzbrettchen von 25x25cm
      mitnehmen. Damit ist der Wagenheber auch in sumpfigen
      Gelände weitgehend nutzbar. Auch kann man eines der Brettchen
      prima unter den festgefahrenen Reifen legen.
      Dann noch ein paar flexible Kabelreste von 1,5mm² so dass man
      durchgescheuerte Kabel flicken kann.
      Dazu noch eine Wasserflasche die zu 80% befüllt ist. So kann
      die auch ruhig mal einfrieren ohne zu platzen.
      OBD ist immer sinnvoll.
      Sei es um einen sporadischen Fahler zu löschen, so dass
      man eventuell ohne Notlauf weiter fahren kann. Manchmal
      kann man den Fehler googlen (falls Netz) und vor Ort
      reparieren. Mir passiert mit einer Starksicherung auf der Batterie,
      welche altersbedingt das ABS ausfallen ließ.
      Aber man kann auch prima ohne ABS fahren. Ist ja nix anderes
      wie früher.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!