Kaufberatung für gebrauchte Drohne gesucht

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    • Kaufberatung für gebrauchte Drohne gesucht

      Hallo,

      ich suche eine gebrauchte Drohne.
      was soll sie können, bzw wofür möchte ich sie verwenden?
      Da wir eine Tour in den hohen Norden geplant haben, würde ich gerne Flugaufnahmen unseres Fahrzeuges und evtl. von Natursehenswürdigkeiten machen wollen. z.B Wasserfälle, Seen etc
      Die Drohne sollte daher eine Objektverfolgung haben und eine hochwertige Kamera. 4K wünschenswert.
      Sie sollte kompakt sein aber dennoch nicht von leichten Winden verblasen werden.


      Was ich nicht will, Drohne über zwei Kilo, ich will keinen weiteren Sachkundenachweis machen wollen.
      Wer von Euch hat Drohnen im Einsatz und wie sind die Erfahrungen?
    • Mein bescheidener Hinweis: nimm eine Drohne mit GPS, die sind gerade für den unerfahrenen Benutzer deutlich leichter zu steuern. Wie viel willst du denn ausgeben, denn auch bei Drohnen kosten die eierlegenden Wollmilchschweine deutlich mehr (geht schnell mal in die Tausender) als das gute Standartmodell mit FullHD (1080p).
      Noch ein Erfahrungewert: es gibt sehr unterschiedliche Aussagen zur "angeblichen" Gesetzeslage zum Thema Drohnen in Deutschland (drohnen.de/vorschriften-genehi…drohnen-und-multicoptern/). Erste Frage sollte bei allen Vögeln, die man draußen starten will sein: deckt meine Haftpflichtversicherung Schäden, die durch Drohnen verursacht werden ab, oder brauche ich eine spezielle Drohnenversicherung (drohnen.de/vergleich-quadrocop…lticopter-versicherungen/). Die meisten Versicherungen machen das nämlich (noch) nicht und bieten es nicht mal als Zusatz an.
      Zur Kamera: nicht nur die Auflösung ist entscheident, auch die Aufhängung der Kamera - sehe ich jeden Ruckler auf der Aufnahme oder hat die Kamera z.B. einen Gimbal (drohnen.de/4602/was-ist-ein-gimbal-bildstabilisierung/). Hat die Kamera eine 120° Froschaugen-Blick, oder einen kleineren Blickwinkel, dafür aber ein unverzerrtes Bild.


      Mein Sohn hat sich zu Weihnachten eine Drohne (bis 300 €) gewünscht. Das vierte Modell ist es dann geworden (amazon.de/HELIFAR-Quadrocopter…=8-1-fkmrnull-spons&psc=1)
      Aber dieses Modell wird deinen Anforderungen nicht entsprechen vermute ich mal. Wir sind damit sehr zufrieden.
      Wenn ich mich recht entsinne wollte aus @'ol''greenhorn 's Sippe mal jemand eine Drohne verkaufen. Ich weiß aber nicht, ob das noch aktuell ist.

      Gruß
      Amon

      PS: und natürlich das "Nummern"schild für die Drohne nicht vergessen... echt, kein Scherz (shop.drohnen.de/)
      Da geht noch was! :thumbup:
      Mir scheint die Sonne aus dem ... Kabel :rolleyes:
    • Hallo, ich fliege seit einiger Zeit Drohne.
      Leicht und windstabil sind Dinge, die so nicht zusammen gehen. Die meisten Drohnen geben bei Wind schnell auf. Da müsstest Du dann auf Hexacopter gehen, die sind deutlichst windstabiler. Und deutlich größer. Wobei Dich das ja eher weniger schreckt wenn Du eine Phantom mitnehmen möchtest.
      Bevor Phantom würde ich allerdings definitiv Parrot fliegen wollen, aber das ist meine Meinung.
      Ich fliege aktuell eine Mavic Pro 2, die ist sehr klein und kann überall mit hin. Und fällt auch dem Zoll nicht auf. Dann noch eine Yuneec H 520 und H Plus.
      Meine Drohnen kannst Du gern einmal fliegen wenn Dir der Weg zu mir nicht zu weit ist.
      Eine Drohne in seriösem Rahmen ohne GPS kenne ich nicht. Mit schlechtem GPS gibt es einige.
      Gern weitere Fragen.
      Im Norden ist das übrigens viiiiiiel schlimmer als in DE. In Schweden beispielsweise sind Kameradrohnen verboten...
      „Wenn uns uch Täler und Flüsse entzwei’n
      Baue mir Bröcke, die uns verein
      Dofür kämpfe mir, su schläht uns Hätz
      Un die Hoffnung, die stirv zoletz.“

      Cat Ballou
    • Ich habe die Parrot Anafi und kann nicht klagen. Gewicht, Flugzeit, 4K, Flugprogramme (stellenweise kostenpflichtig), Windstabilität und Geschwindigkeit sind alle in
      dem Bereich was du dir erwartest. Ich habe mir noch ein zweites Akku (ca. 100€) gekauft und kann somit auch erstmal im Vorfeld die "Einstellung" abfliegen.
      Da du ja sicher über ein modernes Markenhandy verfügst, solltest du bei der auch keine WiFi-Probleme haben.
      Eine feuerfeste Plakette klebt an meinem Papagei. Eine Versicherung habe ich mir bis dato gespart , da ich oftmals in "verbotenen" Bereichen fliege. (weiterer Vorteil
      der Anafi. Sie hat (noch) keine Flugverbotszonen auf dem Chip)

      Frage an die Rechtsexperten: Zahlt die Versicherung später auch dann, wenn ich absichtlich in einer verbotenen Zone fliege?

      LG
      Is(s)t gern in der Natur
    • Es gibt keine verbotenen Zonen in dem sinne. Verboten ist definitiv nur Behörden, bzw. Streitkräfte. Für quasi alles andere gibt es ja eine Aufstiegserlaubnis. Die kostet Geld, manchmal auch etwas Nachweisarbeit (Nachtflug = Beleuchtung, manchmal keine Freigabe für Quadkopter, und so weiter).
      Falls Du kontrollierten Luftraum meinst: Wenn Du da aufsteigen darfst (Erlaubnis, Anmeldung beim Tower) zahlt auch die Versicherung. Falls du die Haftpflicht meinst. Falls Du da ohne Erlaubnis aufsteigst und mit einer passagiermaschine oder so kollidierst zahlt die eher nicht.
      Generell zahlt eine Versicherung immer bei Fahrlässigkeit (sonst gäbe es ja keinen Unfall), nie aber bei grober Fahrlässigkeit.
      „Wenn uns uch Täler und Flüsse entzwei’n
      Baue mir Bröcke, die uns verein
      Dofür kämpfe mir, su schläht uns Hätz
      Un die Hoffnung, die stirv zoletz.“

      Cat Ballou
    • recht ist ja nicht ganz mein Thema, allerdings kann ich mal einen DrohnenProfi fragen. Also jemanden, der mit den Einsätzen seinen Lebensunterhalt verdient.

      Vorab meine unwesentliche Meinung dazu.
      Eine Haftpflichtversicherung für die Dinger sollte man so oder so haben. Egal, ob man nun friedlich überm Felde fliegt oder sich in verbotenen Zonen verwehen lässt, letzteres kann bei Wind ja schon mal passieren...
      Die Haftpflicht greift immer dann, wenn ein Schaden fahrlässig verursacht wurde. Z.b. eine Windböe fegt das Ding bei der Landung gegen einen Pkw. Kann den besten Piloten passieren.
      Bei grober Fahrlässigkeit sieht das schon anders aus, da kann die Versicherung die Leistung meines Wissens verweigern. Beispiel: ihr fliegt mit einem fast leeren Akku in der Hoffnung, dass das Ding nicht auf die Menschenmenge vor euch fällt. Sieht nicht gut aus....

      Von Vorsatz wollen wir nicht reden, dann gibt es a) nix von der Versicherung und b) eins auf die Mütze!

      Rechtsstreitigkeiten und Ordnungsgelder zahlt die Haftpflichtversicherung ohnehin nicht.

      Mein Rat: Versicherung abschließen und absonsten darf man nur eines NICHT: sich erwischen lassen! Aber das wusstest du ja schon vorher.

      Guten Flug

      Steuermann
      Edit Opsbase war schneller...
    • Generell kann ich noch sehr empfehlen Flugbuch zu führen. App dafür gibt's meist kostenlos. Für Flugverbotszonen gibt's auch noch die App der DFS. Unbedingtes Muss.
      Kopterprofi hat noch eine fantastische App, aber die ist nichts für Grauzonenpiloten. Die ist so genau, dass man quasi nirgends mehr fliegen darf.
      Ich kann auch sehr raten, den Kenntnisnachweis zu erwwerben. Das sind gut angelegte 200.- EUR und es ist wirklich viel sinnvolles wissen, das da vermittelt wird. Zudem wird es dann deutlich einfacher mit der Aufstiegserlaubnis.
      „Wenn uns uch Täler und Flüsse entzwei’n
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      Dofür kämpfe mir, su schläht uns Hätz
      Un die Hoffnung, die stirv zoletz.“

      Cat Ballou
    • OpsBase schrieb:

      In Schweden beispielsweise sind Kameradrohnen verboten...
      Hej hej.

      Nach meinem Kenntnisstand ist das nicht ganz richtig. Allerdings muss man ganz schön aufpassen, wenn man an öffentlichen Orten fliegt und es die Möglichkeit gibt, dass sich dort Personen befinden, die damit nichts zu tun haben (oder haben wollen).

      lfv.se/tjanster/informationstjanster/lfvs-dronarkarta - für die, die schwedisch können.

      Aus diesem Grund gibt es auch vor jeder Geschwindigkeitskontrolle mit einer Kamera ein entsprechendes Zeichen (Achtung, beim Laser werden keine Bilder gemacht und deshalb steht da auch kein Schild und man bezahlt 2000 SEK wenn man 36km/h fährt, wenn 30 erlaubt sind... ;( )

      *winks* Ted
      PS: Ich bin umgezogen. Wer mich sucht, findet mich im Wald ;) .

      "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen." (Ludwig Wittgenstein)
    • @tino79 ist auch Drohnenpilot und die Videos die ich bislang von ihm kenne sind richtig geil was Bildqualität und Bildstabilisierung angeht. :thumbup:
      Er hat auch so eine kleine kompakte, soviel kann ich sagen, glaub ist auch ne DJI.
      Vielleicht hat er ja noch ein paar Infos für dich @Emil_Strauss.

      LG
      Die Gesellschaft braucht eine Ansicht, das Volk braucht eine Religion, gäbe es Gott nicht, müsste man ihn erfinden.<Voltaire>
      Instagram. 8)
    • Ich kann nur was zu meinem Quadrocopter sagen. Ich hab die DJI Mavic Air und finde die was die Bildqualität angeht vollkommen ausreichend.

      Es gibt wohl derzeit nichts kompakteres mit solch guten Aufnahmen, sprich 4K und gut stabilisiert.

      Objektverfolgung hat sie auch und trotz ihrer Größe lässt sie sich auch nicht so schnell vom Wind verblasen.

      Anbei mal ein Beispielvideo. Ist natürlich nachbearbeitet. Die Kreisflüge habe ich automatisch mit Objekterkennung und Kreisflug drumrum machen lassen.

      Einziger Nachteil, Livebildübertragungsstabilität ganz so schön wie mit den größeren von DJI. Sprich auch im gesetzlich zulässigen Radius im Deutschland immer mal wieder kleinere Ruckler.

      Hier nun das Video:



      Falls Du sie mal live begutachten willst kann ich sie gerne mitbringen wenn wir uns demnächst irgendwo treffen sollten.
    • Schönes Video. Gut geflogen. Hast Du das nachbearbeitet? Wirkt sonst sehr dunkel.
      Ich glaube übrigens nicht, dass das auch im Video zu sehende Ruckeln ein Übertragungsproblem ist. Eher ein Problem mit dem Gimbal.
      „Wenn uns uch Täler und Flüsse entzwei’n
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      Cat Ballou

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von OpsBase ()