Kulturelles Erbe der Bushrafter - Datensicherheit, Datenintegrität, Backup für Fotos und anderes

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    • Kulturelles Erbe der Bushrafter - Datensicherheit, Datenintegrität, Backup für Fotos und anderes

      Aus dem "Kurz gefragt" Faden habe ich mal das hier ausgegliedert.

      Wie sichert Ihr Eure Fotoschätze und andere Daten? Welchen Aufwand betreibt Ihr damit bzw. ist es Euch überhaupt wichtig, wie lange die Bilder bzw. Daten überleben?
      Klar, damals als die meisten und uns noch Jung und Hübsch waren, gab es Fotoabzüge auf Papier, Negative, Dias und ein gutes Buch zum Schreiben und reinkleben (hieß wohl "Foto-Album") und heute sind wir alle nur noch hüsch und die Bilder bestehen meist aus 0 und ein kleiner Mangent oder ein Tropfen Wasser zu viel, und da steht nix mehr. :shock:

      nun gibt es die unterschiedlichsten Strategien, Daten zu sichern und der Nachwelt zu offenbaren. Hier ein paar der bekanntesten Beispiele:
      Papier, Papyrrus, Kupfer, Gold, Keramik, Ton oder Stein

      Welche Strategien habt Ihr? Oder sagt Ihr für Eure Bilder / Daten: Nach mir die Sintflut?
    • Hi,
      ich lasse mir dieses Jahr noch ein Buch drucken. Also ein Fotobuch, in dem ausser Bildern auch Texte drin sind. Mag sein es werden auch 2 oder drei Bücher. (Ich habe eine lange Fortbildung gemacht, und da sehr viel Dokumentiert zum Thema Handwerk, Natur, Kultur....das möcht ich mir in Schön erhalten. Für mich....)
      Natürlich übersteht sowas auch keine tausend Jahre oder nen Meteoriten :D , aber es tut ohne Strom. Immerhin.
      No ned hudla.....
    • Üblicherweise hab ich 2 Sicherheitskopien auf unterschiedlichen Festplatten , die in verschiedenen Holzschränken gelagert werden . Dazu noch die "Gebrauchsversion" auf SSD - da gehen die Daten eher verloren , als auf herkömmlichen Festplatten , wenn kein Strom anliegt .

      Bei sehr wichtigen Daten hab ich noch eine Festplatte bei der Verwandtschaft deponiert , vergesse aber ständig sie aktuell zu halten ....
    • In Bezug auf mein digitales Vermächtnis (digitale Bilder und digitale Dokumente) bin ich ganz klar der Meinung, dass es so vergänglich zu sein hat, wie ich selber.

      Die üblichen Sicherungsverfahren (Backup-Geschichten) mache ich natürlich auch. Die interessieren aber doch im Moment nur mich. Ob die mich noch interessieren, wenn ich vielleicht 80 Jahre alt bin, möchte ich in Frage stellen.

      Als "Noch-immer-analog-Fotografierer" habe ich natürlich kartonweise Abzüge und Negative. Aber auch diese werden irgendwann vernichtet werden.

      Am Ende bleibt nichts!
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • Ich habe vor längerem etliche Musikdateien auf USB-Sticks der Spitzenklasse verloren.

      Dennoch befinden sich sämtliche wichtigen Daten von meiner Frau und mir auf zwei verschlüsselten Sticks, welche sich jeweils am Schlüsselbund befinden. Vor allem Scans der wichtigsten Zeugnisse, Versicherungsunterlagen inkl. Rentengedöns, Gesundheitliches, Amtliches und so sollte auch für den Fall eines Brandes oder was auch immer verfügbar sein. Und mein Schlüsselbund dürfte immer bei mir sein. Das Verschlüsselungsprogramm ist mit auf dem Stick, sodass die Dateien auf jedem x-beliebigen Computer geöffnet werden können (sofern ich das PW ein- oder bekannt geben kann.

      Diese Daten befinden sich zudem neben allem? übrigen auf der internen und einer der beiden externen Festplatten. Ein Crash vergangenes Jahr, bei dem glücklicherweise nix verloren ging, hat mich etwas vorsichtig werden lassen.

      Meine Paranoia lässt die Speicherung meiner Daten bei Drittanbietern nicht zu!
      \m/
    • Ookami schrieb:

      sämtliche wichtigen Daten
      Da gibt es es eigentlich nur Folgende:

      - Name
      - Geburtsdatum
      - Wohnort
      - vielleicht noch irgendwelche Kontogeschichten, das wäre es dann aber auch! Zumindest bei mir.

      Die Sachen habe ich eigentlich im Kopf.

      Wenn wir mal von einem schlimmen Unglücksfall ausgehen (zum Bespiel Hausbrand mit Vernichtung aller persönlicher Unterlagen), hat man zwar eine ordentliche Rennerei (ich kann es nachvollziehen, weil ein Freund diesen Fall hatte), aber am Ende kriegt man alles irgendwie geregelt. Daten sind zwar immer wichtiger, aber Menschen (und vor allen Dingen die eigene Familie) sind noch wichtiger!

      Und wenn wir von einem einem noch größeren Unglücksfall ausgehen, wenn vielleicht auch noch andere Teile des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens betroffen sind, dann nutzt irgend ein Datenstick gar nichts mehr.

      Ich bin aber auch eher jemand der der Meinung ist, dass in der Apokalypse ein gut gefüllter Weinkeller wichtiger ist, als die Sozialversicherungsnummer. :D
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • smeagolvomloh schrieb:

      Am Ende bleibt nichts!

      Am Ende bleibt, womit man das Leben anderer berührt hat.

      Alles andere ist letztlich Asche. Wie in "Tradition ist die Weitergabe der Flamme, nicht das Verwahren der Asche.", auch wenn es hier nicht um Tradition geht.


      Oder auch (immer mal wieder bedenkenswert):

      Vieh stirbt, Verwandte sterben / endlich stirbst du selbst.
      Eines weiß ich, das niemals stirbt / das ist der Toten Tatenruhm.
      (Havamal 76)


      Ich nehme Bilder (und Musik), die mir wichtig sind, von einem Medienwechsel zum nächsten mit. Alte Schallplatten habe ich mal digitalisiert. Fotos gescannt. Auf Cds kopiert. Später auf Festplatten kopiert. Und so weiter. Wichtige Papiere liegen zusammen, griffbereit. Und Scans davon sind an verschiedenen Stellen abgelegt.

      Sachen, die mir wichtig sind, und/oder die mich daran erinnern, was mich zu dem gemacht hat, der und das ich bin. Für Nachfolgende wahrscheinlich von keiner großen Bedeutung, und allgemein kulturell ganz bestimmt von keiner Bedeutung.


      Bis dahin soll es aber noch eine Weile sein, und so spreche ich täglich das Gebet: Nicht heute! :)
      Ich weiß, daß ich hing am windigen Baum / neun lange Nächte.
      Der Dachs läßt schön grüßen ...
    • Dokumente habe ich alle in einem Ordner, der einzige rote Ordner im ganzen Haus (mit Ausnahme des Steuerordners meines Microunternehmens).

      Wegen Bildern und Texten....

      Ich bin durchaus mit einer gewissen berechtigten Arroganz gesegnet, und meine Bilder sowie meine Beiträge, selbst die hier im Forum, bewegen sich auf einem durchaus beachtenswerten, teils künstlerisch wertvollen oder sachlich/wissenschaftlichen Niveau.
      Trotz allem, und im speziellen meiner Demut der Welt und dem Kosmos gegenüber sehe ich keinen Grund übertriebene Vorkehrungen zur Datensicherheit zu betreiben. So wichtig bin ich nicht um der Nachwelt meiner Ergüsse zu überliefern. Eine doppelte Sicherungskopie genügt völlig für meine bescheidenen Zwecke.

      Ich habe gesprochen
      Der Grossimperator
    • Ich hab eigentlich alles Wichtige in ner Cloud. Hab ich weltweit von jedem PC mit Internet Zugriff drauf.
      Bissl Geld noch bei Paypal eingelagert und das wars dann auch schon.

      Was theoretisch als längstes übrigbleibt (zumindest bei mir), wären glaube ich die Flint-Splitter aus meinen Zunderdöschen.
      Also nicht viel anders als vor 10.000 Jahren ^^
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)
    • Bush rafter, sind das die mit Packraft oder die normalen Rafter?
      Und muss man als Bushrafter eher so durch den Amazonas, oder reicht ein Mangrovenwald bzw die Everglades?

      @Steuermann den musste ich jetzt einfach mal bringen :dolldrueck: :Squirrel:
      "He´s one of them rangers, dangerous folks they are, wandering the wild"
      "Not all who wander, are lost"
      Plan your dive, dive your plan
      Was ihr den Geist der Zeiten nennt, das ist im Grunde nur der Herren eigner Geist
      Ranger => Betrachtet Dinge aus dem Outdoorblickwinkel "Waldläufer" (5-35km/d)