Drohen nun auch Waldbetretungs-Verbote?

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    • Drohen nun auch Waldbetretungs-Verbote?

      morgenpost.de/berlin/article22…-Verbot-fuer-Buerger.html

      "Angesichts der vielerorts hohen Waldbrandgefahr fordert der FDP-Forstexperte Karlheinz Busen ein vorübergehendes Wald-Verbot für Bürger. "Die Wälder in Deutschland sind extrem trocken, vor allem in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen", sagte der Bundestagsabgeordnete dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Dienstag). Abseits größerer befahrbarer Wege sollten sich derzeit nur noch geschulte Personen wie Förster oder Jäger aufhalten dürfen. "Für alle anderen Personen muss ein Waldbetretungsverbot verhängt werden - mit empfindlichen Ordnungsgeldern bei Verstößen."


      Gut vorstellbar, dass im Zuge der Klima-Hysterie des Klimawandels solche Forderungen in naher Zukunft noch öfters ins Spiel gebracht werden und dann eventuell auch ganzjährig.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Herrn Busen kannte ich bisher noch nicht wirklich. Ich denke, dass er mit dieser Position vollkommen im Gegensatz zum Grundsatzprogramm / Leitbild seiner Partei steht.

      FDP-Grundsatzprogramm von 2012

      Nicht wundern, weshalb ich so was "Politisches" in die Runde werfe. Mit "meinen" Liberalen hadere ich schon seit Jahrzehnten und deshalb messe ich die Worte und Taten ihrer Protagonisten gerne an dem, was sie sich selber zum Leitbild gemacht haben, wohlwissend dass mir aus diesem Programm auch nicht alles zusagt. Und ich hadere und hadere und ... ;)

      P.S. sollte der Beitrag zu politisch sein, bitte löschen.
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • Betretungsverbote, so was kennen wir hier schon länger.
      Das Hohe Venn (Belgien-Deutschland) wird z.B. jedes Jahr im Frühjahr für eine gewisse zeit gesperrt.
      Das dort vorhandene Pfeifengras wenn es trocken ist, brennt wie Zunder.

      Im ganzen "Nationalpark Eifel" gilt ja sowieso ein ganzjähriges Wegegebot in den angrenzenden Wäldern gilt Es während der "Brut und Setzzeit" (1. April bis zum 15. Juli).

      Solche temporären Sperrungen, sind zum teil sehr sinnvoll. Ich selber habe das Venn schon in Flammen gesehen, genauso während meiner BW Zeit die Heide.

      Ist wirklich nicht schön und jedes mal auch ein Verlust für die Natur.
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
      Meine Fotoalben

    • @smeagolvomloh, @Walter

      Es ist nun mal leider so wie auch beim Thema "Messer-Verbot" dass es Themenbereiche sind die aus dem Bereich der Politik kommen uns aber in Ausübung unsere Hobbys tangieren bzw. direkt betreffen können.
      Von daher ist es an diesen Stellen leider gar nicht wirklich machbar die Politik ganz außen vorzulassen, auch wenn ich selbst an sich schwer dafür bin dies so zu handhaben.

      Wenn es um den echten, sinnvollen Schutz der Natur geht, dann bin ich dabei!
      Was wir aber zurzeit hierzulande erleben ist, dass das Thema Klimawandel total hochgepuscht wird und scheinbar über alles gestellt wird. Hinzu kommt die bekannte Skandalisierung der Medien.

      Es gab schon immer heiße Sommer, Trockenperioden, Starkgewitter und während den Sommermonaten erhöhte Waldbrandgefahr.
      Mittlerweile wird jedoch jede hohe Temperatur im Sommer - obwohl die zum Sommer nun mal dazugehört, sonst wärs ja schließlich keiner - jede Trockenphase und jedes etwas stärker ausfallende Gewitter als ein BEWEIS dafür dahingestellt, dass es den Klimawandel so wie im Allgemeinen dargestellt tatsächlich geben würde, mit entsprechend drastischer Begriffs- und Wortwahl.

      Und das wäre vonseiten der Presse ja nicht das erstemal dass eine drohende Katastrophe entsprechend skandalisiert wird.
      Man denke nur mal an die Berichterstattung zum Thema Waldsterben in den 80ern.
      Davor drohte angeblich eine erneute Eiszeit.
      Und dazwischen eine verheerende Überschwemmung wegen Anstieg des Meeresspiegels.

      Fatal ist, dass daraus eben zunehmend mehr Maßnahmen abgeleitet werde.
      Leider finde ich gerade den Bericht nicht mehr. Im Zuge des Waldbrandes vor kurzem in Brandenburg wurde explizit darauf hingewiesen, dass aufgrund des Klimawandels in Zukunft mit deutlich mehr Waldbränden zu rechnen ist.
      Gut möglich dass daraus auch folgerichtig Betretungsverbote ausgesprochen werden.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • Da ist ja ziemlich viel Populismus dabei....

      Betretungsverbote, um Waldbrände zu vermeiden sind in manchen Gebieten und zu manchen Zeiten sehr sinnvoll. Nur weil sich manche Spacken da nicht dran halten bzw. das nicht einsehen wollen ändert nichts an der Tatsache. Ebenso die ansdewren von Walter genannten Punkte.

      Wegen dem "ausgefallenen" Waldsterben - es wurde zu den Zeit sehr viel in bessere Abgasreinigungen investiert. Von daher ist das Ausbleiben eines weitergehenden Waldsterbens eher ein Argument FÜR den damaligen Alarmismus. Zudem ist das Wissen um die Zusammenhänge seit der Zeit erheblich gewachsen. Und, wenn ich durch die Wälder gehe sehe ich ziemlich viele Nadel-Bäume, deren Kronen ziemlich licht sind. Von Entwarnung sehe ich da nichts. Nur wird es kein "Waldserben" geben sondern einen Umbau hin zu anderen Baumarten, die mit der menschengemachten Klimaänderung besser klar kommen.

      Den erwarteten Anstieg des Meeresspiegels in diesem Zusammenhang als Hysterie abzutun solltest du den Menschen in Bangladesh oder in der Südsee erklären ... viel Spaß...

      Und das "Zitat: jedoch jede hohe Temperatur im Sommer - obwohl die zum Sommer nun mal dazugehört, sonst wärs ja schließlich keiner - jede Trockenphase und jedes etwas stärker ausfallende Gewitter als ein BEWEIS dafür dahingestellt, dass es den Klimawandel so wie im Allgemeinen dargestellt tatsächlich geben würde" findest du nur bei den ganz dummen, die den Unterschied zwischen Wetter und Klima trotz der Debatten der letzen 40 Jahre immer noch nicht kapiert haben... . Diese Argumentationsschiene ist nichts weiter als einen Popanz aufzubauen, um dann leichter darauf einzuschlagen. Typisch Populismus.

      Und das man aus der Entwicklung zunehmend Maßnahmen ableitet halte ich dagegen nicht für "Fatal" sondern ein Zeichen der langsam einsetzenden Vernunft.

      Justmy2ct.

      PS. in einem Punkt stimme ich Walter nicht zu, einen Verlust für die Natur stellt ein Waldbrand gerade nicht dar, eher eine neue Möglichkeit des Ökosystems sich auf geänderte Bedingungen (die eben zum Waldbrand geführt hatten) neu zu justieren. In aller Regel ist nach 3 bis 8 Jahren dort wieder eine neue Vegetation (oft früher) entstanden. Manche Ökosysteme sind geradezu auf regelmäßige Waldbrände angewiesen....
    • musher schrieb:

      Aber gerade dann müsste es ein echtes Betretungsverbot sein. Aber hier soll ja der Jäger noch in den Wald dürfen.
      Wieso Jäger ja und Eigentümer nicht?
      Die Rede ist ja von "geschultem Personen".
      Das gemeine Fußvolk gehört dann nicht mehr dazu.

      Vielleicht muss man sich in Zukunft einer Sachkundeprüfung unterziehen um noch den Wald betreten zu können, sozusagen ein "kleines grünes Abitur" absolvieren.

      - Satire aus -
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -
    • kra schrieb:

      Da ist ja ziemlich viel Populismus dabei....

      Betretungsverbote, um Waldbrände zu vermeiden sind in manchen Gebieten und zu manchen Zeiten sehr sinnvoll. Nur weil sich manche Spacken da nicht dran halten bzw. das nicht einsehen wollen ändert nichts an der Tatsache. Ebenso die ansdewren von Walter genannten Punkte.

      Wegen dem "ausgefallenen" Waldsterben - es wurde zu den Zeit sehr viel in bessere Abgasreinigungen investiert. Von daher ist das Ausbleiben eines weitergehenden Waldsterbens eher ein Argument FÜR den damaligen Alarmismus. Zudem ist das Wissen um die Zusammenhänge seit der Zeit erheblich gewachsen. Und, wenn ich durch die Wälder gehe sehe ich ziemlich viele Nadel-Bäume, deren Kronen ziemlich licht sind. Von Entwarnung sehe ich da nichts. Nur wird es kein "Waldserben" geben sondern einen Umbau hin zu anderen Baumarten, die mit der menschengemachten Klimaänderung besser klar kommen.

      Den erwarteten Anstieg des Meeresspiegels in diesem Zusammenhang als Hysterie abzutun solltest du den Menschen in Bangladesh oder in der Südsee erklären ... viel Spaß...

      Und das "Zitat: jedoch jede hohe Temperatur im Sommer - obwohl die zum Sommer nun mal dazugehört, sonst wärs ja schließlich keiner - jede Trockenphase und jedes etwas stärker ausfallende Gewitter als ein BEWEIS dafür dahingestellt, dass es den Klimawandel so wie im Allgemeinen dargestellt tatsächlich geben würde" findest du nur bei den ganz dummen, die den Unterschied zwischen Wetter und Klima trotz der Debatten der letzen 40 Jahre immer noch nicht kapiert haben... . Diese Argumentationsschiene ist nichts weiter als einen Popanz aufzubauen, um dann leichter darauf einzuschlagen. Typisch Populismus.

      Und das man aus der Entwicklung zunehmend Maßnahmen ableitet halte ich dagegen nicht für "Fatal" sondern ein Zeichen der langsam einsetzenden Vernunft.

      Justmy2ct.

      PS. in einem Punkt stimme ich Walter nicht zu, einen Verlust für die Natur stellt ein Waldbrand gerade nicht dar, eher eine neue Möglichkeit des Ökosystems sich auf geänderte Bedingungen (die eben zum Waldbrand geführt hatten) neu zu justieren. In aller Regel ist nach 3 bis 8 Jahren dort wieder eine neue Vegetation (oft früher) entstanden. Manche Ökosysteme sind geradezu auf regelmäßige Waldbrände angewiesen....


      "Populismus"

      Eines DER Totschlagargumente unserer schrägen Zeit...

      Und ich sage: Wir haben es hier eben gerade NICHT mit Vernunft zu tun sondern mit einer grassierenden Hysterie die verhindert das zu diesem Thema sachlich, objektiv und vor allem ergebnisoffen diskutiert werden kann!!
      Jeder der Zeifel daran hegt wird als begriffstutziger Vollidiot oder als böswilliger Klimleugner tituliert.
      Wenn aber keine andere Meinung mehr zugelassen wird als eine ganz bestimmte dann haben wir es mit Totalitarismus zu tun.

      Das was du als langsam einsetzende Vernunft bezeichnest hat eher etwas mit einer Form von religiösem Glauben zu tun der mittlerweile zum Fanatismus ausufert und uns in die Gefahr bringt dass für die Rettung des Klimas - was an sich schon absurd ist - wichtige Industriezweige gekappt werden, und uns Autos und Wohlstand geraubt werden.

      Du kannst ja gerne von mir aus in Zukunft auf ALLES eine extra CO2-Steuer zahlen - Ich hingegen will das definitiv NICHT !!

      Mir scheint eher so als ob diejenigen die von einem menschengemachten Klimawandel überzeugt sind nicht in der Lage sind zwischen Wetter und Klima zu unterscheiden bzw sich abseits der Mainstrem-Medien zu informieren oder schlciht und ergreifend mal selbst kritisch zu nachdenken.

      Aber war ja klar dass irgendeiner damit um die Ecke kommt...

      Ich befasse mich schon seit rund 10 Jahren mit diesem Thema.
      Auch wenn es mittlerweile von Seiten der Politik diversen Organisationen bis hin zum IPCC und allen voran die Presse immer wieder die Sachlage so dargestellt wird als sei es wisschenschaftlich bewiesen und unter dem Großteil der Forscher Konsens, dass es einen Klimawandel gäbe für den der Mensch verantwortlich ist, ist dem NICHT so!
      Und egal wie oft diese Darstellung auch noch wiederholt werden wird, es wird daraus KEIN wissenschaftlicher Beweis!!

      - Es gibt ein nicht geringer Teil an Wissenschaftlern die die These vom menschengemachten Klimawandel nicht teilen aber aus dem öffentlichen Diskurs ausgegrenzt werden. Nur so kommen die angeblich 97% der Wissenschaftler die von dieser These ausgehen zustande

      - Das "Wetter" ist viel zu komplex und chaotisch um daraus sichere langfristige zukünftige Prognosen für das Klima ableiten zu können

      eike-klima-energie.eu/2011/06/…en-unter-den-fuessen-weg/


      - Das "Klima" war in der gesamten Erdgeschichte noch niemals konstant! Im Gegenteil, es hat im Laufe der Zeit weitaus stärkere Kapriolen geschlagen als heute.
      Mit welchem Abschnitt der Klimageschichte soll man eigentlich den aktuellen Abschnitt des Klimas als Bezugspunkt vergleichen??
      Wenn man dazu beispielsweise die Epoche des Trias heranziehen würde, dann wäre es heute im Vergleich relativ kühl.

      - Auch gab es in der Vergangenheit Zeiten auf der Erde wo der CO2-Gehalt um ein Vielfaches höher war als heute was dazu führte dass Kräuter Baumhöhe erreichten weil die Lebensbedingungen für Pflanzen aufgrund des hohen CO2-Gehaltes wesentlich besser waren als heute.

      - Wir befinden uns am Ende einer Eiszeit. Von daher ist es naheliegend dass sich das Klima seitdem ändert und zwar bis heute.
      Eine Folge davon ist z.B. dass sich aufgrund des Abschmelzens des Eispanzers in Skandinavien das Land bis HEUTE hebt:

      de.m.wikipedia.org/wiki/Postglaziale_Landhebung

      Hat zwar jetzt nichts mit dem Klimawandel zu tun, soll vielmehr als Beispiel dazu dienen um aufzuzeigen dass ganz gleich wie lange die Eiszeit schon her ist die Folgen davon noch immer feststellbar sind.

      - Zur Zeit des römischen Reiches war es wesentlich wärmer als heute, was die Expansion desselbigen begünstigt hat. Zudem war es Hannibal nur deshalb möglich die Alpen zu überqueren, weil sie zu dieser Zeit frei von Gletschern waren!
      Ist damals alles verdorrt? Ganz im Gegenteil! Aufgrund des milden Klimas war es sogar möglich zweimal zu ernten was der Bevölkerung denkbar entgegengekommen ist.

      - Und dann gab es auch noch die kleine Eiszeit zwischendurch im Mittelalter.
      Damals fielen im Gegensatz zur Römerzeit Ernten aus, was zu Hungersnöten und sozialen Spannungen geführt hat.
      Auslöser dafür waren eine geringe Sonnenaktiviät und Vulkanaktivitäten.

      - Der CO2-Gehalt in der Luft beträgt insgesamt 0,038 Prozent, davon produziert die Natur 96 Prozent.
      Der Rest, also vier Prozent, stammen vom Menschen weltweit. Vier Prozent von 0,038 Prozent sind nach Adam Ries 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist wiederum 3,1 Prozent.
      Damit beträgt der menschenerzeugte Anteil von Deutschland gerade mal 0,0004712 Prozent des gesamten CO2-Gehaltes in der Luft weltweit!
      Und die 0,038 Prozent CO2 entsprechen gerade mal 4 Molekülen CO2 auf 10.000 Luftmoleküle

      - Es ist weder beweisen, dass CO2 einen Treibhaus-Effekt bewirkt, noch dass es überhaupt einen Treibhauseffekt gibt. Auch dies wird durch die Wiederholung nicht bewiesener. (Siehe Video von Horst Lüning weiter unten)

      - Der Einfluss der Sonne ist aufgrund der schwankenden Sonnenaktivitäten wesentlich einflussreicher auf das Erdklima als das was in Bezug auf den menschengemachten Klimawandel behauptet wird. Dieser Faktor wird aber in der ganzen Diskussion völlig vernachlässigt.

      - Es wurde in der Vergangenheit auch unsauber wissenschaftlich gearbeitet, indem z.B. Messtationen viel zu nahe an urbanen Gebieten betrieben worden sind, obwohl klar ist dass es in Wohngebieten aufgrund von Heizungen und Mauerwerk das sich in der Sonne aufheizt, grundsätzlich wärmer ist als in ländlichen Gebieten. Dadurch wurden die Messwerte verfälscht.


      Diese List könnte noch weiter geführt werden, sollte aber erst mal reichen.
      Stattdessen noch ein paar informative Links:













      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • Das Problem am Klimawandel ist: Seine Auswirkungen sind massiv, aber wir sehen gerade erst den Anfang. Den Klimawandel ernst zu nehmen heißt in gewissem Maß auch, der Wissenschaft zu vertrauen. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen wieder überzeugt sind, dass die Erde flach ist oder dass Kinder keine Schutzimpfungen mehr brauchen, weil „die Krankheiten ja ausgerottet sind“, scheint dieses Vertrauen zu fehlen.
      Die Zeichen sind überall zu sehen, zumindest für die, die hinschauen wollen.
      Aber evtl. wäre das Thema einen eigenen Faden wert.
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von maggot ()

    • maggot schrieb:

      Aber evtl. wäre das Thema aber einen Faden wert.
      Aus meiner Sicht wäre das einen separaten Faden wert.

      Gleichwohl habe ich die Befürchtung, dass beim Aspekt der anthropogenen Klimaveränderungen, sich die jeweiligen Diskutanten mit religiösem Eifer die zum Teil wiedersprechenden Argumente um die Ohren hauen werden und eine Konsensfindung wenig wahrscheinlich ist. Zumindest ist dieses meine Feststellung seit einigen Jahren in jeder öffentlichen Diskussion zu dem Thema.
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835
    • Snorre schrieb:

      Trotzdem sollte man auf die Natur und alle Lebewesen die da so vorkommen achten (und leben lassen).

      P.S.: Ich bin für Intelligenztests an den Zugängen in den Wald. :rock:
      Punkt 1 : Vollste Zustimmung!
      Dass Natur und Tiere geschützt werden sollten, steht für mich vollkommen außer Frage.
      Hier gäbe es immensen Bedarf und genug Baustellen wo man tätig werden könnte.
      Meine Befürchtung ist, dass aufgrund des Klimwandels der zurzeit alles in den Schatten zu stellen
      scheint vieles versäumt wird was man tun könnte/müsste.

      Punkt2: Falls wirklich ernst gemeint, kann ich dem nicht zustimmen.
      Ich bin grundsätzlich gegen Überregulierung, obwohl es schon ein paar Idioten heraufprovozieren...
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
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    • maggot schrieb:

      Das Problem am Klimawandel ist: Seine Auswirkungen sind massiv, aber wir sehen gerade erst den Anfang. Den Klimawandel ernst zu nehmen heißt in gewissem Maß auch, der Wissenschaft zu vertrauen. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen wieder überzeugt sind, dass die Erde flach ist oder dass Kinder keine Schutzimpfungen mehr brauchen, weil „die Krankheiten ja ausgerottet sind“, scheint dieses Vertrauen zu fehlen.
      Die Zeichen sind überall zu sehen, zumindest für die, die hinschauen wollen.
      Aber evtl. wäre das Thema aber einen Faden wert.

      Wie schon in Beitrag 12 darauf hingewiesen gibt es unzählige Baustellen in Sachen Umweltschutz wo es extrem unter den Nägeln brennt und wo man unendlich viel zu tun hätte!

      - Plastikverschmutzung weltweit

      - Massentierhaltung

      - Insektensterben im Allgemeinen und Bienensterben im Speziellen

      - Der massive Rückgang der Vögel

      - Generell das erschreckende Artensterben weltweit

      Was tatsächlich allesamt durch den Menschen verusacht wird!

      Nur um ein paar herausragende Beispiele zu nennen.
      Da gibt es einen enormen Handlungsbedarf.
      Warum setzt man nicht zuerst einmal da an, sondern hält massiv an der These eines menschengemachten Klimawandels fest und steckt da extrem viel Energie rein obwohl noch gar nicht klar ist ob dem überhaupt so ist wie behauptet und all das so eintreten wird wie befürchtet???

      Im übrigen habe ich ja oben aufgezeigt dass man sich in der Wissenschaft keineswegs einig ist und man den Aussagen von Wissenschaftlern nicht blind vertrauen sollte.
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      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • smeagolvomloh schrieb:

      maggot schrieb:

      Aber evtl. wäre das Thema aber einen Faden wert.
      Aus meiner Sicht wäre das einen separaten Faden wert.
      Gleichwohl habe ich die Befürchtung, dass beim Aspekt der anthropogenen Klimaveränderungen, sich die jeweiligen Diskutanten mit religiösem Eifer die zum Teil wiedersprechenden Argumente um die Ohren hauen werden und eine Konsensfindung wenig wahrscheinlich ist. Zumindest ist dieses meine Feststellung seit einigen Jahren in jeder öffentlichen Diskussion zu dem Thema.

      Meiner Erfahrung nach ist es in der Tat leider so, dass man zu diesem Thema nicht mehr sachlich argumentativ diskutieren kann weil bereits von vorneherein festgelegt ist wer Recht hat und wer ein ewiggestriger Ignorant ist bis hin zur gesellschaftlichen Stigmatisierung und das ist das reinste Gift für eine Demokratie.
      Meiner Ansicht nach eine höchst bedenkliche, besorgniserregende gesellschaftliche Entwicklung.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
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    • Lederstrumpf schrieb:

      Im übrigen habe ich ja oben aufgezeigt dass man sich in der Wissenschaft keineswegs einig ist und man den Aussagen von Wissenschaftlern nicht blind vertrauen sollte.
      Das geile an der Natur ist: Die Diskutiert nicht. Da gibt es aussschließlich Kausalität.

      Wenn, nach heutigen Erkenntnissen der Wissenschafft, die ~2°C/Jahresschnitt knacken, dann wird sich die Erde massiv verändern und ein Schneeballeffekt, der das ganze noch exponentiell verstärkt, tritt ein (Eis reflektiert, Wasser absorbiert). Der Planet wird großteils nicht mehr von Menschen bewohnbar sein.
      Und dabei ist es dann völlig unrelevant woher das kommt, ob der Mensch schuld ist, ob das in der erdgeschichtlichen Entstehung schon einmal so war oder ob man Greta Thunberg mag.

      Deine Aufzählungen oben habe ich nicht alle gelesen. Bei der Behauptung es gäbe keinen Beweis für die Existenz eines Treibhauseffektes hab ich aufgehört zu lesen. Ausserhalb des Labors gibt es den Beweis seit 2015, die unwiderlegte These gilt bereits seit über 100 Jahren.
      Und so funktioniert empirische Wissenschaft nunmal. Jemand stellt eine These auf und diese wird so lange als gültig erachtet bis jemand diese Widerlegt. Und so schlecht sind wir doch bisher damit nicht gefahren, oder?
      "Physik ist wie Sex. Beide können interessante Ergebnisse hervorbringen,aber das ist nicht der Grund, weshalb wir Spaß daran haben."
      Richard Feynman (1918-1988)
    • @maggot

      ...dann schau dir erst mal das entsprechende Video von Horst Lüning an!

      Genau das ist nämlich das Problem!
      Von vornherein ablehnen was jemand zu sagen hat.
      Stattdessen aber umso vehementer an der einmal gebildeten Meinung festhalten die sehr wahrscheinlich auch noch ausschließlich über die Lektüre der Mainstreammedien gebildet worden ist.


      @kra

      Trifft wohl auch auf dich zu

      Im übrigen ist der "schräge YT Prediger" Horst Lüning studierter Raumfahrtingenieur und ist vor diesem Hintergrund sehr wohl in der Lage mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Deutung umzugehen.

      Man müsste halt nur mal zuhören
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
      - aus Sibirien -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lederstrumpf ()

    • Wenn ich die ganzen YouTuber-Filmchen mit ihrer Zündelei im Wald so sehe, dann wünsche ich mir auch Zugangsbeschränkungen.

      Ich kann mich noch daran erinnern, als man das Rauchverbot in Wald einführen wollte. In den Siebziger Jahren haben aufgrund achtlos weggeworfener Kippen regelmäßig Wälder in Flammen gestanden. Das hat sich glücklicherweise geändert: Wenigstens hat das Rauchverbot dazu geführt, dass die Raucher sich im Wald besser um ihre Kippen kümmern.
      Nicht lamentieren, sondern fakturieren.
    • Hihi, und was gab es ein Geschrei, als die Anschnallpflicht kam, auch von hohen Juristen usw.
      Und heute kräht danach kein Hahn mehr weil alle die Sinnhaftigkeit eingesehen haben.

      Nein, da gehe ich ziemlich unaufgeregt ran - es dauert zwar, bis sich die Vernunft durchsetzt, es gibt Rückschläge, auch heftige, aber entweder sie kommt oder wir Menschen gehen.

      It's just so simple!
    • kra schrieb:

      Hihi, und was gab es ein Geschrei, als die Anschnallpflicht kam, auch von hohen Juristen usw.
      Und heute kräht danach kein Hahn mehr weil alle die Sinnhaftigkeit eingesehen haben.

      Nein, da gehe ich ziemlich unaufgeregt ran - es dauert zwar, bis sich die Vernunft durchsetzt, es gibt Rückschläge, auch heftige, aber entweder sie kommt oder wir Menschen gehen.

      It's just so simple!

      Das habe ich mir schon halb gedacht...
      Nach den nicht unerheblichen Unterstellungen kommt jetzt absolut NICHTS argumentatives mehr.

      Nur noch "Hihi" und "Haha" - Pausenfüller

      Auch das ist absolut nichts unbekanntes bei der ganzen Diskussion.
      Weil die Vertreter des menschengemachten Klimawandels in der Regel - und das ist schlicht und ergreifend eine Beobachtung - außer dem was sie der Mainstreampresse entnommen haben absolut nichts an eigenen Argumenten hervorbringen können.

      Bisher hat sich auch noch kein einziger der bekannten Klimabefürworter einer öffentlichen Diskussion mit einem Kritiker des menschengemachten Klimawandels gestellt.

      Noch nicht einmal der liebe Prof. Lesch

      Man darf sich zu den Gründen gerne seinen Teil denken.
      Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen.
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