Schneidesoftware für Filmschnitt gesucht

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    • Schneidesoftware für Filmschnitt gesucht

      Kinners,
      ich habe mal wieder Probleme... :S
      Crashkursmäßig brauche ich Schnittsoftware (und natürlich auch das Wissen, steht aber jetzt nicht zur Debatte), welche folgende Anforderungen erfüllt:
      - muss so ziemlich jedes Format schlucken können, von Handyfilmen bis professionelle Formate
      - möglichst intuitiv :D zu bedienen
      - die Ergebnisse (Können natürlich vorausgesetzt) müssen professionell ausfallen
      - Kosten für die Software nicht teurer als dreistellig

      Zur Verfügung steht ein guter, moderner Mac und ein professionelles Tonstudio zur Aufnahme von Audiospuren incl. Cubase 10.

      Danke für eure Mithilfe!
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
      Auch in einer schlechten Welt lässt's sich gut leben.
    • Moin!

      Was Videoschnitt angeht kenne ich persönlich nur eine Software, die auch erfolgreich und effektiv professionell eingesetzt wird
      Sony Magix Vegas - Aktuell, bis 1. Dezember, gibt's auch 50% Rabatt.

      Das Ding ist natürlich mächtig. Ob man das mit nem Crashkurs voll ausreizen kann, vermag ich nicht zu bewerten.

      Es gibt viele verschiedene Versionen, hier mal ein Überblick, was die alles können oder nicht können:
      vegascreativesoftware.com/de/v…onsvergleich/#productMenu

      Es gibt beim HumbleBundle hin und wieder mal ein Videoschnitt-Bundle mit einer etwas älteren Vegas-Version (meistens 15) und nem Haufen Extras, wie Bücher, Tutorials, etc..
      Meistens so um die 20 Euro für alles - aber aktuell nicht da. Also, wenn es nicht dringend ist, könntest du darauf warten.
      A chaotic good character acts as his conscience directs him with little regard for what others expect of him. He makes his own way, but he's kind and benevolent.
      He believes in goodness and right but has little use for laws and regulations. He hates it when people try to intimidate others and tell them what to do.
      He follows his own moral compass, which, although good, may not agree with that of society.

      Chaotic good is the best alignment you can be because it combines a good heart with a free spirit.

      easydamus.com
    • Was Videoschnitt anbelangt bin ich eher in der Windows/Linux Welt zu Hause, für Mac's kann ich leider nichts beisteuern. Verwende auf meinem Windosen-Lapi eine Editingsoftware welche ich eigentlich nicht empfehlen kann: Magix Video Deluxe.
      Das positive zuerst - die Bedienung ist recht einfach gehalten, es ist kein Profiwissen oder umfangreiche Einarbeitung erforderlich um brauchbare Ergebnisse zu erzielen, Hardwareanforderungen sind ebenfalls moderat. Panasonic legt z.B. eine etwas abgeänderte Version gratis auf den DVDs zu deren Digicams bei.
      Was mich an Video Deluxe stört - meine erste Version (Edition 2014?) lief auf einem schwachbrüstigen Lapi, crashte irgendwann ins Nirvana und lies sich dannach auch nicht wieder installieren. Aktuell nutze ich die 2016er Ausgabe welche nach einem Windows-Update gleich für mehrere Wochen nicht funktionerte. Was mich am meisten an dem Programm stört ist das permanente Bombardement mit Eigenwerbung, kommt auch wieder wenn man diese Funktionen deaktiviert. Dies ist definitiv die letzte Version für die ich Geld ausgebe und sollte sich nochmals ein techn. Problem ergeben werde ich auf was anderes umsteigen. Hab zwischenzeitlich zur Überbrückung der Probleme mit Video Deluxe das kleine Programm OpenShot für Linux benutzt und damit sogar eine Anzahl meiner YT-Videos geschnitten. OpenShot ist kostenlos und bietet ein paar Basic-Funktionen, ist aber sehr weit davon entfernt professionellen Ansprüchen zu genügen.
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      Frischluftdeppert
      .
    • Servus @Friese

      Wenn du auf dem Mac schneidest kann ich dir Final Cut Pro empfehlen.
      Es ist DAS Schneidprogramm für den Mac.
      Intuitiv? Hmmm...welches Videoprogramm ist das?

      Es gibt viele Videos auf YouTube, wo einzelne Schritte erklärt werden.
      Das Programm bietet nahezu unbegrenztes Potential.

      Ich musste mich die ersten Stunden etwas „reinfuchsen“.
      Inzwischen klappt es schon ganz gut, und ich entdecke immer wieder neue Möglichkeiten.
      Für mich ein echter Held:
      Lord Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell
      Kurz Bi-Pi genannt.
      Der Gründer der Weltpfadfinder Bewegung
      scout-o-wiki.de/index.php?title=Datei:Baden-powell1.jpg
    • Moin,

      bin vor Jahren auch kurz einmal in die Videoschnittwelt eingetaucht und habe erst mal einiges probiert. Viele, bzw. die meisten Programme gibt es durchaus als Testversionen, etc.. Hatte auch keine bis wenig Ahnung, allerdings beste Vorkenntnisse durch jahrelanges semiprofesionelles Nutzen von Audiosoftware (Cubase, Ableton, FL Studio, Wavelab, etliche VST(i)).

      Am intuitivsten und autodidaktischsten für mich empfand ich Magix Video Deluxe. Als ich dann einen neuen Rechner benutzte, stand auch ausreichend Power zur Verfügung. Ja, leider kannste Magix nicht auf Mac benutzen, aber da gibts ja Möglichkeiten des Winbootes mit zB Bootcamp, etc., allerdings vermag ich nicht zu sagen, ob dann unter einem Emulator auch passende Treiber vorhanden sind, die dann auch zufriedenstellend und vor allem flugs und unkompliziert "rennen" (DirectX, ASIO, etc.). Es kann durchaus sein, dass man da dann wieder "fummeln" muss oder Einbußen hat.

      Aber ich fand die Oberfläche spitze, nicht zu verwirrend oder komplex, aber dennoch mit immer mehr Tiefe, je mehr man denn eintauchte. Auch besticht es durch sehr viele Videos und Support in Foren oder Youtube.

      VG, S
      'Sorry Dave, i'm afraid i can't do this.'
    • Friese schrieb:

      - muss so ziemlich jedes Format schlucken können, von Handyfilmen bis professionelle Formate
      - möglichst intuitiv zu bedienen
      - die Ergebnisse (Können natürlich vorausgesetzt) müssen professionell ausfallen
      - Kosten für die Software nicht teurer als dreistellig
      Guten Morgen!
      Wichtig wäre erst einmal der Verwendungszweck, wenn es "professionell" sein soll - wichtiger als die Eingangscodecs (Welche Formate geschluckt werden) ist, was letztendlich reingeht und hinten raus kommt, wenn das ganze zum Beispiel für Broadcasting, Presswerke oder Kino genutzt werden soll.
      Mit wenigen Ausnahmen nehmen Sender beispielsweise für Broadcasting ein Croma Subsamling von 4.2.2 an - da muss auch die Kamera die Möglichkeit zur Aufnahme haben. Ebenso gibt es Vorgaben, was das Bild/Farbprofil angeht.
      Zudem nimmt der Sender häufig noch kleine Änderungen vor - da sollte es möglich sein, zumindest rudimentär die Montage in anderen Formaten abliefern zu können.
      Freewareprogramme verschlucken sich bei sowas da ganz gerne.

      Deshalb die Frage, was der Verwendungszweck bei "professionell" gemeint ist. Ggf. kann es günstiger sein, einen Cutter direkt zu beauftragen (bieten viele freie Kameraleute an), als wenn das komplette Projekt aus Kompatilbilitätsgründen komplett nachgebaut werden muss. Das freut die Produktionsfirma dann besonders *hüstel* :saint: .

      Im Prinzip gibt es zwei unterschiedliche Konzepte im Workflow. Das von AVID und VEGAS (das ich intuitiver finde) und das von Premiere. Für den Schnitt brauchst Du einen Composer.
      Professionell werden da größtenteils Premiere (MAC) und AVID Media Composer gearbeitet (wobei ich mir sagen lassen habe, dass AVID sich im Bezug auf Eingangsformate nicht umsonst umgekehrt "DIVA" liest.).

      Deshalb die wichtige Frage nach dem eigentlichen Zweck des fertigen Films:

      Spielzeit, Abgabevoraussetzungen.

      Friese schrieb:

      guter, moderner Mac
      Ganz wichtig: den Screen unbedingt kalibrieren!

      LG Joe
      ____________
      leicht sarkastisch im Unterton, dabei völlig spaßbefreit
      Ich liebe Fachfragen, Smalltalk nur f2f ;)
    • Verwendungszweck: "Alles außer Kino" :)
      Geplant sind (kürzere) Dokumentarfilme, Kurzfilme auch im Rahmen von Wettbewerben, aber auch Lehrfilme, die über einschlägige Portale abgerufen werden können. Im Moment sehe ich kein Projekt über 30min Länge.
      Im nächsten Jahr werden wir, wenn nichts Gravierendes dazwischenkommt, starten. Ich werde wahrscheinlich in der ersten Zeit mit einer professionellen Firma zusammenarbeiten, die uns auch das Knowhow in dem für uns möglichen Rahmen vermitteln soll. Für anspruchsvollere Projekte müssen wir dann halt auf Profis zurückgreifen. Es wäre dann sehr praktisch, wenn man einigermaßen kompatibel wäre.
      Und in Kürze wird sich dann auch die Frage nach einer Kamera stellen, die aus Budgetgründen im vierstelligen Bereich sein sollte. Falls es für das Geld schon etwas Brauchbares gibt, was zudem technisch zukunftsträchtig ist.
      Glück ist Bedürfnislosigkeit.
      Auch in einer schlechten Welt lässt's sich gut leben.
    • Mit intuitiv bedienbarer Software ist das so eine Sache.
      Die können meistens nicht so viel (glaub ich; kenn ja nicht alle).
      Nun in der Arbeit benutze ich Adobe Premiere. Wie viel das kostet kann ich nicht sagen. Billig ist es jedenfalls nicht.
      Für Zuhause habe ich Davinci Resolve.
      Sind beide nicht intuitiv. Muss man sich ziemlich reinfuchsen. Bringen allerdings einiges mit.
      heiajo helo wai-on kaju :racoon: Mni Wiconi
      Jedes Leben hat eine Bestimmung.
    • Friese schrieb:

      Verwendungszweck: "Alles außer Kino"
      Okay. Now we`re talking.

      In dem Fall würde ich dir sehr Adobe Premiere im Cloud Abo mit After-Effects Option empfehlen. Damit arbeiten die meisten, wenn es um Dokus und dergleichen geht. Wenn Du die Feinmontage von einem Profi machen lassen willst, kann der das Projekt einfach übernehmen.

      Extrem wichtig (und teuer) ist anständiger Ton. Aber dazu kommen wir gleich.


      Emil_Strauss schrieb:

      Blackmagic Kameras
      Das halte ich als schlechteste Lösung direkt nach einer Kartoffel und nem IPhone. Die BM sind reine Aufnahmechips. Die Bodys mögen preiswert sein, aber die komplette Peripherie muss angebaut werden und die Kameras sind für Dokus komplett ungeeignet.

      Für die Produktion von Dokus sehe ich für vertretbaren Preis eigentlich nur 2 Möglichkeiten.

      Entweder einen einigermaßen ausgestatteten Rig-Würfel mit XLR Eingängen und integriertem Recorder, der unkomprimiert aufnimmt , zum Beispiel FS5 oder FS7 (hier kommt Optik und Ton dazu)
      oder ein gut ausgestatteter Henkelmann, zu dem ich bei dem Profil tendieren würde.

      4K Braucht man außer zum Croppen für TV derzeit nicht. Hier ist Standard immer noch 1080i und das ändert sich auch nicht so schnell. Die meisten aktuellen haben aber ohnehin 4K.

      Die effektive professionelle Minimallösung wäre also:

      Henkelmann
      Mit Sucher und/ oder Display
      Mind. 50 Mbit
      Chroma Subsampling 4.2.2
      1 besser 2 manuell ansteuerbare XLR Eingängen mit Phantomspeisung
      ND Filter (!)
      Komplett manuell einstellbaren Modi (Knöpfchenkamera)
      wie Gain, Shutter, Blende und Co.
      Vlog-Modus
      Anständiger Optik (nicht Aussehen ;) )

      Dazu kommt meist noch das Mikrophon (einfache Keule) von je nach Modell 500 bis 2000 Euro.

      Einige Modelle die m.E. in Frage kämen:

      bpm-media.de/en/products/camer…cameras/sony-pmw-300k1/1/

      pro.sony/de_DE/products/handheld-camcorders/pxw-x160

      bpm-media.de/produkte/kameras/…1pZQ-oEAQYAyABEgIojfD_BwE

      bpm-media.de/produkte/kameras/…ameras/panasonic-ag-ux90/


      Die einfachste (und günstigste) Lösung ist, der Kameramann bekommt Kopfhörer und hört selbst ab (und flucht ;) ) - der Ton wird getrennt nach Möglichkeit von 2 Quellen aufgenommen. Bei "normalen" Dokus entweder Angeln oder Keule an der Kamera.



      LG Joe, der seine VX2100 vermisst :D
      ____________
      leicht sarkastisch im Unterton, dabei völlig spaßbefreit
      Ich liebe Fachfragen, Smalltalk nur f2f ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joe ()

    • Endlich mal was, bei dem ich behilflich sein kann: Friese, es schadet nicht sich erstmal mit iMovie auseinander zu setzen. Das hast du eh auf deinem Mac oder kostenlos im Apple Store.
      Geht es erstmal nur um A/B Schnitt und ein paar Einblendungen, geht da schon sehr viel.
      Da du wohl aus dem Audio Bereich kommst, wird Tonmischung/Sounddesign bei dir eh im Cubase enden.
      Die andere offensichtliche Lösung ist wie bereits erwähnt FinalCutX. Für den Mac optimiert, einmalig ca.300, Updates kostenlos und es finden sich externe Cutter, falls man mal outsourcen muss.
      Premiere ist zwar mittlerweile der Platzhirsch (dank der Marktdominanz von AE und PS), aber man bindet sich eben an ein Abosystem - das mag nicht jeder.
      Der Junge Wilde ist wie auch schon erwähnt DaVinci Resolve, es ist aber sehr mächtig und überfordert oft Anfänger (aber auch Alteingesessene), weil es quasi verschiedene Programme in eine (sich verändernde) Oberfläche packt.

      Was die Kamera betrifft würde ich Joe zwar nicht direkt widersprechen, aber ohne noch genauer zu wissen was du vorhast, würde ich weder Blackmagic Kameras kategorisch ausschliessen, noch sofort zu besagten Hänkelmännern greifen.
      Falls du das hier nicht weiter publik machen möchtest, gern via PM. Ich biete dir 21 Jahre Erfahrung von Doku bis Werbung.