Antiallergikum

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    • Antiallergikum

      Hallo Zusammen,

      ich bin gerade dabei, ein neues IFAK zusammenzustellen und da kam mir der Gedanke, dass es doch vielleicht ganz sinnvoll sein könnte, auch etwas gegen Allergien dabei zu haben.
      Zwar kennen die meisten ihre Allergien, aber gerade bei Kindern, kann es doch überraschend vorkommen, dass da Jemand auf Irgendwas reagiert und nichts davon wusste. Das ist in der Stadt vielleicht noch unangenehm, aber mitten in der Pampa, stelle ich mir das ziemlich fies vor. Gerade wenn es um Insektenstiche etc. geht.
      Ich muss gestehen, außer Cetirizin, kenne ich keines und das Zeug scheint eher schlecht, als recht zu helfen.

      Habt Ihr da etwas dabei? Wenn ja, verschreibungspflichtig oder frei verkäuflich?
      (Ich wollte meinen Hausarzt wahrscheinlich ohnehin ansprechen, ob ich nicht das ein oder andere Rezept für mein Set bekommen kann, da kann ich dann auch das anfragen)

      Wie immer, freue ich mich auf Eure Tipps ;)

      Gruß aus der Stadt der vielen Hochhäuser
      N8Dragon
      Nicht in den Zweigen, in den Wurzeln liegt die Kraft des Baumes
    • ....und immer ans rechtliche denken. Auch apothekenpflichtige Medikamente, darfst Du laut deutschem Recht nicht verabreichen.
      Auf der Tour darüber aufklären, dass Du so was im EH-Pack hast und dieses durch Zufall offen liegen lassen... ist nicht verboten ;)

      Das Problem ist ja immer, hilft das Medikament ohne Nebenwirkung, bist Du der Held. Gibt es durch das Medikament Komplikationen (ja auch auf ein Antiallergikum können Menschen allergisch reagieren) bist Du der Böse.
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
      Meine Fotoalben

    • Irgend eine Form von Allergieset (Antihistaminikum, Prednison...) ist bei mir dabei, da Frau Allergikerin ist. Auf die Idee, dies an Drittpersonen abzugeben, käme ich bestenfalls in Ausnahmesituationen.

      Auf keinen!!! Fall würde ich Kinder behandeln.

      Merksatz, welcher mir mit dem Hammer eingebleut wurde: Kinder sind keine kleine Erwachsene, irgendwie ist da alles anders - nicht zuletzt die Dosierung.

      Daher mein Rat, @N8Dragon

      Wenns die eigenen Kids sind, besprich es mit dem Pädiater. Fremde Kinder lass besser unbehandelt.
      Wo der Wolf jagt, wächst der Wald
    • Vielen Dank für Eure Antworten.

      Das Betadorm werd ich mir mal näher anschauen - Das klingt doch eigentlich ganz gut.
      Zur Sicherheit werde ich sowohl mit meinem Hausarzt, als auch mit dem Kinderarzt meines Sohnes sprechen und mich da nochmal absichern.

      Das mit dem Verabreichen an Dritte wusste ich, drum gibt es bei uns auch IMMER nur die Info, wo was steht.
      Da ich, in der Regel, nur mit engeren Freunden unterwegs bin, mache ich mir da allerdings weniger Sorgen.
      Mir geht es da primär um meinen eigenen Sohn und wenn es um ein anderes Kind geht, entscheidet das dessen Elternteil. Mein Kurzer ist erst 7, da nehme ich keine seiner Kumpels, ohne Elternteil, mit auf Tour oder Overnighter. Ich würde einem fremden Kind auch nichts geben, außer es wäre wirklich ein Lebensbedrohlicher Notfall oder ähnliches.
      Nicht in den Zweigen, in den Wurzeln liegt die Kraft des Baumes
    • @musher Auch das ist mir klar... *lach* Aber das hat doch auch niemand gesagt.

      Das mit dem Entfernen von Zecken wurde ja ganz gut durchgekaut in dem Threat dazu.
      Ich glaube, das allgemeine Fazit war - Keine Zecken bei fremden (Kindern) entfernen. Darum sollten sich die Eltern kümmern. Alternativ, mit dem fremden Kind in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses und das dort machen lassen. Wobei auch das eher was für die Eltern des Kindes ist, meiner Meinung nach.
      Auch das Absuchen kann, bei fremden Kindern und als erwachsener Mann, falsch wahrgenommen und darum evtl. für "Ärger" sorgen - Also auch eher was, das die eigenen Eltern machen sollten. Kindergärtner etc. lassen sich das vorher unterschreiben. Das wäre zwar auch eine Idee (also sich was von den Eltern des fremden Kindes unterschreiben lassen), aber das ist auch wieder so ein Ding, das keiner zwischen Freunden machen will.
      Ich könnte schwören, dass auch das "früher" unkomplizierter und unproblematischer war. Zumindest hatte man solche Schwierigkeiten, in meiner Kindheit, noch nicht.
      Nicht in den Zweigen, in den Wurzeln liegt die Kraft des Baumes
    • Ich habe für meinen Sohn nicht wirklich was besonderes dabei. Pflaster, Verband, Tape, Zeckenzange bzw Zeckenkarte, Pinzette, Desinfektionszeug und was man sonst so im 08/15 Verbandsset hat.
      Mit einer Injektionsnadel kann man sehr gut Splitter aus der Haut fummeln. Den Relags Zap-It No Scratch oder bite away falls es mal zu arg juckt.
      Da es in Deutschland bzw bei uns Bergstrasse/Odenwald keine keine Pampa gibt, hab ich immer ein Handy um Hilfe zu rufen dabei. Die Schranken im Wald für zu Zufahrtswege sind ja in Hessen alle offen. Daher kann mal einer mit dem Auto kommen oder im Notfall der Krankenwagen.
      Cetirizin haben wir im Haus. Hilft bei meinem Sohnemann ganz gut gegen allergische Reaktionen bei Moskitostiche. Wurde aber bis jetzt nur im Ausland/Urlaub genutzt.
      "Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut."
      Pippi Langstrumpf
    • Hallo alle miteinander,
      also Cetirizin hilft gut bei Heuschnupfen und leichten allergischen Reaktionen auch auf Medikamente.
      Dachte vorher immer, das ist nur gegen Heuschnupfen, konnte es aber auch gut bei allergischen Reaktionen gegen Medikamente einsetzen. Gegen den juckenden Ausschlag hat es sehr gut geholfen, besser als Creme.
      Ein Antihistermin würde ich immer mitnehmen, wenn meine Frau oder ich gegen z.B. Bienenstiche allergisch sind, weil das übel enden kann. Wenn da keiner Probleme hat, würde ich auch nichts mitnehmen.
      Bei Mückenstichen hat sich bei uns Spitz- und Breitwegerich super bewährt. Man kann daraus auch einen sehr wirksamen Sud machen und den, in einem kleinen Fläschchen, mitnehmen.

      Viele Grüße

      Jim
    • Jim schrieb:

      habe eine Hypersensibilisierung .
      in Planung für den Herbst.

      Ernährungsumstellung auf Grund von FamilienAnbindung immer etwas umfangreicher bei der Durchführung.

      aber Büro habe ich schon mal die ersten Schritte gemacht: die Schokolade steht jetzt nicht mehr neben dem Telefon, sondern auf der anderen Seite des Bildschirms ;)

      Danke für dem Weckruf!

      Viele Grüße
      Steuermann
    • N8Dragon schrieb:

      Das mit dem Verabreichen an Dritte wusste ich, drum gibt es bei uns auch IMMER nur die Info, wo was steht.
      Da ich, in der Regel, nur mit engeren Freunden unterwegs bin, mache ich mir da allerdings weniger Sorgen.
      Mir geht es da primär um meinen eigenen Sohn und wenn es um ein anderes Kind geht, entscheidet das dessen Elternteil. Mein Kurzer ist erst 7, da nehme ich keine seiner Kumpels, ohne Elternteil, mit auf Tour oder Overnighter. Ich würde einem fremden Kind auch nichts geben, außer es wäre wirklich ein Lebensbedrohlicher Notfall oder ähnliches.
      Kann ich absolut zu raten. Ein Freund von mir (Rettungssassistent) hat dem Kind eines seiner Freunde outdoor geholfen - zumal auch noch fachlich richtig und mit Erfolg. Der Mutter war es aber aufgrund ihrgendwelcher esoterischer Einstellungen nicht recht, und sie war nur schwer davon abzubringen, sich vor dem Kadi lächerlich zu machen. Daran ist letztendlich die Freundschaft zerbrochen, und zu irgendeinem juristischen Hickhack kam es nicht mal, d.h. auch wenn's scheiße war - es hätte schlimmer kommen können.

      Ansonst zu Deiner Frage:
      • Dimetinden 20g zum Schmieren (Salbe/Gel)
      • Dimetinden Dragees 1mg zum Schlucken (Dragees)
      • Adrenalin Autoinjektor. Aber nur für den, der damit umgehen kann und weiß, was er tut (ich entnehme Deiner Frage, daß das bei Dir eher weniger der Fall sein dürfte, nicht böse gemeint :love: )
      Si fueris Romae, Romano vivito more