Trekking-Stöcke? 1 oder 2?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Trekking-Stöcke? 1 oder 2?

      Hallo zusammen,

      nachdem ich mit nun 44 Jahren noch nie in meinem Leben mit Trekking-Stöcken unterwegs war, hat sich das heute geändert.
      Ich habe mir ein Paar zugelegt und bin heute eine meiner Lieblings-Berg-auf-berg-ab-Strecken mit Stöcken gewandert. Dabei habe ich eine ganze Menge getestet und bin für mich zur Erkenntnis gekommen, dass mir das Laufen mit zwei Trekking-Stöcken keinen Spass macht :thumbdown: . Mit einem einzigen Trekking-Stock war es aber prima :thumbup: .

      Mich interessiert nun, ob es anderen ähnlich geht. Nutzt jemand von Euch auch nur einen einzigen Trekking-Stock?

      Viele Grüße
      Tom
      Wenn jemand sagt: "Das geht nicht!", denk daran, es sind seine Grenzen, nicht deine! :thumbup:
    • Meinereiner geht grundsätzlich nur mit einem (Wander-) Stock, irgendwie kann ich mich nicht an zwei gewöhnen. Ausserdem brauche ich die zweite Hand frei für dampfen, Hund halten oder was auch immer.

      Für mich ist der Wanderstecken aber auch viel mehr, nämlich ein multifunktionales Teil ohnegleichen, mit sehr viel variabler Handhaltung als die Trekkingstöcke.

      20170607_215316.jpg

      So.
      Wo der Wolf jagt, wächst der Wald
    • Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn es um Strecke machen geht, mit zwei Treckingstöcken besser klar komme. (mit einen Stockeinsatz wie beim Nordik-Walking geht das recht gut)

      Wenn ich nur mal so durch die Lande schllendere :whistling: habe ich dann auch oftmals nur einen "Wanderstock" den ich mir Unterwegs aus einem Hasel schneide mit dabei.

      :campfire:
      lieben Gruß
      kahel
      >> geht nich - gibbet nich <<

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kahel ()

    • Ich hatte mich auch immer von den Stöcken gescheut, aber ich wurde durch meine Buddys belehrt.
      Jetzt Lauf ich mit 2 Stöcken rum und bin sehr zu Frieden damit.
      Ja, man lernt nie aus. :thumbup:

      Ideal auch für Tarps und Zelte.

      Ich kann Dir 2 Trekking-stöcke nur Empfehlen.
      Gruß
      Andy
      :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;)
      Und Jage nicht was du nicht töten kannst! :hut:
      Member of the Hateful fifteen :Knife

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von trapperandy ()

    • tom schrieb:

      Mich interessiert nun, ob es anderen ähnlich geht. Nutzt jemand von Euch auch nur einen einzigen Trekking-Stock?

      Ich habe nach Schwierigkeiten mit einem Fuß angefangen, Trekkingstöcke zu benutzen, für eine Weile. Bin aber dann wieder zu einem hölzernen Stock, oder aber nur einem Trekkingstock zurückgekehrt. Oder auch zu keinem Stock.

      Oft habe ich links den Hund, oder zumindest die linke Hand frei für den Hund wenn er frei läuft. Also rechts den Stock. Außerdem ist der schlechte Fuß links, da ist ein Stock rechts passend. Im groben Gelände bin ich auf einen Stock immer noch fast schon angewiesen. Auf guten Wegen eher nicht mehr.

      Mit zwei Stöcken kann man Schub erzeugen und Knie und Rücken entlasten. Auf einer Wanderung mit schwerem Gepäck und rauen Wegen war ich mal froh gewesen, zwei Stöcke zu haben. Mit einem Stock geht das nicht wirklich, da ist es hauptsächlich Balance halten (immerhin), Brombeerranken und Spinnweben weghalten, ein Half-Mid Zelt oder Tarp aufbauen. Ich glaube, nur einen Stock zu benutzen hilft dabei, wieder mehr Trittsicherheit aufzubauen.

      Wenn ich unterwegs Bilder machen will, dann brauche ich beide Hände, meist. Es ist einfacher, nur einen Stock unter den Arm zu klemmen. Aber wenn ich runter auf die Erde muß, um ein Pflanze zu photographieren, dann ist es leichter wieder hochzukommen, wenn man einen Stock hat.

      Wenn man mal eine Weile keinen Stock braucht, dann ist ein Stock am Rucksack leichter als zwei Stöcke.

      Trekkingstöcke sind leicht und meist robust genug. Aber ein selbstgemachter Wanderstab aus Holz hat etwas, an das kein Trekkingstock herankommt. Nur, auf einer richtigen Wanderung wollte ich den hölzernen Stock nicht mit mir herumschleppen. Der Trekkingstock ist auch praktischer für den Zelt- oder Tarpaufbau, weil flexibler.

      Wobei - wenn es mir gelänge, an einem hölzernen Wanderstab eine harte, dauerhafte Spitze anzubringen, wie sie an Trekkingstöcken sind, anstatt des einfachen Eisenbeschlags, der manchmal nicht einmal ein Jahr hält, und die meiste Zeit stumpf ist ...
      "Sei mir willkommen, süßer Schlaf / ich bin zufrieden, weil ich brav."
      (Wilhelm Busch, in "Maler Klecksel")
    • Ich habe es lange aufgeschoben und dann irgendwann ging es zumindest längere Strecken bergab nur noch mit Stöcken,
      um vor allem meine Knie zu schonen.
      Bergauf empfinde ich sie oft als hinderlich, da schnall ich sie an den Rucksack.
      Wie bereits einige zuvor schrieben machen viele der Stöcke, genau wie die Paddel beim Kanufahren,
      Sinn beim Lagerbau mit Tarps oder ähnlichen Behausungen.
      Tarp Tent mit den Stöcken als Eingangsstützen.

      Leider sind die Billigstöcke die ich bisher hatte, alle nicht sonderlich haltbar gewesen.
      Sind teure ( Leki usw. da wohl besser??? )

      Gruß"Seemann"
      Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen!
    • Ich nutze auch für längere oder steilere Touren 2 Stöcke. Wenn ich nur schlendere reicht auch 1 Stock.
      Ich finde es beim fotografieren auch praktisch die Stöcke als Stütze zu nutzen.
      Hab festgestellt, dass meine Knieprobleme wesentlich besser wurden.

      Bin froh, dass ich es versucht hab obwohl ich Vorbehalte hatte. Muss mir nur noch was überlegen wie ich sie am
      Rucksack befestige wenn ich sie nicht nutze. Am kleinen sind nämlich keine Halterungen.
      Where are the lads that stood with me, when history was made?
      A Ghra Mo Chroi, I long to see the boys of the old brigade.
    • Hallo Tom, da geht's mir ähnlich. Habe auch länger probiert mit den 2 Stöcken - auch längere Strecken mit furten. Also öfter mal 1 bis 2 Wochen mit Rucksack. Irgend etwas müssen die Stöcke ja bringen; dachte ich. Hat aber für mich keinen Vorteil gehabt. Da ich immer mal wieder querfeldein gehe, habe ich regelmäßig mit "Rutschern" zu tun (z. B. durch den fiesen Stock unterm Laub beim Steilhang bergabwärts, passiert mir öfter. Oder dieses üble dornige Gestrüpp, wo ich immer dran hängen bleibe). Ist vielleicht auch Übung. Bin schon fast sechzig und noch nie was passiert. Auch keine Knieprobleme oder Gleichgewichtsstörungen. Wenn ich merke das ich Probleme bekomme in Sachen kreuz + quer gehen werde ich wohl auf den Wegen bleiben. Stöcke fand ich beim trekking bisher überflüssig bis lästig. Allerdings beim nordicwalking top, wenn man Kurs mitgemacht hat und die Stöcke da richtig einsetzt.
    • Bin Einstockträger, finde das sehr angenehm und habe ihn zersägt und mit Messingmuffen zusammenschraubbar gemacht. So passt der Stock zerlegt in oder an den Rucksack (je nach Modell).
      Den Vortrieb durch zwei Stöcke kenne ich vom Nordic Walking (eine der pfiffigsten Sportarten der Welt). Beim Wandern wandert bei mir aber auch immer der Romantiker mit. Da gehört ein Rucksack mit Lederriemen, feste Wanderschuhe, eine Emailletasse und der Haselstecken dazu. Sieht einfach zünftig aus. Und hilft am Hang.


      Aktuelles Bild vom TPS. Irgenswo gibt's hier auch schon Fäden zu Wanderstöcken.
      Erst wenn der letzte Fisch gerodet und der letzte Baum gefangen ist werdet Ihr merken, dass Ihr etwas verwechselt habt!
      Letztes Wort, Häuptling der Wildkatzen 1758 - 2029

      „Herr Janosch, wo macht man Urlaub?” - „Überall, wo zwei Bäume sind. Vorausgesetzt, man macht es wie Wondrak und hat immer eine Hängematte dabei. Dann ist das ganze Leben quasi Urlaub.”
    • Hier, ich!

      Habe mich an das Thema auch jahrelang herangetastet. Irgendwann mal bei Decathlon, so vor gut 5 Jahren habe ich dann ein paar der hiesigen Hausmarke spontangekauft, und sofort drei Sachen für mich hrausgefunden. - Dass ich nur einen Stock brauche, - dass ich was stabileres benötige, - dass man sie zu Hause von Kindern fernhalten sollte, die Spitze stempelt einen Dielenboden mit schönen Mustern.

      Nach einem weiteren Fehlkauf von so zusammensteckbaren Dingern, merkte ich dass ich was stabiles brauche. Also kam ich zu Leki.
      Habe mir diesen Fotostock geholt, da kann man am Griff den oberen Knubbel abnehmen und eine Kamera draufschrauben.
      Aber viel cooler finde ich die Stabilität. Für den normalen Gehrhythmus oder "stabileres" Geradeausgehen brauche ich sowas nicht, sondern eher als Stütze wenn man einem Abhang oder kleine Kluft herauf- oder herunterkraxelt. Wenn man da ins Schlenkern kommt und Beschleunigung und volles Gewicht in so einen Stock reinprengeln, und das Ding hält, ohne zusammenzuschieben oder zu brechen - ja dann ist man zufrieden. Und das bin ich mit dem Ding bis heute.

      Hier, der hier: amazon.de/dp/B014I2942A/ref=cm_sw_r_cp_apa_i_bf2PEb9AGHM3G

      LG, Stefan
      'Sorry Dave, i'm afraid i can't do this.'
    • Nun, ich bin schon vor 35 Jahren mit Stöcken in die Berge, als man noch ständig gefragt wurde, ob man seine Ski vergessen hätte oder wo man bitte bei 30Grad Skifahren will. Inzwischen nutze ich auch die Variante mit nur einem Stock.
      Hier mal die gesammelte Lebensweisheit dazu:
      - zwei Stecken sind in den Bergen oder sonstigem steilen Gelände toll, wenn man bergauf Tempo machen will, bergab seine Knie schonen will oder einfach nur einen guten Stand braucht.
      - viel Gewicht auf dem Buckel, dann zwei Stecken, gibt bessere Trittsicherheit
      - Nachteil von zwei Stecken: man gewöhnt sich schnell daran und die eigene Tritttechnik wird schludrig: merkt man dann, wenn man plötzlich ohne gehen muß und wie unsicher man dann auf einmal ist (gerade in den Bergen)
      - Wanderstab: neben dem besseren Aussehen ist der für leichte Wanderungen völlig ausreichend, grad wenn man nur gelegentlich Unterstützung braucht.
      - ein Wanderstab bietet keine so gute Griffmöglichkeit, gerade wenn man Schub zeugen will (es sei denn, er hat eine Schlaufe dran)
      - Wanderstab: bei Querungen im steilen Gelände besser als Treckingstecken, da er nicht so leicht bricht bzw. sich verbiegt bei Querbelastung
      - treckingstecken: deutlich leichter als ein Wanderstab!
      - Vorteil Wanderstab: man hat (ja nach Grifftechnik) meist eine Hand immer frei.

      Mein persönliches Fazit: in den Bergen und im Winter bei viel Schnee nehm ich zwei Treckingstecken weil es den besseren Halt ergibt. Im Sommer und bei leichten Touren ist mein Wanderstab dabei. Und ich bin mir bewußt, daß ich hier mit ein/zwei "Krücken" gehe, also achte ich dann dennoch auf eine saubere Fußtechnik! letztendlich muß jeder selbst schauen, ob und welche Steckenkombination ihm für seine Art zu gehen besser taugt.
      :hut:
    • @zapfnmandl

      "- Wanderstab: bei Querungen im steilen Gelände besser als Treckingstecken, da er nicht so leicht bricht bzw. sich verbiegt bei Querbelastung"

      Als ich damals im Facheinzelhandel ein paar ultraleichte und umgekehrt proportional dazu teure Leki-Stecken für meine Frau kaufte, pries der Verkäufer die Stabilität der Teile. Er wollte mir weiss machen, dass meibe Haselstöcke viel weniger stabil wären. Über meine Reaktion war er nicht amüsiert.........
      Wo der Wolf jagt, wächst der Wald
    • Ich bin früher mit Wanderstock gegangen. Irgendwann habe ich steil bergauf festgestellt,
      dass der ganze Energie mit einem Stock flöten geht, weil man die Kraft nicht in den nächsten
      Schritt umsetzen kann.
      Dann habe ich mit Oppastöckers (Trekkingstöcken) von Feinkost Albrecht, die mit der Feder
      drin angefangen. Die doofe Feder war leider nicht festzustellen, so dass die ganze Energie
      in die Feder, statt in den Vortrieb ging.
      Daraufhin habe ich mir vernünftige Oppastöckers gekauft und brav versucht mit diesen zu gehen.
      Hat sehr lange gedauert, bis ich sie akzeptiert habe. Mittlerweile merke ich schon nach ein paar
      Schritten, dass ich ohne nicht laufen mag.
      Mir tun sie gut.

      Gruss
      Konrad
      Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!
    • Wenn ich Mehrtagestouren mache und/oder der Rucksack mal schwerer ist, nehme ich zwei Stöcke mit. Bergauf gehts leichter und Bergab schont es die Knie. Da habe ich mit meinen 33 Jahren zwar noch keine Probleme mit, aber man will ja auch nicht frühzeitig Probleme bekommen. Wichtig ist halt das man die Länge der Stöcke auch an das Gelände anpasst.
    • Kubi schrieb:

      Wenn ich Mehrtagestouren mache und/oder der Rucksack mal schwerer ist, nehme ich zwei Stöcke mit. Bergauf gehts leichter und Bergab schont es die Knie. Da habe ich mit meinen 33 Jahren zwar noch keine Probleme mit, aber man will ja auch nicht frühzeitig Probleme bekommen. Wichtig ist halt das man die Länge der Stöcke auch an das Gelände anpasst.
      so sehe ich das auch :thumbup:
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
      Meine Fotoalben

    • Kubi schrieb:

      Wenn ich Mehrtagestouren mache und/oder der Rucksack mal schwerer ist, nehme ich zwei Stöcke mit. Bergauf gehts leichter und Bergab schont es die Knie. Da habe ich mit meinen 33 Jahren zwar noch keine Probleme mit, aber man will ja auch nicht frühzeitig Probleme bekommen. Wichtig ist halt das man die Länge der Stöcke auch an das Gelände anpasst.
      Und ich hab die Probleme an den Knien vor 4 Jahren richtig bekommen und trotzdem ignoriert.
      Der Dämpfer kam dann, Op und der Verschleiß ist immer noch Spürbar, aber na ja, ein guten 68er haut nichts um. :whistling: :thumbup:
      Gruß
      Andy
      :hut:
      Alles was Du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person,
      die es Dir erzählt hat. ;)
      Und Jage nicht was du nicht töten kannst! :hut:
      Member of the Hateful fifteen :Knife