Neues Sturmgewehr der BW kommt aus Thüringen

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    • @Carpe frage mal altgediente Jäger, die lachen über die offiziellen Angaben.

      Ist wie bei mir, offiziell gab es keine Rettungsrucksäcke... aber ich hatte einen. Nannte sich dezentrale Beschaffung.
      Als länger gedienter OG wurde man nicht umsonst organisations- Gefreiter genannt ;)

      So habe auch einige Jäger, ihre Munition selber geladen oder dezentral eingekauft =O
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
      Meine Fotoalben

    • Moin
      Das G36 wurde Während des Kalten Krieges Konzipiert und Konstruiert , da waren Weltweite Einsätze in Ariden Regionen so Weit Entfernt wie der Mond . Heutzutage Wünsche ich mir eine für den Einsatz Angepasste Waffe mit der der Soldat Wirken kann und Kein Nato Geschwurbel von Kontabilität usw. Wenn Größere Kaliber Benötigt werden , dann Sollten Sie zur Verfügung Stehen .

      Gruß Wulfher
      Lieber im Sumpf Übernachten,als Übernacht Versumpfen
    • Das G3 mit ZF wurde für Afghanistan nicht ohne Grund reaktiviert.
      Die Durchschlagsleistung von 7.62x51 ist höher als bei 5.56x45, bei identischer Geschosskonstruktion (Vollmantel/Vollmantel).
      Steht so auch ganz deutlich in der ZDv für Feldbefestigungen.
      G3 Sandsack längs, M16 Sandsack quer.
      Im alten Reibert war die Liste für Wandstärken auch mit drin.
      Mängel in der Geschossleistung wurden schon im Kosovo bemerkt und auf den SB beim Gefechtsschiessen.
      Da ein verletzter Gegner aber besser als ein Toter ist, weil er Kräfte bindet, wird das nicht wirklich berücksichtigt. Der Gegner soll ja "nur" ausser Gefecht gesetzt werden.
      So blöd sich das auch anhört. :S

      Als bei uns damals von G3 auf G36 umgestellt wurde, hielt sich die Begeisterung in Grenzen.
      Unabhängig davon das die Optik kein Schlamm und Wasser mag, aber das ist ein anderes Thema...

      Denke die meisten hätten mit 7.62x51 bei der Neubeschaffung gerechnet.
      Vielleicht ist 5.56x45 billiger? ?( :whistling:

      Die Konstruktion macht Sinn, wenn man den (legalen) Internationalen Markt berücksichtigt, da ist das AR15 Design überall bekannt und beliebt.
      Ob es das beste Design ist, ist fraglich. Jede Konstruktion hat Vor- und Nachteile.
      Handlich ist es bestimmt.
      Beim G36 hat uns eigentlich nur gefallen, daß beim Ab- und Aufsitzen die Schulterstütze eingeklappt werden konnte, im Vergleich zum G3 "Kriegsprügel". ^^

      Schön ist, daß jetzt mal ein anderer Hersteller was vom Kuchen abbekommt.
      Warum auch immer der Zuschlag erteilt wurde...
      Ich hoffe das es wirklich am besseren Ergebnis lag.
      Gruß Fryd

      Feuerbohren ist sch... :campfire:
    • Wulfher schrieb:

      Wenn Größere Kaliber Benötigt werden , dann Sollten Sie zur Verfügung Stehen .
      Es stehen ja, andere Waffe (auch in der InfGrp) zur Verfügung.


      Fryd schrieb:

      Das G3 mit ZF wurde für Afghanistan nicht ohne Grund reaktiviert.
      Ja. Man hat aber ziemlich schnell festgestellt, für das, was man die G3s geholt hat, durch die G3 nicht erfüllt wird.

      Fryd schrieb:

      Die Durchschlagsleistung von 7.62x51 ist höher als bei 5.56x45, bei identischer Geschosskonstruktion (Vollmantel/Vollmantel).
      Ja, Man hat aber schnell festgestellt, dass auch die .308 nicht in der Lage ist, die Lehmwände zu durchdringen.
      (das war nämlich der Grund, warum man die G3s reaktiviert hat).
      Die Truppe hat aber schnell gemerkt, dass man einen ZF Schützen (Neudeutsch DMR) in der Gruppe benötigt, der weite Ziele, sicherer, als der normale Gewehrschütze bekämpfen kann.
      Da kam dann der ESB (Einsatzsofortbedarf) ins Spiel und von HK wurden 600 G27 geliefert, Kurze Zeit danach kam auch das G28 in die Truppe.

      Fryd schrieb:

      Mängel in der Geschossleistung wurden schon im Kosovo bemerkt und auf den SB beim Gefechtsschiessen.
      Welche denn?
      Wenn man sich das ganze mit Ballistischen Gel ansieht, ist es eben nicht so.
      Beim schiessen ist der Treffersitz das A und O. Und nicht ob 7,62 oder 5,56.
    • Neu

      Desertstorm schrieb:

      Find ich ziemlich irrelevant im Bezug auf das Thema Bushcraft, es sei denn die Knarre taugt ausgeprochen gut zur Jagd oder als improvisiertes Löffelmesser.
      Dieser Aussage kann man zustimmen.... aber...
      Das gleiche könnte man über die Zwille sagen, die Armbrust, den Bogen, ein Jagtgewehr, die Fallenjagt usw....

      Es ist ein weites Feld, und in einigen Teilen der Welt ist bspw. die AK47 eine durchaus genutzte Jagtwaffe.... ganz einfach weil diese verfügbar ist, ob das Kaliber nun jagtlich geeignet ist oder nicht. Ich halte es zumindest für wissenswert zu wissen, wenn man im Wald rumliegt, und des Waidmanns Büchse spricht, ob man und in wie weit man gefährdet ist.
      Ich habe einen in der Verwandtschaft der hat Anthropologie studiert und war zufällig jedes mal in der Ecke auf Forschungsreise wo es geknallt hat (Mexiko, Kolumbien, Amazonas....). Als Ex-Zivi hat der manchmal recht dumm aus der Wäsche geschaut weil er nicht einmal die Basics kannte und so die Lage nicht einschätzen konnte.
      Aus meiner Sicht kann man da das entsprechende Auge einmal zudrücken.
    • Neu

      supi schrieb:

      Das gleiche könnte man über die Zwille sagen, die Armbrust, den Bogen, ein Jagtgewehr, die Fallenjagt usw...
      Bushcraft

      3 der genannten Dinge kann man sich selber (Bush)craften und sogar legal nutzen (Nicht für die Jagd) in Deutschland dem Hauptwohnsitz der Majorität der User. Fallenjagd gehört bei den Bushcraft skills eben wegen dem Handwerklichen Aspekt zu den Basics.

      Die Stopwirkung und Panzerungsdurchschlag von Kriegswaffen/Kriegsgerät irgendwie nicht. Da muss man auch nicht drüber debattieren ob man in Somalia mit Antipersonenminen Gazellenfleisch weich geklöppelt bekommt.
      Klar ist das Grundsätzlich ein Interessantes Thema, finde ich ja auch (Auch wenn ich da eher US-amerikanische Youtubechannel für schaue und mich damit NICHT und NIE Beruflich mit befasst habe) , und wenn man bedenkt das ein Gut-teil der Community einen Militärischenhintergrund hat. Aber, wie für so vieles andere, gibt es für derlei Sachen Foren die eben genau diesen Schwerpunkt bedienen. Vielleicht, bleiben wir dann doch lieber bei Stadwald gebastel und Hunderunden woll?
      OT off.
    • Neu

      @Dachs
      nur als Hinweis....
      Amerikanische Youtubechannel in Bezug auf Waffen, Prepper und Bushcraft.... also ich muss da immer an den Helden denken der seine Wumme abstellt, die fällt um und jagt ihm eine Ladung Schrot in den Ars....
      Ich wäre da vorsichtig, die Waffenhonks denken mir zu viel mit dem Körperteil in der Hose anstatt mit dem Ding zwischen den Ohren. Zu viel Testosteron....
    • Neu

      supi schrieb:

      Es ist ein weites Feld, und in einigen Teilen der Welt ist bspw. die AK47 eine durchaus genutzte Jagtwaffe.... ganz einfach weil diese verfügbar ist, ob das Kaliber nun jagtlich geeignet ist oder nicht. Ich halte es zumindest für wissenswert zu wissen, wenn man im Wald rumliegt, und des Waidmanns Büchse spricht, ob man und in wie weit man gefährdet ist.
      Ich habe einen in der Verwandtschaft der hat Anthropologie studiert und war zufällig jedes mal in der Ecke auf Forschungsreise wo es geknallt hat (Mexiko, Kolumbien, Amazonas....). Als Ex-Zivi hat der manchmal recht dumm aus der Wäsche geschaut weil er nicht einmal die Basics kannte und so die Lage nicht einschätzen konnte.
      Aus meiner Sicht kann man da das entsprechende Auge einmal zudrücken.
      hinzu kommt, dass zum Bushcraft ja auch noch das Überleben gehört. Im Falle eines Falles kann dies davon abhängen, wie gut ich über die Bewaffnung meines Gegenüber Bescheid weiß .... ;)
      Alles Liebe aus Aachen, Walter ;)
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    • Neu

      supi schrieb:

      Desertstorm schrieb:

      Find ich ziemlich irrelevant im Bezug auf das Thema Bushcraft, es sei denn die Knarre taugt ausgeprochen gut zur Jagd oder als improvisiertes Löffelmesser.
      Dieser Aussage kann man zustimmen.... aber...Das gleiche könnte man über die Zwille sagen, die Armbrust, den Bogen, ein Jagtgewehr, die Fallenjagt usw....

      Es ist ein weites Feld, und in einigen Teilen der Welt ist bspw. die AK47 eine durchaus genutzte Jagtwaffe.... ganz einfach weil diese verfügbar ist, ob das Kaliber nun jagtlich geeignet ist oder nicht. Ich halte es zumindest für wissenswert zu wissen, wenn man im Wald rumliegt, und des Waidmanns Büchse spricht, ob man und in wie weit man gefährdet ist.
      Ich habe einen in der Verwandtschaft der hat Anthropologie studiert und war zufällig jedes mal in der Ecke auf Forschungsreise wo es geknallt hat (Mexiko, Kolumbien, Amazonas....). Als Ex-Zivi hat der manchmal recht dumm aus der Wäsche geschaut weil er nicht einmal die Basics kannte und so die Lage nicht einschätzen konnte.
      Aus meiner Sicht kann man da das entsprechende Auge einmal zudrücken.
      Schusswaffen sind auch Bushcraft und Survivalrelevant.

      Der Markt dahingehend ist auch so unübersichtlich groß, dass es gut ist, dass es Experten auch hier im Forum gibt, die einem auch hier auf die Sprünge helfen können.
      Allerdings verstehe ich nicht warum genau diese Waffe jetzt von so einer Relevanz für das Bushcrafting sein soll.
      Ich denke nicht dass ein so hochmodernes Spezialgewehr irgendwo in Sibirien in der Jagdhütte rumliegt, dass man da mal eben zufällig drauf stößt.

      Ich halte das Thema auch nicht allgemein für irrelevant, nur halt für den Bushcraftbereich. Wäre so unpassend wie in einem Schachforum.
      Passt evtl. besser ins Of Topic.
      Niemand
    • Neu

      Tankred schrieb:

      G36 ist ne Klapperkiste
      Zieloptik und Kaliber sind suboptimal
      (SaZ12 und SchL)
      Hätten das G3 mit besserer Zieloptik
      weiter entwickeln sollen .....
      :)
      Als ich bei der Bundeswehr war, war gerade die Übergangsphase. Unsere Hauptkampfwaffe war zwar das G3 (und P1), bekam aber mehrmals die Möglichkeit das G36 (und P8) zu schießen.
      Ich persönlich fand das schon eine erhebliche Verbesserung. Irgendwie werden von den alten Hasen nur die Nachteile aufgezählt. Die Waffe ist leichter, hat mehr Munition bei gleichem Munitionsgewicht, durchsichtige Magazine und weniger Rückstoß, was mir ein ganz anderes Schießen ermöglichte.
      Auch beim Reinigen der Waffe sah man den Unterschied zu alter und neuer Technik.
      Die Einsätze haben sich geändert und dahin geht auch der Trend bei der Bewaffnung. Modulare SG und MG mit kleinerem Kaliber und als Ergänzung DMR (Designated Marksman Rifle: deckt den Bereich zwischen Hauptkampfentfernung und Scharfschützengewehr ab, ist aber auch für den Nahbereich einsetzbar). Bei der Bundeswehr wäre dass das G27, G28, oder auch noch das G3 mit ZF.
      Ich hätte zwar die Hand dafür ins Feuer gelegt, dass die nächste Standartwaffe das HK433, oder 416 wird, aber die Bundeswehr hat ja schon ein gutes Scharfschützengewehr von Haenel (G29) bekommen.
      Militär ist ist zwar immer ein recht schwieriges Thema, aber ganz Ohne geht es in der heutigen Welt leider nicht.
      "Die Fotografie ist der Todfeind der Malerei, sie ist die Zuflucht aller gescheiterten Maler, der unbegabten und Faulen."
      – Charles Baudelaire –

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    • Neu

      coyote schrieb:

      Ich hätte zwar die Hand dafür ins Feuer gelegt, dass die nächste Standartwaffe das HK433, oder 416 wird
      Weil HK gut geschmiert hätte?

      Fragen sollte man sich, warum kann HK den Franzmänner die 416 günstiger anbieten, als dem Deutschen Steuerzahler.

      Das SIG 516 oder Haenel MK556 sind mit Sicherheit nicht schlechter.
      Robert Hirt and Chris Sirois, die beiden Köpfe des HK416 sind von HK zu SIG gewechselt, entwickelten das 516, danach sind sie zu Caracal.
      Auch das Argument, dass HK eine deutsche Firma sei, zieht nicht wirklich, da 60% CDE gehört.