Weihnachts-Challenge (mit Gewinnspiel)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Weihnachts-Challenge (mit Gewinnspiel)

      Weihnachten – das Fest der Liebe. <3

      Aber auch das Fest mit steinhart-gebackenen Plaetzchen, Geschenke-Einkaufs-Stress, Gluehwein-Kater, ungewollten Wichtelueberraschungen von “netten” Kollegen und unertraeglicher Weihnachtsmusik im Supermarkt. :evil:
      Was gibt es besseres, als zur Adventszeit das Weite zu suchen und fuer wenigstens ein paar Stunden im Wald zu verschwinden? :Squirrel:
      Fuer unser aller Seelenheil hier nun die ultimative Vorweihnachts-Bushcraft-Challenge mit Gewinnspiel!

      Zur Teilnahme am Gewinnspiel, musst Du die folgenden Aufgaben erfuellen und hier im Faden mit Foto und Beschreibung vorstellen:
      • Draussen etwas praktisches aus (vorwiegend) Naturmaterial basteln. Egal was…aber als Hilfsmittel sollst Du nur typische Bushcraft-Werkzeuge (z.B. Messer, Axt, Saege, Schnur, …) benutzen. Dokumentiere und beschreibe Deine Arbeitschritte und das fertige Produkt. :saege:
      • Die Spuren eines (Wild-)Tieres finden/fotografieren/beschreiben. Der Haustiger gilt nicht… :racoon:
      • Eine (Wild-)Pflanze finden/fotografieren/beschreiben, die man als Nahrung oder fuer medizinische Zwecke nutzen kann. :chilli:
      Bitte nicht Euer Fotoarchiv nach ollen Bildern durchforsten. Es geht um’s “raus und machen”! :P/

      Zu Gewinnen gibt es eine Ausgabe meines kuerzlich erschienenen Survival-Handbuchs (Danke an den Conrad Stein Verlag fuer die Spende!) und als zweiten Preis eine handgefertigte Guerteltasche fuer ein kleines Klappmesser (etwa Victorinox-Groesse). :rock:

      Zur Teilnahme muessen die Beitraege zwischen 1.-24. Dezember hier eingestellt werden. Quatschbeitraege werde ich fuer das Gewinnspiel ggf. ignorieren (hier gilt mein ganz subjektives Empfinden). Die Preise werden im Januar versendet.

      Viel Spass bei der Aktion! :thumbsup:

      Bitte meldet Euch einfach, wenn Ihr Fragen habt.

      Liebe Gruesse,

      Fabian 8)

      P.S.: Das gleiche Gewinnspiel findet auch “Drueben” statt…aber die Verlosung der Preise bleibt getrennt! Wer unterschiedliche Beitraege in beiden Foren abgibt, erhoeht die Chancen. Wer gleiche Beitraege einstellt, fliegt aus einer der beiden Lostrommeln wieder raus…die Entscheidung dazu faelle ich per Muenzwurf.

      P.P.S.: Wer findet, dass ich hier nicht genug Smileys eingebaut haette, darf es im eigenen Beitrag besser machen... :D
    • Bushcraft Yukon schrieb:

      Draussen etwas praktisches aus (vorwiegend) Naturmaterial basteln.
      ...scheixxe. :/

      Aber damit das nicht OT wird, leg ich als dritten Preis noch was drauf:


      Ein Sarge backlock Klappmesser, ein Sarge Multitool mit Gürteltasche und ein Ozark Mountain Essbesteck.
      Ideal für Bushcraft-Kids!
      Also, Väter ( und Mütter) - haut rein und legt los.
      LG schwyzi
      Bilder
      • 1605889429545-1955719146.jpg

        2,01 MB, 3.264×2.448, 1 mal angesehen
      One man's trash is another man's treasure!
      Tough enough to wear pink.
      Member of the Hateful fifteen
    • Neu

      Zuerst möchte ich mich artig bei @Bushcraft Yukon für diese Aktion bedanken.

      Nun:

      1.

      Unterwegs fand ich einen abgebrochen Haselstecken, sogar abgewinkelt.



      Also Handschuhe und Messerle raus und....




      ...abgelängt und festgestellt, dass das abgewinkelte Teil am falschen sprich dünnen Ende ist. Daher wurde es abgeschnitten.

      Dann entrinden




      Spitze spitz und Griffstück abgerundet


      Und fertig ist der Jo



      2.

      Der Teufel ist ein Eichhörnchen ;)

      Frisst ein Eichhörnchen an einem Zapfen, nimmt es ihn schön in die beiden Vorderpfoten und reißt Schuppe für Schuppe mit den kräftigen Zähnen ab, um an die Samen zu kommen. Dabei bleiben immer viele Zuppel und Fransen an der Zapfenspindel stehen.



      Zum Eichhörnchen brauche ich wohl nicht viel zu sagen.


      3.

      Was wäre Sauerkraut ohne Wacholder?



      Neben dem Holz für Bogenbau und Co sind praktisch alle Pflanzenteile heilmitteltechnisch zu gebrauchen. Ob Wurzel, Nadeln, Beeren oder sogar das Holz, alles ist nutzbar.

      Allerdings sollte man darauf bedacht sein, zu hohen Dosen und/oder längere Einnahmezeiten zu vermeiden. Auch Schwangeren und Nierenkranken wird abgeraten. Ansonsten wird dem Wacholder zugeschrieben, verdauungsfördernd und harntreibend zu sein. Ausserdem soll er einsetzbar sein bei rheumatischen Geschichten, Gicht und Erkältungen, um nur ein paar zu nennen. Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen bei Überdosierung usw. rate ich dazu, sich mit der Pflanze ausführlich auseinander zu setzen.

      Challenge completed, wia mier Schwoba sagad.
      Bilder
      • 20201125_162051_copy_1305x2320.jpg

        562,84 kB, 1.305×2.320, 1 mal angesehen
      .....................................................

      So isch no au wiedr
    • Neu

      Ein kleiner Beitrag von mir:

      Ich spazierte durch den Wald um etwas spezielles zu finden, mal sehen ob ich es diesmal finden würde und nebenbei erfüllte ich noch die drei Aufgaben für die Challenge.

      1. Pflanzen finden:

      Es ist Winter, hat schon paar mal ordentlich Frost gegeben und auch mal geschneit, aber wenn man genau hin schaut findet man im Frühwinter noch allerlei essbares. Eigentlich bin ich auf der Suche nach einer ganz speziellen Pflanze, aber wenn ich die nicht finden sollte nehm ich halt mit Plan B vorlieb.
      Am ehesten findet man im Winter noch grüne und nahrhafte Pflanzen am und im Wasser. Also ab in den Sumpf.




      Der Sumpf enttäuscht einen nicht. In einem der unzähligen Wasserläufe finde ich große Mengen an Brunnenkresse. (Nasturtium officinale) Die kann man, wenn der Winter mild genug ist, den ganzen Winter über in sumpfigen Bruchwäldern finden.





      Im Gegensatz zu vielen anderen Wildpflanzen schmecken die Brunnenkressen richtig peppig und man kann damit viele langweilige Gericht aufpeppen. Aber bloß nicht kochen, dann wirds nur zu einer Chlorophylpampe.

      Ein bischen Nährstoffe sind auch dran wenn man die Wurzelstränge herauszieht.
      Ich packe mir also den Rucksack mit ner Ladung Brunnenkresse voll und durchquere den Sumpf querfeldein.
      Auf der anderen Seite des Hanges verlaufen viele Tierspuren auf einem alten, nichtr mehr genutzten Waldweg.

      2: Spuren finden






      Hier sind Damhirsch und Reh durchgelaufen.



      Aber eigentlich suche ich das hier. Hier haben die Wildschweine einen Wildacker umgegraben. Vor vielen Jahren habe ich einmal Wildschweine beobachtet, wie sie Wurzeln ausgruben. Nach dem ich sie vertrieben hatte, wollte ich sehen was sie denn da geknabbert haben? So haben mich die Wildschweine auf etwas gebracht, auf das ich von selbst nie gekommen wäre. Nämlich haben sie die Wurzelstöcke der Wasserminze ausgegraben und gegessen.
      Tatsächlich vermehrt sich die Wasserminze durch unterirdische Wurzelausläufer. Diese sind essbar, zart, nahrhaft und schmecken ziemlich gut. Die perfekte Notnahrung. Von Tieren lernen, heißt Siegen lernen.
      Ich bin seit über einem Jahr nicht mehr an dieser Stelle gewesen, und suchte die aufgewühlten Stellen nach Wasserminzwurzeln ab, aber es war nix zu finden. Entweder waren die Schweine sehr gründlich oder die Pflanzen sind hier verschwunden durch die Trockenheit im Sommer.
      Naja ich hatre ja noch die Brunnenkresse.

      Weiter ging es zu einer etwas ebeneren Stelle für die letzte Aufgabe:

      3. Etwas aus Naturmaterialien bauen

      Hier mal eine kleine "Erfindung" von mir. So etwas hat bestimmt schon mal irgendwo Irgendwer gebaut, aber ich hab noch nie sowas im Netz oder so gefunden, also sag ich einfach ich habs noch mal erfunden.
      Das ist ein nützlicher Trick für Leute die mit Töpfen ohne Henkel zum aufhängen unterwegs sind.
      'Ich habe das letztes Jahr im Regenwald in Peru erdacht, als ich irgendwann genervt war meinen Alutopf immer auf irgendwelchen Hölzern am Feuerzu balancieren und eventuell kippen zu lassen. Also hab ich aus Holz und Bambus ein ganz einfaches Topfhängsystem gemacht.
      Da ich idiotischerweise damals keine Fotos davon gemacht habe, hab ich es hier noch mal mit heimischen Hölzern nachgebaut und es klappt genau so gut.

      Zuerst wird ein grüner Haselstecken gespalten.





      Dann werden an den Enden Kerben, ähnlich wie kleine Haken herein geschnitzt.



      Die Kerben drücken sich unter die Lippe des Topfes.
      Nun wird mit Schnur oder natürlichem Bindematerial der gespaltene Stock gebunden, so dass er nicht weiter einreißt und man etwas Spannung aufbaut die den Topf hält.
      Es müssen nun nur noch die Kerben wie bei einem gewöhnlich Topfhängesystem geschnitzt und ein andere Stock als aufhängung platziert werden. Tada... fertig und schon ist das Lagerleben ein wenig leichter.









      Leider hatte ich nur relativ wenig Zeit und ich musste wieder nachhause, darum habe ich dann doch kein Feuer mehr gemacht.
      Als Erkentniss fürs nächste mal werde ich den zu spaltenen Stock dicker wählen damit man die Kerben tiefer schneiden kann, ohne Gefahr dass das zu dünn gewordene Holz bricht. Das spielt beim hohlen Bambus keine Rolle.

      So das war mein kleiner Beitrag. Vielleicht mach ich noch einen anderen im anderen Forum. Nächse Woche komm ich länger raus, da kann ich auch wieder was komplizierteres basteln.
      Bilder
      • DSC_0358.jpg

        362,15 kB, 1.600×1.067, 1 mal angesehen
      Niemand