Bildersammlung unser aller Winterabenteuer

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich habe mich heute sehr gefreut! Ich habe nen Schweden auf Youtube gefunden und der hat echt Niveau! Hier seht ihr mal unseren ersten Tourentag der zweiten Woche, wo wir Anfang März 2015 waren...Er braucht mit Skiern nur länger (wahrscheinlich für den Film...) :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



      Man kann sich das immer nicht vorstellen was da wirklich abgeht, aber der hat es wirklich schön in bewegte Bilder gefasst, wie ich finde!

      Los ging es bei uns so gegen 9/10 Uhr und es hatte leichte Plusgrade und Schneeregen...Wie das Wetter innerhalb von paar Stunden umschlägt, seht ihr dann...Das Bergmassiv am Ende, bildet die Grenze zwischen Sarek und Padjelanta... 8)





















      Bei ihm war wahrscheinlich schon der Hüttenwirt da...Bei uns war ja noch zu und wir haben uns rechtzeitig verkrümelt... :D Welche Strecke wir gegen Ende der Woche zurückgelegt haben braucht man keinem erzählen, glaubt eh keiner!!! 8o 8o 8o

      Nachtrag; gegen Ende von dem Video, seht ihr den Bootsschuppen kurz vor Kvikkjokk...Der war anscheinend genau so schlau wie wir... :thumbsup: :



      Wer hier schnell mal Kakkikakki muß, oh Mann... :D :



      Einfach fahren lassen, für die Leute ohne Gestänge... :thumbsup: :







      Ich wollte einfach nochmal Bilder zeigen, die ich so noch nicht gezeigt habe oder "die man drüben entfernt hat..." :thumbup: :thumbup: :thumbup:


      #russenmethode #dielegendevomeiszeitjäger #hexenstieginfünfminuten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Eiswanderer ()

    • Ich habe nochmal einen letzten Teil Bilder rausgesucht, aus der dritten und letzten Woche unserer letzten Wintertour. Ich habe das gemacht, weil ich hier unseren "Wintertourenplanern" mal zeigen möchte, daß ihre geplanten Ziele nicht immer Schnee und temperatursicher sind und daß man gewisse Konzepte und Vorgehensweisen von Leuten, die mal im Sommer da waren, lieber nochmal überdenken sollte... ;)

      Ich habe mir immer vorgestellt, wie das wohl sein mag, wenn man da mit gepackter Pulka und Skiern ankommt... :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D



































      Gewisse Orte sollte man nach Möglichkeit meiden... 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o 8o










      Wenn man sich an die, wenn dann zugefrorenen Seen hält, zumindestens an die mit den Übergängen, kann man ne Skitour über die Seen machen...Wäre dann auch mehr stationär. Kann ja auch schön sein, wenn man nicht so viel sieht. :thumbup:



      Hat der immer noch Bilder? Ja, hab ich noch ausreichend... :D Aber viele sind ähnlich oder aus den gleichen Regionen oder nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Hoffentlich hab ich bald wieder Nachschub... 8)

      Haut rein!

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Eiswanderer ()

    • So sieht das aus, wenn der Kollege beim Posing für´s Foto über seine eigenen Schneeschuhe stolpert :D

      Hier habe ich bei Tauwetter in einem Schneeloch gepennt.... war auch nicht schlecht:

      Bushcraftmobil:

      Rentiere auf der Strasse

      unsere Schneeschuh-Spuren auf einem zugefrorenen See:

      Das Highlight-Foto des gesamten Urlaubs:

      Schwedischer Fjell

      In unserem Zelt sah es aus wie bei Luis Trenker im Rucksack:
    • Schöne Bilder allesamt. Da kommen Erinnerungen hoch und Sehnsüchte werden verstärkt.

      Meine Bilder sind alle noch auf Dias. Muss die doch mal digitalisieren. Wenn wer eine gutes Gerät kennt, gerne PN an mich.

      Eisis Beitrag erinnert mich an unseren Dezember in Finnland. Pulka und Ski waren schon gepackt. Schnell nochmal das Wetter nachgeschaut. Wärmeeinbruch, Schnee weg.

      Wir alles in die Rucksäcke und ab gings ohne Ski und Pulka.

      Oben hat es dann erstmal geregnet. Und in der Nacht dann leichte Minusgrade. Sah morgens super aus, war aber auch recht glatt. War eine tolle Stimmung mit Sonne und Nebel und Suumpf.
    • meine Dackelgarage auf eine 3-Tagestour im Jotunheimen. Hier fegt der Wind die Berge herab, daher empfiehlt es sich, dass Zelt eine Stufe tiefer aufzubauen.

      Die Aussicht am nächsten Morgen



      Ein Räuber hat uns nachts umkreist


      Albernheiten gehen immer - mit Rucksack und Lastenschlitten den Hügel hinabrutschen und dabei mit der Schneeschaufel lenken........ anschliessend mit dem Gesicht abbremsen :D
    • Ein paar Bilder und die ersten Erfahrungen mit einer Pulka.

      Einen Reisebericht möchte ich nicht schreiben, da es sich nicht um eine "zusammenhängende" Tour handelt. Grundsätzlich war ich in den letzten Tagen an der deutsch/tschechischen und deutsch/östereichischen Grenze. Ein kleiner Mix aus Übernachtungen in Pensionen und Übernachtungen im Zelt (damit keiner meckert - nennen wir es besser "Notbiwaks") :) . In erster Linie wollte ich erste Erfahrungen auf Schneeschuhen machen und erstmalig eine Pulka hinter mir herziehen. Für meine Verhältnisse habe ich fast kaum Bilder gemacht.

      Zunächst einmal hatte ich tagelang die Wetterprognosen und Schneeverhältnisse in den von mir anvisierten Regionen studiert. Alles deutete darauf hin, dass ich in den höher liegenden Regionen des Bayrischen Waldes und Böhmer Waldes tagelang bei ordentlich Schnee die Pulka hätte hinter mir herziehen können. Schon bei der Anreise war das Wetter einfach viel zu frühlingshaft. Vor Ort angekommen, war ich ziemlich frustiert. Die Vorhersagen waren mal gar nicht zutreffend. Hier brauchte ich gar nicht erst anzufangen!

      Also "fix" weiter in den Süden verlagert. In zwei Regionen (ganz grob: Reit im Winkel und Karwendel) hat es dann geklappt.



      Mittags 13 Grad Plus! Genug Schnee war noch da; leider sehr SULZIG!

      Nachts minimal -6 Grad. Also nicht unbedingt kalt.





















      Die Pulka wurde einfach an den Rucksack gehängt. Beim nächsten Mal werde ich aber ein richtiges Zuggeschirr dabei haben und mir noch einen "Ruckdämpfer" einbauen. Das Ding nur mit einem Seil zu ziehen geht (sogar gut) - man muss aber sehr auf einen gleichmäßigen Geh-/Gleit-Rhythmus achten, was je nach Gelände nicht immer möglich ist.

      Bei der Pulka handelt es sich um eine gebraucht gekaufte (günstig und schon "gepimpt") Paris Expedition.





      Ich war sehr erstaunt, wo das Ding problemlos durch kommt. Die Spurstabilität lässt zwar manchmal zu wünschen übrig (einmal habe ich mich auch auf den Latz gelegt, als das Ding einen Hang runter gerutscht ist), für den schmalen Taler aber tauglich.




      Die letzten beiden Bilder sind übrigens nur von einem "Übernachtungsversuch". Bei etwa 0 Grad und stetigem Schneeregen war zunächst der Protagonist pitschnass. Desweiteren hatte die Pulka im unwegsamen Gelände immer mal wieder eine "Schüppe" Schnee geschaufelt. Das Ganze hat sich unter dem "Pulkasack" gesammelt und war geschmolzen. NICHTS blieb trocken! Da ich die ganze Ausrüstung in dem Sack nicht separat wasserdicht verpackt hatte war ALLES nass (Wechselkleidung, Nahrung, Schlafsäcke [leichter Daunensack und Kunstfaser-Übersack], etc.). Man kann sich das in etwa so vorstellen, als wenn man ein wenig Wasser in die Badewanne einlässt und dann sein ganzes Zeug da rein schmeißt. Herrlich! Insofern ließ ich die Vernunft walten. ABBRUCH. Zurück zum Auto!

      Trotzdem hatte ich insgesamt viel Spaß und in erster Linie wieder ein paar wichtige Erfahrungen gesammelt.




      Gruß Guido
      "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit." Wilhelm Humboldt, 1767-1835

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von smeagolvomloh ()

    • Sehr schöner Bericht und tolle Bilder, @smeagolvomloh!

      Anmerkung zur Pulka: Da hätte ich nicht mit gerechnet, dass es sich ganz gut mit der Ein-Seil-Lösung ziehen lässt.

      Ich war mit meiner Variante sehr zufrieden, die oder eine ähnliche würde ich Dir für's nächste Mal empfehlen: In den beiden äußeren Löchern habe ich jeweils Hohlnieten eingeschlagen und mit dreieckigen V2A-Karabinern versehen. Dort hake ich dann die Zugseile nebst Seilfederung (Gummiseil 8mm oder so aus dem Baumarkt) ein, so hat man eine automatische Bremse und gleichzeitig sehr komfortables ruckelarmes Ziehen. Ich würde Seile immer einem Zuggestänge vorziehen. So kann ich schnell mal zwischendurch zur Pulka zurückgehen und die Wasserflasche holen, die Pulka bergab voranlaufen lassen oder auf Eisflächen die Schnüre einfach nur in die Hand nehmen aus Sicherheitsgründen.
    • @Rockdog: Na klar, hier mal eine Gesamtübersicht, wo die unterschiedlichen Knoten etc. ganz gut herauskommen:



      So lässt es sich wirklich sehr gut ziehen und zugleich auch relativ gut steuern beim Vorauslauf. Gerade bei holperigem Untergrund hilft die Seilfederung enorm. Die Schnüre habe ich recht lang, über 3m, vorne dann jeweils ne große Schlaufe. Die kann man dann im Bauchgurt vom Rucksack einschlaufen (auf Slip, für schnelles Lösen) oder einfach in der Hand halten. Am Hang sollte man das Gewicht weiter nach vorne Verlagern, ist es zu weit hinten, bircht das Teil noch stärker aus als ohnehin schon. Für ne flachere Tour, also reine Waldtour oder Seentour, würde ich daher nächstes mal gleich ne Rollpulka/Toboggan nehmen. Aber mit genau diesem Zugsystem.