Auf Notübernachtungsplätzen durch den NP Šumava/ CZ

  • Diese Tour könnte auch unter dem Motto 'die Wiederentdeckung der Langsamkeit' stehen, ich hatte es nicht nur am Trail eilig ... Die letzte Mehrtagestour im Nationalpark Šumava (sprich: Schumava), also dem Teil des Böhmerwaldes auf tschechischer Seite liegt schon mehr als ein Jahrzehnt zurück. Seitdem flackerte immer wieder mal die Idee auf erneut was auf die Beine zu stellen und letztes Jahr sorgten pandemiebedingte Einschränkungen leider für einen Aufschub, d.h. die Vorbereitungszeit zog sich bereits hin ;-( Vor etwa 2-3 Jahren wurde ich durch ein YT-Video auf die sogen. Notübernachtungsplätze aufmerksam: Link. Davon gibt's 7 Stück und sie verteilen sich zwischen Hůrka u Prášil (Nähe Bayerisch Eisenstein) und Pod Plešným (Nähe Plöckensteiner See b. Nová Pec). Die Regeln erlauben eine kostenfreie Übernachtung, die Plätze dürfen für 1 einzige Nacht zw. 18:00 abends und 09:00 morgens benutzt werden, man muss also am nächsten Tag weiter. DIXI-Klos sind meist in der unmittelbaren Nähe aufgestellt und einige Plätze befinden sich bei Ortschaften wo man event. mal einkehren oder Vorräte ergänzen kann. Die Angabe dass jeweils 5-10 Zelte aufgebaut werden können ist für manche dieser Notplätze allerdings etwas hoch gegriffen ...


    Eigentlich wollte ich von Bayerisch Eisenstein aus starten und die Tour in südöstlicher Richtung angehen, also nach Österreich zurück wandern. Der Lokführerstreik der DB machte dies zunichte, das Risiko war zu hoch irgendwo auf einem Bahnhof zu stranden. Also hab ich kurzerhand umdisponiert und den Bus nach Schwarzenberg am Böhmerwald genommen, ich wollte also in nordwestlicher Richtung entlang der Grenze auf tschechischer Seite durch den NP wandern. Geplant war eine Tour im autarken Stil, entsprechend viel Proviant war im Rucki und der wog am Start inkl. Campinggear u. 1 Liter Wasser ca. 17,5kg.


    Der Himmel ist am Startpunkt zwar bewölkt, die Temps aber angenehm und es sieht zum Glück nicht wirklich nach Regen aus. Schon kurz nach der Ortschaft Schwarzenberg beginnt der Böhmerwald, ich wandere auf Forstwegen Ri Talstation des Skiliftes am Zwieselberg. Rundherum ist bestens gepflegter Wirtschaftswald, also nix aufregendes. Ab und an begegne ich Mountainbikern.



    Weiter geht's auf einer Forststrasse die parallel zum Klafferbach entlang Ri Grenze AT/CZ. Dort wird von 2 Bergrettern gerade das alte Grenzerhäuschen renoviert, d.h. in eine Schutzhütte umfunktioniert was ich ausgesprochen gut finde da dieser Holzbau sonst wahrscheinlich verfallen würde.



    Direkt an der Grenze beginnt der Nationalpark und das UNESCO-Biosphärenreservat Šumava, das flächenmäßig eine beachtliche Größe aufweist wobei weite Teile einen äußerst strengen Schutzstatus genießen. Auf österr. Seite ist das Natura 2000-Europaschutzgebiet Böhmerwald-Mühltäler dagegen verhältnismäßig klein und die Richtlinien sind bei weitem nicht so streng ausgelegt wie in CZ. Zudem war ein 5km breiter Streifen entlang der Grenze bis Anfang der 90iger Jahre Sperrgebiet m. Betretungsverbot, was der Natur keinesfalls geschadet hat. Auf deutscher Seite hat es den NP Bayerischer Wald welcher ebenfalls jeden Abstecher wert ist.



    Weiter geht's leicht bergab auf einer schlechten Teerstraße Ri Nová Pec. Da im NP Šumava div. Pflegemaßnahmen wie man sie von üblichen Wirtschaftswäldern her kennt teilweise unterbleiben begegnet man an vielen Stellen abgestorbenen Bäumen. Großteils sind das Fichten die durch sauren Regen, Sturmereignisse sowie Trockenheit m. Borkenkäferinvasion geschädigt wurden.



    An der nächsten Wegkreuzung steht eine Imbisshütte welche allerdings geschlossen hat. Ich lege Rast ein und beiße mir glatt an einem Nußriegel einen Teil eines plombierten Backenzahnes aus. Da am 1ten Notübernachtungsplatz kein Wasser vorhanden ist muss ich meine Behältnisse, also eine 1L Nalgene und einen 4L Wasserbeutel auffüllen. Oberhalb war Biberaktivität zu erkennen und ich versuche zu filtern, das eher bescheidene Ergebnis ist hier sehr beschrieben: Link. Naja, den Tourstart hätte ich mir auch etwas anders vorgestellt ... Es geht ein kurzes Stück bergan, was mit der zusätzlichen Wasserlast echt beschwerlich ist und ich treffe nach nur ca. 13 Wanderkilometern am 1. Notübernachtungsplatz 'Pod Plešným jezerem' ein, welcher direkt hinter einem Schutzunterstand angelegt ist. Da beinahe zeitgleich 2 junge tschechische Pärchen eintreffen und der Platz flächenmäßig nicht viel hergibt beschließe ich kurzerhand kein Zelt aufzustellen sondern einfach in der Schutzhütte auf den Bänken zu übernachten, obwohl dies eigentlich nicht gestattet ist.




    Der 2te Tourtag verspricht anstrengend zu werden, es geht sofort bergan über steinige Wege und Pfade auf den 1378m hohen Plöckenstein. Ich wähle die 'leichtere' Route, die andere Variante würde am Plöckensteiner See u. Adalbert Stifter Denkmal vorbei führen, was ich allerdings von früheren (Tages-)Touren bereits kenne. Oben am Plateau zeigt sich die Landschaft herbstlich, trotz diesigem Wetter ist die Aussicht Ri Böhmen auf den Lipno Stausee sowie Ri Bayern hinein gut und an wolkenlosen Tagen kann man vom Gipfelkreuz aus problemlos die Alpen sehen.




    Ich wandere weitere über die Hochfläche zur Dreiländersäule, dem bayerischen Plöckenstein zum Dreissesselberg.



    Am Berggasthof werfe ich den Vorsatz einer autarken Tour über Bord und gönne mir ein Bier m. Bratwürsteln. Anchließend muss ich leider feststellen dass der Trail auf tschechischer Seite (rote Wegmarkierung) gesperrt ist - wegen umgstürzter Bäume wie ich später erfahre. Die Ausweichroute führt auf deutscher Seite Ri Haidmühle. Die ersten Höhenmeter bergab sind beschwerlich, es geht über steinige Forstwege direkt steil runter, erst später werden die Wege besser und ich komme im flachen Auslauf des Dreisesselberges gut voran. Da ich meinen Wasserfilter nicht weiter benutzten will suche ich in Haidmühle die einzige Gaststätte welche noch in Betrieb ist um bei einem Radler die Gelgenheit zu nutzen u. Wasserblase sowie -flasche aufzufüllen. Die kurze Strecke zum 2ten Notübernachtungsplatz 'Nové Údolí' sind mit dem Zusatzgewicht beinahe so anstrengend wie der Trail rauf auf den Plechý. Mit ca. 18km bei 600Hm im Aufstieg war die 2te Etappe doch etwas spannender als geplant. Am Zeltplatz der etwas lieblos inmitten eines Fichtenwaldes ohne Aussicht liegt stelle ich mein Zelt in einer Ecke auf da bereits einige Camper vor Ort sind.



    Erst im Schlafsack stelle ich fest dass mir ziemlich heiß ist, hab wohl wieder mal zuviel Sonne abbekommen und dabei zu wenig getrunken - die Symptome deuten nämlich auf leichten Sonnenstich hin. Die 3te Tagesetappe versprach unschwierig zu werden, trotzdem startete ich etwas 'zäh' und merkte die Anstrengung vom Vortag in allen Knochen.



    Die Landschaft ist nach Nové Údolí offener, es geht durch Viehweiden u. landwirtschaftlich genutzte Flächen. Der Trail führt großteils über alte Miltärstrassen welche leider meist asphaltiert sind - wäre ein ideales Gelände für Bikepacker ;-) Ich komme langsam voran und die langen geraden Strecken zermürben, ich hab oft das Gefühl auf der Stelle zu treten.




    Kurz vor meinem Ziel liegt ein stattliches Exemplar einer Kreuzotter (bereits die 2te an dem Tag!) vor mir und hebt herausfordernd den Kopf.



    Ich erreiche am Ortsrand eine Tankstelle wo ich mir was kühles zu trinken gönne und abermals meine Wasservorräte ergänze. Die letzten paar Meter hoch von der Tanke zum Notzeltplatz 'Strážný' sind wohl die anstrengensten der ganzen Tour und ich bin froh mein Tagesziel nach nur ca. 14km und 280Hm erreicht zu haben. Der Platz ist allerdings top, die DIXIes stehen in unmittelbarer Nähe und eine große u. freie Vorfläche lässt die Sonne rein, was echt einladend wirkt. Zudem treffe ich eine junge Tschechin die den ganzen Trail innerhalb von 3 Tagen abspulen will und gleich mehrere der Zeltplätze überspringt. So flott bin ich leider nicht unterwegs, obwohl ich diese Option auch in Betracht gezogen hatte. Von ihr erfahre ich auch dass der Platz am Polednik wegen Bauarbeiten gesperrt sei, also muss ich sowieso umplanen. Es dauerte nicht lange bis der ganze Platz voller Zelte war, unter anderem kamen auch 2 junge deutsche Mädls an die ihre Wanderung hier beenden und per Autostop retour nach Berlin düsen wollten.



    Ab Strážný hatte ich das Gefühl so richtig im NP Šumava angekommen zu sein, Häuser und Ortschaften werden weniger, der Wald und ungenutze Brachwiesen mehr, es riecht förmlich nach Natur und die weite der Landschaft ist auf jedem Hügel zu sehen.





    An einer zerstörten Kirche mit angrenzendem Friedhof sprechen mich 2 Bayern an ob ich denn ein Bushcrafter sei und den Youtuber Gerhard Eder von 'Backpacker Wilderness' kenne ... Die Welt kann so klein sein und wir hatten eine längere angenehme Unterhaltung ;-)



    Ich wähle wiederum einen Trail der für Mountainbiker gesperrt ist und begegne auf der kurzen Strecke bis Bučina (vormals Buchwald) niemanden. An dem kleinen Weiler angekommen steuere ich das Hotel Alpská an, neben Radler u. Kuchen werden wiederum die Wasserbehältnisse aufgefüllt, auf dem ca. 500m entfernten Notübernachtungsplatz 'Bučina' gibt es (wen wundert's) kein Wasser. In der Ferne sehe ich über der Hügelkette des Plöckensteins ein Gewitter nieder gehen und ich muss an die tschechische Wanderin denken die dort wohl voll reingeraten ist. Ich erreiche den Notzeltplatz nach ca. 17km, der ist absolut top und liegt am Waldrand mit klasser Aussicht nach Bayern rüber. Er füllt sich rasch mit Campern und sogar später in der Dunkelheit treffen noch Leute ein. 4 junge tschechische Mädels müssen allerdings in die Bushaltestelle ausweichen weil im ausgewiesenen Bereich schon 9 Zelte stehen, d.h. er ist überfüllt. Ich treffe die 2 tschechischen Jungs vom Vortag wieder die im AKW Temelin arbeiten und wir haben trotz der Sprachbarriere unseren Spaß ;-)




    Mein 5ter Tourtag führt mich durch waldreiches Gebiet mit 2-3 größeren Steigungen und es sind diesmal ausgesprochen viele Biker unterwegs. Durch die dichte Bewölkung ist es kühler als die Tage zuvor, was ich direkt begrüße!



    Ich wähle den etwas längeren Trail über Březnik an der Nordseite des Lusen (der pyramidenförmige Gipfel auf dem Bild), da der Weg über die Modravská hora für die Biker gesperrt ist. Im Nationalpark-Infozentrum das zugleich Imbiss ist treffe ich einen Tschechen mit seinem 11-jährigen Sohn wieder die ebenfalls in Bučina gezeltete hatten.



    Über den letzten Höhenzug nach Modrava wandern wir mehr oder weniger gemeinsam und es fängt leider an leicht zu regnen. In Modvava nisten wir uns auf der Terrasse eines Lokals ein wo ich ein Bier für den Vater und ein Fruchtsaft für den Knirps spendiere der brav als Übersetzer fungiert wenn der Vater mal ansteht mit seinen Englischkenntnissen. Der Notübernachtungsplatz 'Modrava' liegt idyllisch neben einem Bach im Tal. Wir stellen unsere Zelte in einer Regenpause auf und richten uns auf eine feuchte Nacht ein, da sich leichter Bodennebel gebildet hat. Hier ist auch zum ersten Mal ein Kandidat mit Tarp am Start, was bei diesen Rahmenbedingungen eher suboptimal ist ...




    Da ja der Platz am Polednik gesperrt war stand am 6ten Tourtag eine Doppeletappe am Plan, ich bin demenstprechend früher los als sonst. Die ersten Kilometer nach Modrava sind überwältigend, man wandert entlang eines kleinen Flusses und die Landschaft erinnert schon mal direkt an Skandinavien, Kanada oder Alaska!




    Der Anstieg auf den typisch geradlinigen Teerstrassen rauf auf den Polednik war kurz aber heftig. Auf den letzten paarhundert Metern erreichte mich auch noch ein Platzregen und ich bin im Eiltempo vor zur Aussichtskanzel wo bereits einige andere Unterschlupf suchten. Hier steht ein eigenartiger Turm der zu Zeiten des kalten Krieges für Überwachungs- und Abhöraktionen genutzt wurde.



    Der gleichnamige Notübernachtungsplatz 'Polednik' ist aktuell wegen Bauttätigkeiten tatsächlich gesperrt und sieht zugegeben doch etwas dürftig aus - naja, wer will den schon auf einer Baustelle übernachten ...



    Hab mir eine möglichst kurze Tagesroute zusammengestellt und bin vom Polednik der grünen Wegmarkierung folgend Ri Horni Zdánidla runter und dieser Abstieg hat es in sich weil er sich scheinbar endlos hinzieht - es brauchte eine gefühlte Ewigkeit bis ich von dem Hügel tatsächlich runter war. Wer den Zeltplatz am Polednik nutzen möchte muss das Wasser aus dem Tal mitnehmen, egal aus welcher Richtung man aufsteigt. Hab ca. 200Hm unterhalb der Kuppe eine Quelle entdeckt die man tunlichst nutzen sollte:



    An der Talsohle existiert ein Überganssteg, der ca. 30m abseits des Forstweges angelegt ist und man braucht an dieser Stelle also nicht über den Bach zu furten - den Steg hab ich auch erst in dem Moment bemerkt als ich die Schuhe ausziehen wollte ;-) Vom Talboden gings wieder mäßig ansteigend über die typ. geradlienigen Waldpisten - gibt zum Glück viel Natur ringsherum ;-)




    Kurz vor meinem letzten Notübernachtungsplatz 'Hůrka u Prášil' hab an einer Brücke nochmals Wasser gefasst, obwohl das nicht 100%ig sauber aussah hab ich nicht gefiltert. Dies war die längste Etappe der Tour mit ca. 25km und 620Hm im Aufstieg. Der Platz in Hůrka ist erste Sahne und liegt ebenfalls auf einer leichten Erhebung, allerdings etwas abseits der Strasse. Man erreicht ihn über einen schmalen Pfad der direkt von den DIXI-Klos wegführt.



    Die Abendstimmung war hier grandios, es kroch leichter Bodennebel über die Wiesen rein und in der Dunkelheit kamen abermals Camper hinzu und ich stellte früh morgens fest dass 2 junge Tschechinen ihr Tarp direkt vor mein Zelt gepflanzt hatten ... Mein 7ter Tourtag war zugleich Abreisetag, daher hab ich kein Frühstück bereitet und bin einfach so los rauf über den Hügel Polom und dann laaange bergab (ca. 400Hm) nach Železná Ruda wo ich in einer Pizzaria meine letzten Kronen in einen Salat sowie Hühnerbrüstchen mit gebratenen Fisolen mitsamt Bier umsetzte. War wiederum ein heißer Tag und auf der ebenen Asphaltsstrasse zum Bahnhof Bayerisch Eisenstein kam ich mehr ins schwitzen als vormittags rauf auf den Berg! Am letzten Tag hatte ich nicht mehr als 13km abgespult.


    Wie ihr seht bin ich die Tour gemütlich ohne sportlichen Ansporn angegangen und hab in den 7 Tagen insgesamt lediglich ca. 120km zurück gelegt. Die junge Tschechin sowie ein älterer Herr (schätze der war 65+) haben da jeweils Tagesetappen von 30km und mehr eingeplant, schafften die Tour in nur 3 Tagen was ich beim Stand meiner aktuellen Fitness zugegeben nicht gepackt hätte! Wer Abgeschiedenheit und Naturgenuss sucht ist im Šumava bestens aufgehoben, ich bin zumindest voll auf meine Kosten gekommen owohl ich einige Teilstrecken von früheren Touren her bereits kannte. Irgendwie kam sogar ein 'Skandinavien-Light' Feeling auf, man braucht also keine weite Anreise auf sich zu nehmen um schöne Trails in einsamer Natur zu finden. Zudem hatte ich ausgesprochenes Wetterglück, es hat nur 2x kurz geregnt. Mein zerbröselter Zahn verhielt sich ebenfalls ruhig. Was die Notübernachtungsplätze betrifft ist dies eine tolle Einrichtung die allerdings auch gut genutzt wird, an den schönsten Spots war es beinahe schon übervoll und ich musste mich erst dran gewöhnen den Biwakplatz mit anderen zu teilen. Besonders gefallen haben mir die Campgrounds in Bučina, Modrava und natürlich jener in Hůrka. Auffallend war das sogar mehr Mädels als Jungs unterwegs waren. Wer von Euch Jungspunden Anschluss unter Seinesgleichen sucht sollte mal eine Tour im Šumava in Erwägung ziehen, da tumeln sich sogar einige Girls mit deutscher Muttersprache ...

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    Frischluftdeppert
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  • Sehr cool. Vielen Dank bugikraxn für Deinen tollen Bericht. Ich war dort auch schon, ist allerdings 20 Jahre her. Der Mädelsüberschuss war damals auch schon so. War aber beim Trekking in CZ, SLO und Co. damals überall so. Wie es heute ist - keine Ahnung, zu selten dort. zumindest an manchen Orten offenbar immer noch...


    :danke:  bugikraxn für den ausführlichen Bericht, die tollen Bilder und das Teilhaben lassen!

  • Danke bugikraxn für´s Mitnehmen auf Deine Tour. Toller Bericht von einer schönen Landschaft.

    Für mich war es schön zu lesen, dass die Entfernungen alle machbar waren. Ich bin zur Zeit auch nicht wirklich fit und hatte immer den Ansporn so was um die 25-30 km müssen es schon sein.

    Ne, muss nicht sein. Schöne Tour muss sein, aber nicht unbedingt viele km.


    Danke!

  • Ich bin zur Zeit auch nicht wirklich fit und hatte immer den Ansporn so was um die 25-30 km müssen es schon sein.

    Ne, muss nicht sein. Schöne Tour muss sein, aber nicht unbedingt viele km.

    100%ige Zustimmung, es soll für denjenigen passen der das auch macht ;-) Früher mussten es bei mir auch 20-25km sein und da war der Rucki auch noch ein paar Kilo schwerer. Heute pfeif ich da drauf, Hauptsache ich bin zufrieden, hab etwas Spaß an der Sache und handle mir keine Plessuren ein wo ich später länger dran laboriere ...


    Was die Tagesstrecken anbelangt hatte ich am An- und Abreisetag jeweils ca. 13km, wobei da nur der halbe Tag zum wandern zur Verfügung stand. Dann Tagesleistungen von 14km, 17km, 18km, 20km und die längste war ca. 25km (Doppeletappe wegen gesperrtem Platz) - also alles im vergleichsweise moderaten Bereich. Am Trail bin ich 2 Leuten begegnet die das in der halben Zeit abgespult haben, also ca. 30km/ Tag zurücklegen mussten ... Das ausgewiesene Wegenetz ist im Sumava durchaus dicht und man hat oft Altenativrouten um eine längere od. eben kürzere Etappe anzugehen. Hab mich ein paar Mal bewußt für Varianten/ Teilabschnitte entschieden welche für MTB/ Radfahrerer gesperrt waren und das waren dan zugleich auch die ruhigsten, wenn auch nicht unbedingt die kürzesten Abschnitte ;-)

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    Frischluftdeppert
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