Rucksack zum geplanten und ungeplanten Verlassenen der aktuellen Behausung

  • Wie können wachsgetränkte Tampons originalverpackt sein? Gerade eben im Bad die Stöpsel begutachtet. Stelle ich mir auch für die orginäre Verwendung eher kontraproduktiv vor ... :/

    Ersetze das u. durch sowie :mrgreen:

    „Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten"
    (Mithrandir a.k.a Gandalf, "Der Hobbit")

  • Das grosse Problem bei der ganzen Sache ist halt auch: WAS passiert? Passiert das regional begrenzt oder Landes/Europaweit? Oder gar Weltweit?


    Mein Doomsday Paket (für so ganz krasses Zeug wie Aliens, Meteoriten und sowas...): Flasche Bunnahabhain, Ziggis fertig.... ;)

  • Das grosse Problem bei der ganzen Sache ist halt auch: WAS passiert? Passiert das regional begrenzt oder Landes/Europaweit? Oder gar Weltweit?


    Mein Doomsday Paket (für so ganz krasses Zeug wie Aliens, Meteoriten und sowas...): Flasche Bunnahabain, Ziggis fertig.... ;)

    Ich rechne am Ehesten mit einem Blackout, da schrammen wir ja derzeit öfter mal dran vorbei. Der betrifft dann ganz Europa, da das Netz zusammenhängt. Wenn der dann mal kommt, wird seehr lange kein Strom da sein. 1. ganz wenige Kraftwerke sind Schwarzstartfähig, 2. wenn der Strom dann weg ist, werden viele Geräte unter anderem auch Computer kaputt sein, das muss dann zuerst alles repariert werden ...

    „Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten"
    (Mithrandir a.k.a Gandalf, "Der Hobbit")

    Einmal editiert, zuletzt von Joker2567 ()

  • Nirgends sind doppelte Helfer da bzw. gar keine, weil die vergessen wurden?!

    will zwar nicht zu viel OT produzieren, aber da muss ich leider wiedersprechen.
    Gerade im Ahrtal gab es (kleine) Dörfer, wo die professionelle Hilfe, das erste mal nach 4 Tagen aufgetaucht ist.
    Dort wurde von "unorganisierten" Privatleuten geholfen, einer hat sogar mit seinem privatem 6*6 (ehemaliges BW Fahrzeug) ein Kind gerettet, da keine Hilfsorganisation in der Lage war, das Kind mit Sauerstoff zu versorgen.
    Auch die Wiederherstellung von Verbindungswegen, ist zum großen Teil, erstmal durch ein paar, selbstorganisierte, Lohnunternehmer erledigt worden.
    Ja die Hilfsorganisationen und die BW haben großartiges vollbracht, aber ohne die Vielen, freiwilligen Helfern... würde es da unten immer noch einiges schlimmer aussehen.

  • Walter , das hab ich ja gemeint. Mancherorts wurde gar nicht geholfen, weil vor dem Einsatz der BW keiner eine Ahnung hatte, wo wer im Einsatz ist und alles völlig unkoordiniert ablief. Das ist ja die Krux, mehrere Hilfsorganisationen, jeder kocht sein Süppchen. Die werden von Seiten der Landratsämter oder wer auch immer zuständig ist, nicht gesteuert, sprechen sich nicht ab.

    Beispiel: an einem Ort haben sich THW und DRK fast gestritten, wer "mehr" hilft. Warum? Weil niemand vom (ich nenn's einfach mal so) Staat die geführt hat, weil sie sich zum Teil einfach auch nicht unterordnen wollen.

    „Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten"
    (Mithrandir a.k.a Gandalf, "Der Hobbit")

  • weil sie sich zum Teil einfach auch nicht unterordnen wollen

    Nun ja, das hat den Grund wohl darin, dass die HiOrgs alles selbstständige Vereine sind. Und welcher Herr oder Frau Vorstand lässt sich schon gerne etwas sagen.

    Auf See gibt es einen on Scene coordinator, wird vom mrcc (hier Bremen Rescue) bestimmt. Sind meist die Profis wie dgzrs oder Küstenwache.


    Sollte es m.e. bei jeder Lage auch im Binnenland geben. Frage ist nur, wie groß dann die jeweilige "Scene" ist? Haus, Straße, Ort oder Mehr?


    Ist vielleicht was für einen anderen Faden.


    "Zur Ordnung, meine Damen und Herren!"

  • Aktuell geht es ja nicht um das Verlassen seiner Wohnung oder seines Hauses/Grundstückes, sondern um den langfristigen Verbleib in genannten Unterkünften ohne Kontakte, Hilfe, Versorgung.

    In einigen Bundesländern wird es zeitnah zu einer medizinischen Katastrophe kommen, die kontinuierliche Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit mehr.

    Das derzeit stattfindende Szenario hatte wohl kaum jemand auf dem Plan und meiner Meinung nach befinden wir uns in der größten Katastrophe nach Ende des 2. Weltkrieges. Ich finde es daher gut, dass wir uns über ein so wichtiges Thema austauschen.

  • Da hast Du schon Recht Survival ,

    für Deutschland mit die größte Katastrophe in den letzten 70 Jahren. Auch ist es gut, ein solches Szenario zu diskutieren, allerdings ist es in einem anderen Faden schon einmal sehr lange und kontrovers besprochen worden. Irgendwann kamen keine neuen Aspekte mehr hinzu. Um den Frieden hier zu wahren, hatten sich die Admins damals richtiger Weise den Faden geschlossen.

    Seid mir nicht böse, wenn wir diese Diskussion hier nicht wieder beleben sondern uns auf das Thema Rucksack konzentrieren.

  • Walter , das hab ich ja gemeint. Mancherorts wurde gar nicht geholfen, weil vor dem Einsatz der BW keiner eine Ahnung hatte, wo wer im Einsatz ist und alles völlig unkoordiniert ablief. Das ist ja die Krux, mehrere Hilfsorganisationen, jeder kocht sein Süppchen. Die werden von Seiten der Landratsämter oder wer auch immer zuständig ist, nicht gesteuert, sprechen sich nicht ab.

    Beispiel: an einem Ort haben sich THW und DRK fast gestritten, wer "mehr" hilft. Warum? Weil niemand vom (ich nenn's einfach mal so) Staat die geführt hat, weil sie sich zum Teil einfach auch nicht unterordnen wollen.

    Für die Koordination im Katastrophenfall ist der Landrat und ein ihm im Landratsamt unterstellter Krisenstab zuständig.

    Im Krisenstab sitzen Vertreter verschiedener Behörden z.B. Strassenbauamt/Vermessungsamt, Bauamt, Wasserwirtschaftsamt, div. Verwaltungen sowie örtliche Versorger usw. Verknüpft sind die mit verschiedenen Leitstellen.

    Nach Vorschrift (Wissensstand von vor 15 Jahren in B-W) treten die jedes Jahr 2 mal zusammen und üben.

    Wenn etwas anliegt werden in den örtlichen Feuerwehren oft auch erweiterte Führungsstäbe gebildet die die Einsätze koordinieren.


    Zum Thema Ahrtal..... der Landrat und sein Haufen war unfähig (das ist öfters so) und die Feuerwehr ist davon geschwommen.....

    Man muss auch bedenken das D eine föderale Struktur hat.


    Bestes Bsp. Pandemie:

    Jedes Gesundheitsamt kocht sein eigenes Süppchen und es ist von Seiten des entsprechenden Regierungspräsidiums nur schwer möglich denen Anweisungen zu geben oder Leistung einzufordern. Kurz, zi viele kleine Könige.


    So viel zum Thema Koordination im Kat-Fall.


    Wenn es so knallt wie in der Ahrtal-Lage hilft nur den Kopf einziehen, das nötigste versuchen zu retten, und warten bis sich der Rauch etwas verzogen hat.


    Einerseits will man keinen starken Staat, andererseits erwartet man eine rundum sorglos Versorgung wenn etwas passiert. Man bezahlt ja schliesslich Steuern..... Mal im Ernst, das ist Schizophren.

    Was hätten die den machen sollen? 20000 Feuerwehrleute per Funkmelder zusammenziehen und dann mit Beselchen und Schäufelchen losschicken? Die FFW-Leute haben ja auch noch einen anderen Job, die kann man nicht mal kurz für 3 Wochen requirieren....

    Manches dauert halt seine Zeit, und Harry Potter war eben nicht kurzfristig verfügbar.


    Jeder mag sich vorbereiten wie er das für richtig hält, aber eins sage ich euch, die Eistellung, in der Krise treffen wir uns im Wald/Wildniss und spielen "Lauras little farm in the big woods", ist kindisch. Gräber mit dem Klappspaten ausheben macht auch keinen Spass, also nehmt nen anständigen Spaten mit....


    Feierabend für heute, gute Nacht

  • Nun ja, das hat den Grund wohl darin, dass die HiOrgs alles selbstständige Vereine sind. Und welcher Herr oder Frau Vorstand lässt sich schon gerne etwas sagen.

    kann ich so nicht bestätigen.


    Während meiner aktiven RotKreuz Zeit wurde ich zu zwei größeren Einsätzen gerufen.

    Der eine Einsatz wurde vom BRK und Polizei gemeinsam geleitet.

    Aber auch mit THW und Feuerwehr gab es keine Probleme

    Zusammenarbeit klappte.


    Bei dem anderen Einsatz war die DLRG mit der Leitung vertraut und auch da klappte alles.

    Kontakt mit DLRG und auch Feuerwehr war reibungslos.


    Auch so, führten wir privat organisiert gemeinsame Übungen mit der DKRG durch.


    Im Ernstfall haben alle das selbe Ziel, egal, was für ein Zeichen an der Kleidung/Fahrzeug ist

  • Im Ernstfall haben alle das selbe Ziel, egal, was für ein Zeichen an der Kleidung/Fahrzeug ist

    Das ist wohl für alle im Einsatz vollkommen richtig. In keinem Fall will ich das auch den Beteiligten absprechen. Der gute Wille und die Bereitschaft zu Helfen ist bei allen ungebrochen vorhanden.

    Es kommt scho auch darauf an welche Dickschädel aufeinander prallen

    das kennen wir letztlich aus den kleinsten Einheiten, klappt es persönlich gut, ist alles bestens. Prallen da zwei Persönlichkeiten mit Profilierungsabsichten auf einander, kann das auch mal knirschen. Die Probleme sehe ich auch weniger in den Mannschaften als auf der mittleren Führungsebene. Da wo es bei den Freiwilligen auch um das kleine Bisschen Prestige für die eigene Org geht. Kann ich ja dem Grunde nach auch ansatzweise verstehen.

    Oder aber wo es in der professionellen Ebene um Geld für die eigene Org und damit auch um "Macht" geht. Wie immer in fast allen hierarchisch aufgebauten Organisationen, da wo Menschen in größeren Einheiten (ab 3 Personen aufwärts) zusammen arbeiten, menschelt es. zum Glück in beide Richtungen.

  • Ich komm mal zurück zum Thema:

    Was ich vergessen hab, aber trotzdem zum Rucksack gehört:


    Shemag (Palästinensertuch), Stirnlampe + Ersatzbatterien

    Falls jemand eine Idee hat, was es für ein USB-Ladegerät für AAA Akku's gibt, würde ich mich freuen.

    Dann kann ich mir die Batterien sparen, sofern es taugliche Akku's gibt.


    Und bitte (auch wenn ich mich ebenfalls beteiligt hab), verlegen wir das andere Thema in einen eigenen Thread.

    „Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten"
    (Mithrandir a.k.a Gandalf, "Der Hobbit")

  • Hier ein Ladegerät mit USB wo man bis zu zwei

    Akkus mit laden kann. Aber auch für CR123 und 18650er

    Lithium Akkus geeignet.


    https://www.ebay.de/itm/353599…5573%7Ctkp%3ABFBM4PS6kapf


    Ich habe mir, um zwei Akkus laden zu können. alte Festplattenmagnete genommen.

    Einfach unter dem Magnetfuß des Laders machen und beide Plus-und Minuspole anklicken.


    Als Akkus empfehle ich die schwarzen Eneloop Akkus.

    Haben eine extrem geringe Selbstentladung.


    Gruss Konrad

    Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!

  • +1 für batteriebetriebene Lampen!

    Und ich hab auch noch Sachen in meinen Rucki gepackt:

    Eine "wasserabweisende" Windjacke , Handschuhe, die sogar etwas wärmwn, ansonsten etwas schützen, und n Halstuch, 55x55 cm. So für alles von Stirnband, Kochtopfgreifer bis Druckverband/ Tourniquet für Arme.

    (Lauter Dinge, die ungenutzt herumliegen/-lagen, also auch im Rucksack rumliegen können)

    Zu Licht ergänze ich nachher noch...

    Hier: Petroleumlampe, low budget. Für romantische Stunden...

    Geht ja nicht nur für Romantik, sondern ist auch schnell gebaut für ne Notunterkunft, falls da Steom weg ist oder so.

    LG schwyzi

    One man's trash is another man's treasure!
    Tough enough to wear pink.
    Member of the Hateful fifteen

    Einmal editiert, zuletzt von schwyzi ()