Takedownbogen Selbstbau

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    • Takedownbogen Selbstbau

      Morsche

      Ich will mir einen Takedownbogen bauen, weil der riesige Langbogen doch etwas unhandlich ist, wenn man den mal irgendwohin mitnehmen möchte.

      Was mich im Moment am meisten umtreibt ist die Frage wie befestige ist die Bogenarme am Handstück?
      Das einfachste wäre vermutlich mit Schnur festbinden und dann immer wieder lösen wenn man auseinander baut. Da stellt sich aber dann die Frage wie fest und stabil ist das ganze?
      Was gäbe es noch für Methoden? Klick oder Steckmechanismus. Am besten wären natürlich irgendwie Schrauben und Muttern, so dass man man einfach nur noch abschrauben braucht.

      Macht mal Brainstorming mit mir :D
      Niemand
    • Bei den meisten handelsüblichen Takedown Bögen die ich bisher gesehen habe sind es zumeist zwei im Griffstück befindliche Gewindestücke je Wurfarm und große runde Muttern die dann die Wurfarme fixieren.
    • Brainstorming:

      Einen Takedown komplett selber bauen der auch verlässlich ist und einem nicht um die Ohren fliegt...

      ...braucht imho mind. 3x so viel Zeit und wahrscheinlich mind. 3x so viel handwerkliches Geschick und Werkzeug wie einen Langbogen zu bauen...

      Kommt auch drauf an wieviel Dampf das Teil haben soll..
      So ein Kinderflitzebogen zusammengeschustert... OK... Aber auch der kann einem um die Ohren fliegen...
      Und das ist dann wirklich ein "Bad day"...
      Bogenarm im Auge is echt Gülle...
      Besser kein Risiko und keine Experimente bei sowas...

      Schau Dir mal die PVC Geschichten bei Youtube an... Vielleicht ist da was dabei...

      Um so ein Teil aus Holz zu bauen muss man wirklich Experte sein im Bogenbau...

      Ich hab selber 2 hochwertige (gekaufte) Takedowns...
      Wenn ich mich je an sowas ranwagen würde...würd ich mich mal bei youtube umschauen...
      Da wird ja alles gebaut... Mal gut mal weniger gut...

      Ach ja:
      Schnur is schon mal weniger gut... Weil die Dir die Arme nicht sauber rechts/links auf dem Handstück fixiert. Selbst wenns hebt...der Bogen würde jedesmal anders ticken und schiessen...

      Das wichtige bei einem Takedown ist ja auch das jedesmal exakt gleiche Zusammenbauen und das gleiche Schiessverhalten... Mal abgesehen davon das das Ganze stabil sein sollte...

      Meine Meinung:
      Wenn Du unbedingt was kleineres selber bauen willst, bau eher sowas wie die Reiterbögen... Die sind auch klein...und funktionieren sehr gut... Zwar auch nicht aus einem Stück gefertigt, aber einmal sauber verbunden und das hält dann auch wenn mans gut macht..
      =** Molon Labe **=
    • Rager schrieb:

      Die sicherste und praktikabelste Methode dürften Schrauben sein. Festbinden kannst Du vergessen, das wird zu instabil. Die Schrauben und Gegenstücke gibt es als Set sogar zu kaufen:

      bogensport-beier.de/shop/bogen…r-take-down-boegen?c=1277

      Oh das ist praktisch. Da brauch ich nix mehr großartig selbt zu erfinden, was auch wiederum etwas schade ist.
      Der Rest ist ja einfach.
      Niemand
    • Stefan schrieb:

      Hi,

      Wie wäre es mit einer Steckverbindung? Ich hatte als Kind einen Schülerbogen mit etwa 1.50 Länge, da waren die Arme in den Griff gesteckt. Leider ist er in die ewigen Jagdgründe gewandert... War aber eindeutig ein Benutzerfehler.
      Ich bin auch einfach mal davon ausgegangen das wir hier von einem ->Bogen<- reden. :D

      Ein "kleiner" Anfänger-Bogen fängt bei gut 30lbs an... Ein gescheiter BOGEN bei 40lbs. Mit was um 50lbs hat man dann ein gutes Werkzeug mit Pfeffer mit dem man ggf auch jagen kann etc.
      =** Molon Labe **=
    • Albbaer schrieb:

      Ich trau dem @Desertstorm das zu. Langbögen kriegt er ja ganz gut hin, wie ich schon gesehen hab. Also dürften die Wurfarme nicht das Problem sein. Ich würde mir aber überlegen, obs wirklich dreiteilig sein muss. Warum nicht zweiteilig? Man hätte dann weniger schwache Punkte.

      Das ist eine gute Idee. Ich dachte an so eine Verbindungsart. Kombiniert mit den Schrauben aus dem Link von Rager, sollte das halten.

      Niemand
    • Rager schrieb:

      Ein Take Down ist was ganz anderes als ein Langbogen! Die Wurfarme des Takedown sind gebogen und die Biegung sollte bei beiden identisch sein!

      Take Down bedeutet ins deutsche übersetzt, dass ich ihn auseinanderbauen kann. Es sagt mir nicht welche Bogenform der Bogen hat.

      Ich kann auch nen Langbogen bauen den man auseinanderbauen kann.
      Niemand
    • Hmmm.... Da stellt sich dann die Frage, warum bisher noch keiner auf der Welt auf diese geniale Idee gekommen ist, das

      A zweiteilig und
      B mit 2 Schrauben an der Stelle so verbunden

      zu machen...

      ;)

      Der Zug beim Spannen ist nicht die einzige Belastung eines Bogens... Sondern auch die wenn er in die Sehne knallt..

      Ein Takedown hat quasi 4 Verbindungen - 2 an jedem Arm.
      Einmal eine Fixierung - und einmal eine Befestigung (Das sind i.d.R. solche oder so ähnliche Schrauben...)

      Hier sind es nur 2 Schrauben - und zwar an genau der Stelle die beim Schlag in die Sehne das meiste abbekommt, bzw. sich die Kraft des Schlages von beiden Wurfarmen trifft..
      Ausserdem werden Dir die 2 Schrauben das Holz an der Stelle massiv schwächen - das sind jetzt schon Sollsplitterstellen komplett durch die Fasern.
      2 Hülsen ineinander gesteckt und gekeilt wären vielleicht noch besser...


      Ich bin wirklich gespannt was am Ende dabei rauskommt und wie es aussieht...und auch wie lange es dann hält...

      Aber vielleicht wird hier ja die Bogenbautechnik der letzten XXXXXX Jahre neu erfunden und (weils ja so einfach ist) plötzlich der ganz grosse Wurf gelandet. :)

      :Squirrel:
      =** Molon Labe **=
    • Bau einfach und wir werden sehen, was dabei heraus kommt ;)
      Ich habe schon einige selbst gebaute Bögen brechen sehen, gerade weil die Verbindungen nicht
      stark genug waren.

      Web Definition:


      TAKE-DOWN-BOGEN Bogen, der aus 3 Teilen besteht (Wurfarmen, Mittelteil) und zum Transport auseinander genommen werden kann.

      bogensportclub-stuttgart.de/glossar_neu.htm
      Wer glaubt gut zu sein, hat aufgehört besser zu werden!
    • ...mal ganz abgesehen davon, dass ich aus Erfahrungs-, Stabilitäts- und Präzisionsgründen keinen zerlegbaren Bogen bauen würde...

      Es gibt mehrere Varianten einen Takdown-Bogen zu bauen.
      Einmal mit einem Griffstück an das du wie bei den Sport-Recurve-Bögen die Wurfarme anschraubst (wie oben beschrieben) oder aber mit einem Steckmechanismus wie hier


      Letzteres ist durchaus brauchbar, man muss aber extrem präzise arbeiten, damit hier keinerlei Spiel entsteht.

      Ein Bekannter der recht viel Erfahrung im Bogenbau hatte, hat mal probiert was zum stecken mit einer Türklinke zu improvisieren.
      Diese hat einen durchgehenden Vierkant (der durch das Schloss läuft) und zwei Aufnahmen an den Drückern.
      Er hat die Türklinken abgesägt und die Aufnahmen in die Wurfarme mit Epoxy eingeklebt. Durch die Madenschraube die die Türklinke normalerweise auf dem Vioerkant hält wollte er das ganze arretieren.
      Das Problem war, dass das ganze nicht für Belastungen dieser Art ausgelegt ist und sich nach ein paar Schüssen verformt hatte und unstabil wurde.
      "...ich will´s ein Bisschen schöner machen, reines Überleben turnt mich ab!"
      Cody Lundin, Survival Duo 1. Staffel
    • Desertstorm schrieb:

      Albbaer schrieb:

      Ich trau dem @Desertstorm das zu. Langbögen kriegt er ja ganz gut hin, wie ich schon gesehen hab. Also dürften die Wurfarme nicht das Problem sein. Ich würde mir aber überlegen, obs wirklich dreiteilig sein muss. Warum nicht zweiteilig? Man hätte dann weniger schwache Punkte.
      Das ist eine gute Idee. Ich dachte an so eine Verbindungsart. Kombiniert mit den Schrauben aus dem Link von Rager, sollte das halten.


      Diese Verbindung gibt es eben bei den Kinderbögen. Da sitzt nur der Griff drüber anstatt der Schraubverbindung.
      Eine Kombination aus beidem könnte sicher funktionieren, also die von dir gezeigte Schraubverbindung und ein darüber geschobener Griff.