Mich hats erwischt - Zelt

  • So nun ist es soweit, mich hat es erwischt mit der Mädchenarbeit.

    Da mein Zelt Varanger in den Fritten ist und ich natürlich nicht loslassen kann wird genäht.

    Aber wie bloß? Ganz einfach - das Forum durchsuchen und auswerten. Ich habe dann im Netz die "Ute" gefunden. Sie schreibt - ist doch ganz einfach - zeigt wie man eine Lasche annähnt. Das kann ich auch und los geht es.

    Das erste mal im Leben fragte ich nach 40 Jahren meine Gattin: Kannst du mir mal eben die Nähmaschine erklären? Natürlich , mein lieber Schatz ( oder so ...).

    Dabei stellte sich raus - ich kann das große Loch in der kleinen Nadel nicht sehen, geschweige denn einfädeln.

    Es begann: Betriebsanleitung lesen, alle Tasten und Stellglieder bewegen und sehen was so geht. Nix ging. Überall drann rumgefummelt und dann schon hatte ich die Spule voll, unten drin, Faden in der Nadel (mit dem gerade befummelten Fadeneinfädler) und gleich mal auf die Tempotaste getreten - meine Fresse geht die ab.

    Ist doch ganz einfach diese Näherei. Als erstes einmal einen Haufen Hosenkürzungsastreifen gefunden und bearbeitet. Können weg in den Müll. Habe dann gleich schon mal Aufträge angenommen für meine zukünftige hochwertige Arbeit. Bettbezug - sehr schön, aber die Drucklknopfleiste ist im Ar... .

    Kein Problem - (wo ist eigentlich mein Zelt) erst mit dem Hund und dann erstmalig in die Höhle der Näherinnen - Nähshop - da gibt es heute wohl mal eine gewaltige Blutwallung , wenn ich da mit meinen genialen Gedanken auftrumpfe und mein Werkzeug zusammenstelle. Wir Schneider und Schneiderinnen müssen ja zusammen halten (nähen).

    Für Bilder natürlich noch zu blöd - ich nähe wohl mal welche ins Forum.

    Werde weiter berichten, ... :thumbsup:

    Wer dem Nachbarn in der Nase bohrt, hat selbst nix drin. ( Papa Hein, Mathelehrer BFS Iserlohn 1969)

  • Poh, war ich die ganzen Jahre blind.

    War gerade im Marktrauf Abteilung Kurzwaren wegen der Ersatzteilbeschaffung Nähen. Gefunden habe ich unter anderm eine BH-Verlängerunge mit 3 x 3 Haken. Man, was ist mir da doch die letzten Jahre Einiges nicht aufgefallen. 8|

    Wer dem Nachbarn in der Nase bohrt, hat selbst nix drin. ( Papa Hein, Mathelehrer BFS Iserlohn 1969)

  • Poh, war ich die ganzen Jahre blind.

    War gerade im Marktrauf Abteilung Kurzwaren wegen der Ersatzteilbeschaffung Nähen. Gefunden habe ich unter anderm eine BH-Verlängerunge mit 3 x 3 Haken. Man, was ist mir da doch die letzten Jahre Einiges nicht aufgefallen. 8|

    Na da bin ich ja gespannt, was Deiner Nadel die nächste Zeit so entspringt!

    Ich habe ja auch manchmal so Zeiten, in denen ich behaupte, dass Nähen doch ganz easy sei - und dann verarbeite ich mal wieder ein zerschliessenes Jeanshosenbein in eine Tasche für eine Klappsäge und dann ich auch wieder eine Weile gut.

    Es soll ja Leute geben, die machen in ihrer Freizeit nix anderes! =O


    Einen Paddelsack wollte ich mir auch mal noch nähen - ich hätte da gerade wieder mal eine Jeans - aber ich kann doch meine ehemalige Lieblingsjeans nicht einfach in die Tonne klopfen, die ist prinzipiell noch gut, aber ebe nicht mehr zu Anziehen.

  • Sollte klappen. Im Moment hab ich das Gefühl wie beim Schweissen: Messen , zuschneiden, Lage fixieren, schweissen / nähen - krumm/ wellig - Schrott / Putzlappen. Also der übliche Lernablauf. Da einzige Opfer ist erstmal ist der glatte Regenumhang. Habe geübt am Rand die Kappnaht. Um dann festzustellen das der Riss in der Fläche liegt. :shock: ich schon ganz andere Sachen angefangen

    Wer dem Nachbarn in der Nase bohrt, hat selbst nix drin. ( Papa Hein, Mathelehrer BFS Iserlohn 1969)

  • Na da hast Du Dir aber auch die fummeligsten Materialien überhaupt zum Anfangen ausgesucht! Mit Baumwolle lässt Du das Füßchen drüberlaufen und siehst von der Nadel nur einen Schatten, ohne Gefahr zu Laufen, hinterher Wellenreiten zu können!

  • Jaja, stimmt schon. War heute in der Buchhandlung nach gefühlten 5 Jahren. Habe gemeinsam mit den grauen Schneiderinnen in der Nähecke :rotwerd: eine Einführung zum Nähmeister gekauft. Ist wohl ein fummeliger Weg bis zum Ziel. Egal - früher gab es das gebrauchte Pussle mit 4893 Teilen vom Onkel - angefangen - mit der Hoffnung das alle Teile an Bord sind. (Falls nicht wurde natürlich weitergeschenkt)

    Früher bei der Schweißausbildung flogen immer nur so die Funken. Heute fliege ich nach der Flickstunde mit dem Dyson durch die Hütte. 8) :thumbsup:

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  • Na ja, ein wenig gerade nähen, schaffst du bestimmt auch noch.

    Sieht immer schön aus, wenn da auskommt, wo man angefangen hat. :Squirrel:


    Aber das wird schon. Bilder einfügen kannste zumindest schon mal.


    Gruss Konrad

    Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege!

  • Ich lerne jeden Tag dazu. Heute mal ein Jans-Hosenbein flicken - bin doch nicht verrückt und ruiniere mein Zeltohne Übung - erstmal mit der Flickenbuchse üben.

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  • Ich setz noch einen drauf. :thumbsup:

    Habe gerade einen Termin beim Nähologen oder wie die sich nennen.

    Kann mein Zelt mitbringen, meine Ausrüstung chenken lassen und wir nähen dann zur Probe. Meine Fresse bin ich gespannt.

    So wie ich mich kenne rutschen mir hoffentlich nicht gleich Verbesserungsvorschläge raus. Ich gehe das einfach an wie dalmals in der Werkstatt. Das Schöne ist aber - die Flex bleibt leise und es fliegen keine Funken. :mrgreen:


    Sirdal

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  • Heute große Freude - eine Woche Freizeit geschenkt bekommen.

    Aber von Anfang an. Heute war ich bei der Nägologin - die hatte viele Nähtische in ihrem Studio stehen. Habe dann mein Vorzeigemuster (siehe Oben) zur Schau gestellt und meine Nähkunste erklärt. Es war wohl schlechte Luft im Raum - sie mußte heftig husten. Dann kam der Satz: Das geht so nicht - kannst den Übungsplan einstellen. Daher dieser Freizeitgewinn von einer Woche :thumbsup: .

    Habe dann ein Stück Regenumhang zerschnibbelt und meine Rißbildung im Zelt nachgestellt. Wir haben dann den Riß gemeinsam gesichert, erst mit Geradstich und anschließend noch mit einen Zick Zack Stich die losen Rißkanten gesichert. Wir habe natürlich vorher die Position vom Flickenstoff mit Fixierband fixiert. Wir haben dann über Ober- und Unterspannung der Fäden, Stichweite, Kontrolle der Ober- und Unterspannung , Nähgeschwindigkeit, Anpeilhilfe für die gerade Naht, Garnarten, Garndicke und Nadeln gesprochen. Natürtürlich ist der Stofftransport nicht zu unterschätzen. Es gibt da noch im Zubehör den Obertransport. Die arme Leuteausführung hat mir auch gut gefallen. Die haben wir bei der Musternaht angewand. Auf den Stofftransport - unter den Stoff - haben wir eine Lage Seidenpapier gelegt. Super.

    Ganz wichtig ist auch die Abrollreibung der Unterspule - einfache Maschinen habe da eine Schraube an der Spulenaufnahmen und das edlere Zeug hat ein Stellrad. Zum Schluß hatte ich noch ein paar Fragen zu dem Loch in der Nadel. Das Gefummel und die Peilung sind nix für mich. Entweden den Maschineneinfädler benutzen oder dieses komische Ding was in jedem kleinen Nähzeugbesteck ist benuztzen - den Einfädler.

    Fazit: Die 33 Euronen für die Näheinführung habe ich gern angelegt. Diese Ausgabe ist in meiner Kalkulation für die Inst. des Camp Varanger 6-8 voll im Soll. Das Fernziel sind max 300 Euronen für die Beschaffung und Inst. plus neuen Mast (aus Esche,dreiteilig).


    (mache gern aus einem Pfennig einen Kupferdraht :thumbsup: =

    Wer dem Nachbarn in der Nase bohrt, hat selbst nix drin. ( Papa Hein, Mathelehrer BFS Iserlohn 1969)

  • [...] Wir haben dann den Riß gemeinsam gesichert, erst mit Geradstich und anschließend noch mit einen Zick Zack Stich die losen Rißkanten gesichert. Wir habe natürlich vorher die Position vom Flickenstoff mit Fixierband fixiert. Wir haben dann über Ober- und Unterspannung der Fäden, Stichweite, Kontrolle der Ober- und Unterspannung , Nähgeschwindigkeit, Anpeilhilfe für die gerade Naht, Garnarten, Garndicke und Nadeln gesprochen. Natürtürlich ist der Stofftransport nicht zu unterschätzen. Es gibt da noch im Zubehör den Obertransport. Die arme Leuteausführung hat mir auch gut gefallen. Die haben wir bei der Musternaht angewand. Auf den Stofftransport - unter den Stoff - haben wir eine Lage Seidenpapier gelegt. Super.

    Ganz wichtig ist auch die Abrollreibung der Unterspule - einfache Maschinen habe da eine Schraube an der Spulenaufnahmen und das edlere Zeug hat ein Stellrad. Zum Schluß hatte ich noch ein paar Fragen zu dem Loch in der Nadel. Das Gefummel und die Peilung sind nix für mich. Entweden den Maschineneinfädler benutzen oder dieses komische Ding was in jedem kleinen Nähzeugbesteck ist benuztzen - den Einfädler. [...]

    :shock: :shock: :shock: DAS ist der Grund warum ich eine Schneiderin des Vertrauens habe ... :thumbsup:

  • Wovon schreibt ihr?

    Ich habe der Schneiderin immer auf die Naht geschaut und viel gelernt.


    Sirdal

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