Sammelsaison 2025

  • Dieser Faden sei allen (jägern und) Sammlern gewidmet. Erzählt bitte was ihr bei Euren Streifzügen draussen sammelt und dann unterwegs oder zu Hause verwertet. Mich würde interessieren was ihr gerade sammelt und was ihr daraus macht.

    Primär denke ich dabei an essbare Sachen wie Beeren, Pilze, Kräuter, etc, aber auch Dinge aus dem Non-food Bereich wie Zundermaterialen oder Faserpflanzen halte ich für interessant.

    Lasst mich/uns an euren Sammelergebnissen und ihrer Verarbeitung teilhaben.

    So wie die Urmenschen früher abends am Lagerfeuer ihre Sammelergebnisse teilten bzw. mitteilten, hoffe ich dass wir uns in diesem Faden zu diesem Thema austauschen werden.

    Viel Spaß bei der nachhaltigen Nutzung unserer natürlichen Ressourcen. Ich freue mich über euren Beitrag.


    Durch unautorisierten und unverhältnismäßige Nutzung meines Grillanzünders für Heizungszwecke ist der Lagerbestand stark geschrumpft. So musste dieser dringend wieder aufgebessert werden. Dazu gab es einen kurzen Ausflug in den Wald.

    Weymouthskiefernzapfen mit viel Harz


    und etwas Birkenrinde

    Nun darf es etwas trocknen.

    Eine Pfandflasche (Becks 0,5 L) wird jetzt auch wieder in den Warenkreislauf zurückgeführt.

    2 Mal editiert, zuletzt von grauwolf (7. März 2025 um 19:17) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von grauwolf mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Kleine Runde an der frischen Luft.

    Scharbockskraut könnte ich sammeln, ist aber nicht ganz mein Ding, evtl. in kleinen Mengen mit in den Salat.

    Bärlauch kommt in begünstigten Lagen, aber noch nicht in nutzbaren Mengen.

    Vom Huflattich war noch nichts zu sehen.

    Essbares ist aktuell eher rar.

  • Gestern im Vorbeifahren einen gelb getuften Erdhaufen an Rande eines Kalksteinbruchs bemerkt.

    Heute am Spätnachmittag konnte ich mir Zeit nehmen um anzuhalten und die 50 m heranzugehen.

    Daraus wurde eine 3/4-Stunde.

    Wieder eine Trocknerstiege voll.

    Wir haben zwar schon 4 Stiegen getrocknet,

    (ca.130 g)

    aber mindestens eine Stiege brauchen wir noch für den Jahresbedarf.

  • Die Woche wurde ein Mangel an Wacholderbeeren in der Küche festgestellt. Also ging der Ausflug von Grauwolf und Grauwölfin zum Kalkmagerrasen mit seinen Wacholderbüschen.

    Es gab noch hinreichend reife Wacholderbeeren zum Sammeln.


    Frau Grauwolf sammelt deulich sauberer (links) als ihr Begleiter (rechts).

    Bessere Augen bzw. Brille und eine bessere Feinmotorik.

    Daher musste Grauwolf zu Hause erstmal durchsortieren.


    Dann wurde noch in zwei Qualitäten unterschieden. Die besseren Beeren (rechts) für die Küche, die nicht mehr ganz so schönen (links) kommen mit in den Räucherofen.

    Zuvor gab es nochmal einen Ausflug zum Huflattich, gleiche Stelle wie gestern.

    Die Pflicht wäre damit erfüllt. Mal sehen ob ich es schaffe mich für die Kür blind zu stellen und an allen Blüten vorbeizugehen, die am Nordhang, 200 m vor der Haustür gerade erst kommen.

  • Nachdem wir letzte Woche schon am Bärlauch eines anderen Sammlers partizipiert hatten, haben wir die Woche noch für eine eigene Expedition zu den Bärlauchstandorten genutzt. Auf Kalk wächst er nunmal besser.

    Dabei gabs neben dem weissen Buschwindröschen

    auch das Gelbe, Lärchensporn

    und Aronstab.

    und Veilchen


    Wieder zu Hause gings an die Arbeit.

    Vom Waschen bis in die Gläser, das gleiche Schema wie letztes Wochenende.

    Ausbeute

    Nun haben wir genug Bärlauchpesto um übers Jahr zu kommen.

    Ein Glas Pesto ging aber gleich heute beim Abendessen drauf.

  • Zunder

    Am Ostseesttand kann man ebenfalls schönen Zunder sammeln. Diese "Birkenrinde-Röllchen" gelangen durch die Holzwirtschaft ins Wasser, hauptsächlich aus Finnland, vermute ich ( supi ?)

    Rechts ein schönes, grosses und frisches Exemplar. Links ein altes Stück, dass wohl schon viele Jahre weit oben am Strand lag.

    I am here by the will of the great spirit

    and by his will I am chief

  • Am Ostseesttand kann man ebenfalls schönen Zunder sammeln. Diese "Birkenrinde-Röllchen" gelangen durch die Holzwirtschaft ins Wasser, hauptsächlich aus Finnland, vermute ich ( supi ?)

    Du frägst mich Sachen Doom .... woher soll ich wissen wo du bist :dolldrueck:

    Deinen Bildern nach kann das überall zwischen Kemi und Ystad sein....

    Wenn ich aber die Strömungen in der Ostsee betrachte und die Transportwege für finnisches Holz das hauptsächlich von Jakobstad/Pietasaari und Kotka verschifft wird.... ehr unwahrscheinlich.

    Du hast aber recht, das sieht nach mechanisch abgeschält aus. Wenn der Wind etwas vom Baum zupft ist in der Regel keine braune Borke dabei.

    Möglich das die Rinde aus Finnland ist, aber qualitativ belastbares kann ich da nichts sagen. Ich glaube es ehr nicht.

    Wie brennt das ältere Rindenstück? Ich habe gehört es lässt nach wenn es lange im Salzwsser lag.... wobei die Ostsee ist ja nicht so salzig....

    Schöne Zeit noch

    Gruss

  • Wie brennt das ältere Rindenstück? Ich habe gehört es lässt nach wenn es lange im Salzwsser lag.... wobei die Ostsee ist ja nicht so salzig....

    Also meine empirische Datenerhebung beruht lediglich auf mehreren Jahrzehnten Erfahrung....... aber die gräuliche alte Rinde brennt sehr gut. Nur aufbiegen kann man sie kaum, also mit dem Messer dran schrubbeln, Feuerstahl dran, etc. funktioniert sehr schlecht. Feuerzeug oder die guten alten Streichhölzer sind hier das Mittel der Wahl :campfire:

    I am here by the will of the great spirit

    and by his will I am chief

  • Auch Familie Grauwolf sammelt fleissig weiter.

    Gestern wurde trotz viel Nass von oben Hounderblütensirup mit etwas Zucker und viel Zitrone angesetzt.

    Die 5 Liter müssen jetzt erstmal 3 Tage ziehen.

    Die Rosenblüten, die mit auf dem Tisch liegen, gehen in ein Rosenblütenapfelgelee ein.

    Da die Wiese die nächsten Tage gemäht werden soll, wurden schnell noch auf kurzem Wege ein paar Spitzewegerichblätter für Erkältungstee akquiriert.

    Nach dem Waschen und Sortieren gings in

    den Trockner

    zusammen mit den ersten Kamillenblüten.

    Tierisches am Rande

  • Eigentlich sollte man Blüten und Kräuter sammeln, wenn sie trocken sind. Heute Morgen gab es einen kurzen Schauer bei uns, aber zur Zeit sind die Holunderblüten gerade richtig zum Sammeln und die nächsten Tage soll das Wetter noch feuchter werden.

    Also vor dem großen Regen nochmal schnell los um Holunderblüten zu sammeln. Abwarten bringt nicht viel, da sie sonst wahrscheinlich verblüht sind, wenn das Wetter wieder passt.

    Daher schnell noch mit dem Auto zu den Holunderbüschen an der alten Feldscheune

    und gesammelt.

    Die Büsche

    "Vorher"

    "Nachher"

    Zu Hause gings dann daran möglichst viel von den Stielen aus den Doden herauszuschneiden, da die Stiele einen Tee aus den getrockneten Blüten bitter machen.



    Danach gings direkt in den Trockner.

    Das ganze Haus "riecht" jetzt nach Holunder.

    Der angekündigte Regen kam pünktlich, aber beim Auschneiden der Stiele unter dem Schleppdach hat er nicht gestört.

    Bis zum Abend gab es 26 mm.

  • Nachdem ich letzte Woche einiges an Pilzen an anderer Stelle gesehen habe, dachte ich mir es kann nicht schaden im eigenen Streifgebiet mal nachzuschauen, auch wenn es draußen sehr feucht war.

    Aber es gab nicht viel und das wenige war eh ungenießbar bzw. schon wieder im Abbau begriffen.

    Also die Gelegenheit genutzt und geschaut, was sonst später noch zu sammeln gibt.



    Aber es gab dann doch noch etwas zum Mitnehmen.

    Nachmittags bin ich dann nochmal ein Stündchen mit der Angelrute an den Bach gezogen.

    Verhungert wäre ich somit nicht, aber zum satt werden, wäre mehr Futter nötig.

  • Nährmittelakquise

    Bei den Haselnüssen geht es wieder los.

    Ab jetzt wieder am Morgen und Abend den Bürgersteig und Parkstreifen absammeln, sond werden die Nüsse kaputtgetreten und gefahren.

    Der Angelausflug war nicht so ergiebig.

    Ich sollte mir mal Gedanken über die Angelmethode machen von zwei kleinein Barschen wird niemand satt, aber zusammen mit anderen Barschen dieser Größe wird schon eine Mahlzeit draus.

    Bisher waren es überwiegend Spinner in der Größe 3, die als Köder Verwendung fanden.