Was macht ihr beruflich und hilft es euch beim Bushcraften????

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • HiHo,
      bin gelernter Wirtschaftsinformatiker und Arbeite nun seit X Jahren in einer großen Gastransport Bude am Schreibtisch. Beim Buschcraften hilft es eigentlich nur um mal bei Google nach neuen Anregungen zum Basteln zu suchen. :)
      Sonst Werkele ich mit @Muemmelmann gern bei Ihm im Lager rum und bauen tolle Sachen. Natürlich ist man zum Ausgleich gern im Wald unterwegs, für Touren mit der Familie und Freunden.
      Gruß,
      Daniel
      Allen ist das Denken erlaubt! - Vielen bleibt es erspart.
    • Als Historiker ist man zwar häufig in Büchern vertieft und sitzt in trockenen Archiven und Bibliotheken rum, da benötigt man nicht viele Bushcraft-Kenntnisse. ABER: hin und wieder stößt man auf alte Techniken, Methoden, Werkzeuge und Bauweisen, die für das Bushcraften interessant sind.
      18 Jahre in der FFw und ein paar Jahre in der Bundeswehr bilden da eher schon eine gute Grundlage.
      Wenn man dann noch diverse outdoorhobbies hat, dann kommt eins zum anderen.
      "He´s one of them rangers, dangerous folks they are, wandering the wild"
      "Not all who wander, are lost"
      Plan your dive, dive your plan
      Was ihr den Geist der Zeiten nennt, das ist im Grunde nur der Herren eigner Geist
      Ranger => Betrachtet Dinge aus dem Outdoorblickwinkel "Waldläufer" (5-35km/d)
    • Irgendwann habe ich mal "Energieelektroniker Fachrichtung Betriebstechnik" im saarländischen Bergbau gelernt. Während der Ausbildung habe ich allerdings gemerkt, dass mir das nicht wirklich liegt. Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, Forstwirt zu werden und Forstwirtschaft zu studieren. Der Zeitaufwand hierfür war mir jedoch zu hoch. Also habe ich erst mal meinen Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt absolviert und war danach dank mangelender jahrzehntelanger Berufserfahrung arbeitslos. Letztendlich bin ich dann als Kundendiensttechniker und technischer Sachbearbeiter in einer kleinen Firma gelandet und hatte mit Wasserfiltern und Tafelwasseraufbereitungsanlagen zu tun. Mit der Zeit wurde mir klar, dass das nicht das ist, was ich mir vorstelle und so habe ich 2008 den Schritt gewagt, eine neue Ausbildung anzustreben. Seit 2012 darf ich mich nun Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung schimpfen und arbeite in einer kleinen Firma direkt für den großen Mutterkonzern im Bereich Data Reporting. Das ist im Grunde genommen schon Survival. :D

      Joo, und irgendwann hatte ich sogar mal mit dem Gedanken gespielt, damit Geld zu verdienen, indem ich ahnungslose Stadtmenschen durch die Wildnis führe. Die Ausbildung zum IWV-Wildnisführer war hierzu sehr gut; der Einblick in das Aufwand-Ertrag-Verhältnis dieser Branche jedoch so ernüchternd, dass ich es letztendlich bleiben ließ.

      Was mir das draußen bringt?
      Alles und nichts, manchmal mehr und manchmal weniger. :thumbsup:
      Die Freiheit ist mein Leben und bleibt es allezeit.
      (Hoffmann von Fallersleben)
    • Ich habe Gärtner in einer Baumschule gelernt. Das hilft mir insofern weiter, dass ich entsprechende Gehölzkenntnisse habe. Dies hilf mir in Bezug auf Umgang mit bestimmten Werkzeugen, insbesondere Schnittwerzeug.
      Ich habe meinen Zivildienst beim Nabu absolviert, was mir heute auch ehr hilft. Ich war in einer Truppe die sich im Winter hauptsächlich damit befasst hat Wallhecken/Knicks zu fällen und im Sommer Wildwiesen gemäht hat. Zwischendurch auch immer mit der Auswilderungsstation von Greifvögeln zu tun gehabt.
      Zwischendurch habe im Landschaftsbau gearbeitet und anschließend ein Studium im Produktionsgartenbau absolviert. Hier befasst man sich mit allem möglichen rund um die Pflanze was unserem Hobby auch ehr zuträglich ist.
      Heute bin ich im Vertrieb und somit auch ein Teil der Zeit im Büro. Aber nicht nur. Was mir da für BC garnicht hilft ist die viele Arbeit. Ansonsten dreht sich aber immer noch alles um den Baum.

      Kurz zusammengefasst, was hilft mir heute bei meinem Werdegang:
      Umgang mit Werkzeugen, Pflanzenkenntnisse (Erkennung, Anzucht, Schnitt...), Einschätzung von körperlicher Arbeit, Wissen was es ist bei jedem Wetter draußen zu sein und wissen wie man sich kleidet. Das ist das was mir zunächst einfällt.
    • Dr.Drive schrieb:

      Ich bin Allgemein- und Gefäßchirurg... also HANDWERKER.
      Da ich mich als Handwerksmeister für Traditionen im Handwerk interessiere , habe ich
      mal nach dem entsprechenden Zunftwappen gesucht. Ich bin mir nicht sicher , welches
      das richtige ist.





      Metzger 2.jpg

      Metzger 4.png

      Vielleicht kann uns @Dr.Dive da ja auf die Sprünge helfen. :D
      Mit Gunst Kollege.
      Gruß , Christian
    • Energieelektroniker und Softwareentwickler im Maschinenbau. Da ist Bushcraft eher der Ausgleich. Das einzige was nützlich ist, ist das ich Betrieblicher Ersthelfer bin. Da bekomme ich alle zwei Jahre einen Erste Hilfe Kurs vom Arbeitgeber bezahlt.
      Mir helfen eher meine Freizeitbeschäftigungen und viele Kurse (Pfadfinderei, Jagd, Angeln, Heilpflanzenausbildung, usw.). Ich kann jedem nur empfehlen sich Kurse zu suchen die einen interessieren und weiterhelfen bzw. sich an der Arbeitsstelle als betrieblicher Ersthelfer ausbilden zu lassen.
    • Ich bin Kindergärtner und darf deswegen jeden Tag draußen spielen. Ich habe einen Garten im Kindergarten, in dem ich selber Sachen anpflanzen darf, auch Hasel. Wenn ich schnitzen oder Shelter (Buden) bauen will, kann ich das in meiner Dienstzeit machen. Einige Wäldchen sind mit dem Rad schnell erreicht, die Kinder freuen sich über die wöchentlichen Waldausflüge. Die Eltern unterstützen das, so müssen sie nachmittags nicht noch mal extra mit den Kindern raus ;-).
      Na, na, na, na! Sie geraten ja ganz und gar ins Fäusteballen! Da wird mir angst und bange. Aber beruhigen sie sich! Ich kenne sie und es ist mir nicht eingefallen, sie nur im geringsten beleidigen oder kränken zu wollen.
      Osman Pascha zu Kara Ben Nemsi in Im Reich des silbernen Löwen II
    • Moin.

      Nach einigen Beruflichen Irrungen ( Konditor, Elektriker ) bin ich vor 30 Jahren im Lagerbereich gelandet.
      Eher durch Zufall...Karresack kann jeder... weil ich zu nix mehr Bock hatte.

      Habe dann eine Meisterprüfung drangehängt.

      Jetzt bin ich fast Rentner und das ist gut so.

      Hilft es mir im Leben : JAAAA! Chaos kann mich nicht aus der Ruhe bringen. :)
    • Mein Beruf ist selbständiger "Modellbauer". In Gänsefüsschen deshalb, weil es etwas von dem abweicht was viele unter dem Begriff vermuten, nämlich Modellautos/Schiffe/Flugzeuge bauen, damit habe ich nichts zu tun. Ich mache mitunter eigene Herstellung von Bausteinen mit denen man Ruinen (Burgen, Weihnachtskrippen etc.) im Kleinformat bauen kann.

      Meine Arbeit hilft mir sogar enorm bzgl. Bushcraft und auch wiederum umgekehrt. Denn auch in meinem Beruf - besonders wenn es um Produktentwicklung und Herstellungsabläufe geht - bin ich ständig gefordert, sich der Situation, Kundenwünschen, Material etc. anzupassen und nach Ideen zu suchen wie man etwas am besten sinnvoll und rentabel umsetzen kann. Ganz nach dem Motto: Was nicht geht wird so lange geändert, rumgetüftelt und optimiert, BIS es eben geht :)
      Mein Youtube-Kanal:
      youtube.com/channel/UCvjhTwqoadQaG91DbREkbeg/featured
      Trapperfeeling & Camp-Romantik