Was packt ihr in euren BOB (Fluchtrucksack)?

  • Ich halte wirklich keinen standardmässig gepackten Rucksack vor. Manche Dinge sind in jedem Rucki drin (EH, Poncho, Schnur, Backupmesserle...) andere Dinge kommen rein wenns losgeht. (Schlafsack, Iso, Wäsche...)

    Ich bin glaub ich zu zuversichtlich....

  • Also ich antworte nun auch mal. Ich habe generell immer einen Rucksack daheim einen im Auto. Beide haben notwendiges Zeug enthalten, welches hier auch schon oft aufgeführt wurde. Was ihr aber alle irgendwie vergesst und ich immer mithabe : Flachmann mit gutem Rum, nichts ist schlimmer als eine Krise ohne Beruhigung überstehen zu müssen 😅.

    Ne Spaß beiseite, Alkohol empfinde ich als enorm wichtig im Rucksack, sowohl als schnelle Desinfektion, als Tauschmittel, als Genussmittel etc. etc.


    Ich habe immer einige Beile dabei und den Koffer mit dem Bogen neben dem Rucksack stehen, aber ich bin zu faul zum fliehen und würde mit der Familie im Haus verbleiben. Hier kann man relativ autark ne Weile existieren und mit einem guten Netzwerk in EU zur Not auch expandieren. :thumbsup:


    Der größte Nutzen entspringt meiner Meinung nach aus Planung, Netzwerkpflege und ein gewisses Maß an Willen.



    Grüße Möhre

  • Aus aktuellem Anlass werde ich wohl die Geschichte etwas intensivieren.


    Bei der Shell in Köln-Godorf könnten Sprengmittel aus dem WK2 liegen, jedenfalls - so der Ksta.de - ist wohl der KmRD vor Ort und bastelt an Sicherungsmittel rund um einen Verdachtspunkt.


    Und Brühl ist nicht wirklich weit weg von Godorf.

    Also mal lieber etwas einpacken und im Falle x die Rollläden runter lassen.


    Wenn es da Peng, Bumm machen sollte, folgte dem Bumm ein größeres Buuummmm.

    Wünsche allen dort eine ruhige Hand für die kommende Zeit.

  • Moehre , im Normalfall hast Du auch recht, eher im eigenen Heim zu bleiben, doch, was machst Du, wenn es brennt?

    dann werde ich mein Netzwerk nutzen und Familie ansteuern oder Freunde 👍 dafür ist der Bus ( sofern er bald aus der Werkstatt kommt) groß genug und gut bestückt :)

  • , dies ist eben der Unterschied, ob du wie in Brühl in einem Ballungsgebieten wohnst, oder doch

    Naja, die Shell ist hier ja nicht für das beste Krisenmanagement und Umweltfreundlichkeit bekannt. Ich würde mich ja freuen, wenn sich fas plötzlich geändert hätte, wenngleich mir fehlt der Glaube.

    Eher befürchte ich, dass über die tatsächliche Situation nicht viel gesagt wird und man im Falle des Falles trüb aus der Wäsche schaut.


    Wie gesagt, wenn es da Bumm macht, werden wir es in Brühl hören.

    So wie vor rund 40 Jahren, da hatte es dort eine "kleine Verpuffung" gegeben, zufälligerweise kein Toten, nur Verletzte und erheblicher Sachschaden. Damals durften die direkten Anwohner auch für ein paar Stunden "Urlaub" machen. War blöd für die aufe Arbeit. Die kamen nicht nach Hause. In vor-handy-Zeiten.

    Da wusste dann niemand von nichts und es gab eine kleine Überraschung.


    Naja, die Dame und Herren vom Kampfmittelräumdienst werden schon wissen, was sie machen. Hoffentlich.

  • Dies meinte ich ja mit Ballungsgebieten.

    Doch 2019(?) gab es bei Ingolstadt einen Zwischenfall, dies war noch einige Kilometer spürbar (ein Kollege, ca 50km entfernt fühlte es noch).

    Und da ist ja Brühl um ein vielfaches näher.

  • Deswegen bin ich ja auch aus der Großstadt aufs Land gezogen. Hier habe ich ein wirklich besseres Gefühl. Im schlimmsten Falle, sind die Wälder ca. 300 m entfernt. Ich war als Fernaufklärer knapp 1 Jahr in Sibirien unterwegs, von Akademgorodog (Nowosibirsk) bis letztendlich Berlin. Angst kenne ich nicht mehr. Pandemien wie diese, stellen aber eine ganz andere Qualität der Gefährdung dar.

  • Moin


    Wenn man eh auf dem Land Wohnt , Bringt es Nüscht in den Wald zu "Flüchten" dort sind die Resourcen noch Knapper !

    Survival Warst Du Fernaufklärer der Nationalen Volksarmee ?


    Gruß Wulfher

    Lieber im Sumpf Übernachten,als Übernacht Versumpfen

  • Ja, ich war bei der NVA Fernaufklärer und später Fallschirmjäger.

  • Wenn man eh auf dem Land Wohnt , Bringt es Nüscht in den Wald zu "Flüchten" dort sind die Resourcen noch Knapper !

    Ein klares Jein. ;)

    Es gibt da schon ne Menge Resourcen, allerdings sind die eben nicht einfach zugänglich. Ein Leben als "Jäger und Sammler" ist nicht wirklich gemütlich und vor allem nicht romantisch. Theoretisch möglich...praktisch ist nicht jeder dazu in der Lage (Gesundheit...Familie...Wissen...). Für mich hätte ich da auch meine Bedenken.

  • Aber wenn alle in die Hecken rennen wrds blöd

    Naja, nicht nur blöd, auch noch noch eng.

    wenn ohne die Hecken (Wald) noch rund 6700 qm pro Einwohner zur Verfügung stehen, dann sind es im Wald rechnerisch nur noch 990 qm pro Einwohner

    (aus https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland selbst gerechnet: Fläche 357.588.000.000 m² / 83.129.285 Einwohner * 23% Waldfläche)

    zudem darf man wohl noch mal die das eine oder andere Prozent wegen Unzugänglichkeit (Hanglage, Moorboden, Verunreinigung mit Munition usw. abziehen. Schätzungsweise also nur 18% "nutzbare" Waldfläche: bleiben immerhin noch 740 qm.


    Das ist nicht wirklich viel, ich war bei der Zahl erst überrascht, dann ungläubig und dann wieder überrascht.

    Wer mal eine 1.000 große, frei Fläche gesehen hat, wir es als beklemmend, evtl. sogar besorgniserregend empfinden, WIE wenig Wald überhaupt noch bleibt.