Beiträge von Wanderratte

    Wanderratte

    Det is keen Donnerbalken... det is en Vermessungspunkt ;)


    Die Vermessungstechniker werden Augen machen... :D

    Kein Plan, was das ist. Ich hätte das eher als improvisierte Sitzgelegenheit für einen Jäger betrachtet. Das habe ich vor drei Jahren so mitten im Wald am Femundsee in Norwegen gefunden und fand das ganz lustig, weil männliche Bushcrafter ja immer gerne nach Sitzgelegenheiten zur Verrichtung fester Notdurft suchen. Benutzt haben wir das als solche aber nicht. ;)

    Das Buddeln von Löchern im Fjell/ Fjäll (wo wir gerne unterwegs sind) ist aufgrund des steinigen Untergrunds oft schwierig, Verbrennen mangels Holz oder auch aufgrund eines Feuerverbots ebenso.

    Eine bewährte Methode ist es, eine kleine Sode Moos/ Flechten mit dem Schüppchen abzustechen, das Geschäft anschließend damit wieder zu bedecken und das Ganze noch mit einem Stein zu sichern. Eine werden jetzt sicher den Umweltschutz anführen, aber in diesen Gegenden gibt es Moos und Flechten überreichlich und kaum Menschen. Eine kleine Felsspalte, die anschließend mit Steinen bedeckt wird, tut es ebenso. Ältere Bushcrafter suchen sich, sofern vorhanden, auch gerne mal einen querliegenden Baum, als Sitzplatz.

    Grundsätzlich gilt natürlich das Ganze so zu verrichten, dass es a) für andere nicht sichtbar bleibt, b) nicht von Tieren mal eben wieder aufgebuddelt wird.

    Ich persönlich bin immer noch ein Toilettenpapierfetischist und habe anderen Methoden bisher nichts abgewinnen können.

    Och, wir haben umgeschwenkt auf urban survival für die letzten Tage und erkunden Trondheim... Da gibt es keinen Schlafsack im Hotel.😉 Aber ab morgen soll das Wetter ja wieder sommerlicher werden. Und dann geht es leider eh bald wieder heimwärts. Ich muss ja demnächst wieder an die Schüppe.

    Sommer in Norwegen ist aber immer ein Erlebnis in der grandiosen Landschaft von Süden bis Norden und retour, egal bei welchem Wetter. So langsam müssen wir uns erst aber wieder an dunklere Nächte gewöhnen.

    Du hast geschrieben, dass du eine Basisschicht brauchst, die du im Sommer nachts als Schlafkleidung tragen möchtest, also war sehr wohl von Sommer die Rede. Du hast ja explizit nach langer Wollunterwäsche gefragt.

    Wenn du einen guten Dreijahreszeitenschlafsack hast, brauchst du darin nachts auch bei herbstlichen/ frühlingshaften Temperaturen eher keine lange Wollwäsche. Ich spreche aus Erfahrung. In den Breitengraden, in denen ich im Sommer in der Regel unterwegs bin, muss man für drei, eher vier, Jahreszeiten gerüstet sein. Dabei habe ich sie dennoch auch für den Fall der Fälle.

    Das heißt, also grundsätzlich habe ich dann kurze und lange Wäsche in 150er- Qualität oder Vergleichbares dabei. Die lange Unterwäsche blieb bisher aber im skandinavischen "Sommer" immer im Rucksack.

    Meine Merinowollwäsche unterschiedlicher Hersteller (Icebreaker, Devold, Menique, Houdini etc.) habe ich teils schon seit 2009 in Gebrauch und noch nichts davon entsorgen müssen.


    BTW: Die persönliche Anrede schreibt man mittlerweile klein, wenn man jemandem duzt, nur noch Sie, Ihnen etc. wird groß geschrieben.


    Wenn man um Erfahrungen bittet, sollte man auch mit den Antworten umgehen können!

    Merinowolle ist generell schon mal gut, weil sie auch feucht noch wärmt, atmungsaktiv ist und nicht so schnell müffelt. Ich frage mich allerdings, warum du für den Sommer lange Wollunterunterwäsche als Schlafbekleidung tragen möchtest. Hast du einen reinen Sommerschlafsack? Ich habe einen Dreijahreszeiten-Daunenschlafsack und hatte darin bei 0 Grad nachts im schwedischen Fjäll im Hochsommer nur kurze Wollwäsche an. Die kalte Nacht dauerte dort aber nur kurz, weil die Sonne eh lang scheint. Für dieses Jahr im norwegischen Fjell hatte ich mir einen noch etwas wärmeren Daunenschlafsack angeschafft, da durchaus mit mehreren Nächten um den Gefrierpunkt, evt. sogar Schnee zu rechnen war und habe darin auch nur das langärmlige Trekkinghemd über dem kurzärmeligen Merinoshirt wegen der Sch...Mückenviecher angelassen. Ansonsten war mir dieser Schlafsack selbst nördlich des Polarkreises schon zu warm.

    Ich habe übrigens grundsätzlich nur die dünneren Merinosachen, nicht die dickere Qualität. Die habe ich als Unterwäsche unter wärmeren Schichten schon bei bis zu -30 Grad getragen.

    Welche Voraussetzungen die begleitende Schwimmlehrkraft erfüllen muss, hängt in NRW a) vom Gewässer ab (Hallenbad, Freibad, beaufsichtigt/ nicht beaufsichtigt, öffentliches Gewässer etc.) und b) von der Wassertiefe sowie auch vom Alter der Schwimmer.

    Grundsätzlich muss die Lehrkraft über die Rettungsfähigkeit verfügen und diese spätestens alle vier Jahre auffrischen sowie weitere Kenntnisse nachweisen.

    Im vorliegenden Fall hätte vermutlich das Schwimmabzeichen in Silber vorliegen müssen sowie alle Schüler mindestens das Schwimmabzeichen in Bronze nachweisen müssen oder aber in anderer Art und Weise als sichere Schwimmer eingestuft sei müssen.

    Es gibt da sehr komplexe Regelungen.

    Aufgrund des Alters der Schüler ist wohl davon auszugehen, dass die entsprechenden Schwimmabzeichen im Schwimmunterricht erworben wurden (der "Freischwimmer", bzw. heute wohl Bronze stand bei uns im 6. Schuljahr an).

    Der tragische Vorfall mutet ganz nach einem tragischen Unfall an.

    Es gibt auch Leute, die Pfandflaschen und -dosen absichtlich in die Mülleimer werfen, damit die Flaschensammler etwas davon haben. 😉

    Die Relation wirst du so nicht mehr hinbekommen. Wir sind froh, wenn wir zwei Lehrkräfte oder zumindest pädagogische Mitarbeiter als Begleitung haben. Die meisten Eltern kannst du für solche Aktionen nicht gebrauchen. Das ist auch immer eine heikle rechtliche Sache mit der Aufsichtspflicht, wenn Eltern diese übernehmen.

    Bei einer Klasse würde bei extremen Ausflügen eine dritte Aufsichtsperson Sinn machen.

    Sind mehrere Klassen gemeinsam unterwegs, dann hast du bei zwei gebundenen Lehrkräften immer noch die Lehrkräfte der anderen Klassen mit zur Verfügung um sich um die restlichen Schüler zu kümmern.

    Ich bin generell dafür mit Schülern auch an Grenzen zu gehen, aber eben unter Einhaltung der Vernunft.

    An der Relation 8:100 ist nichts auszusetzen. Zwei Lehrkräfte pro Schulklasse als Begleiter auf Klassenfahrten sind das Übliche nach den Vorschriften, das passt schon.

    Als Lehrkraft mit 99 kids in dem Alter eine solche Tour zu gehen, noch dazu mit vielen kids mit Sicherheit ohne Erfahrung und passende Ausrüstung, ist allerdings selten dämlich und unverantwortlich! Ich hoffe, dass die verantwortlichen Lehrkräfte ordentlich für die Rettungsaktion blechen müssen und Disziplinarmaßnahmen bekommen.

    Nööö! Ist nämlich mein Hasengittergrill! :thumbsup:

    Ich habe allerdings seinerzeit nur 10 € oder 12 € bezahlt! ;)

    Mal wieder neue Trekkingstiefel. Das von mir bevorzugte Modell ist zwar saubequem, hat aber leider eine kurze Halbwertszeit. Für den Sommerurlaub mussten dann neue her, weil ggfs. eine mehrtägige Tour stattfindet und ich nicht mit kaputten Schuhen im Outback stehen möchte. Die alten dürfen dann bei Treffen am Lagerfeuer und Tagestouren in heimischen Gefilden ihr Dasein fristen.

    Bei mir ähnlich - habe mir gerade Ticket für die Fähre Kiel-Oslo für August gekauft. Sicher ist sicher. Wer weiß, wie sich das alles noch so entwickelt mit den Möglichkeiten/Preisen in Zukunft.

    Das macht Sinn! Wir haben bereits letztes Jahr für diesen Sommer gebucht. Dieses Mal mit Stornierungsmöglichkeit bis zum Abfahrtstag.

    Aktuell macht es ggfs. auch Sinn Unterkünfte vorzubuchen. Manche norwegischen Hotels, gerade im Hochgebirge, haben Sommerpreise und Frühbucherrabatte und sind im Hochsommer schnell Mal ausgebucht. Da wir aus verschiedenen Gründen nicht mehr unbedingt drei Wochen im Zelt schlafen werden, haben wir zumindest schon mal eine Unterkunft für die erste Woche gesichert.

    Noch ein Tipp für alle:

    Bis dato war es immer günstiger direkt über die norwegische Seite der Colorline zu buchen.

    Das Buchungsformular ist das Gleiche wie auf der deutschen Seite nur in Norwegisch.

    2019 haben wir dadurch ca. 200 Euro im Vergleich zur Buchung auf der deutschen Seite gespart, heuer waren es ca. 50€ (trotzdem auf der deutschen Seite die Stornierungsmöglichkeit gleich mit drin war und wir sie auf der norwegischen Seite dazu buchen mussten).