Beiträge von grauwolf

    Gestern wurde das schöne Wetter genutzt, um nach Bienendurchsicht und Gartenarbeit ein bischen zu grillen.

    Angedacht war der Schwenkgrill

    Zunächst Zucchinischeiben und Würstchen,


    dann Kräutergefüllte Hühnerbrust im Speckmantel.


    Aber die Feuerstelle hat sich übers Jahr deutlich über die Randsteine erhoben, so dass es schwer war richtig Hitze unter Rost und Grillplatte zu bekommen. Die Höhenverstellung des Rost war am Rande ihres dynamischen Bereichs.

    So wurde für die Höhepunkte teutonischer Grillkunst, Nackensteak und Grillfackeln, doch noch der Thüros angeschmissen.


    Das deutlich kühlere Heute wurde genutzt um den dynamischen Bereich des Schwenkgrills wieder herzustellen.

    Die Restkohle wurde gesiebt.


    Die großen Stücke kommen nach dem Trocknen wieder auf die Feuerstelle oder gehen in die Holzheizung.


    Das feine Zeug wandert die Tage beim Umsetzen des Kompost mit in den neuen Haufen.

    Auch einen Art "Terra Preta" herzustellen.

    Nun ist wieder genug Platz (+20 cm) unter Grillrost verfügbar.


    Dann wurden noch die Kartoffeln zum Vorkeimen auf eine dünne Lage Kompost gelegt. Die meisten haben schon Ansätze von Keimen.


    In einer guten Woche geht's dann in die Erde, aber wir müssen Aufpassen, dass sie nicht zu früh aus der Erde gucken, sonst haben wir Probleme bei Spätfrösten.

    Gestern noch den Garten fertig umgegraben.

    Heute kam auf die eine Hälfte gesiebter Kompost vom letzten Jahr.

    Der wurde mit einer Gartenfräse eingearbeitet.

    Die Fräse ist eine freundliche Leihgabe des Nachbarn. Zum Dank gab es Honig.

    Anschließend wurden 3 1/2 Reihen Zwiebeln gesteckt.


    Auf den linken Teil neben den Zwiebeln werden noch Möhren gesäht. Der rechte Teil neben den Zwiebeln ist für die Zucchini vorgesehen. Auf die nur umgegrabene Hälfte kommen später die Kartoffeln

    1. April, ab heute darf ich am Bach wieder mehr als nur Entlangspazieren. Aber der Bach hat sich stark verändert. Meister Bockert war den Winter über eifrig.


    Inzwischen ist jede Weide in Bachnähe angeknabbert, ebenso viele Erlen.
    Die Bieber hier haben schon wiederholt den Auslauf der Kläranlage angestaut und den Bach Richtung Straße umgeleitet.
    Vielleicht ist es doch keine schlechte Idee ihn wieder zur Fastenspeise zu deklarieren. Schließlich wurde er mit seinen schuppige Schwanz in früheren Jahrhunderten zu den Fischen gezählt.

    Aber echte Fische gab es auch. Die erste Forelle des Jahre wurde traditionsgemäß zurückgesetzt.


    Bei der Zweiten wäre mir das schwergefallen.

    Regenbogenforelle 38 cm, Teichflüchtling aus der Teichanlage weiter oben am Bach.

    Dann noch eine Menge Zunderpilze gefunden.

    Vom gleichen Baumstamm hatte ich mir vor 4 Jahren einen Pilz zur Zunderherstellung geholt.

    Der hohle Lärchensporn blüht.


    Und Bäume haben manchmal etwas erdrückendes.

    grauwolf :love: Welche Kamera nutzt Du :?:

    Friese Die Werkbank sieht gut und praktisch aus :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Alles mit dem Handy, Samsung S25

    Die Bilder sind o.k., aber das Ding nervt, zu viele zwanghafte Funktionen, die ich nicht will, aber kaum alle inaktiviert werden können. Ich möchte dass die Kamera das macht was ich will und nicht das was Samsung denkt, dass ich es nutzen sollte. Die Benutzerführung ist auf darauf angelegt, das der Nutzer unbewusst Fehler macht und diese kaum rechtzeitig identifizieren und korrigieren kann. Hier werden Funktionen beworben/verkauft und nicht die reguläre Benutzung gewährleistet.


    Beispiele:

    Die Portraitfunktion, die ich kaum nutze, aber sich sehr häufig versehentlich aktiviert. Blöd wenn man schnell ein Bild von einem Tier machen will.

    Oder ich mache plötzlich Bewegtbilder, weil ich beim Herausnehmen des Handys versehentlich auf den "Knopf" gedrückt habe. Fällt erst auf wenn man die Bilder weiter bearbeiten möchte.

    Heute Mittag kam doch etwas Sonne zwischen den Wolken durch. Dabei war es
    kühl, über 8°C ist das Thermometer nicht gekommen.
    Für eine Runde durch den Wald reicht es aber allemal.


    Es gab Bauliches


    War wohl das Ergebnis eines Tages mit Kindern im Wald, jedenfalls habe wir als Kinder solche "Lager" errichtet.

    Es gab Vergängliches


    Die Eichen sind vor etwa 40 Jahren/Mitte 80er gefällt worden.

    Es gab Buntes

    Auch wenn es heute sehr frisch war, der Frühling lässt sich nicht aufhalten. Die Osterglocken sind wohl mit nicht regulär entsorgten Gartenabfällen in den Wald gekommen.

    Es gab Sammelgut
    Das Scharbockskraut ist schon recht weit. Ab der Blüte enthält es viel Oxalat.

    Der Waldmeister guckt schon.

    Damit er riecht musste er erst zwischen den Fingern zerrieben und etwas warm werden.

    Es gab Tierisches

    Die Hummel war ob der Temperatur recht träge.


    Die "Geier" drehten ihre Kreise.

    Im Garten gibt es zur Zeit immer etwas zu tun.
    So wurden die ausgeschnittenen Äste u Zweige geschreddert.


    Das Schredergut wanderte zur Befestigung auf den Gartenweg.
    Verteilen kommt später.

    Im Garten wurde weiter umgegraben


    und das Wasserfaß dort wurde nach der Winterpause wieder aufgefüllt, damit Gießwasser für die Saaten vor Ort ist.


    In der Heizung wurde etwas Anzündholz vorbereitet,


    welches heute Abend thermisch verwertet wurde.

    Der Tag heute begann eigentlich recht vielversprechend,

    aber dann zog es sich zu und zeitweise nieselte es bei frischen 8°C. Also gab es erstmal Indoor-Aktivitäten, vornehmlich im Zeichen der Gärung bzw. von Gärungsprodukten.

    Gärung 1
    Der Wasserkefir von der Rudelchefin wollte abgefiltert und neu angesetzt werden.
    Das ist jeden 2'ten Tag fällig. Den abgeseiten Überstand trinkt Frau Grauwolf für ihr inneres Wohlbefinden.

    Gärung 2
    Auch auf Veranlassung von Frau Grauwolf hat der alte Graue endlich mal den Wein abgezogen und so die Größe der Gefäße reduziert, so dass in der Wirtschaftsküche wieder mehr Platz für andere Aufgaben vorhanden ist.

    Aktuell ist Wein von Apfel, Pflaume, Johannisbeere und Weintrauben im Angebot.

    Exkurs
    Ausflug in den Wald um den letzten Bedarf an Huflattichblüten für Tee abzusättigen.

    Nun sollte es genug sein um übers Jahr zu kommen. Aber meine Eichhörchengene sind tückisch, Scrat läßt grüßen.

    Gärung 3
    Brotbacken Tag 2 Hauptarbeitstag
    Mit dem Vorteig von gestern den Brotteig angesetzt, geknetet und Laibe geformt.

    Gebacken wird morgen Früh.

    Gärung 4
    Auswahl von Gärungsprodukten im Rahmen der Gestaltung des Abends.

    Gärungen prägen das Leben

    Heute gab es etwas Garten-busch-craft. Leichte Gartentätigkeit zur Rekonvaleszens nach heftiger Erkältung.
    Unsere Weinstöcke hatten noch zu viele Ranken. Also wurde ausgeputzt.
    #1 vorher

    #1 hinterher


    #2 vorher (bei der linken Seite habe ich schon angefangen zu schneiden)

    #2 hinterher


    Auch Brombeeren waren noch viel zu dicht.

    Nun ist wieder Raum zum Wachsen.


    Die dornenlose Sorte ist für sich sehr angenehm zu schneiden. Leider haben sich dazwischen auch Wildlinge mit Dornen angesiedelt, was zu unangenehmen Begegungen meinerseits führen kann.


    Die Ranken heute waren bisweilen 6 bis 8 m lang. Früher, als Kinder haben wir mit den Ranken in der Dornenvariante als Bindematerial einfache Hütten im Wald gebaut. Das hat schon etwas Überwindung gekostet.

    Ei ist keins drin. Gekocht wurde auch nicht. Allerdings war das zugesetzte Wasser abgekocht und die Senf'gläser' kurz mit kochendem Wasser pasteurisiert.

    Die Haltbarkeit des Senfs geht von dem enthaltenen Senfölen, dem Essig und dem enthaltenen Zucker (=Honig) aus, die in der Summe das Wachstum von Pilzen und Bakterien verhindern.

    Bisher hatten wir keine Probleme einen so hergestellten Senf über ein Jahr hinaus zu essen.

    Problematisch könnte evtl. das enthaltene Öl werden, das ranzig werden kann, aber so alt ist bei uns noch kein Senf geworden, zumal es genug "Mitesser" gibt.

    Ich mag mit Honigsenf glasiertes Fleisch, egal ob vom Grill oder aus dem DO oder aus der Pfanne.

    In der letzten Zeit hat sich in letzter Zeit eine Affintät zu Honigsenf entwickelt. Beim Blick auf das Etikett stellten wir fest, dass Honig in dem gekauften Produkt mit 2,8 % und Senfmehl mit 2 % nur einen eher marginalen Anteil haben.

    Also warum nicht machen. Honig und Essig haben wir selbst bzw. selbstgemacht. Senf gibt es günstig beim Schlachtereinkauf.


    Erst kam der Senf in die Mühle und es wurde fleissig gekurbelt.


    Dann kamen zuerst Honig, Essig und Öl in die Schüssel und anschließend wurde das Senfmehl, eigentlich eher Senfschrot, nach und nach untergerührt.


    Der Senf nahm viel Feuchtigkeit auf, so dass immer wieder etwas Wasser zugegben wurde, bis die richtige Konsistenz erreicht war. Dies zog sich von gestern auf heute hin.

    Abgefüllt wurde in recycelte Senf'gläser'.


    Bei ersten Verkostungen wurde der Honigsenf gelobt, auch wenn der finale Geschmack sich erst noch entwickeln muss.
    Honig und Senfanteil liegen etwa 10fach über den anfangs erwähnten gekauften Honigsenf.
    Das Rezept für den Senf hatte ich mir hier geklaut:

    Honigsenf
    Entdecke die Heimat der Vielfalt mit schmackhaften Rezepten aus regionalen Zutaten.
    unsere-bauern.de

    Das Umgraben des Gartens beginnt mit den ersten Stichen der Grabegabel.


    Da es heute Nachmittag und morgen regnen soll, wurde heute ein Anfang gemacht.

    Geht doch ziemlich in die wintermüden Knochen, daher läuft das Training langsam an.

    Etwa 1/4 habe ich geschafft, bevor Aufgaben an anderer Steĺle Priorität gewannen. Der Teil rechts im Bild muss auch noch durchwühlt werden. Genug Gelegenheit das Training weiter zu führen.


    Und der Komposthaufen wartet auch schon.

    Bei diesem Wetter summt es fleissig im Bienenstock und drumherum. Viele meiner Damen sind draußen unterwegs. Daher schnell einem Hausbesuch gemacht. Je beschäftigter die Damen sind desto friedlicher geht es zu. Bei der Gelegenheit wurde die Bude aufgeräumt und der Wildbau auf den Oberträgern abgekratzt.


    Vier von 10 Waben haben frische Brut

    und Futter ist auch noch genug da, dass sie bei kalten Tagen oder Regen nicht hungern müssen. Bei nächster Gelegenheit werden einzelne Futterwaben gegen Waben Mittelwänden oder gegen leere Honigwaben vom letztem Jahr ausgetauscht, so dass mehr Platz für Brut vorhanden ist.

    Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul. Ich finde die Überlegung meiner Juniorette sehr liebenwert, welche hinter den geschenkten Mühlen steckt.

    Wie grob das ist, was unten raus kommt, wird bei dieser Art von Mühlen auch vom Mahlgut mitbestimmt.

    Für mein Frühstücksei am Sonntag reicht der Mahlgrad aber allemal.

    Technischen Innovationen gegenüber bin ich aber jederzeit offen:)

    Sonntagskaffee im Garten oder schon Glamping?


    Die Erdbeeren für den Bisquitboden waren vom letztem Jahr und kamen aus der Gefriertruhe.
    Der Rührkuchen hatte eine Haselnussteiggrundlage Die zugehörigen Haselnüsse waren selbst gesammelt.
    Die Schoko-Nougat-Torte ist ein Rezept nach Elise Hannemann, Kochbuch meiner Großmutter von vor dem ersten Weltkrieg. War die Lieblingstorte meines Grossvaters. Die Vorliebe ging auf den Enkel über.

    Den Garten hatten wir gestern hübsch gemacht.

    Grauwolf mag zu seinem Frühstücksei am Sonntag neben Salz auch Pfeffer. Die kleinen Streuer für den Tisch sind aber immer nervig. Es kommt entweder zuviel oder zu wenig raus. Aber Frau Grauwolf junior hat da etwas für ihren in die Jahre gekommen Rudelchef gefunden und ihn am Wochenende damit erfreut.


    Wird zwar unter Outdoor vermarktet, wurde heute aber Indoor getestet und hat auch ganz ordentlich funktioniert.


    Ob die Minimühlen zukünftig auch draußen verwendet werden, bleibt abzuwarten.
    Für die Outdoorküche habe ich andere größere Döschen und Beutelchen.

    Für eben mal kurz Nachwürzen mit Pfeffer und Salz habe ich mir seit meinen olivgrünen Tagen die kleinen Einmaltüten angewöhnt, sind recht praktisch, da sie fast nichts wiegen. Ketchup und Senf lassen sich so auch bequem transportieren und das MHD steht auch drauf
    In kleinen Mengen lassen sich die Tütchen & Beutelchen am Frühstücksbüfett im Hotel abgreifen.

    Brennholz fürs Lagerfeuer.
    Das Knüppelholz aus den zurückgeschnittenen Büschen wurde heute auf Brennholzformat gebracht. Ganz klassisch mit Bügelsäge auf dem Sägebock, geht zudem als Armmuskeltraining durch. 😀

    Akku-Säbelsäge wäre auch möglich gewesen, aber der Akku war nicht aufgeladen und das Sägeblatt wäre für die stärksten Abschnitte ohenehin zu kurz gewesen.
    Mit der Motorsäge hätte ich 2 Hände für die Säge und mindestens eine zum Halten der Knüppel benötigt.
    Nach 2 Stunden war alles gesägt und weggestapelt, wobei auch noch ein Schwatz mit dem Nachbarn dabei war.

    Danach wurde noch ein bischen der Garten aufgeräumt. Es lag zuviel trockenes Laub an der Feuerstelle und im näheren Umfeld. Bei der gegenwärtigen Frühjahrstrockenheit, wäre sonst ein Lagerfeuer ein riskantes Spiel.


    Der Bärlauch an unserer privaten Plantage guckt auch schon.



    Die Stelle ist nicht ergiebig genug für Pesto, aber für einen Bärlauchquark oder eine Salatbeigabe ist immerhin drin.