Somit hast du mich jetzt am Haken ( DANKE
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Hehe!!
Somit hast du mich jetzt am Haken ( DANKE
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Hehe!!
Ist das auf dem Bild eine Schwimmstelle?
Wie geil ist das denn?
Vor 3 Tagen habe ich mir durch Barfusslaufen im Schnee bei minus 8 etwas die Zehen angefroren. Tut heute noch weh und kribbelt, war ein paar Minuten zu lange.
Eisbaden halte ich genau 3 Sekunden aus.....🥶
Ich könnte bei Bedarf Tonpfeifenköpfe und das Herstellen von langen Pfeifenmundstücken aus Gemeiner Esche herzeigen?🤔
Gibt es auch bei YouTube.
Das Messer ist tatsächlich kurz. Da habe ich Pfeifenköpfe, bei denen es gar nicht weit genug reicht.
Tonpfeifen brauchen kein Messer, die lassen sich leicht reinigen. Ich habe einige davon. Meerschaum habe ich leider noch nicht, das ist noch so ein Projekt.
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Ich steh ja extrem auf Geweihgriffe bei Messern. Unglücklicherweise
habe ich ein Messerchen endeckt, als ich mal wieder - völlig unnötigerweise - in Pfeifengalerien geschmökert habe.
Joseph Rogers of Sheffield stellt diese kleinen Dinger mit verschiedenen Griffen her. Horn, Stag, Holz.....
Ganz sicher bin ich mir nicht, ob das tatsächlich noch echte Sheffieldarbeit ist, jedenfalls hatte ich als Pfeifenraucher quasi keine andere Wahl. OVP allerdings zu teuer, etwa 100-110 Euro. Ich kann gleich sagen, das ist die Verarbeitung nicht wert. Ein Tabakgeschäft hatte genau noch eines heruntergesetzt für 70 Eur da, das waren eher die Regionen, in denen ich nicht mehr groß überlege.
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Die Ausstattung ist ein Traum für den Pfeifenraucher. Stopfer, Räumnadel und kurze, vorne runde Kling zum Nacharbeiten des Rauchkanals wenn die Kohle zu mächtig wird. Da gehen die Meinungen aber weit auseinander, ob man das nicht besser mit Spezialwerkzeug machen sollte.
Die Werkzeuge sind nicht verriegelt, die gehen sehr leicht in der Vernietung und man könnte auch die 70 Eur diskutieren. Ganz hochwertig ist es nicht.
Aber echt schick gemacht, ich kenne nichts vergleichbar süchtig Machendes für mich als Raucher.
Jetzt zum Nachteil:
Die Griffschalen sind für den gemeinen Geschmack sehr ungleich und unschön ausgesucht und aufgenietet:
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Zu meinem Glück suche ich mir genau sowas auch aus, wenn ich die Wahl hätte. Ich mag Asymetrien ( mit einem "m" ? ), besondere Stücke, etwas außerhalb der perfekten Fertigung. Insoweit alles richtig gemacht, ich bin mit mir zufrieden.
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Übrigens, die Pfeife ist eine Winslow.
Also ein Lagerfeur im Wald kommt für mich überhaupt nicht Frage. Außer es gibt dort eine ofizielle Feuerstelle, was allerdings sehr selten ist.
Du bist mein Held!
Ich würde eines aus Cotton oder Cottonmix bei Wilbo kaufen 😁
Ich habe da eigentlich noch nie wirkliche Probleme bekommen, weder noch.
Wir verstecken uns jedesmal sehr tief drinnen, schauen vorher nach jagdlichen Einrichtungen und nach Einsehbarkeit. Wenig Rauch, nicht übertreiben, vielleicht in einem Bachbett oder im Laubwald, ab Dunkelheit. Versuche mal, im Mittelgebirge einen Buchenwald anzuzünden. Habe ich dienstlich noch keinen Nachweis für.
Wenn ich als Förster allerdings in der Waldbrandsaison einen mit Feuer treffe, Hobo oder nicht ist da völlig gleich von der grundsätzlichen Problematik her, oder Raucher, gibt es Ärger.
Ich habe generell wenig Gewissen, wenn es auf die Naturnutzung von Wanderern und Übernachtern kommt. Wenn sich alle benehmen sollte das meiner Meinung nach überall legal sein.
Und wenn man erwischt wird, was passiert dann?
Zahlt man die Ordnungswidrigkeit, dividiert durch die Gesamtzahl an jemals draussen verbrachten Nächten und freut sich über den geringen Schnitt.
In den vergangenen 40 Jahren sind wir dreimal ( zu Recht) angeblafft worden. Keine Anzeigen, wir sahen wohl ansonsten zuverlässig aus.
Einmal hat das Feuer morgens zu stark geraucht. Wir waren im Herbst mit Kleinkindern im Solling uterwegs.
Hat mich doch tatsächlich ein Kollege erwischt!
Schlimmer noch, er kannte mich auch. Die Story erzähle ich unseren Forstwirten heute noch jedes Jahr aufs neue.😁
Ich täte es kaufen, das Hobodingens. Allein ich habe einen sehr guten seit vielen vielen Jahren. Den alten Künzi.
Die gehen nie kaputt, wortwörtlich nie, insofern ein schlechtes Produkt zur Gewinnmaximierung.
Widowulf hat trotzdem mehr recht ( hat rechter ?). Jeder mit Freude daran kann sich für'n Appel und n' Ei einen Hobo bauen, der gut funktioniert. Muss man keinem anderen überlassen.
Oder, mein Favorit aus jugendbewegten Zeiten: warum nicht Lagerfeuer? Muss es für sowas einfaches wie Feuer unbedingt ein Gadget haben?
Muss man als Buschcrafter überhaupt so viel Ausrüstung haben wie ich sie hier immer sehe?
Keep it super simple.
Sage die Wahrheit und fang an zu laufen. Duck und wech.
Wir waren in Brandenburg, Sylvester in einer Fischerhütte.
Was schlecht war:
Ich wollte tausend Hechte fangen, die Kanadier waren mit dabei, toller Plan. Das Eis war 4 cm dick. Scheissplan!
Was gut war:
Echt kaum Menschen da oben. Keiner geht Dir auf den Sack, 8,9,10 Stunden schlafen, Abhängen, Käsefondue, Bier an der Feuerschale direkt auf dem Floß, Qualitytime mit der weltbesten Ehefrau, herrlich.
Und Birkenporling sammeln, falls Magen oder Verdauung sich beschweren.
Ich bin zwar kein Magenpatient, aber Haben ist besser als Brauchen.
Das alles kommt zum Trocknen über die Küchenhexe.![]()
Klar, Kastanien, alle Arten von Nüssen, die hatte ich vergessen.
Wir haben hier Eichenbestände, vielleicht aus Saat, oder in der Baumschule waren im Saatbeet ein paar Maronen dabei, jedenfalls macht das jeden Herbst einen richtigen Spass. Ich esse die gerne.
Als ich Jugendlicher war hat mein Vater darüber nachgedacht, auf 1,5 Hektar Maronen zu pflanzen. Damals hiess es noch, zu viele Probleme mit Spät- und Frühfrösten. Das ist heute in vielen Lagen anders dank Klimaerwärmung. Muss ja nicht immer nur schlecht sein.
Aber.
Auch Maronen sind in wenigen Gebieten Deutschlands von Natur aus heimisch. Wenn es zu Massenanbau und Reinbeständen kommt kannst du die Uhr nach stellen, wann ein Insekt oder Pilz 🍄🟫 die menschengemachten Waldlebensgemeinschaften zerpflückt.
Wieso sollte das anders sein als bei Fichte? Obwohl, mit der haben wir nun wirklich sehr viel Pech gehabt, - das kann auch mal gutgehen. Nur vorher weißt du es nicht 100 Prozent .
Der nächste Shootingstar der Forstwirtschaft ist die Douglasie, als Fichtenersatz. Sie hat geringere Wasseransprüche. Erstmal eine Idee, nur bei dem derzeitigen Massenanbau ist absolut vorhersehbar, dass irgendein Schädling irgendwann massive Schäden machen wird.
Das tun Schädlinge. Die suchen und finden kranke Systeme. Da sind die geübt, das kennen die.
Am besten, wie auch in der Landwirtschaft, ein Gemischtwarenladen. Das garantiert keine maximalen Erträge, das Betriebsrisiko ist dagegen sehr viel geringer. Totalausfälle, wie der der Fichtenwirtschaft seit Jahrzehnten, sind seltener.
Ich bin aus diesem Grund auch Fan von landwirtschaftlichen Biobetrieben.
Wenn wir es hinbekommen, dann so.
Anhand der Fotos hätte ich jetzt eindeutig auf Rotfichte getippt
Ich auch. Ich wollte nur nicht unhöflich sein 😎
ABER: nur weil die Fichte jetzt noch einen so passablen Standort zum schnell wachsen gefunden hat, wird sich dieser in den nächsten Jahrzehnten in den wenigsten Fällen zu ihren Gunsten verändern
Ohne genaue Standortskartierung ist das ganz schlecht zu sagen.
Fakt ist, dass hier bei uns im Norden und auch in vielen anderen Ecken die Gemeine Fichte nicht von Natur aus heimisch ist. Das ist für die Standortverträglichkeit immer ein schlechtes Zeichen. Waldbaulich arbeiten wir mit Fichte häufig gegen die potentiell natürliche Vegetation an.
Früher oder später geht das meist schief und der Preis dafür muss gezahlt werden.
Fichte, warum nicht...... aber ausschliesslich zu geringen Anteilen in einem Laubmischwald.
Also, mal immer rein mit dem Laubholz in den Wald, bis zur durchschlagenden Klimaänderung.
Was dann die potentielle natürliche Vegetation in Schland ist, darüber spekulieren wir zur Zeit trefflich. Alle Anzeichen sagen: die Verlierer sind Fichte und Rotbuche, die Gewinner könnten trockenresistente Baumarten sein.
Kiefer, Birke? Hasel, Eichen?
Auch ganz schön, hatten wir vor ein paar tausend Jahren schon einmal.
Sagt mal, wir sind mit Waldbau ganz schön OT geworden?
Sollen wir es gut sein lassen?
Ich kann noch Jahre so weitermachen, das will ja keiner.
Trotzdem gibt es im Grenzgebiet Eifel Nadelbäume die übermäßig bleiben.
Meinst Du damit, dass Nadelbäume überwiegen?🤔
Habt ihr echt Tannenbestände bei euch? Hätte ich als Imker ab und zu gerne einen halben Hektar davon. Aber alle paar Jahre dunklen Honig von der Fichte esse ich auch gerne .
Viele Freiflächen mit ehemals Borkenkäferfichte besiedeln sich zur Zeit wieder natürlich mit Naturverjüngung aus Fichte. Nicht ganz das was man sich erhofft, da ist es wichtig jede Mischbaumart zu fördern und Laubholz einzupflanzen. aber so ist es nun mal, da wird in 100 Jahren mehr Fichte stehen als geplant, wenn nicht wieder Sturm und Käfer kommen.
Wegschneiden der Fichtenverjüngung würde ich nun auch nicht wollen. Gott hat's hier umsonst gegeben, es gibt nach wie vor gut für Fichte geeignete Standorte .
Dazu kommt, dass der Massenwechsel von Insektenpopulationen je nach Umweltbedingungen absolut krass sein kann.
Da entwickelt sich in regelmäßigen Abständen eine Flut von Borkenkäfern, dass auch absolut gesunde Bäume dem nichts entgegenzusetzen haben.
Das hat dann nicht primär etwas mit vorerkrankten Fichten zu tun, das trifft völlig gesunde Bestände.
Richtig bleibt leider auch, dass jede Monokultur, besonders aus nicht autochthonen oder auch nur standortgerechten Baumarten besonders anfällig gegen pflanzliche und tierische Schädlinge ist.
Zum Glück werden die meisten Forsten seit ein paar Jahrzehnten in vielfältig strukturierte Mischwälder umgebaut. Ich sehe sehr häufig Waldbilder, die ich mir vor 30 Jahren kaum vorstellen konnte. Das macht mir Spaß.
Der Harz sieht oft noch gruselig aus, das stimmt.
Obwohl es sich dieses Jahr schon angekündigt hat, dass wir bald was ganz Tolles dort haben.
Erst noch braune Hektare mit Baumruinen und Kalschlagsflächen bis an den Horizont ( so dass ich mich des öfteren nicht mehr orientieren konnte weil alles nach Jahrzehnten gleicher Optik völlig fremd aussah ), dann schon eine Masse bunte Schlagflora, Pionierbäume wie Haare auf dem Hund und eine neue, ganz eigene begleitende Flora und Fauna.
Überall kommen schon, gepflanzt und ungepflanzt, erste Wirtschaftsbaumarten durch.
Klar dauert das stellenweise Jahrzehnte bis dichter Hochwald zurück ist.
Aber in ganz kurzer Zeit entstehen gerade unglaubliche und auch optisch ansprechende Biotope.
Der Harz ist auf bestem Weg, viel schöner und vielfältiger zu werden als zuvor.
Die Forstwirtschaft wird es meist überleben, obwohl jetzt schon viele Forstunternehmen, die in der Kalamität Personal aufgestockt hatten, am krieseln sind.
Ich jedenfalls bin sehr optimistisch und freue mich auf die nächste Klettersaison im Okertal.
Das kann sein. Möglicherweise aber ist es die Motivation zum Üben, der Spass an der Tätigkeit, die angeboren sind,- nicht die manuelle oder geistig grundsätzliche Fähigkeit.
Was auf das selbe Ergebnis heraus kommt.
Ich habe in der Jugend 2, 3 oder 4 Stunden Gitarre geübt, am Tag. Das mache ich heute noch gern, rein mechanisch gesehen. Ich bin nicht talentiert, deswegen kann ich so mittelprächtig spielen, langt halt.
Nie, niemals bin ich zur freien Musik rübergekommen, habe selbst Musik geschrieben oder improvisiert.
Auch wenn ich 5 Stunden am Tag übe, werde ich höchstens technisch besser.
Ich kenne viele sehr gute Handwerker. Kunst können die noch lange nicht. Und das sieht man jedem Werkstück sofort an.
Irgendwie cool wenn sich so ein Miniprojekt nach dem anderen ergibt
Eine sehr künstleriche Ader hast Du. Ich könnte auch Brennpeter, auf dem Weihnachtsmarkt würde ich damit am Grundschülerstand stehen müssen, zweite Klasse 🥴
Warum ist es den einen angeboren, den anderen nicht?
Meine Messerprojekte und Lederarbeiten, Bögen, Pfeile, Boote,..........sind funktionell, handwerklich brauchbar , und dann hat sich das. Diesen einen Schritt hin zu Anspruch, Perfektion oder gar ( noch einen Schritt weiter ) Kunst, den packe ich nicht.