Beiträge von wilbo

    Müsste man testen.
    Ich würde sagen, je nachdem wie hoch die Dachkante ist, könnte das funktionieren.

    Das wäre für den Standard lean-to Aufbau schon eine interessante Erkenntnis.


    Ich teste gerade die Wirkung von Reflexionsflächen im Tarp.
    Mal sehen, wenn da ein paar Schnipsel abfallen ...

    Der Stoff des Tipis heizt sich durch Strahlungswärme auf und erwärmt somit die angrenzende Luft, die dann nach oben steigt.

    Hm,
    das heißt, es müsste bei einem lean-to, wo die Dachkante vorne übersteht, auch kein Rauch ins Tarp ziehen ...

    Es wehte schon ein leichter Wind in Richtung Tarp-Eingang. Daher war ich umso erstaunter.

    3. Die Temperatur ( eventuell auch der "Innendruck") ist im Tipi / unterm Tarp dann später höher als draußen.

    Das klingt nachvollziehbar.
    Der Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen war auf Bodenhöhe 9 Grad. Oben in der Spitze wird es wahrscheinlich um ein Vielfaches wärmer gewesen sein. (Muss ich beim nächsten Mal messen).


    Eine Vermutung wäre, dass sich in der Spitze sehr warme Luft angesammelt hat. Über den spitz zulaufenden Eingang strömt die Luft wahrscheinlich raus und nimmt den Rauch mit.
    btw. Wenn ich die Spitze nach vorne abgespannt habe, funktioniert das nicht so gut ...


    VG. -wilbo-

    Moin!

    Seltsamerweise habe ich keinen entsprechenden Faden gefunden, wenn ich was übersehen habe bitte verschieben.


    Bei meinem log-fire Test habe ich beobachtet, dass der Rauch in Richtung Tarp nicht in den Eingang hineinzog.
    Kann sich das jemand erklären?



    Und wie verhält es sich beim lean-to Aufbau?


    VG. -wilbo-

    Gestern Nacht war ich draußen und habe die restlichen log´s verheizt.



    Bei minus 2 Grad hatte ich plus 7 im Tarp.


    Zu einem ähnlichen Ergebnis bin ich am nächsten Morgen mit meinem fire-pit gekommen.

    Man muss sich zwar öfter um das Feuer kümmern, aber dafür kann ich vom Schlafsack aus kochen.



    Im Hintergrund ahnt man die Reste vom log-fire.


    Aufgrund der Nähe war es im Tarp am Ende genauso warm, wie mit dem großen Feuer.



    Wenn der fire-pit erstmal läuft, frisst der fast alles. Hier ein Endstück vom log.



    Auch von außen feuchtes Holz kann verheizt werden. Hauptsache ist, dass es im Kern trocken ist.



    Von meinem Schlafplatz aus kann ich das Stangenholz bei Bedarf verarbeiten und direkt verheizen.



    VG. -wilbo-

    Ich hätte geschätzt , dass es so nah dran bedeutend wärmer gewesen wäre. Wie hoch /tief war die Aussentemperatur?

    Aus welcher Richtung kam der Wind?

    Moin!

    Ich war heute nochmal im Wald und habe nachgemessen.
    Vom Feuer bis zum Schlafplatz waren es tatsächlich 1,5 m.

    Also ich halte nicht so viel von dieser Art Feuer.... wenn man da nicht ständig unter den Stämmen nachfüttert raucht und stinkt es zu viel... und das Holz muss wirklich trocken sein damit das funktioniert.

    Wichtig ist, dass es trockenes Nadelholz ist.

    Gerade eben habe ich das log-fire wieder angeheizt und die Reste haben trotz des Schnees wieder gut Feuer gefangen.



    Eine besonders extreme Rauchentwicklung konnte ich nicht feststellen, obwohl das Wetter alles andere als optimal war.



    Von der Abstrahlung sollte so ein log-fire wenigstens doppelt so groß sein. Mir ist auch beim zweiten Durchgang zu wenig Wärme im Tarp angekommen. Es war zwar okay, und ich konnte nahe am Eingang meine Sachen trocknen, hätte es aber gerne etwas wärmer gehabt.


    VG. -wilbo-

    Jupp, mit der Rauchentwicklung hast Du recht. Ich hatte in der Nacht keine Bedenken, tagsüber wäre mir das wahrscheinlich aber auch zu viel.
    Dass Holz für einen rauchfreies Feuer möglichst trocken sein sollte, ist klar. ;)


    Ständig nachlegen musste ich nicht. Ich habe zweimal von unten drei, vier Äste reingeworfen und dann hat das Feuer bis zur Selbstlöschung einfach weitergebrannt. Ich glaube, es liegt daran, dass es harzhaltiges Holz einer Kiefer war.

    Soweit ich mich richtig erinnere, empfiehlt Herr Kochanski für ein log-fire nur Nadelhölzer zu verwenden.


    VG. -wilbo-

    Moin,

    ich grabe mal den alten Faden wieder aus.


    Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Prinzip vom „super-shelter“.
    Aktuell teste ich die Wirkung von Reflexions-Wänden im Zusammenhang mit meinem Fire-Pit.
    In diesem Zuge habe ich, unabhängig von meinen aktuellen Tests, aus Spaß ein Super-Shelter-Set zusammen gestellt.
    Dank an Bushcraft Yukon für die Anregung!


    Zipplock-Super-Shelter

    Preis für drei shelter-Sets, ca. 65,- €



    Das Super-Shelter-Päckchen im Zipplock-Beutel wiegt 450 g.


    Enthalten ist:

    Malerplane ca. 3,60 x 2,75 Meter



    Silberfolie 1,37 x 2,74 Meter,



    (die Ecken mit Tape verstärkt)


    4 x 1 Meter Pracord

    4 x 2,5 Meter Pracord


    4 x Planen-Clips



    Ergänzend könnte mit beigelegt werden:

    Ein günstiges Mora Messer, Big Feuerzeug und eine Kerze.

    Dann wiegt das Set so um die 650 g.


    Die Silberfolie ist eigentlich eine hochglänzende Partytischdecke. :mrgreen:

    Das Material ist deutlich größer und stabiler als die Rettungsdecken aus Mylar. Natürlich ist solch ein Produkt nicht besonders reißfest, daher verstärke ich die Ecken mit Gewebeklebeband. Durch das Tape halten die Clips sehr viel besser und die Lastübertragung ist nicht so punktuell.


    Ein Testbericht des Set´s folgt, sobald ich Zeit dafür finde.
    Aber natürlich darf jeder, der schneller ist, vor mir testen.


    VG. -wilbo-

    Moin!

    Der Liner ist in Größe L und aus irgendeinem Grund passt da mein Daunenschlafsack, (auch in L) perfekt rein.
    Ich nehme an, dass diese Liner für die dicken, langen Kunstfaser Schlafsäcke geschnitten sind.


    VG. -wilbo-

    N´Abend,
    die Temperatur war so um die Null Grad, mit wenig Wind.


    Ich werde morgen mal genauer nachmessen, wie weit die Distanz zum Feuer war.
    Durch den Abstand und meinen Baumwoll-Liner (Bivy) hatte ich mir keine Sorgen wegen des Funkenflugs gemacht. Aber einige Kracher sind doch bedrohlich nah eingeschlagen.
    Überhaupt gab es beim Anheizen zeitweise einen heftigen Funkenregen. Da ich das Tarp schräg, mit dem Rücken zum Wind gestellt hatte, war das für mich halb so wild. Bei größerer Trockenheit würde ich solch ein Feuer, (außer im Notfall) sicher nicht machen.


    Den Liner habe ich mit einer Brandschutz-Imprägnierung behandelt. Ich werde demnächst genauer testen, ob es tatsächlich genügend schützt.


    VG. -wilbo-

    Letztes Wochenende habe ich ein kleines siberian log fire getestet.

    Ich wollte wissen, wie groß die Wärmeabstrahlung tatsächlich ist, wie lange eine Brennphase dauert und wie gut man auf dem log-fire kochen kann.

    Lars von Survival-Russia schwört ja auf diese Art des Feuers. Und tatsächlich ist der Aufwand für den Output verhältnismäßig gering.

    Man sucht sich einen Toten-Mann, am besten etwas Harzhaltiges und sägt den in transportable Stücke. Die Zweige und kleinen Äste dienen zum Anfeuern, sodass man mit einem Baum alles zur Verfügung hat, was man braucht.



    Das stärkste Stück kommt als Träger auf den Boden und die restlichen Teile des Baumes quer darauf, sodass die Spitzen ein wenig über den Träger hinausragen.

    Zuerst hatte ich die log's fast parallel gelegt, was sich bei zunehmender Hitze aber als ungünstig herausstellte. Wenn die Stämme nicht fächerförmig gelegt werden, brennt das Feuer über den Querträger hinaus nach hinten weiter. Das Feuer sollte sich aber nur im vorderen Bereich des Holzstapels ausbreiten und die Wärme nach vorne abstrahlen.



    Das Anfeuern brauchte ungefähr eine Stunde, bis alle log's gleichmäßig brannten. Beim nächsten Mal würde ich vorab nicht soviel Holz vor die log's legen, sondern eher mehrere kleine Feuer nebeneinander, direkt unter die Stämme machen. Das hält einen zwar mehr auf Trab, ist aber wahrscheinlich effektiver, um das Feuer in ganzer Breite zu entfachen.



    Sobald die Stämme brennen, ist das Feuer eigentlich ein Selbstläufer. Sollte es zwischenzeitlich etwas schwächeln, kann man dünnere Äste quer in die Glut legen.

    Das Feuer brennt sehr kontrolliert und gleichmäßig ab. Bei meinen Stämmen mit 15–20 cm Durchmesser hatte ich zwischen dem Nachschieben gut zwei Stunden Ruhe. Diese Zeit könnte man zum Kochen, aber auch zum Schlafen in Etappen nutzen. Man muss allerdings rechtzeitig wieder wach werden, da sich das Feuer aufgrund der Fächerform selbstständig löscht.



    Das Kochen auf den log-fire gestaltet sich recht simpel. Man gleicht bei zwei Stämmen die Neigung aus, indem man hinter dem Feuer etwas untergelegt und stellt Topf oder Pfanne dann einfach auf die beiden Stämme. Da das Feuer recht heiß brennt, kommt man eigentlich nur seitlich von Windseite an das Feuer ran. Ein Kochfeuer für mehrere Personen ist es eigentlich nicht, es sei denn man baut sich extra Pot-Hänger.


    Für eine volle Wärmeausbeute war mein Schlafplatz, mit 1,5 Meter etwas zu weit weg. Ich schätze, dass bei der Größe der Stämme ein Meter Abstand ideal gewesen wäre. So war mir im Tarp zwar nicht kalt, (außer von hinten wie immer), aber zum Kleidung trocknen oder nur mit Wolldecke schlafen hätte es wohl nicht gereicht.

    Im Schlafsack allerdings war es über viele Stunden besonders kuschelig und immer wenn man sich gedreht hat, hatte man eine angenehm angewärmte Seite.


    Als Survival-Feuer oder als Wärmefeuer zum Schlafen ist das siberian log fire ideal. Für die regelmäßige Nutzung hat mir dies Feuer einen zu großen Impact.

    Bevor man weiterzieht, muss der Boden nach dem Abrannd sehr sorgfältig abgelöscht werden und eigentlich sollte man einmal rund um die Feuerstelle die Wurzeln im Boden abstechen, damit sich kein Schwelbrand ausbreitet.

    Für meinen gewöhnlichen Bedarf mache ich lieber ein kleines Feuer in meinem fire-pit und rücke etwas näher an die Wärmequelle heran.

    Den Effekt der Wärmeabstrahlung in meine Richtung kann ich mit einer silbernen Reflexwand steigern, sodass ich mit relativ kleinem Aufwand ein gutes Wärme- und Kochfeuer bekomme.

    Nur als Schlaf-Feuer bleibt ein log-fire ungeschlagen.


    VG. -wilbo-

    Moin!

    Eine simple Sicherung der Silky bigboy gegen unbeabsichtigtes Aufklappen.

    Der Draht-Schlüsselring ist knapp 11 cm lang und passt schmatzend.


    VG. -wilbo-




    Moin Wolpertinger,

    ich hatte den Hunka XL für einige Zeit und ihn wieder verkauft, da er mir nicht atmungsaktiv genug war. Im Herbst / Frühjahr bei nasskaltem Wetter wurde es mit zu feucht von innen. (Nein, ich habe nicht in den bivy hineingeatmet ;) )
    Der XL Sack ist allerdings schön geräumig, sodass selbst eine breite oder besonders dicke Isomatte locker mit in den bivy genommen werden kann. Wenn es diese Größe aus dem Material wie beim Kloke geben sollte, würde ich nochmal überlegen.


    VG. -wilbo-

    Winterschlafsäcke Alpkit,


    ... der 800er leider nur noch in regular, 300,- €

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    VG. -wilbo-

    Das war doch diese historische Armee Zeltbahn, oder?


    Daraufhin habe ich eine alte, ich glaube, österreichische Zeltbahn besorgt. Besonders hat mich daran der Kopfdurchlass interessiert, um davon nähtechnisch etwas lernen zu können.
    Man, war ich verblüfft, wie aufwendig das Teil genäht wurde! So konnte ich wenigstens bestimmen, wie ich es nicht machen kann, bzw. machen will.

    Jetzt habe ich für das Poncho-Tarp eine sinnvolle und wenig aufwendige Lösung gefunden.


    VG. -wilbo-

    Na, das passt ja!

    Ich habe gestern endlich meine (Garagen-) Werkstatt aufgeräumt. :mrgreen:


    In der nächsten Zeit wird es finale Prototypen und einige neue Kleinigkeiten zu sehen geben.
    Das Ganze wird dann im Wald durch-fotografiert und in den Shop eingepflegt.


    Aber es wird fürs Erste garantiert keine große Produktion geben, sondern Fertigung On-Demand.


    VG. -wilbo-